Hauskauf Frage zur Finazierung

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Beitrag von katrinredrose - 07.07.11 - 16:38 Uhr

hallo

mein Mann und ich wollen im nächsten Jahr Bauen oder Kaufen

Er meint aber , das er die Finazierung nur auf sich schreiben möchte, da , falls es mal zu einen Trennung kommt, nicht das Haus weg ist.

Geht das?
Wir sind verheiratet?
oder gehört das autmatisch dann beiden wenn man verheiratet ist?
oder nur dem, der die finazierung macht??

danke im voraus

Beitrag von valldemosa - 07.07.11 - 16:53 Uhr

Ich glaube es kommt darauf an, wie euer Ehevertrag ist.
Ansonsten ist es eine Zugewinngemeinschaft.d.h.im Falle einer Trennung geht das was in der Ehe erwirtschaftet wurde sowieso durch 2.

Falls ich falsch liege,dürft ihr mich gern berichtigen.;-)

Beitrag von katrinredrose - 07.07.11 - 17:14 Uhr

er gibt kein Ehevertrag.
als meinst du es gehört automatisch beiden wenn man zum kaufzeitpunkt verheiratet ist??

Beitrag von lichtenstein - 08.07.11 - 18:11 Uhr

Äh, nein. Es gehört dem, der im Grundbuch eingetragen ist. Wenn Du Dich an der Finanzierung beteiligst, solltest Du auch im Grundbuch eingetragen sein.

Wir haben es notariell so geregelt, dass ich im Trennungsfall das erhalte, was ich eingebracht habe, dafür lasse ich mich aus dem Grundbuch löschen.

Gruß

Lichtenstein

Beitrag von kathi.net - 07.07.11 - 17:04 Uhr

Es gehört dem, der im Grundbuch eingetragen ist.
Wer das finanziert ist dabei erstmal nebensächlich.

Beitrag von werner1 - 07.07.11 - 17:24 Uhr

Hallo,

#oder nur dem, der die finazierung macht?? #
Es gehört eigentlich nur dem, der im Grundbuch steht.
Es wird allerdings mit der Bank ein längeres Gespräch werden.

freundliche Grüsse Werner

Beitrag von katrinredrose - 07.07.11 - 17:25 Uhr

warum?

fragen die denn, wer drin stehen soll?

oder sind eheleute automatisch beide eingetragen?

Beitrag von werner1 - 07.07.11 - 18:42 Uhr

Eingetragen ist ausschliesslich der, der beim Notar den Kaufvertrag unterschreibt.
Nur weil jemand verheiratet ist, wird der andere nicht automatisch Miteigentümer.
Das "eigentlich" bezog sich mehr auf die Wertsteigerung, in Bezug auf Zugewinngemeinschaft.

#fragen die denn, wer drin stehen soll?#
Nein, die fragen sich aber, warum sie sich mit einer Unterschrift begnügen sollen, wenn sie zum gleichen Preis auch zwei haben können.

(Du würdest es auch nicht anders machen)

freundliche Grüsse Werner

Beitrag von platon - 07.07.11 - 21:47 Uhr

Hallo,

das wird die Bank bei einer Finanzierung nicht mitmachen. Die wollen zwei Unterschriften haben. Wenn die Finazierung in späteren Jahren mal nicht bedient werden kann, wird das Haus verkauft oder versteigert. Sollte dann eine Restschuld übrig sein, kann die Bank von beiden die Restfoderung eintreiben ( falls einer nicht zahlt).

Dabei ist es unerheblich wer im Grundbuch (Eigentümer) steht oder stand.

Es ist auch unerheblich ob Ihr dann Verheiratet oder Geschieden seit.

Die gesamtschuldnerische Haftung (Gesamtschuld) ist die vertraglich oder gesetzlich vorgesehene Haftung, die jeder Schuldner zu tragen hat.


LG

Plato

Beitrag von cooky2007 - 08.07.11 - 10:35 Uhr

Was soll denn der Gedanke von deinem Mann "Wenn es mal zu einer Trennung kommt".

Mein Mann und ich sind beide Eigentümer und haben beide die Finazierungsunterlagen unterschrieben. Abgesichert ist das Ganze durch eine Risikolebensversicherung für beide Seiten.

Wenn ihr verheiratet seid, würde ich darauf pochen, dass auch du mit ins Boot kannst.
Sonst kann er dich schlimmstenfalls (im Fall der Trennung) einfach rauswerfen und du hast nichts!

Beitrag von marion2 - 08.07.11 - 11:54 Uhr

Hallo,

warum und wann will sich dein Mann trennen?

Gruß Marion