Hallo Zusammen,
ich arbeit jetzt seit nunmehr 14 Jahren in der gleichen Firma (einschl. Ausbildung). Zwischendurch war ich in Mutterschutz und bin Dezember 2009 Vollzeit wieder eingestiegen, weil mein Mann seinen Job verloren hatte.
Nun kämpfe ich seit einem Jahr, dass meine Std wieder auf 30 Std reduziert werden, da mein Mann seit einem Jahr wieder eine Arbeit hat. Aber mein Arbeitgeber weigert sich wehement mir diese zu geben.
Ich bin mit Haushalt, Vollzeit job und zwei Kindern fast am Limit meiner Kapazitäten angelangt. Umso mehr macht es mich wütend zu sehen, dass andere Mitarbeiter eine Bescheinigung von ihrem Psychologen holen und dann direkt die 30 Std kriegen (so geschehen sogar NACHDEM ich wegen meinen 30 Std angefragt habe).
Nun habe ich einen Anwalt für Arbeitsrecht eingeschaltet, der besagt, dass lt. seinem schlauen Paragraphen Buch ich einen Anspruch auf 30 Std habe nach 7 Monaten Betriebszugehörigkeit und SOFERN es die Auftragslage erlaubt. Mein Geschäftsführer ist also nun im Zugzwang zu beweisen, dass es die Auftragslage NICHT erlaubt. Tut sie aber. Abgesehen davon, dass man einem Kollegen die 30 Std gewährt hat obwohl ich vorher gefragt hatte (wie im Kindergarten....
). Nun habe ich heute jedenfalls Tachelles mit dem Chef gesprochen. Hab gesagt ich möchte meine 30 Std oder ich gehe zum Anwalt oder hole mir auch ein Attest. Ich bin es satt nach einem Jahr Bitte Bitte zu sagen.
Muss ich jetzt mit Konsequenzen rechnen? Jetzt hab ich irgendwie doch Angst, dass die mich rausschmeißen.... 
Kennt ihr euch da aus?
Danke für Tips.
LG
Keyleigh
Heute Tachelles mit Chef geredet - gespannt auf Konsequenzen
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Beitrag von keyleigh76 - 28.06.11 - 17:29 Uhr
Beitrag von kaktuszahn - 28.06.11 - 19:17 Uhr
Hallo,
ích finde du hast das richtige gemacht... war in ähnlicher situation- nur nicht solange im betrieb- nur drei jahre... nach dem anwalt habe ich meine 30 std bekommen ;)
schlußendlich sind wir dann dennoch ein halbes jahr später auseinander gegangen- aber nicht wg der std oder dem anwalt...
drück dir die daumen- und selbst wenn- glaub an dich- du findest was neues...
lg
Beitrag von kathi.net - 28.06.11 - 19:24 Uhr
Na dann drück ich dir mal die Daumen, dass es die Auftragslage nicht noch erlaubt, auf einen Mitarbeiter verzichten zu können.
Beitrag von keyleigh76 - 28.06.11 - 19:49 Uhr
ne tut es nicht, wir haben gerade 2 neue Mitarbeiter eingestellt.
Zumal ich auch nicht einen Grund sehe, WARUM man mich entlassen sollte. Da haben schon einige andere viel härtere Dinge gebracht (alle 2 Wochen gelben Schein über 1 Jahr und so Sachen um nur ein banales Beispiel zu nennen....). Ich bin auch überzeugt davon, dass sie mir nicht einfach kündigen können. schließlich mache ich nur von meinem Recht gebrauch und bin auch noch im Recht.
Dieses Risiko würde ich nicht eingehen, wenn ich mich nicht beim Anwalt abgesichert hätte...
Beitrag von ninnifee2000 - 29.06.11 - 08:12 Uhr
Verstehe ich hier was falsch???
In der Firma ist viel zu tun. Und du willst von 40 auf 30 STunden runter und als Grund die Auftragslage angeben? Irgendwie stimmt hier die Logik nicht.
