ich möchte gern eine Kita eröffnen!! ????

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Beitrag von sommerbluete1 - 07.07.11 - 08:30 Uhr

Hallo,

ich bin eine gelernte Erzieherin. Habe zudem ein Fernstudium zur Psychologischen Beraterin und stehe regelmäßig als pädagogische Expertin im Fernssehen vor der Kamera und gebe Tipps+ Ratschläge.

Ich überlege, ob ich eine KIta eröffne. Die Wartelisten in den Großstädten sind lang, viele Eltern haben lange keinen Platz usw.

was haltet Ihr davon?
Kann man OHNE Eigenfinanzierung soetwas wagen? Natürlich mit weiteren ausgebildeten Erzieher die man einstellen müsste.

Beitrag von jamey - 07.07.11 - 08:54 Uhr

wie willst du es denn finanzieren? es gibt ein franchisekonzept - da musst du mal googlen. in chemnitz hat das jemand gemacht, allerdings hier auch nicht völlig losgelöst...google mal Kreativvilla chemnitz....

Beitrag von litalia - 07.07.11 - 08:58 Uhr

ach katja.... bleib weiter bei rtl und gut is. :-p

Beitrag von schwarzesetwas - 07.07.11 - 10:29 Uhr

Äh... ist sie doch gar nicht mehr! :-)

Neuer Wirkungskreis?! :-p

Beitrag von ..leopoldina.. - 07.07.11 - 09:15 Uhr

Psychologischer Berater? Von diesem Studiengang habe ich nie gehört.
Aber Erzieher sagen ja auch immer, sie hätten studiert...:-p

Beitrag von jamey - 07.07.11 - 09:33 Uhr

also ich kenne HS da kann man "Pädagogik in der frühen Kindheit" und auch "Heilpädagogik" studieren und kann danach natürlich als Erzieherin mit besonderen Aufgaben eingesetzt werden....darüberhinaus gibt es diverse fern"studiengänge"...die, die das gemacht haben behauten natürlich sie hätten studiert, erst recht wenn es so deklariert wird......

Beitrag von ..leopoldina.. - 07.07.11 - 09:45 Uhr

Ja. Und in den Händen halten sie dann irgendein Zeugnis oder Zertifikat. Diverse Schulen oder Institute schaffen es immer wieder, ihren zahlungswilligen Interessenten etwas vorzugaukeln.

Ganz abgesehen davon, aber weißt du, warum Erzieher immer sagen, sie hätten studiert? Ich dachte, dies sei eine ganz normale Berufsausbildung.#kratz

Beitrag von jamey - 07.07.11 - 10:05 Uhr

das gibt es eben so und so. man kann den statlich anerkannten erzieher machen oder pädagogik in welcher form auch immer an einer fh oder uni studieren...da kann man dann durchaus auch als erzieher arbeiten wenn man das will und die chance bekommt.

Beitrag von ..leopoldina.. - 07.07.11 - 10:11 Uhr

Ich weiß schon, dass man Pädagogik studieren kann.;-) Das meinte ich auch nicht. Ich meinte die Erzieher, die den staatlich anerkannten Beruf erlernt haben, aber trotzdem manchmal sagen, dass sie studiert hätten. Ist doch auch völlig egal. Ich habe bei beiden Respekt vor ihrer Arbeit und wollte sie auch in keinster Weise abwerten.:-)

Beitrag von janine2785 - 07.07.11 - 09:37 Uhr

Bin kein Profi, aber wovon willst du Miete, Einrichtung, Lohn, Ausflüge, Versicherungen etc. bezahlen?
Ich persönlich würde mein Kind nicht in eine Kita bringe die der Privaten Selbstverwirklichung einer Fersehpädagogin dient:-) Nichts gegen dich, aber der Lehrgang ''Psychologische Beraterin / Personal Coach hat wenig mit der Arbeit in einer Kita zu tun, dazu ist der Lehrgangs Inhalt zu breit gefächert und bezieht sich zu stark auf Industrie und Wirtschaft.

Grüße

Beitrag von ..leopoldina.. - 07.07.11 - 09:48 Uhr

Du glaubst doch jetzt nicht wirklich, dass die Blüte im Fernsehen zu bewundern ist?

