Recht auf Zwischenzeugnis???

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Beitrag von kruemel2701 - 05.07.11 - 14:02 Uhr

Hallo

ich hab mal ne Frage. In 3 Wochen ist mein letzter Arbeitstag und jetzt hab ich meine Chefin um ein Zwischenzeugnis gebeten, da ich vorhabe mindestens 2 Jahre Elternzeit zu nehmen und man ja nie weiß was in der Zeit bzw. danach "passiert". Mein Mann und auch meine Kollegin haben mir unabhängig voneinander geraten, ein Zwischenzeugnis zu verlangen. Es geht wohl, wenn man länger als 1 Jahr unterbricht. Jetzt meint meine Chefin, ich solle eins entwerfen und ihr schicken, sie würde es dann "bearbeiten" #kratz Was bitte soll denn das? Seit wann schreibt ein Arbeitnehmer sich selbst ein Zeugnis? Hat sie recht oder ist sie einfach faul? Man muss dazusagen, dass sie seit ich #schwanger recht komisch zu mir ist und mich auch "doof anmacht" wenn ich krankbin...

Ich habe z.B. auch noch einen Urlaubstag zur verfügung, da ich am Freitag, wo er geplant war, jetzt krankgeschrieben bin. Sie meinte jetzt den kann ich wohl nichtmehr nehmen, weil im Moment grad 5 Leute krank seien. Aber erstens finde ich, ist das nicht mein Problem und zweitens kann ich ja auch nix dafür, dass sie immer noch keine Vertretung für mich hat... Achso, ih arbeite in einer Kita / Krippe...

Liebe Grüße und #danke schonmal...
kruemel2701 mit Julian David 28.SSW

Beitrag von sarahg0709 - 05.07.11 - 14:04 Uhr

Hallo,

das habe ich auch mal gemacht, wobei ich mir Hilfe bei meiner Büroleiterin gesucht habe.

Mein damaliger Chef hat das Zeugnis übrigens unterschrieben, ohne was zu korrigieren :-)


LG

Beitrag von manavgat - 05.07.11 - 14:05 Uhr

Seit wann schreibt ein Arbeitnehmer sich selbst ein Zeugnis?


Das ist vom AG einfach nur nett.

Dann ist nämlich alles drin, was der AN drin haben möchte.

Ich gehe genauso vor und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.


Wieso bist Du eigentlich so aggressiv?


Gruß

Manavgat

Beitrag von kruemel2701 - 05.07.11 - 14:18 Uhr

Ich bin nicht aggressiv, sollte auch nicht so klingen. Ich habe einfach seit Beginn meiner Schwangerschaft nur probleme mit meiner Chefin obwohl ich echt selten gefehlt habe (einmal n bissl länger mit Magen-Darm) und sie sich auch absolut nicht "verpflichtet" gefühlt hat auf die MuSchu-Bestimmungen einzugehen, ihr war es egal, wie es mir ging, die Arbeit musste gemacht werden (hätte z.B. nichtmehr wickeln oder heben dürfen- auch von FÄ aus nicht) Mir geht es halt im Moemtn einfach echt nicht gut, ich liege fast den ganzen Tag ur, mein Kreislauf spinnt...
Was muss dann in so ein Zeugnis rein? Ich hab da halt auch keinen Plan...

Beitrag von manavgat - 05.07.11 - 14:55 Uhr

Ich bin nicht aus Deiner Branche.

Vielleicht meldet sich zu diesem Thema jemand, der Deine Branche kennt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von kathi.net - 05.07.11 - 14:09 Uhr

Das AN Beurteilungen/Zeugnisse etc. selber schreiben, ist in vielen Firmen mittlerweile normal. Hat ja auch (fast) nur Vorteile für den AG.

Der Urlaub muß dir nicht unbedingt gewährt werden, aber er verfällt auch nicht! Das heißt, du kannst ihn ja nach deiner Elternzeit nehmen.

Beitrag von kruemel2701 - 05.07.11 - 14:14 Uhr

Das Problem ist, dass ich nach der Elternzeit dort nicht wieder arbeiten möchte, gibt ne Menge Gründe dafür... Aber das kann und will ich so dort jetzt noch nicht sagen...

Beitrag von kathi.net - 05.07.11 - 14:18 Uhr

Du kannst soweit vorausplanen? #schock - Respekt!

Aber ich finde, dann solltest du es entweder jetzt schon sagen oder aber dir schon den Termin für die rechtzeitige Kündigung im Kalender eintragen. Wobei ich ersteres fairer fände #schein

Beitrag von kruemel2701 - 05.07.11 - 15:56 Uhr

Hm ja das ist ne lange Geschichte, ich kann und werde mit dieser Chefin nicht weiterarbeiten, das geht einfach nichtmehr... Hinzu kommt, dass ich Sozialpädagogik studiert habe und eigentlich auch in der Richtung was machen möchte und nicht ewig im Kindergarten sitzen möchte...:-(