Ich Privat/Beihilfe,Mann gesetzlich Krankenversichert->Wie Baby??

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Beitrag von titania78 - 05.07.11 - 00:23 Uhr

Hallo!

Ich habe mal eine Frage: Ich bin Privat versichert mit 50% Beihilfeanspruch, mein Mann ist in der gesetzlichen.

Wie sollen wir unser Baby versichern? Es würde 39€ im Monat kosten. Erstmal nicht viel...ABER wenn mal ein 2.Kind kommt, dann sind es schon fast 100€ jeden Monat und meine KV muss ja auch noch bezahlt werden, was auch etwa 250€ sind. Und auch die Beiträge fürs Kind steigen bestimmt wenn es älter wird. Würde ich mal nicht arbeiten und länger daheim bleibe, dann wäre es schon viel Geld für die Krankenversicherung wenn nur mein Mann verdienen würde.

Also doch lieber gesetzlich und Zusatzversicherungen? Und wenn das Baby gesetzlich wäre, hätte es doch trotzdem 20 % Beihilfeanspruch über mich, oder?

Aber dann denke ich mir, Privat sind einfach bessere bzw.mehr Leistungen und an der Gesundheit meines Kleinen mag ich nicht sparen. Wobei man als Privater auch die Melkkuh von vielen Ärzten ist und ich denke viele Untersuchungen wären bestimmt nicht nötig.

Hat jemand die gleiche Konstellation und kann mir nen Tipp geben?

Beitrag von sommer7766 - 05.07.11 - 02:01 Uhr

Hallo,

wir hatten die selbe Konstellation. Ich habe mich entschlossen meine Kinder privat über mich zu versichern.
Mein eigener Beihilfeanspruch ist beim zweiten Kind auf 70% gestiegen. Im Prinzip habe ich daher keine Mehrausgaben durch die Kinder, da meine Kosten so reduziert wurden.
Würde es jederzeit wieder so machen.

LG

Beitrag von ichbins04 - 05.07.11 - 05:10 Uhr

hallo,

ich bin froh, das wir unsere kinder mit meinem mann in die private versicherung genommen haben.....

ich würde es jederzeit wieder so machen !!

gruß

Beitrag von ballroomy - 05.07.11 - 08:49 Uhr

Das Kind muss über den Partner versichert werden, der mehr verdient.
Wenn Du mehr verdienst, dann könnt Ihr nicht in die Familienversicherung.
So zumindest mein Kenntnisstand.

Beitrag von kati543 - 05.07.11 - 21:57 Uhr

Dein Kenntnisstand ist falsch.

Beitrag von kati543 - 05.07.11 - 08:56 Uhr

Nachdem ich nun 2 schwerbehinderte Kinder habe und weiß, wie besch***** die Leistungen der PKV sind. Niemals würde ich wieder ein Kind in die PKV freiwillig gehen lassen. Lieber in die GKV zu einem eigenen Beitrag.
Man bekommt weder mehr Leistung, noch wartet man kürzer. Die Betten im KH sind nicht besser. Die Räume sind genauso überbelegt. Aber im Gegenzug: Kuren gibt es nicht, Haushaltshilfen gibt es nicht, viele Hilfsmittel kennen die gar nicht, Therapien (Logo, Ergo, KG) ist man voll auf den guten Willen des Sachbearbeiters angewiesen - danach SELBST zahlen, Windeln auf Rezept gibt es nicht (ab 3. Geburtstag!), Kinderkrankengeld gibt es nicht...

Beitrag von delfinchen - 05.07.11 - 09:01 Uhr

Endlich mal jemand, der schreibt, wie es ist.
PKV bietet keine Vorteile gegenüber GKV - ich wünschte mir, ich hätte mich gesetzlich krankenversichern können, da wären Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse wenigstens übernommen worden.

LG,
delfinchen

Beitrag von steferl1979 - 05.07.11 - 09:21 Uhr

Hallo,

dann hast du dir wohl eine schlechte ausgesucht. Bei mir wurde alles Hebamme, Geburtsvorbereitung, Rückbildung, Nachsorgehebamme übernommen ohnen einen einzigen Mucks.

LG

Steffi

Beitrag von cooky2007 - 05.07.11 - 11:34 Uhr

Bei mir wurden diese Sachen auch alle übernommen.