Wäre ich Chef, würde ich meiner vorlauten Mitarbeiterin anbieten, nur 20 Stunden arbeiten zu kommen und dafür zusätzlich noch jemanden auf 20 Stunden einzustellen.
Alle meine Kolleginnen mit Kindern gehen 40 Stunden die Woche arbeiten, viele auch in Schichten. Keine, wirklich keine, jammert rum, dass sie zuhause nichts mehr gebacken bekommen. Vielleicht solltest du mal deinen Alltag neu organisieren.
Du lästerst über deine Kollegen ab, aber im Grunde nicht besser sein. Man wird dir schon nicht kündigen, aber deinem firmeninternen Ruf wird das sicherlich nicht weiterhelfen.
Wie viele wären froh, einen 40 Stunden-Job zu haben.
Beitrag von kathi.net - 29.06.11 - 08:45 Uhr
Ihr habt so viel zu tun, dass zwei neue Mitarbeiter eingestellt werden?
Dann hat doch der AG ein berechtigtes Interesse, deinen TZ-Wunsch absagen zu müssen. Oder wer soll die Arbeit dann machen?
Beitrag von hippogreif - 29.06.11 - 09:48 Uhr
Glaub mir, wenn ein AG jemanden kündigen möchte, dann schafft er das auch. Notfalls einigt ihr euch auf ne Abfindung vor Gericht. Aber kein Anwalt der Welt kann Dir eine Garantie für Deinen Job geben.
Selbst wenn Du rein theoretisch einen Anspruch auf Weiterbeschäftigung hättest - wie toll wäre wohl das Betriebsklima, wenn Du diese Weiterbeschäftigung zuvor vor Gericht erstritten hättest?
Beitrag von windsbraut69 - 29.06.11 - 12:00 Uhr
Die Neueinstellungen sind ein denkbar schlechtes Argument für Deinen Teilzeitwunsch!
Beitrag von fuxx - 29.06.11 - 10:28 Uhr
Ich hätte genauso gehandelt wie Du.
Man darf sich nicht alles gefallen lassen.
Angst vor Konsequenzen hat man immer, wenn man "unangenehm" auffällt, aber ich denke nach 14 Jahren weiß Dein Chef, was er an Dir hat und wird nur ungern auf seine Mitarbeiterin (die zwischenzeitlich auch einiges Firmenwissen besitzt) verzichten.
Oftmals ist es auch so, dass Chefs einem die direkten Worte gar nicht so übel nehmen, wie man es glaubt.
Berichte doch einfach mal, was passiert ist.
Beitrag von manavgat - 29.06.11 - 10:44 Uhr
Ich würde Dir schon allein wegen der Rechtschreibung kündigen.
Von Deinem Ton mal ganz abgesehen.
Ich bin immer wieder verwundert, warum Arbeitnehmer, die Stunden reduzieren wollen, dem AG nicht einfach ein kleines schriftliches Konzept vorlegen, wie die Arbeit dann organisiert werden soll.
Man kann doch nicht behaupten: ich mache die gleiche Arbeit in 3/4 der Zeit. Das würde ja bedeuten, dass man vorher bei der Arbeit rumgegammelt hat!
Gruß
Manavgat
Beitrag von windsbraut69 - 29.06.11 - 12:02 Uhr
Es scheint AG zu geben, denen das nicht mal auffällt :)
Beitrag von keyleigh76 - 29.06.11 - 11:40 Uhr
muss die "Gegner" unter euch leider entäuschen.
Scheinbar scheint meine klare Ansage doch was genützt zu haben.
Heute morgen habe ich sofort die Bestätigung bekommen, dass ich meine Std reduzieren darf 
ich nehm euch eure Meinung nicht übel, weil ihr einfach nicht die ganzen Hintergründe kennt.
So what, ich hab bekommen was ich möchte.
Tschöööhööööö
Beitrag von fuxx - 29.06.11 - 11:42 Uhr
na also, geht doch!!!!
