Hallöchen...
mein Freund und ich sind beide vollzeit berufstätig und verdienen ca. gleich wenig... Nun kommt im Dezember endlich unser Wunschbaby und ich will auf garkeinen Fall unser Kind schon mit einem Jahr in eine Kinderkrippe stecken!!!
Das Problem ist bloß, mit Gehalt meines Freundes und meinem Elterngeld sind wir ja quasi die ersten 12 Monate gut abgedeckt...
ABER was ist danach??? Mir stehen ja 3 Jahre Elternzeit zu, von denen ich gerne mindestens 18 Monate und lieber sogar noch 2 Jahre nehmen würde... Aber das Gehalt meines Freundes würde hinten und vorne nicht reichen um uns 3 dann über die Runden zu bringen, wir hätten nach Abzug aller Fixkosten (Wohnung, Telefon, Versicherungen etc.) maximal 400 Euro übrig... Zahlt das Arbeitsamt dann was dazu oder kann man Wohngeld oder Sozialhilfe oder weiß der Geier was beantragen???
Ich danke euch schon mal für eure Hilfe!!!
Fianzierung nach Elterngeld???
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Beitrag von ..allebasi.. - 07.07.11 - 14:15 Uhr
Beitrag von kessita - 07.07.11 - 14:18 Uhr
Diese Frage kann dir keiner beantworten, der nicht die Höhe eures Einkommens kennt. Und selbst dann wird, es schwierig, da sich die Höhe der übernommenen Miete regional unterscheidet.
Alternativvorschlag:
Jetzt schon sparen oder 400 Euro Job zusätzlich - bzw. nach einem Jahr entgegengesetzt zum Partner suchen.
LG
P.S.: In einigen Bundesländern gibt es noch Landeserziehungsgeld: Bayern, Thüringen, Baden-Würtemberg und???
Beitrag von woodgo - 07.07.11 - 14:19 Uhr
Hallo,
Dir stehen 3 Jahren Elternzeit zu, wenn Du sie Dir auch leisten kannst!
Du kannst das EG splitten, dann hast Du länger was davon.
Warum soll die Allgemeinheit dafür aufkommen, daß Du 3 Jahre zu Hause bleiben kannst?
Im Übringen gehen die meisten Mütter nach 1 Jahr wieder arbeiten, weil sie es sich eben nicht leisten können, länger zu Hause zu bleiben!
LG
Beitrag von cooky2007 - 07.07.11 - 14:24 Uhr
Elternzeit länger als ein Jahr ist ein Luxus, denn man sich selbst leisten können muss.
Ich splitte mein Elterngeld nun zum 2. Mal auf 2 Jahre auf, habe aber während der 1. Elternezit nach einem Jahr wieder ein paar Stunden gearbeitet (dieses Geld gespart!), so dass ich mir nun (mit dem wesentlich geringeren Elterngeld) auch wieder 3 Jahre "leisten" kann.
Wenn es eben nicht reicht, könntest du ja immer noch nach einem Jahr einen € 400,- Job annehmen oder ihr spart jetzt schon irgendwelche anderen Kostebn ein bzw. lebt eine Zeit lang von einem Teil eures bisher ersparten Geldes.
Beitrag von kathi.net - 07.07.11 - 14:26 Uhr
Und wenn du das Elterngeld (die Auszahlung) auf 24 Monate streckst? Oder vorab schon genügend zur Seite legen. Oder Teilzeit während Elternzeit?
Ansonsten wirst du dir den Luxus von 3 Jahren Elternzeit wohl nicht leisten können.
LG Kathi
Beitrag von coppeliaa - 07.07.11 - 14:37 Uhr
wohngeld und dgl. richtet sich immer nach bedürftigkeit. kann bei euch ohne zahlen niemand einschätzen.
und wie die anderen schon schrieben: lange elternzeiten muss man sich einfach leisten können.
lg
Beitrag von ..allebasi.. - 07.07.11 - 14:52 Uhr
wenn ich nur halbtags zurück zur arbeit gehen würde oder einen 400 job annehmen würde, dann müsste ich ja unser kind doch in einen kiga bringen und damit auch den kiga bezahlen, also würde sich das ja quasi nicht lohnen... das war auch meine erste idee, denn halbtags wäre ja ein guter kompromiss...
und das argument "warum sollte die allgemeinheit dafür bezahlen, dass ich zu hause bleibe?" ist ja ein ziemlich schlechtes, denn im gegensatz zu vielen hartz 4 empfängern gehen wir beide arbeiten und zahlen seit jahren steuern und ich werde danach ja auch wieder arbeiten gehen...
Also ich finde es schon ungerecht, dass manche Leute (und ich mein damit nicht jene die arbeitswillig sind oder aus irgendwelchen Gründen nicht arbeiten können) ihr Leben lang Kohle vom Staat bekommen und zu Hause hocken und einfach kein Bock auf arbeiten haben... Und man wenn man wenig Geld verdient, sich nicht mal mehr als ein Jahr um sein Kind kümmern kann...