Beitrag von titania78 - 05.07.11 - 12:00 Uhr

Hallo,

also bei mir wird auch jeder Kurs, die Hebi, alles übernommen. Ich hab auch wahnsinnig viele Ultraschallbilder bekommen. Bin alle 3 Wochen beim Doc und bekomme jedesmal 1-3 Bilder. Das ist schon ne schöne Sache. Es nervt halt, dass man die Rechnungen immer vorstrecken muss und 3 mal einreichen. Muss man gute Ordnung haben, dass nichts verschütt geht. Vorallem bei der Krankenkasse, da man hier ja wegen der Beitragsrückerstattung erstman einiges zurückhalten muss.

Beitrag von kati543 - 05.07.11 - 20:17 Uhr

Also alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Geburt standen, wurden bei mir auch anstandslos übernommen. Auch sämtliche Kurse danach und davor. Zusätzlich zur Akupunktur.

Beitrag von anarchie - 05.07.11 - 21:54 Uhr

Hallo!

Meine PKV hat sogar die Rufbereitschaften fpr 4 hausgeburten üpbernommen, unzählige osteopathische behandlungen, Homöopathie(nach HP-Verordnung) und selbstredend Rückbildung und geburtsvorbereitung(was ich nie wollte...)

Das ist wohl eher von der KK abhängig, denn davon ob privat ...

lg

melanie

Beitrag von platon - 05.07.11 - 09:10 Uhr

Hast wohl eine schlechte PKV ausgesucht!
Deine Erfahrungen kann ich leider nicht teilen. Meine Kinder bekommen seid mehreren Jahren Logo, Ergo und Physo. Kuren werden ebenfalls ohne Anstand bezahlt. Den Umfang würde die GKV nicht bezahlen.

Es entspricht durchaus der allgemeinen Lebenserfahrung, dass Kinder bis zum dritten Lebensjahr mit Windeln versorgt werden. Daher besteht grundsätzlich bis zu diesem Lebensalter keine Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung.

Nach SGB V § 33 Hilfsmittel (1)

Versicherte habe Anspruch auf Versorgung mit Hörhilfen, Körperersatzstücken, orthopädischen und anderen Hilfsmitteln, die im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg der Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen

Beitrag von kati543 - 05.07.11 - 20:16 Uhr

Geb mir DEINE PKV und ich sage dir die dort versicherten schwerbehinderten Kinder, die keine Leistung bekommen. ALLE, die ich kenne, sind unzufrieden. Vergiß es. 30 Stunden Logo, Ergo, Physio haben wir auch problemlos bekommen. 20 weitere auf Antrag und seitdem warten wir. 1600€ haben wir schon selber hingeblättert, dass die Therapien weiter gehen.

SGB5 gilt AUSSCHLIEßLICH für gesetzlich Versicherte ;-). Für Versicherte der PKV gilt nur der Vertrag. Und als Laie weißt du nie, welche Hilfmittel du oder dein Kind in Zukunft mal brauchen werden. Natürlich stehen im Vertrag der PKV auch Rollis, Hörgeräte & Co drin. Das ist normal. Aber hast du schon mal vorher was von unterstützter Kommunikation gehört? Talker, verschiedene Software, BigMäck,...? Sowas braucht mein Sohn jetzt. Er ist im Kiga. Die einfachen Sachen kosten nun schon knapp 2000€ - die Kasse zahlt nicht. Die GKV würde zahlen. An den Talker für die Schule später will ich noch gar nicht denken ... das Teil kostet knapp 10.000€.

Schau ruhig mal bei www.rehakids.de rein. Da gibt es Unmengen von Erfahrungsberichten von allen möglichen Versicherungen. ich bin mir sicher, DEINE ist mit dabei.

Ein Bekannter von mir war samt seines Sohnes in der PKV versichert - Kind hatte einen schweren Krebstumor im Kopf, musste operiert werden im Alter von 1 Jahr. Versicherung kündigt.

Beitrag von pete1323 - 06.07.11 - 10:46 Uhr

Hallo kati543,

Deine anderen Meinungen/"Fakten" möchte ich nicht kommentieren, aber:

"Ein Bekannter von mir war samt seines Sohnes in der PKV versichert - Kind hatte einen schweren Krebstumor im Kopf, musste operiert werden im Alter von 1 Jahr. Versicherung kündigt."

