Hi,
hatte ja jetzt ein paar Tage Zeit meine Bewerbung umzugestalten und würde jetzt gerne eure Meinung dazu hören. Bei den Sachen, die in Klammern gesetzt sind, bin ich mir noch nicht ganz sicher)
Sehr geehrter Herr X,
Sie suchen motivierte Mitarbeiter, die Freude an ihrem Beruf haben?( und diese in ihrer Arbeitsweise umsetzen?)
Ich suche eine neue Aufgabe und werde/würde mein Engagement und meine Arbeitsfreude gerne in Ihr Unternehmen einbringen.
Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen des Objektschutzes sowie der Arbeit am Empfang konnte ich bereits sammeln. Mit der Vorgehensweise der Einlasskontrollen, Fahrzeugkontrollen und der Rundgänge auf dem Gelände bin ich vertraut.
(Meine Aufgaben erledige ich zuverlässig) Ich lege sehr viel Wert auf eine gute Kommunikation zwischen den Mitarbeitern, um gemeinsam ans Ziel zu kommen. Die Bereitschaft zum Schicht- und Wochenenddienst ist bei mir gegeben. Die englische Sprache beherrsche ich in Wort und Schrift.
Ich freue mich darauf, Sie und Ihr Unternehmen in einem (durch ein) persönlichen Gespräch besser kennenzulernen.
Mit freundlichem Gruß
Sooo..und jetzt seid ihr dran. Ich hoffe, dass diese besser ist als die Erste, sonst weiß ich echt nicht mehr was ich noch schreiben soll...
Danke fürs Lesen. 
LG
@Hedda & King...Meine überarbeitete Bewerbung - bitte mal schauen.
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Beitrag von justagirl22 - 30.06.11 - 09:50 Uhr
Beitrag von nele27 - 30.06.11 - 10:15 Uhr
Hi!
Ich würde eine Bewerbung nie mit einer Frage beginnen und erst Recht nicht mit so einer reinrhetorischen Eröffnungsfrage... meine Reaktion als AG wäre "ach neee"
Und im zweiten Satz steht nichts drin. Also weg damit.
Besser: "Ich möchte Ihnen helfen, YXZ (weiß ja, nicht, wo Du eingesetzt wirst) sicherer zu machen".
Oder etwas forscher: "Mit mir wird Ihr XYZ noch sicherer"
Und dann kannst Du direkt mit Deinen Erfahrungen (Absatz 2) weitermachen.
Beim dritten Absatz das in Klammern weglassen.
Absatz 4: "während eines persönlichen Gesprächs" bzw. anderer Satz "Ich hoffe Ihr Interesse geweckt zu haben und freue mich auf ein Gespräch" / "Ich möchte Sie gern in einem persönlichen Gespräch von meiner Eignung überzeugen"
Allzuviel musst Du auch nicht schreiben bei der Tätigkeit (da kommt es ja auf andere Dinge an).
LG, Nele
die gerade mal wieder Bewerbungen für den Gatten schreibt
Beitrag von .neo - 30.06.11 - 10:38 Uhr
Hi,
ich denke schon, dass man eine Bewerbung mit einer Frage (und auch einer solchen Frage) beginnen kann. Diese sollte sich allerdings auf eine konkrete Tätigkeit beziehen. "Freude im Beruf" - darum geht's ja nicht. Sie soll dem Unternehmen schon in den ersten Sätzen klarmachen, welchen Vorteil sie von der Bewerberin haben.
Und wenn die Stelle ausgeschrieben ist, kann man statt des Fragezeichens auch einen Punkt machen.
Also
Sehr geehrte Frau Müller,
Sie suchen in Ihrer Stellenanzeigen eine Sicherheitskraft, die ordentlich zulangen kann. Ich habe Erfahrung in den verschiedensten Bereichen des Objektschutzes sowie der Arbeit am Empfang
Beitrag von nele27 - 30.06.11 - 10:41 Uhr
Moin!
Nee, ich bin der Ansicht, dass dieses abgegriffeme "Sie suchen - ich bin"
abschreckend wirkt und habe mir das auch schon sagen lassen...