Beitrag von janine2785 - 07.07.11 - 10:20 Uhr

Wer weiß was es alles so für Sender gibt :-P

Beitrag von ..leopoldina.. - 07.07.11 - 10:30 Uhr

Oh Gott, ja! Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Vielleicht der örtliche Lokalsender im Sommerblütenthal?#rofl

Beitrag von janine2785 - 07.07.11 - 10:48 Uhr

Zum Beispiel :-D Dank Fernlehrgang kann sie dann viele wertvolle Tipps geben, vielleicht wird ja die Erreichtung der Kita vom Sender dokumentiert und wir lernen wie man aus Ringelblumen und Bachblüten ein eine Tapete herstellt damit die Wände nicht so kahl sind. #klee#blume

Beitrag von ..leopoldina.. - 07.07.11 - 10:58 Uhr

Ja. Ich habe auch gleich an Baumhäuser gedacht; wegen der Kosten!
Obwohl, die Kinder aus dem Sommerblütenthal fänden`s bestimmt lustig!
Dein Vorschlag mit der Tapete (#blume#klee#blume#klee) ist auch Klasse!#rofl

Beitrag von lichtchen67 - 07.07.11 - 11:40 Uhr

Ich finde das irgendwie so typisch.... nur auf Scheine und Zertifikate gucken, aber sagen die wirklich etwas über die Qualität dieser Person aus, mit Kindern umzugehen? Qualifiziert ein Studium automatisch besser?

ob die Kita der privaten Selbstverwirklichung einer Fernsehpädagin dient oder einfach nur ein langersehnter Herzenswusch ist..... woher kannst Du das beurteilen?

niemand hier kann wissen, wie kompetent die TE im Umgang mit Kindern ist. Außerdem erwähnt sie, dass sie ausgebildete Erzieherin ist, das andere sind lediglich zusatzqualifiktationen... als ausgebildete Erzieherin weiß sie durchaus, wie die Arbeit in einer Kita ist... oder nicht?

Lichtchen

Beitrag von janine2785 - 07.07.11 - 11:56 Uhr

Wäre es ein Langersehnter Herzenswunsch, würde sie nicht überlegen das ganze komplett ohne Eigenfinanzierung durch zu ziehen, und hätte andere Argumente parat als ''Wartezeiten''

Beitrag von lichtchen67 - 07.07.11 - 12:16 Uhr

Würdest Du besser lesen können, müsstest Du Dich über ihr "fernstudium" nicht gehässig lustig machen, sondern hattest gesehen UND zur Kenntnis genommen, dass sie gelernte Erzieherin ist.

Lies einfach mal weiter und versuch objektiv zu bleiben, manchmal hilft das. zumal Du ja auch keine Ahnung von der Materie hast, Dir nur einen einzigen Angriffspunkt rausgepickt hast.

lichtchen

Beitrag von janine2785 - 07.07.11 - 13:05 Uhr

Danke für deine Sorge bezüglich meiner Lesekenntnisse ;-) Gelernte Erzieherin bedeutet recht herzlich wenn es um die Führung einer Kita geht, um die Organisation, den Behördenkram, die Subventionen etc. da sie sich ja ohne Eigenkapital bzw. durch Fremdfinanzierung Selbständig machen will, ist der Pädagoschische Teil ihrer Arbeit der geringste Aufwand.

Beitrag von lichtchen67 - 07.07.11 - 13:26 Uhr

> Ich persönlich würde mein Kind nicht in eine Kita bringe die der Privaten Selbstverwirklichung einer Fersehpädagogin dient <

Achso... dann würdest Du deswegen Dein Kind dort nicht hinbringen und dieser Person nicht anvertrauen, weil Sie Deiner Meinung nach keine Ahnung von Behördenkram hat?

Ist ja auch egal. müssen wir nicht weiter drüber diskutieren. Du machst eben keine Fehler, solche Menschen gibt es einfach.

Lichtchen

Beitrag von janine2785 - 07.07.11 - 13:38 Uhr

''Achso... dann würdest Du deswegen Dein Kind dort nicht hinbringen und dieser Person nicht anvertrauen, weil Sie Deiner Meinung nach keine Ahnung von Behördenkram hat? ''


Du scheinst echt gut lesen zu können, verdammte Axt du kannst sogar Sachen lesen die nie geschrieben wurden ;-) Respekt!!!

