Unterhalt nach Hochzeit?

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Beitrag von valldemosa - 07.07.11 - 14:30 Uhr

Mein Mann verdient 1500€.

Wir erwarten ein gemeinsames Kind.Bekommt dann sein Kind aus letzter Beziehung weniger Unterhalt?

Oder wie ist das mit Hochzeit und Selbstbehalt sinkt usw.?

Hat jemand wirklich Ahnung?

(Möchte bitte keine bösen Anmerkungen,denn jeder versucht nur das beste für sein Kind zu bekommen. Brauch vernünftige Antworten.Danke)

Vielen Dank#winke

Beitrag von coppeliaa - 07.07.11 - 14:35 Uhr


muss dein mann ans kind unterhalt zahlen? oder lebt das kind bei ihm und er leistet naturalunterhalt?

- er muss zahlen: da dein mann nun einen unterhaltsberechtigten (dich) mehr hat, sinkt der kindesunterhalt ein wenig. wenn du aber selbst verdienst, dann fällst du da allerdings raus und der unterhalt bleibt gleich.

- lebt das kind bei ihm ändert sich nix am unterhalt.

alle angaben ohne gewähr :-)

lg

Beitrag von grundlosdiver - 07.07.11 - 14:51 Uhr

Ob ihr heiratet oder nicht ist erstmal nicht relevant.
Alle Kinder stehen an 1.Stelle, bleibt etwas übrig bekommen die Mütter auch etwas. Dazu müsste man wissen, wie alt sein Kind aus 1.Ehe ist.

Dein Mann verdient 1500 Euro, abziehen kann man 5% berufsbedingte Aufwendungen (und ggf. Altersvorsorge).
1500- 5% = 1425 Euro
Selbstbehalt sind 950 Euro.

Nach der Düsseldorfer Tabelle 1.Stufe (da unter 1500 Euro Einkommen!) muss er pro Kind 225 Euro (Mindestunterhalt) zahlen.
1425-950= 475

Wenn ein zweites Kind hinzukommt, muss er auch für dieses 225 Euro zahlen.
2x 225 Euro=450 Euro, sofern das 1.Kind ebenfalls unter 5 Jahre alt ist.
Da das passt, wird er den Mindestunterhalt zahlen müssen.
Für Dich (und ggf. die andere Mutter, wenn das Kind unter 3 ist) verbleiben 25 Euro Betreuungsunterhalt.

Kommt das 1.Kind in die 2.Altersstufe (ab 6), so wird neu berechnet, da kommt ihr wahrscheinlich unter Selbstbehalt.
Da könnte es relevant sein, dass ihr verheiratet seid und der Selbstbehalt kann ggf. gekürzt werden, damit beide Kinder den Mindestunterhalt bekommen. Ist die Kürzung des Selbstbehalts nicht möglich/ vorgesehen, bekommen beide Kinder anteilig KU entsprechend ihres Alters - da müssen dann beide Kinder Abstriche machen.

War das verständlich?

Als unsere 1. Tochter geboren wurde, hat mein Mann noch nachehelichen Unterhalt UND KU an seine Exfrau gezahlt. Da es bei uns zu knapp wurde, war ich wieder arbeiten, als unsere Maus 6 Monate alt war. Mit solchen Dingen muss man als "Zweitfrau" manchmal leben...
#liebdrueck

Beitrag von sandra7.12.75 - 07.07.11 - 14:51 Uhr

Hallo

Warum sollte das andere Kind(sein Kind) jetzt weniger bekommen an Unterhalt???

Wenn das Geld nicht reicht kannst du doch nach der Geburt selbstverständlich wieder arbeiten gehen.

Gegenfrage???Wie würdest du dich fühlen wenn du gegen eine andere ausgetauscht wirst und dann für euer Kind weniger Unterhalt bekommen würdest.

Sandra

Beitrag von valldemosa - 07.07.11 - 15:02 Uhr

Genau solche Antworten meine ich.

Willst du verlangen,das ich mein 8 Wochen altes Baby in die Krippe gebe um zu arbeiten nach der Geburt?Was soll das?

Es geht auch nicht darum wie ich mich fühlen würde,es geht um das uns verbleibende Geld. Und auch nicht um mein Geld.

Wir werden auch nicht gefragt,ob wir uns den Unterhalt leisten können.Wir bezahlen ihn und ich als nicht Kindsmutter lege noch mit obendrauf.Denn du weißt nicht um unsere Wirtschaftlichen Verhältnisse,genauso wie du nichts über die Kindsmutter weißt.

Also,spar dir so ne Antwort.Wollte fachliches Wissen und nicht so ne sinnlos Diskussion.

Es gibt nämlich tatsächlich Frauen,die mich verstehen können und wissen was ich meine.

Beitrag von sandra7.12.75 - 07.07.11 - 15:22 Uhr

Hallo

Da meine Glaskugel defekt ist kann ich z.Z nicht hellsehen und somit kann ich wirklich nichts über eure Verhältnisse sagen.#augen

Fakt ist das das für das erste Kind trotzdem unterhalt bezahlt werden muß.

Wenn du jetzt arbeitest bekommst du ja Elterngeld und dann steht es dir offen nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen oder nicht.

Warum sollte deiner Meinung nach fürd erste wieder weniger gezahlt werden???Die Kindsmutter hat doch auch ihre Ausgaben,oder nicht.

S.

Beitrag von valldemosa - 07.07.11 - 15:31 Uhr

Wenn Glaskugel defekt,dann schreib bitte nicht so etwas.

Sie könnte weniger bekommen,da ja auch unser Kind Geld kostet.

Und mit mir hat das ganze nichts zu tun.Denn wieso sollte ich wieder arbeiten gehen,damit sie den vollen Unterhal bekommt,hab ich ja nix mit zu tun.