-> Sollte es sich - wie ich in diesem Fall annehme - um eine substitutive PKV zur GKV handeln, ist das ohne weiteres nicht möglich. Das ordentliche Kündigungsrecht, das Du hier nennst, muss eben bei diesen Versicherungen ausgeschlossen sein. Wenn also die Gesundheitsangaben korrekt gemacht wurden oder, davon gehe ich hier aus, es sich um die Neugeborenennachversicherungsgarantie handelt, kann die Versicherungsgesellschaft den Vertrag (substitutiv) nicht kündigen.

gruß pete

Beitrag von magicofblue - 05.07.11 - 09:00 Uhr

Hallo,

ich habe meine beiden Jungs auch privat versichert.

Seit dem 2. Kind habe ich 70 % Beihilfeanspruch.

39 Euro kommt mir bissl viel vor.

Überprüf mal, ob da nicht schon solche Sachen wie Kieferorthopäde enthalten sind. Diese Leistungen braucht ein Baby nicht. Da reicht es z Bsp, wenn man diese Leistung erst mit dem ersten Zahnwechsel aufnimmt. Ich zahl für den Kleinen (4J.) 25 Euro und den Großen (12 J) 39 Euro (er hat mit Kieferorthopäde).

Der Beitrag bei meinem großen Kind (12 J.) hat sich in den 12 Jahren auch kaum verändert, vielleicht um 5 Euro monatlich über die Jahre erhöht. Halt ich aber für eine normale Entwicklung.

Solange du in Elternzeit bist, kann es sein, dass dein AG einen Zuschuß zur privaten KV bezahlt. Frag mal nach, ist zumindest bei uns so.

Was du dir eher überlegen solltest ist, dass dein Man von seiner KK keine "Kindkranktage" bezahlt bekommt, wenn der Knirps privat versichert ist.
Dieser Anspruch besteht nur bei gesetzlich krankenversicherten Kindern.

Du müsstest dann mit deinen "Kindkranktagen" hinkommen, eine Übertragung der Vatertage geht da auch nicht. Dein Mann könnte dann nur unbezahlt zu Hause bleiben, wenn das Kind krank ist (oder Urlaub nehmen).

Das ist meiner Meinung nach der einzigste Nachteil. Naja und die ganzen Rechnungen, die man hier und da einreichen muß ;-)

Gruß M.

Beitrag von titania78 - 05.07.11 - 12:03 Uhr

Hallo,

ja einen Zuschuss bekomm ich auch zur KV.

Und danke für den Tipp mit dem Kfo, da werd ich mich mal schlau machen. Hatte bisher nur Tel. Info, werd ich mal sehen wenn die Unterlagen da sind.

´Grüße Titania

Beitrag von magicofblue - 05.07.11 - 09:04 Uhr

hab was vergessen.....

das hier

" Und wenn das Baby gesetzlich wäre, hätte es doch trotzdem 20 % Beihilfeanspruch über mich, oder? "

geht nicht.

Ein Kind hat 80% Beihhilfeanspruch und ist zu 20 % privat versichert.
Dann zahlt die Beihhilfe 80 % und die KK 20 % der Rechnungen.

Ist das Kind gesetzl versichert, dann zahlt die gesetzl KK 100 % der Rechnung.

Mischmasch Beihhilfe/ gesetzl. KV geht nicht.

Beitrag von rosalinde.x - 05.07.11 - 09:29 Uhr

Hallo,

bei uns ist es umgekehrt (Mann privat und ich gesetzlich).

Meine Kinder sind privat versichert (Beitrag ist allerdings wesentlich höher als 39 €). Die Alternative wäre gewesen, die Kinder gesetzlich mit eigenem Beitrag zu versichern. Bie Privatversicherungen gibt es unterschiedliche Tarife - auch innerhalb einer Versicherung).

Überlege dir gut, was für euch besser ist. Im nachhinein hätte ich mich lieber für die gesetzliche Versicherung entschieden. Die Beiträge waren ähnlich, die Leistungen sind unterschiedlich und bei Kindern eher bei einer gesetzlichen Versicherung besser (z.B. Haushaltshilfe, Kur, Eltern mit Kind im Krankenhause - was wir bisher zum Glück nicht gebraucht haben - sind in unserem Privat-Tarif nicht enthalten).
Die Ärzte rechnen privat ab und kassieren dafür wesentlich mehr als bei gesetzlich Versicherten. Die private Kasse übernimmt das oft nicht alles (je nach Tarif und Unverschämtheitsgrad des Arztes). Dann zahlst du den Rest aus eigener Tasche. Du musst vor jeder Behandlung fragen, ob die Kasse das übernimmt, damit du hinterher keine böse Überraschung erlebst.