Beitrag von ..leopoldina.. - 07.07.11 - 13:56 Uhr

Warum echauffierst du dich denn so?
Nimmst du die TE und ihre Frage Ernst?
Würdest du bei solch einer Frage betonen, dass du im Fernsehenn agierst und OHNE Eigenfinanzierung dieses Projekt angehen willst????
Hier hatte wieder einmal Einer Langeweile. #aha
Auch hat hier Niemand in Abrede gestellt, dass Erzieher qualifizierte Arbeit leisten können.

#augen

Beitrag von lichtenstein - 07.07.11 - 12:02 Uhr

In Form eines eingetragenen Vereins müsste das möglich sein. In dieser Form gibt es hier bei uns im Süden viele Gruppen, die auch Ganztagesbetreuung anbieten. Wichtig ist vor allem, Mitstreiter und Sponsoren ins Boot zu holen.

Gruß

Lichtenstein

Beitrag von kessita - 07.07.11 - 13:36 Uhr

Hallo,

nun musste ich doch ein bisschen schmunzeln, sicherlich kann man so etwas wagen, aber man sollte sich des Arbeitspensums bewusst sein.

Hier ein paar Fragen die du möglichst mit "Ja" beantworten solltest, bevor du anfängst!

Hast du interessierte Mitstreiter, die diese Einrichutng mit dir Gründen? Egal ob als GmbH, e.V. etc...?

Hast du Buchhalter/Stuerberater/ Anwälte, die dich in der ersten Zeit unterstützen? Sei es nur im Thema Arbeitsrecht, Budgetverwaltung sowie Jahreshaushalt für Kommunen und Städte?

Kennst du dich mit den Antragsverfahren für Finanzhilfe vom Land / Defizitverträgen und "pro-Kopf"- Berechnung aus?

Weißt du wie man einen sinnvollen Dienstplan erarbeitet und sich das entsprechende Personal beschafft? Platzsharing? Mittagsversorgung?

Hast du ein Gebäude an der Hand? Willst du mieten oder mit einem Bauträger zusammenarbeiten?

Hast du schon mal solches Projekt erarbeitet/präsentiert?

Bist du in der Lage eine sinnvolle Konzeption zu erarbeiten und umzusetzen?
Kennst du dich mit dem TVöD aus?

Hast du Sponsoren oder Freunde an der Hand, die dich beim Aufbau der Kita an sich unterstützen?

Hast du gute Kontakte zu Parteien, die dich unterstützen und fördern würden?

Und nicht zuletzt, bist du bereit sehr viele Stunden neben deiner Arbeitszeit in Planung /Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit zu stecken?

Bedenke bitte, dass der Vorsitzenden des Trägervereins, falls du dich für diese Variante entscheidest in bestimmten Bundesländern nicht mit dem Leiter der Kita identisch sein darf.


Wie du merkst, habe ich ein wenig mit dem Thema zu tun. Wenn du noch weitere Fragen hast, wende dich gerne an mich, genauso wenn du Hilfe brauchst. Ich bin selber in so einem Verein ehrenamtlich tätig. Unser Vorstand besteht aus viel Leuten:
1. Vorsitzende: pädagogisch und Verwaltung
2. Vorsitzende: Finanzen und Verwaltung/ Politik
1. Stellvertreter: Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit
2. Stellvertreter: Sponsoring und Arbeits-, Sicherheits und Wirtschaftskraft.

Dazu kommen dann noch Elternvertreter und die Leiter der Einrichtungen.

Du kannst mich geren über VK kontaktieren. Ich würde mich darüber sehr freuen.

LG

Beitrag von wasteline - 07.07.11 - 14:50 Uhr

Wende Dich an den

http://www.der-paritaetische.de/

Dort kannst Du all Deine Fragen stellen.


Wenn sich auch hier viele nicht vorstellen können, dass man in Eigeninitiative einen Kindergarten oder Hort gründen kann, man kann es wirklich. Wir haben es vor ganz vielen Jahren als Elterninitiative getan und der Kindergarten existiert heute noch und ist im Stadtteil äußerst beliebt.