Hallo zusammen,
mich beschleicht ein wenig das Gefühl, dass ich wohl noch eine Weile auf mein Mutterschaftsgeld warten darf.
Heute rief ich bei meiner KK an, einfach um nachzufragen, ob alles soweit i.O. ist (Bescheinigung vom Arzt etc.), was bejat wurde 
Einzig die Gehaltsabrechnungen würden noch fehlen, seien aber angefordert.
Das Problem nun:
Mir selbst fehlen die Abrechnungen für Mai und Juni auch noch!
Ich war vor 2 Wochen persönlich bei meiner Arbeit (bin seit einem Monat schon zu Hause) und mir wurde mitgeteilt, dass die Unterlagen rausgeschickt wurden - zu diesem Zeitpunkt hätte ich sie eigentlich schon seit einer Woche haben müssen. Nun habe ich gewartet und nichts erhalten. Erneut angerufen: "Oh komisch, ich schicke sie ihnen erneut zu". Nichts!
Was mache ich denn nun??
Es wird der KK doch kaum reichen meine Kontoauszüge, mit meinen Gehaltsauszahlungen, vorgelegt zu bekommen, oder?
Ich fühle mich echt reichlich vera**cht, sorry, aber schließlich ist es doch mein Geld, wenn ich das richtig sehe und mein super AG
zahlt doch eh keinen Cent mehr (da ich nicht über die 13€/Tag komme).
Hab ich da irgendwelche Rechte gegenüber meinem AG? Oder muss ich mich mit der passiven Rolle geschlagen geben und abwarten bis dieser so gnädig ist und mal die Gehaltsabrechnungen zuschickt? 
liebe Grüße
Warten auf Mutterschaftsgeld - Dank AG?
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Beitrag von farfalla.bionda - 08.07.11 - 16:02 Uhr
Beitrag von ujn1 - 08.07.11 - 16:25 Uhr
Hallo,
Dein Arbeitgeber ist zu seiner Mitwirkung verpflichtet. Er hat daher "unverzüglich" die benötigten Angaben deiner KK zur Verfügung zu stellen. "Unverzüglich" heisst ohne schuldhafte Verzögerung. Was darunter genau zu verstehen ist, darüber gehen die Meinungen natürlich gelegentlich auseinander, ein Monat ist aber mit Sicherheit nicht mehr unverzüglich.
LG
Beitrag von derhimmelmusswarten - 08.07.11 - 17:27 Uhr
Schick denen vorläufig mal die Kontoauszüge. Mein Chef, ein echter Psychopath, hat sich auch eingebildet, dass er mich ärgern kann und hat die Abrechnungen nicht heraus gegeben. Ich habe dann schlichtweg die Kontoauszüge kopiert und Krankenkasse und Elterngeldstelle mitgeteilt, dass mein Chef die Abrechnungen nicht heraus gibt. Hat problemlos geklappt und das Geld war ruckzuck da! Letztlich habe ich dann die Herausgabe über eine Anwältin erzwungen.