Mit Beihilfe kenne ich mich nicht aus.

Liebe Grüße

Beitrag von kajulju - 05.07.11 - 10:23 Uhr

hallo, bei Beihilfeanspruch würde ich nicht lange zögern, sondern den immer nutzen und die Kinder privat versichern. Die Beiträge sind bei meinen Beiden bisher nicht gestiegen. Die Leistungen sind natürlich besser, ich sehe immer den Unterschied zu meinem Mann, der als einziger in der Familie nicht privat versichert sind. Beim 2. Kind sinkt dein eigener Beitrag, so dass keine höheren Kosten entstehen. Eine vernünftige Zusatzversicherung ist fast genauso teuer wie bei uns der volle private KV-Beitrag (dank der hohen Beihilfe). Leistungen von Beihilfe und gesetzl. KK sind fast identisch, aber die private stockt eben noch auf.
Ich war mit meinem Sohn im Krankenhaus, die Chefärztin kam 2-3x am Tag (auch am Sonntag). Die anderen Eltern haben teilweise 6 Stunden auf einen Arzt gewartet und dann kam nicht mal ein Kinderarzt. Und das war eine Klinik mit guten Ruf.
Spezialärzte wie Augenarzt, Kinderorthopäde, behandeln euch viel eher. Alles kann verschrieben werden ohne Gemecker der KK und ich hatte bei den Kids bisher auch noch keine unnötigen Untersuchungen. Bei mir schon eher, klar. Immer MRT statt Röntgen o. a.
Und wenn die Kids schon als Baby einsteigen, musst du keine Vorerkrankungen o. a. versichern, was später kommen könnte und da reicht schon eine Allergie o. ä. für einen dann höheren Beitrag.
Ich bin bei der Debeka und die haben bisher immer alles gezahlt. Auch Heilpraktiker, Osteopath u.a.
Der Nachteil ist nur, dass du keine Kindkranktage hast, die die KK übernimmt. Dafür gibt es aber in vielen Ländern SU für Beamte (in Berlin sogar 10 Tage pro Kind).
LG,
Kathi

Beitrag von tigerbaby1976 - 05.07.11 - 13:35 Uhr

hallo,
gleiche Konstellation und wir haben uns für die GKV entschieden. Alleine das ständige Einreichen der Rechnungen... Schaffe ich ja selber schon nicht. Die Leistungen der Beihilfe sind mit denen der GKV gleichzustellen, wenn nicht schlechter. Manchmal ist die Bürokratie recht hoch, für alles braucht man ne Überweisung, aber meine Güte. Würde es wieder so machen. GKV ist für Kinder m.E. die bessere Alternative und bislang haben wir alles bekommen. Meine Tochter wird jetzt am Auge operiert, mit meinem Sohn habe ich auch schon manches durch.
Ich denke, medizinisch notwendiges zahlt die GKV.
haben aber ne Anwartschaft für die PKV. Und mein Versicherungsmensch sagte mal, dass man das, was die GKV nicht abdeckt auch über die Beihilfe bekäme. Ob das heute noch so ist weiss ich nicht. Habe es noch nicht ausprobiert.
Für kh haben wir ne Zusatzversicherung und die schon reichlich genutzt.

Beitrag von xyz09 - 05.07.11 - 21:16 Uhr

Wir haben diese Konstellation auch (ich privat, mein Mann gesetzlich). Wir haben uns dafür entschieden, unsere Tochter über meinen Mann gesetzlich zu versichern. Bei Sachen, die die GKV nicht übernimmt (z.B. waren wir mit der Maus dreimal bei der Osteopathin), übernimmt dann die Beihilfe 80% (zumindest bei dem, was die Beihilfe abdeckt, also Brille etc wohl nicht).
Bislang sind wir damit sehr zufrieden, meine Maus ist jetzt knapp 10 Monate alt, soooo viel Erfahrungen haben wir also noch nicht.


Viele Grüße
xyz