Umfrage: Arbeitszeitmodelle-welche Außergewöhnlichen praktiziert Ihr??

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von alnoju - 13.07.11 - 09:22 Uhr

Hi,
bin auf der Suche nach einer "zündenden" Idee,wie mein Mann und ich uns die Kinderbetreuung teilen können.
Leider ist bei ihm vorraussichtlich wenig Spielraum drin...Er arbeitet als Möbelmonteur-ich im med. Bereich.
Was habt Ihr für Teilzeit/ 75% usw. Stellen??
Bleibt Ihr einen Tag die Woche zuhause,arbeitet Ihr eine Woche im Monat nicht oder ähnliches?
Und in welcher Branche seid Ihr tätig?
Danke und lg!

Beitrag von nele27 - 13.07.11 - 09:36 Uhr

Hi,

mein Mann und ich haben zwar nur eine kurze Zeit Doppel-Vollzeit gearbeitet, aber ich antworte trotzdem.

Er: 36 Stunden, Maschinenbau
Beginnt früh (oft schon um 6 Uhr) und ist dann gegen 16 Uhr zu Hause.

Ich: 39 Stunden und Überstunden, Pressesprecherin.
Beginne um 9 Uhr und bin um 19 Uhr zu Hause an vollen Bürotagen. Zweimal die Woche Home Office, da spare ich mir die Fahrerei. Durch Wochenendarbeit 1x die Woche ein Nachmittag frei.

Bevor mein Mann seinen jetzigen Job hatte, hat er eine Weiterbildung mit 30 Stunden gemacht, das hat super geklappt (die hatten ja auch ewig Ferien :-))

Im Moment bin ich in Elternzeit, daher z.H. Es wird sich danach aber einiges ändern.
Wenn ich wieder arbeite, werde ich mich woanders in TZ bewerben, da mein Mann sich aktuell auf Stellen bewirbt, wo er mehr zu tun haben wird. Mir graut schon vor dem Kompetenzverlust, aber es lässt sich eben nicht ändern. Wir wollen ja nicht nur außer Haus sein...

LG, Nele

Beitrag von vwpassat - 13.07.11 - 09:43 Uhr

Meine Frau arbeitet 3 Schichten und auch Sa/So/Feiertags.

Wenn sie arbeiten ist, nehm ich mir Zeit (bin selbständig). Geht das auch nicht = Oma/Opa

Beitrag von fuxx - 13.07.11 - 10:39 Uhr

ich habe zwar noch kein Kind, aber ich schreibe mal von meiner Freundin:

Sie, im Immobilienmanagement tätig bei einem großen Konzern, arbeitet Mo-Do.

Er, selbstständiger Broker, arbeitet von zu Hause aus.

Die Großeltern übernehmen das Kind jeweils einen Tag/Woche (also beide Großeltern).

Beitrag von derhimmelmusswarten - 13.07.11 - 11:07 Uhr

Vor der 2. Elternzeit:
Ich 20 Stunden von 8.30-12.20 Uhr
Er Schichtdienst. Eine Woche Frühschicht 5.30 Uhr-14.00 Uhr, eine Woche Spätschicht von 14.00 Uhr-22.00 Uhr oder länger. Immer im Wechsel. Wenn er Spätdienst hatte, hat er die Kleine weg gebracht und abgeholt. Ansonsten ich. Hat soweit ganz gut geklappt. Anstrengend fand ich es trotzdem und machen würde ich es mit KLeinkind und ohne Oma nicht nochmal.

Beitrag von la1973 - 13.07.11 - 12:05 Uhr

Mein Mann arbeitet Vollzeit, Mo-Fr von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Ich arbeite Teilzeit (Jobsharing) und zwar immer von Do-Mi am Stück in Vollzeit und dann wieder 1 Woche Pause.
Wenn ich arbeite ist meine Tochter bei meinen Eltern.
Ich bin Standesbeamtin

Beitrag von nina_1981 - 13.07.11 - 13:00 Uhr

Hi,
mein Mann und ich sind beide im öffentlichen Dienst.
Er arbeitet Vollzeit (41 Stunden/Woche),
ich arbeite Teilzeit (24 Std. / 4 Tagen), also Mo-Do je 6 Stunden, Freitag frei.

Die Kinder sind von 07:30 (bzw. 08:00) bis 15 Uhr im Kindergarten / Schule.

Viele Grüße
Nina

Beitrag von thea21 - 13.07.11 - 13:30 Uhr

Ich: Büro/Personaltätigkeit 35h Woche 7-15 Uhr (kann früher oder später kommen/ frühestens 6 Uhr - spätestens 9 Uhr)

Er: Sozialarbeitr 90% Stelle 2 Tage die Woche 9-16 Uhr/ 3 Tage die Woche 11- 18 Uhr

Beide 5 Tage Woche.

Beitrag von mami18052010 - 13.07.11 - 13:32 Uhr

Zur Zeit kann Felix noch nicht in die Kita gehen, daher arbeiten wir wie folgt:

1. Ich Teilzeit 4,5 Stunden von 6-10:30 Uhr (Büro)

2. Mein Mann Vollzeit nur in Spätschicht von 14-21 Uhr (Schaltanlagenmonteur)

Ich fahr dann nach meinem Feierabend schnell nach Haus und lös meinen Mann von der Kinderbetreuung ab.

