Berufsunfähigkeitsversicherung?

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Beitrag von otwon - 11.07.11 - 21:12 Uhr

Ich frage mich gerade wie wichtig die ist. Ich habe eine, aber überlege diese zu kündigen, da ich punkte suche um geld einzusparen. Allerdings weiß ich nicht genau, ob dies ein Falscher punkt ist zum sparen.

Was denkt ihr?

Beitrag von thea21 - 11.07.11 - 21:14 Uhr

Mein Vater 57 Jahre alt, hat durch 2 Herzleiden und der Bandscheibe vor 1 Woche die "Diagnose" Berufsunfähig in all seinen erlernten Berufen bekommen!

6 Jahre bevor überhaupt an aufhöre zu denken ist.

Er steht quasi vor dem aus.

Ich habe sofort eine abgeschlossen und weiß nun (auch nachdem ich weiß, was er nun an Rennerei vor sich hat und wie wenig er bekommen wird) wie wichtig das ist.

Beitrag von amma1211 - 11.07.11 - 22:24 Uhr

hallo,

ich habe auch eine seit vielen vielen jahren.
hast du eine kapitalbildene oder eine risikoversicherung?
ich habe eine kapitalbildenen und sehe die versicherung als zusätzliches sparen (wenn auch quasi zinslos)
dafür werde ich im falle eine berufsunfähigkeit fast ein ganzes "gehalt" bekommen.
wenn ich sie nicht brauche, bekomme ich mit renteneintritt ein fettes sümmchen.
fazit: an einer solchen versicherung würde ich nicht sparen

gruß

Beitrag von mami18052010 - 12.07.11 - 07:20 Uhr

Also kommt drauf an!

An sich ist es schon eine wichtige Versicherung, denn man kann schneller berufsunfähig sein, als es einem lieb ist.

Auf der anderen Seite nehmen die Versicherungen die Beiträge gern mit Kusshand, sträuben sich aber dann eine "Berufsunfähigkeit" anzuerkennen!

Ich hab selbst eine BU, werde sie aber auslaufen lassen und keine neue abschließen! ich arbeite im Büro bei einer Versicherung. Ehe ich berufsunfähig bin müssen wir schon beide Arme ampitiert werden. Und in diesem Fall bin ich dann wohl erwerbsunfähig!

Mein Mann hat allerdings keine Bu, was mir ein bisschen Bauchschmerzen bereitet, da er körperlich arbeiten muss. Wir wollten eine abschließen, aber das kann sich ja kein normaler Mensch leisten. Die wollten fast 100 EUR im Monat für ne BU haben! Das ist einfach zu viel für uns!

Beitrag von ippilala - 12.07.11 - 14:11 Uhr

>Ehe ich berufsunfähig bin müssen wir schon beide Arme ampitiert werden

Du wirst aber mal ganz fix berufsunfähig, wenn du "irgendwelche" psychischen Probleme hast oder Krebs oder Rheuma und nicht mehr sitzen oder tippen kannst oder diverse Herzprobleme...Man muss nicht körperlich schwer arbeiten, um da rein zu rutschen. Die allermeisten Fälle beruhen nicht auf schwerer körperlicher Arbeit.

Beitrag von thea21 - 12.07.11 - 17:29 Uhr

Sehr kurzsichtig.

Aber tröste dich, ich sah es vorher ähnlich.

Mein Vater darf seit seiner 2 Herzanfälle garnix mehr. Nada, null. In keinem seiner erlernten Berufe.

Beitrag von miau2 - 12.07.11 - 10:55 Uhr

Hi,
es ist - vorausgesetzt, du hast eine vernünftige Versicherung - der falsche Punkt zum sparen.

Es werden einfach sehr, sehr viele Menschen berufsunfähig. Nicht nur körperlich arbeitende - Bandscheibenprobleme oder psychische Erkrankungen (die ja gewaltig zunehmen, ob nun wirklich in ihrer Häufigkeit oder nur in ihrer Feststellung ist eine andere Frage) können auch bei Büromenschen zur Berufsunfähigkeit führen.

Aber natürlich ist die Versicherung für Bürotätigkeiten günstiger als für Dachdecker, denn das Risiko ist deutlich niedriger. Treffen kann es trotzdem jeden jederzeit.

Die BU gehört auf der Liste der sinnvollen Versicherungen ganz, ganz weit nach oben.

Wobei ich auch in diesem Punkt das "sparen" von der Risikoabsicherung trennen würde, meistens kommt man damit besser weg.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von risala - 12.07.11 - 11:12 Uhr

Hi,

ich habe keine BU. Ich werde auch keine abschließen. Liegt aber daran, dass ich mehrere BSV, Bandscheibenverschleiß + Athrose habe. Das sind die Dinge, die bei mir (mit großer Wahrscheinlichkeit = Büro) zu einer BU führen können / werden. DAS verichert aber keiner - und das wurde mir zum ersten mal mit 22 gesagt - das letzte Mal 2010.

Die Zürich Versicherung hatte mal eine BU im angebot, bei der die eingezahlten Beträge teilw. oder ganz zurückgezahlt wurden, wenn man sie bis zum Renteneintritt nicht gebraucht hat. Das hätte ich gerne abgeschlossen.

Gruß
Kim

Beitrag von marion2 - 12.07.11 - 13:16 Uhr

Hallo,

das ist definitiv der falsche Punkt zum Sparen. Steigst du später wieder ein, zahlst du mehr und es könnte dich schon morgen treffen.

Gruß