Hallo zusammen,
ich befinde mich derzeit im ersten Jahr meiner Elternzeit (2. Kind). Das Elterngeld beträgt 1.800 Euro.
Zudem bin ich wieder schwanger. Unser drittes Kind wird noch im Elterngeldbezug zur Welt kommen.
Da ich früher ein wirkliches Arbeitstier war, fällt mir jetzt schon manchmal zu Hause die Decke auf den Kopf. Was nicht heißen soll, dass ich die Zeit mit meinem SOhn nicht genieße
Beim ersten gabs noch kein ELterngeld, und da ich immer der Hauptverdiener in der Familie war, bin ich damals nach dem Mutterschutz direkt wieder Vollzeit eingestiegen. Die Betreuung wurde damals in der Familie sichergestellt.
Ich bin jetzt in der 13. Woche schwanger. Und nun überlege ich, ob ich nicht einen Mini-Job annehmen soll. Einfach, um mal raus zu kommen, und noch ein kleines Taschengeld dazu zu haben.
Stimmt meine "Überschlags-Rechnung" so in etwa: Wenn ich 400 Euro monatlich verdiene, dann bleiben davon nur etwa 160 Euro übrig (weil der Rest beim Elterngeld angerechnet wird), oder?
Am "neuen" Elterngeld würde sich dadurch ja nichts ändern, da bliebe ja der Max-Betrag von 1.800 Euro bestehen?!
Naja, finanziell würde es sich nicht wirklich lohnen, aber ich denke, mir würde es eine Menge bringen, mal wieder ein paar Stunden die Woche zu arbeiten... Bei meinem AG möchte ich in dieser Zeit nicht arbeiten, weil sich dafür der Arbeitsweg (einfache Strecke 30km) nicht lohnen würde. Eine Einverständniserklärung würde ich mir natürlich holen.
Wie würde es aussehen, wenn ich mir keinen "offoziellen" Mini-Job suche, sondern so etwas wie Nachhilfe etc anbieten würde? Würde ich diese Einnahmen dann über die Steuererklärung als Einnahmen aus Nichtselbstständiger Arbeit versteuern? Oder gibt es diese Möglichkeit rechtlich gar nicht, da ich ja nicht wirkich selbstständig bin???
Fragen über Fragen... Was meint ihr?
LG
ploetschi
Mini-Job im ersten Jahr der Elternzeit? Was meint ihr?
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Beitrag von ploetschi - 14.07.11 - 13:57 Uhr
Beitrag von traumkinder - 14.07.11 - 14:19 Uhr
na halleluja, was hast du denn nur für ein netto vor der elternzeit gehabt?? 
wenn ich ehrlich bin würde ich an deiner stelle nicht arbeiten gehen 
die abzüge im 1. EJ sind echt heftig und dafür lohnt es sich meines erachtens gar nit.
verstehe aber auch nicht das dir die decke auf den kopf fällt, ich hab immer was zu tun
Beitrag von zwillinge2005 - 14.07.11 - 15:57 Uhr
Hallo,
da Du anscheinend recht gut qualifiziert bist, würdest Du Dich bei einem Job als geringfügig beschäftigte doch wohl weit unter Wert verkaufen, zumal Du nur 1/3 des Nettoverdienstes behalten kannst (bzw. nur dieser Teil übrig bleibt).
Dein Netto lag doch deutlich über 2500,- Netto - welcher Minijob bringt 17 Euro/Stunde? Und davon nur 1/3 behalten?
Ne danke, dann lieber gemeinnützige Tätigkeit oder einfach den Garten schön machen oder, oder, oder....
Das Jahr Elternzeit und auch die erneute SS ist viel zu schnell vorbei. Da Ihr das Geld nun wirklich nicht zu brauchen scheint, kann man seine Zeit besser nutzen.
Unter der Hand als "Nachbarschaftshilfe gegen ein Trinkgeld Nachhilfe machen - das lohnt sich sicherlich eher.
LG, Andrea
Beitrag von cooky2007 - 14.07.11 - 21:04 Uhr
Schau mal, ob du nicht ehrenamtlich tätig werden kannst - evtl. gegen eine Übungsleiterpauschale.
Nachbarschaftshilfen o.ä. suchen Leute wie dich