Ab August geht mein Sohn in den Kindergarten. Da geh ich dann 34 Stunden arbeiten (tgl. 6:48 Stunden) und Roland geht wieder in wechselnde Früh- und Spätschichten.

Beitrag von jeroniemo - 13.07.11 - 13:36 Uhr

Ich arbeite montags voll und Di-Do halb. Bald wird es im Homeoffice etwas aufgestockt.
Ich bin im Marketing.

Mein Mann arbeitet vollzeit (jederzeit) als EDV Leitung. Auch viel im Homeoffice, auch viel nachts und am WE.

Da meine Eltern arbeiten, können sie die Kinder nicht abholen.

Beitrag von claerchen81 - 13.07.11 - 14:18 Uhr

Hi,

vor der Elternzeit:

Ich (Referent Finance): Di-Do Vollzeit (9 h), Fr. 7 h, Sa.-Mo. frei; ings. 34 h (80%) mit 1h jeweils Fahrzeit (so dass ich Di.-Do. um 06:00 Uhr das Haus verlassen habe und ca. um 18:00 Uhr zuhause war).

Er (Unternehmer): Mo.+Fr. lang (ca. 10/12 h), Di.-Do. kurz (ca. 6-7 h).

Di-Do hat er unseren Sohn zur TaMu gebracht und abgeholt, ca. 08:30 bis 15:30 Uhr (von dort aus hatte er dann jeweils 30 min Anfahrt zur Firma, dh. nur ca. 6 h Arbeitszeit). Freitags und montags hatte er lange Tage (06:00-18:00 Uhr). Mo. war der Kleine bei mir, da ich frei hatte und freitags haben meine Eltern ihn betreut.

Nach der Elternzeit wird das anders. Wir werden beide jeweils 2x die Woche die Kinder um 15:00 Uhr abholen (die Kleine ist dann gerade mal 1 Jahr alt), und abwechselnd um 08:00 Uhr bringen. An einem Tag werden beide von den Großeltern schon um 12:00 Uhr geholt. Wir haben für uns beschlossen, dass eine Fremdbetreuung bis ca. 15:00 Uhr für uns o.k. ist, länger jedoch nicht. Dafür verzichte ich auf Karriere in dieser Zeit. Das ist es mir jedoch wert, da beide sonst keine "Hobbies" wahrnehmen können (Musik und Sport sind mir wichtig). Allerdings kann ich immerhin 3 Tage Vollzeit arbeiten, wg. der Fahrzeit jedoch nicht bei meinem alten Arbeitgeber. Und man darf auch nicht vergessen, dass ich selbst (und auch mein Mann) schnell zu kurz kommen, denn nach dem Job hat man mit Kindern ja nicht einfach "frei". Es wird wohl wieder auf ca. 30h/35h für jeden von uns hinaus laufen. Auch wenn mir mein Beruf sehr wichtig ist und ihm seine Firma ebenfalls, gehen im Zweifel die Kinder jedoch vor. Ich könnte mir auch vorstellen, dann z.B. 1x-2x den Monat am WE zu arbeiten oder abends spät, um aktive Familienzeit einrichten zu können.

GsD ist mein Mann selbständig und kann - wenn auch unter Schwierigkeiten und mit Geldeinbußen - flexible Arbeitszeiten organisieren. Anderenfalls müsste ich wesentlich mehr zurückstecken.

Gruß, C.

Beitrag von nele27 - 13.07.11 - 16:37 Uhr

***
Allerdings kann ich immerhin 3 Tage Vollzeit arbeiten, wg. der Fahrzeit jedoch nicht bei meinem alten Arbeitgeber.
***

Bewirbst Du Dich aus Deiner alten Stelle heraus neu? Oder wie machst Du das?

Ich stehe ja vor der Option, meine VZ-Stelle wieder anzutreten und mich gleich woanders zu bewerben bewerben (dort reduzieren geht nicht und auch lange Fahrtzeit), damit die Kinder nicht nur in der Kita sind.
Habe aber echt Schiss, dass ich in Teilzeit nichts bekomme oder zumindest nichts, was meiner Quali angemessen ist :-(
Kann also Tipps immer gebrauchen.

Mein Mann hat 3 Jahre Hauptverantwortung fürs Kind hinter sich, nun kann er erstmal Karriere machen und ich stecke zurück. Für später träumen wir beide von einer 30-h-Stelle für jeden von uns.

LG

Beitrag von ujn1 - 13.07.11 - 14:25 Uhr

Hallo,

was möglich ist, hängt auch immer von der Flexibilität des Arbeitgebers ab. Mein Mann arbeitet Vollzeit, hat aber die Möglichkeit, seine Stunden im Büro irgendwann Mo - Fr von 6 - 20h zu verteilen, er kann also die Zeiten auch so legen, dass er die Kinder in Kindergarten bzw. Krippe bringen oder abholen kann.