Bei dem "Sie suchen" drängt sich unwillkürlich auf "Mädchen, ich weiß schon, was ich suche". Man sollte lieber schreiben, was man kann.
Die Wendung "ordentlich zulangen" finde ich gut und passend, aber bitte in einer anderen Form...
Beitrag von .neo - 30.06.11 - 10:45 Uhr
Musst Du ja nicht nachmachen 
Ich hatte da aber sehr gute Empfehlungen gemacht. Und der Dienstleister, von dem ich diesen Tipp hatte war durchaus seriös
Beitrag von .neo - 30.06.11 - 10:46 Uhr
ach ja, "ordentlich zulangen" war auch nicht ganz ernst gemeint.
Beitrag von nele27 - 30.06.11 - 10:49 Uhr
Schon klar, aber Formulierungen wie diese sind wesentlich besser als sich hinter möchtegern-gestelzter Ausdrucksweise zu verstecken...
Beitrag von nele27 - 30.06.11 - 10:51 Uhr
Ich meine es ja nur nett, wenn ich sage schreib lieber was anderes. Vll gefällt es einzelnen AG, aber die MAsse wird es doch eher abgegrast und zudem inhaltsleer finden, denn der jeweilige AG weiß ja selbst, was er sucht. Er hat von der Forumulierung keinen Mehrwert und fühlt sich im schlimmsten Fall verschaukelt, wenn ein Bewerber ihm erklären will, was er sucht
Beitrag von .neo - 30.06.11 - 10:59 Uhr
Ich denke, es ist weniger ein Erklären was er sucht, sondern eine Werbung für den zukünftigen Arbeitnehmer. Werbung kann schon etwas "plakativ" sein. Deswegen heißt es ja auch Bewerbung.
Wie gesagt, nicht nur ich habe damit gute Erfahrung gemacht, auch der Dienstleister, der mit mir diese Bewerbungen entworfen hat. Aber ich gebe zu, das war vor ein paar Jahren. Vielleicht ist es deswegen schon abgegrast
Beitrag von nele27 - 30.06.11 - 11:08 Uhr
***
Aber ich gebe zu, das war vor ein paar Jahren. Vielleicht ist es deswegen schon abgegrast
***
Das kann sein. Es sind ja immer irgendwelche Floskeln groß in Mode und irgendwann kippt die Stimmung und es nervt nur noch.
Aber es kommt auch auf den Job an sich an.
Als wir meine Elternzeitvertretung eingestellt haben, waren auch viele Bewerbungen dabei, die z.B. vor Allgemeinplätzen nur so wimmelten. Aber in meinem Job erwarte ich Kreativität auch schon in der Bewerbung, Man muss immer aufpassen, dass nicht schon zu viele vorher dasselbe getan haben - das erste zugeschickte Hemd mit "Ich gebe mein letztes Hemd für die Stelle" ist toll, das 5. schon nicht mehr...
Aber als Wachpersonal ist soviel Aufwand sicherlich nicht vonnöten...
LG, Nele
Beitrag von .neo - 30.06.11 - 11:10 Uhr
"Aber als Wachpersonal ist soviel Aufwand sicherlich nicht vonnöten"
Das stimmt wohl. Ich hatte damals sehr viele Versionen meines CV, bei dem die Tätigkeiten an die jeweilige Stellenbeschreibung angepasst war.
Beitrag von nele27 - 30.06.11 - 11:13 Uhr
Ich habe gerade für meinen Mann die dritte Version fertiggemacht
Da er aufsteigen will, muss alles pikobello sein.
