Bewerbungsanschreiben

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Beitrag von bonneamie - 04.07.11 - 15:36 Uhr

Hallo zusammen,

sitze grade am Anschreiben für eine Bewerbung. Ist in einer Anwaltskanzlei.

Ich habe mal eine Ausbildung in dem Bereich angefangen und dann nach dem 2. Lehrjahr mich leider mit meiner Ausbilderin überworfen, nachdem es zwei Jahre lang Hölle auf Erden war.

Ein Kanzleiwechsel klappte damals leider nicht, auch trotz der Tatsache, dass ich mich im großen Umkreis beworben habe. Da schnell eine neue Arbeitsstelle her musste, habe ich eine Ausbildung in der Gastro gemacht und diese auch bestanden.

Jetzt habe ich ein Inserat in der Zeitung gelesen, in dem auch beruffremde Bewerber ausdrücklich willkommen sind. In meinem jetzigen Job an der Rezeption bin ich nicht mehr sehr glücklich, was in erster Linie an dem Betrieb liegt, die Bürotätigkeiten machen mir nach wie vor sehr viel Spaß.

Bevor sich einige aufregen: ich möchte hier keine vorgekaute Bewerbung. Ich erhoffe mir nur Tipps, wie ich den Berufswechsel am Besten begründe...

Bin für alle Tipps dankbar.

VLG

Beitrag von nobility - 04.07.11 - 16:23 Uhr

" ich möchte hier keine vorgekaute Bewerbung. Ich erhoffe mir nur Tipps, wie ich den Berufswechsel am Besten begründe..."

Ach nee, und was soll das hier werden ?

Ich nehme mal an, dass zu einer Büroarbeit nicht nur Papierkorb leeren und Bleistift spitzen gehört, sondern auch und hauptsächlich Anwaltliche Korrespondenzarbeit. Wie willst du deine Bewerbung Sachbezogen formulierend schreiben, wenn du für eine Anwaltskanzlei noch nicht mal dein eigenes Bewerbungsschreiben formulieren kannst ?

Deshalb kein Tipp !

Beitrag von steffisternchen87 - 04.07.11 - 21:31 Uhr

Und nun mal eine ordentliche Antwort : ;)

Ich arbeite selber in einer großen Anwaltskanzlei und ich würde vorschlagen, dass du die Tätigkeiten die dir an diesem Job besonderen Spass machen erwähnst. Beispielsweise: Diktate schreiben, die Zwangsvollstreckung, Fristen selbständig bearbeiten, (vll. einfach dem Anwalt einen Großteil der Arbeit abzunehmen und Ihn zu unterstützen)

Da du ja schonmal eine Ausbildung angefangen hast in diesem Beruf, ist das ja nicht nur leeres gerede, sondern du weißt ja wovon du sprichst. Hast du denn in deiner alten Kanzlei auch viel machen dürfen? Das ist ja überall unterschiedlich.

Ich verstehe nur nicht sooo ganz wieso sie berufsfremde Bewerber haben möchten, denn die meißten Sachen kann man sich nicht "learning by doing" erklären. Weißt du wie das dort geregelt ist?? Denn wenn sie auch Weiterbildungen unterstützen, wäre das für mich auch ein Punkt warum ich gerne in dieser Kanzlei arbeiten würde. Es gibt schließlich auch Chefs die dies unterbinden.

Ich hoffe ich hab nichts vergessen :-) Viel Glück & Spass, denn wenn man die richtige Kanzlei hat ist unser Job eine klasse Aufgabe!

LG Steffi