Beitrag von kathi.net - 07.07.11 - 15:05 Uhr
Ich zitiere:
"mein Freund und ich sind beide vollzeit berufstätig und verdienen ca. gleich wenig.........
.....gehen wir beide arbeiten und zahlen seit jahren steuern....."
Wer wenig verdient, zahlt wenig (bis gar keine) Steuern!
Wer von Wunschkindern spricht, sollte diese auch finanzieren können!
Wie wäre es denn mit einem Minijob entgegen den Arbeitszeiten deines Freundes oder am Wochenende?
Und warum wirst du jetzt polemisch und vergleichst deine Situation mit der von ALGII-Empfängern?
Beitrag von kessita - 07.07.11 - 15:06 Uhr
Hast du dir denn schon mal die Gebührentabelle in Berlin angeschaut, was ihr bezahlen müsstet?
Ich meine, dass die Plätze dort in der Ecke noch relativ günstig wären...
Je nachdem wie dein Lebensgefährte arbeitet, kannst du vielleicht am Wochenende oder abends/nachts dazu verdienen, so dass ihr keine Fremdbetreuung bräuchtet.
Beitrag von jogiyoda - 07.07.11 - 18:52 Uhr
meine Eltern haben gar kein Elterngeld bekommen und man höre und staune wir auch nicht. Wie zur Hölle konnten wir da bloß überleben? Ein Tipp: wir haben gearbeitet
Beitrag von oma.2009 - 07.07.11 - 21:10 Uhr
Hallo!
Man kann sich auch einen reichen Mann suchen, dann kann man es sich leisten und die volle Elternzeit nehmen,
Ich selber habe mir bei 2 Kindern 11 Jahre zu Hause gönnen können und ja, da gab es grad mal 50 DM Kindergeld pro Kind und im Kindergarten waren meine Beiden trotzdem, und der war teuer. Von 9 Uhr bis 12 Uhr, 3 Std. pro Tag kosteten da auch schon 128 DM, nein, es gab keine Zuschüsse vom Staat. Unser Einkommen war eben ausreichend.
LG
Beitrag von grundlosdiver - 07.07.11 - 15:48 Uhr
Kann meinen Vorschreibern nur zustimmen: Elternzeit ist ein Luxus, den man sich leisten können muss. Ist leider so! Bei unsere Großen war ich bereits Vollzeit arbeiten als sie 6 Monate alt war, weil es eben nicht anders ging. (aus verschiedenen Gründen) War nicht schön, nützt aber nichts!!!
Bei unserer Kleinen würde ich gern 2-3 Jahre zu Hause bleiben - sie ist nicht so unkompliziert wie meine Große, ein absolutes Mama-Kind und leider sehr sehr viel krank. Leisten können wir uns 14 Monate (und mein Mann verdient wirklich nicht schlecht), ich gehe also nach 14 Monaten HOFFENTLICH Teilzeit in Elternzeit arbeiten - wenn ich Pech habe, Vollzeit. Vielleicht klappts ja beim 3.Kind mit 3 Jahren Elternzeit
Ihr könnt Euch ja gern mal schlau machen, ob ihr Wohngeld/ Kinderzuschlag oder ALGII bekommt, aber das wird wohl nicht die Welt sein!
Alternativ jetzt sparen, um dann 6 Monate dranzuhängen?! (Wir überbrücken 2einhalb Monate mit Ersparnissen)
Alles Gute!!!
Beitrag von mami18052010 - 07.07.11 - 16:17 Uhr
*hust*
"ich will auf gar keinen fall unser Kind schon mit einem jahr in die Krippe stecken" - mein Gott, ich bin eine Rabenmutter!!!! 
Schon mal darüber nachgedacht, dass es den Kinder Spaß machen könnte in die Krippe zu gehen, statt den ganzen lieben Tag mit Mutti inner Bude zu hocken und Hartz IV-TV zu glotzen?
Also ich sehne dem 15.08.11 entgegen, wo Felix in die Krippe gehen darf! Er braucht das auch einfach! Andere Kinder, Abwechslung, Spannung und Spiel! Sicher, nen Überraschungsei würds auch tun, aber die sind für Kinder unter drei micht geeignet!
Wie schon gemeint, länger als 1 Jahr Elternzeit ist luxus!
Beitrag von ladyblue80 - 08.07.11 - 03:28 Uhr
Das Arbeitsamt oder gar das Sozialamt zahlt selbstverständlich NICHTS dazu.
Du bist nämlich nicht unverschuldet arbeitslos geworden, sondern voll verschuldet schwanger.
Wenn Du Dir es nicht leisten kannst, hättest Du entweder nicht schwanger werden sollen, oder Du musst halt arbeiten gehen, wie jeder andere auch.
Solltest Du aus irgendeinem Grund doch etwas vom Staat bekommen, dann sag doch bitte Bescheid, dann überlege ich mir ernsthaft den Staat deswegen zu verklagen.