Beitrag von lisasimpson - 30.06.11 - 12:23 Uhr
ich kenn mich zwar im bewerbung schreiben ehrlich gesagt gar nicht aus (habe in meinem leben glaub ich zwei oder drei geschrieben, wofür eine vor 15 jahren für ein FSJ war:)
aber grundsätzlich ist es doch immer schön zu lesen oder zu hören, o bder andere einen verstanden hat.
denn da trennt sich doch schon die spreu vom weizen- hat der bewerber tatsächlich verstanden, worauf es dem arbeitgeber ankommt?
meine eigenen begriffe i nder kommunikation von einem anderen wieder zu hören erweken bei mir das gefühl von verstanden werden und "gleichen level"- von daher ja nicht immer schlecht.
aber wie gesagt- das nur ganz allgemein, ob das bei bewerbungen anders sein sollte und ob es tatsächlich bei einer bewerbung um einen job im ojektschutz auf die eingangsformulierung des anschreibens ankommt- das weiß ich alles nicht
lisasimpson
Beitrag von nele27 - 30.06.11 - 12:32 Uhr
Hi,
***meine eigenen begriffe i nder kommunikation von einem anderen wieder zu hören erweken bei mir das gefühl von verstanden werden und "gleichen level"- von daher ja nicht immer schlecht. ***
Sicherlich bergen die Korrekturen die Gefahr, nicht authentisch zu wirken. Aber die Gefahr ist mM nach sehr viel geringer als die, eine komplett bescheuerte Bewerbung abzugeben, weil man sich nicht auskennt.
Natürlich muss das Anschreiben im Objektschutz nicht so einen hohen Anspruch erfüllen wie in einer Position, die mit Sprach zu tun hat z.B.
Aber ein knackigen Anschreiben kann nie schaden und zeigt dem AG auch, dass der Bewerber die Stelle wirklich will als wenn er so ein dahergerotztes Pamphlet abgibt!
Was ich viel bescheuerter finde, ist dass man heutzutage bei jedem 400-Euro-Aushilfsjob zum Regale einräumen auf eine vollständige schriftliche Bewerbung besteht
Da reicht es doch nun wirklich, wenn ein Lebenslauf abgegeben wird und ein Begleitschreiben mit Einsatzmöglichkeiten und evtl. Erfahrung mit der Tätigkeit.
Aber wenn eine "richtige" Bewerbung verlangt wird, muss man sie eben auch möglichst gut schreiben...
LG, Nele
Beitrag von lisasimpson - 30.06.11 - 12:36 Uhr
"Was ich viel bescheuerter finde, ist dass man heutzutage bei jedem 400-Euro-Aushilfsjob zum Regale einräumen auf eine vollständige schriftliche Bewerbung besteht"
ja, da bin ich hier immer wieder überrascht über solche anfragen,.
kann mir kaum vorstellen, daß der edeka im die ecke wirklich zeit hat sich 50 Bewerbungsschreiben durchzulesen, weil er jemanden für 5 stunden die woche sucht, de mal feucht durchwischt.
und daß der sich dann auch noch Gedanken drüber macht, ob man fragen darf "sie suchen eine zuverlässige putzfee?"
aber gut- wie gesagt, da ich keine Ahnung von
lisasimpson
Beitrag von musterli70 - 30.06.11 - 10:36 Uhr
"Mit der Vorgehensweise der Einlasskontrollen, Fahrzeugkontrollen und der Rundgänge auf dem Gelände bin ich vertraut. "
Den Part würde ich mir sparen, oder ihn ggfs. anders verfassen, denn dass ist in jedem "Objekt" bei jedem Kunden anders, was Kunde A heute noch toll fand, muss bei Kunde B nicht unbedingt genauso gut ankommen.
Was ist eigentlich bei der Adresse rausgekommen, hast den Onkel J.W. mal angerufen ?
Beitrag von 004 - 30.06.11 - 13:24 Uhr
Sie suchen in Ihrer Anzeige eine/n ................ mit abgeschlossener Berufsausbildung und Berufserfahrung. Ich biete Ihnen langjährige, umfassende Kompetenzen im Bereich der/des ............................., die ich während meiner Ausbildung zum/zur ..........................und anschließender Berufsausübung bei autorisierten ..............(Servicepartnern) gesammelt und vertieft habe.
Das ist unser Eingang zur Bewerbung gewesen, vielleicht kannste da was von gebrauchen, habs jetzt nur überflogen 
LG
Beitrag von kawatina - 30.06.11 - 16:33 Uhr
Hallo,
für das Bewachungsgewerbe/Objektschutz/Security wird ein Sachkundenachweis §34 a vorausgesetzt.
Wenn du diesen besitzt, sollte das erwähnt werden.