Ich bin zum Glück ein Aktenwurm und kann faktisch arbeiten, wann ich will. Momentan arbeite ich seit dem Ende des Elterngeldbezuges für unsere Kleine wieder Halbzeit, muss aber nur 5h/Woche im Büro sein und kann den Rest von zuhause arbeiten. Wann ich dort meine Schriftsätze fertig stelle, ist egal, das mache ich auch mal abends und am Wochenende, wenn mein Mann was mit den Kindern unternimmt. Zwischen den Kindern hatte ich teilweise auf 30, die letzten Monate auf 40h erhöht (und in die StKl. III gewechselt), um die Bezüge während des Mutterschutzes und das Elterngeld für Nr. 2 zu maximieren. Da konnte ich ein Modell raushandeln, dass ich 2 x 4h im Büro war und den Rest zuhause gearbeitet habe. Das geht aber sicher nicht in jedem Job.

LG

Beitrag von cami_79 - 13.07.11 - 14:28 Uhr

Hi du,

ich (Bildungswesen) 16 Std./Woche, verteilt auf 2 feste Tage. Zusätzlich selbstständig in Nebentätigkeit ca. 6 Std./Woche, flexibel abends, teilweise in Heimarbeit.

Er: 40 Std./Woche, Gleitzeit von Mo-Fr.

Geht prima dank Oma´s und KiGa.

Eine Bekannte arbeitet 20 Std. (Verlag), der Ehemann 30 Std. (Bauzeichner) - die schaffen das dann auch ohne Oma, teilen die Stunden eben so auf, dass immer jemand die KiGazeiten einhalten kann. Beide Gleitzeit.

Beitrag von leni.pfeiffer - 13.07.11 - 15:37 Uhr

Hallo,
beide wissenschaftliche Mitarbeiter, beide Vollzeit, beide sehr flexible Arbeitszeiten. Mein Mann bringt unseren Sohn morgens in die Kita (gegen 9:30 Uhr), ich hole ihn ab (15:30/16:00 Uhr).
Wenn er abends im Bett ist, sitzen wir beide meist im Arbeitszimmer, einen festen arbeitsfreien Abend pro Woche gibt es.
Gruesse. Leni

Beitrag von zaubertroll1972 - 13.07.11 - 16:17 Uhr

Hallo,

mein Mann ist bei der Feuerwehr und arbeitet im 24 Std. Dienst. Heißt, er fängt morgens um 8:00 an und arbeitet bis nächsten Morgen 8:00 .
Ich arbeite im Einzelhandel und habe eine halbe Stelle.
Mein Mann hat einen Dienstplan für das ganze Jahr. Den gebe ich einfach ab und meine Chefin plant mich an den freien Tagen meines Mannes. Durch den 24 Std. Dienst hat mein Mann zwischen den Diensten immer 1 oder 2 Tage im Wechsel frei und jedes 3. Wochenende ein langes Wochenende ( von Fr.-Mo ).
So kann ich immer an 4 verschiedenen Tagen arbeiten. Die Zeiten gebe ich nicht vor. Meine Chefin weiß aber daß ich morgens nicht schon um 8.00 anfangen kann wenn mein Mann an diesem Morgen erst frei hat. Denn ich muß erst unseren Sohn in die Schule bringen und kann dann gleich durch starten. Aber um 8.00 ist der Store auch noch nicht auf und das macht dann auch nicht. Komme dann bissl später.

LG Z.

Beitrag von tinka85 - 13.07.11 - 17:38 Uhr

Hallo,

ich arbeite in einem großen Industriebetrieb.

Bei uns gibt es verschiedene Modelle.

38 Std Woche, 5 Tage die Woche, Gleitzeit (frühestens ab 7:00, spätestens ab 9:00).

40 Stunden-Woche genauso geregelt.

Halbtagsstellen, 25 oder 30 Std.

UND was ich relativ geeignet für junge Mensche finde: 36 Stunden-Woche.
Das klingt jetzt erstmal nicht so besonders. Man arbeitet 3 Tage lang je 12 Stunden. Immer in Folge (zB Mo,Di,Mi) dann hat man 4 Tage frei. Manchmal hat man aber auch 7 Tage frei, da man in der anderen Woche dann zB Do,Fr,Sa arbeitet. (allerdings in der Produktion)

Dazu kommen Nachtzuschläge.

Beitrag von annika28 - 13.07.11 - 20:57 Uhr

Hey!

Mein Mann und meine Mum - die fast immer auf meine Süße aufpasst, wenn ich arbeiten bin - sind selbstständig und fangen um 04:00 Uhr morgens an zu arbeiten.

Ich arbeite als Servicekauffrau im bei der Deutschen Bahn und kann - wg. der Selbstständigkeit der anderen beiden - nur Spätdienst machen. Eigentlich 20 Std/Woche, aber ich hab schon wieder 75 Stunden plus. :-p
Sonntag's mach ich ab und an auch mal 'nen 12-Stunden-Dienst, da mein Mann da frei hat.

Mein Chef und der BR haben sich bei meinem Wiedereinstieg letztes Jahr zum Glück drauf eingelassen.

LG

Kerstin