Mein Mann muß jetzt für beide aufkommen,und wenns nicht reicht,bekommt sie wohl weniger.

Und sie wurde nicht gegen mich ausgetauscht,zwischen der Trennung und unserer Beziehung lagen 6 Jahre.Und sie hat ihn rausgeschmissen,weil sie nen neuen hat.

Beitrag von kathi.net - 07.07.11 - 15:38 Uhr

Also bei 1500 € dürfte es für den Mindestunterhalt reichen. Wenn was übrigbleibt, bekommst du noch was.

Wenn es aber nicht reicht, wird das zu verteilende Geld anteilig auf BEIDE Kinder aufgeteilt - grundlosdiver hat es ja schön vorgerechnet. Warum sollte nur eines weniger bekommen?

Beitrag von valldemosa - 07.07.11 - 16:26 Uhr

Ja eben. Möchte bloß wissen,was auf mich zu kommt.Oder ob wir alles so lassen und weniger streß haben.

Beitrag von windsbraut69 - 08.07.11 - 10:25 Uhr

"Und mit mir hat das ganze nichts zu tun.Denn wieso sollte ich wieder arbeiten gehen,damit sie den vollen Unterhal bekommt,hab ich ja nix mit zu tun. "

Eben.
Es gibt erstrangig Unterhalt für 2 gleichberechtigte Kinder.
Dein Unterhalt spielt erst eine Rolle, wann danach noch was übrig ist.


Beitrag von windsbraut69 - 08.07.11 - 10:24 Uhr

"Wir werden auch nicht gefragt,ob wir uns den Unterhalt leisten können."

Du wußtest im Gegensatz zu Deiner Vorgängerin, dass Unterhaltsverpflichtungen bestehen und die Mutter des Kindes spielt doch gar keine Rolle in dem Zusammenhang.

Gruß,

W

Beitrag von valldemosa - 07.07.11 - 14:57 Uhr

Danke!

Glaube hab mich etwas doof ausgedrückt:

Nicht ich möchte Unterhalt von meinem Mann,wir leben schließlich zusammen.

Und das erste Kind lebt bei der Mutter.#winke

Beitrag von sarahg0709 - 07.07.11 - 16:30 Uhr

Hallo,

am Unterhalt für das 1. Kind ändert sich erst einmal nichts. Sollte er durch das Zahlen des Mindestunterhalts für beide Kinder unter den Selbstbehalt rutschen, kann neu berechnet werden.

Aber: Es gilt die gesteigerte Erwerbsobliegenheit. D.h. Dein Mann kann auf einen Nebenjob verwiesen werden, damit er den Mindestunterhalt zahlen kann.


LG

Beitrag von valldemosa - 07.07.11 - 16:38 Uhr

Das habe ich auch schon mal gehört.

Was ich mir aber sehr schwierig vorstelle,bei einer 6 Tage Woche.Und was hat er dann noch von seinen Kindern?:-(

Beitrag von sandra7.12.75 - 07.07.11 - 16:41 Uhr

Hallo

Dann könntest du ja einen 400 Euro Job machen,dann kommst du raus,er hat was vom Kind und ihr habt mehr Geld.Gleich 3 Dinge aufeinmal und so machen es viele Menschen auf unseren Planeten.

Mein Mann hat diese Woche sogar 7 Tage Schicht.

Sandra

Beitrag von valldemosa - 07.07.11 - 16:51 Uhr

Sag mal,du verstehst es nicht, oder?

Ich habe seit 3 Jahren nen 40 Stundenjob in der Leitung und 2 Nebenjobs.Mein Mann ne 50-60 Stundenwoche und Nebenjob.

Warum sollte ICH mehr arbeiten gehen,für ein Kind mit dem ICH nix zu tun habe.

Laß deine Sprüche!Du scheinst verdammt schlecht erfahrungen gemacht zu haben,was mir sehr leid tut.
Oder aus was für Gründen auch immer du die ganze Zeit gegen mich schießt.

Gehst du etwa mehr arbeiten,damit das Kind seiner Ex den vollen Unterhalt bekommt?

Es geht mir um das was mir zu steht und nicht um das was ich ihr weg nehmen kann.

Wenn du das verstanden hast,können wir gern weiter sprechen.

Beitrag von sandra7.12.75 - 07.07.11 - 17:08 Uhr

Hallo

Gottseidank habe ich solche Erfahrungen noch nicht machen müssen und hoffe auch das mir sowas erspart bleibt.:-p#huepf
Du wußtest aber vor deiner Schwangerschaft von seinen "Altlasten",oder nicht.

Was mir allerdings sauer aufstösst ist die Tatsache wenn Frauen in 2.Beziehung alles dran setzen das das erste Kind zurückstecken muß.

Das gibt es hier nämlich sehr oft.

Am besten fragt ihr bei der zuständigen Stelle nach.

S.

Beitrag von windsbraut69 - 08.07.11 - 10:27 Uhr

"Warum sollte ICH mehr arbeiten gehen,für ein Kind mit dem ICH nix zu tun habe. "

Damit Dein Mann etwas von seinen Kindern hat.
Das hast Du doch angesprochen!

Beitrag von windsbraut69 - 08.07.11 - 10:26 Uhr

"Und was hat er dann noch von seinen Kindern? "

Das gute Gefühl, sie ernähren zu können?

Beitrag von sarahg0709 - 09.07.11 - 15:34 Uhr

Hallo,

Entschuldigung, dass ich das jetzt so sage:

Was kann das Kind aus der ersten Beziehung Deines Mannes dafür, dass Ihr Euch entschieden habt, ein Kind zu bekommen., obwohl Ihr es Euch anscheinend nicht leisten könnt?



LG