Hallo zusammen,
mein Arbeitsvertrag mit der Firma, bei der ich zuletzt gearbeitet habe, endete leider nach drei schönen Jahren zum 30.06.2011
.
Nun bin ich auf der Suche nach 'neuen beruflichen Herausforderungen'
, da ich eben zum einen immer gerne gearbeitet habe, zum anderen ja auch eine 'Verpflichtung' der Arbeitsagentur gegenüber habe, mich aktiv um eine Anstellung zu bemühen.
Nun bin ich aber in der 13. Woche schwanger. Sollte ich dies -fairerweise- gleich in ein Bewerbungsschreiben mitaufnehmen
? Verschweigen möchte ich die Schwangerschaft nicht (Stichwort 'Vertrauensverhältnis' zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer), ausserdem würde das ganze vermutlich eh spätestens bei einem Bewerbungsgespräche rauskommen, da mein Bauch langsam wirklich Dimensionen annimmt
.
Wie würdet Ihr das ganze formulieren
??
Grüße
Scarlett
Schwanger bewerben
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Beitrag von scarlettohara - 15.07.11 - 14:36 Uhr
Beitrag von ppg - 15.07.11 - 14:42 Uhr
Ich würde es nicht im Anschreiben erwähnen und im Vorstellungsgespräche sagen......
Aber, sein gewiss, Dich stellt so eh keiner ein.
denn was bringt es einem AG, Dich heute einzustellen und einzuarbeiten, wenn er in ein paar Wochen eine Schwangerschaftsvertretung suchen muß und auch diese wieder einarbeiten muß. Hast Du mal grob kalkuliert was so was kostet??? 4 - 5 Stellig, je nach Unternehmen
Ute
Beitrag von wind-prinzessin - 15.07.11 - 14:49 Uhr
Gar nicht formulieren. Wenn du das sagst, bekommst du keine Stelle. Ich habs probiert. Habs im Gespräch gesagt und bekam die Stelle deswegen nicht. Ich habe versichert, dass ich keine Elternzeit machen werde und nach dem Mutterschutz wiederkomme. Das war der Frau egal. Sie sollte mich nicht. Immerhin habe sie selbst Kinder und wisse, dass man sich nach der Geburt für die Elternzeit entscheidet.
Du hast vermutlich die Wahl. Entweder Ehrlichkeit und Arbeitslosigkeit oder Verschwiegenheit und die Chance auf einen Job
Beitrag von scarlettohara - 15.07.11 - 15:14 Uhr
Hm, irgendwie ist das schon fies. Auf der einen Seite möchte ich arbeiten, und MUSS mich zudem ja laut Arbeitsagentur bewerben, andererseits mag mich, da hast du wohl recht, schwanger wohl niemand einstellen
.
Im Prinzip ist es dann auch völlig egal wie ich es mache:
-wenn ich es in die Bewerbung reinschreibe erhalte ich vermutlich gleich die Absage
-wenn ich es nicht reinschreibe und eventuell zum Gespräch eingeladen werde, wird es spätestens dann rauskommen.
In beiden Fällen investiere ich Zeit, Energie, Geld (für Foto, Mappe, Porto, Anfahrt, etc.), und das vermutlich völlig vergeblich 
Beitrag von silbermond65 - 15.07.11 - 16:39 Uhr
Geld für Bewerbungskosten und Fahrt zum Bewerbungsgespräch kannst du dir von der Arbeitsagentur wiederholen.
Wenn du also wirklich arbeiten willst,dann sag nichts und laß es einfach drauf ankommen.
Beitrag von manavgat - 15.07.11 - 16:14 Uhr
wenn Du nicht arbeiten willst: gleich im 2. Satz schreiben, dass Du schwanger bist.
wenn Du arbeiten willst - dieses Fairness-Gefasel ist wirklich unerträglich und obsolet - dann teil es nicht mit und sag auch im Vorstellungsgespräch nichts davon, sollen sie halt denken, du wärst nur zu dick.
Gruß
Manavgat
Beitrag von jono - 15.07.11 - 21:04 Uhr
Hallo,
sorry, das ist für mich unverständlich....Großunternehmen können sich das eventuell noch leisten, bewirbt sie sich bei einem Kleinunternehmer oder auch im Mittelstand, hat das Unternehmen immense Kosten und hat noch nicht einmal etwas vom Arbeitnehmer. Deine Einstellung führt auch dazu, das es immer mehr zu Zeitverträgen bzw. zu sehr langen Probezeiten kommt. So ein Arbeitnehmer bekäme bei mir eine Probezeitverlängerung (irgendwann fällt der Bauch auf...) und würde in dieser Zeit gekündigt werden. Da bin ich gerne unsozial und denke zuerst an die ehrlichen Mitarbeiter deren Arbeitsplätze ich zu sichern habe. Die haben dann die Mehrarbeit zu tragen, echt unverständlich und ärgerlich....
Beitrag von demy - 15.07.11 - 22:12 Uhr
"Probezeitverlängerung (irgendwann fällt der Bauch auf...) und würde in dieser Zeit gekündigt werden."
Lass mich raten, von Arbeitsrecht hast du so keine Ahnung oder?
Probezeitverlängerung und eine schwangere einfach kündigen, wie süß 
Gruß
Demy
Beitrag von king.with.deckchair - 15.07.11 - 22:42 Uhr
Schließe mich demy an: Null Dunst vom Arbeitsrecht. Tipp: Es gibt eine gesetzliche Beschränkung der Probezeit und in Sachen Schwangerschaft sieht das unter Umständen auch noch mal anders aus. Es soll übrigens auch Frauen geben, die sich nicht drei Jahre lang ins Elternzeit-Nest hocken....
Beitrag von ich.will.auch.eins - 16.07.11 - 01:28 Uhr
Du bist 42 mit einem 20-jährigen Kind.
DU hast keinen blassen Dunst von einer beginnenden Elternschaft in der heutigen Zeit.
Also lass deine dummen Kommentare! Du hast sicherlich vergessen, wie es dir damals ging, oder hattest keine andere Möglichkeit, als in die Arbeit zu gehen. Und nun redest du, als hättest du die Weisheit mit Löffeln gegessen.
Es gibt eben Frauen, die haben die Wahl, ob sie arbeiten, oder nicht....
Zum Gruße
Beitrag von manavgat - 16.07.11 - 12:03 Uhr
Es soll Frauen geben (und es gibt viele, die jetzt über 40 sind und wieder voll im Beruf), wie sie und ich, die das alles hingekriegt haben. Mit Beulen und blauen Flecken, aber wir haben unsere Kinder großgekriegt, mit gutem Schulabschluß und Perspektiven. Und wenn wir eines wissen dann das:
es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen.
und
Jammern (allein) hilft nicht.
Ich frage mich manchmal wirklich, was mit den jungen Frauen los ist.
Gruß
Manavgat
Beitrag von king.with.deckchair - 16.07.11 - 15:10 Uhr
Beitrag von king.with.deckchair - 16.07.11 - 15:13 Uhr
Rotzfrech und eine große Grünschnabelklappe - zu mehr reicht's nicht, was?
"DU hast keinen blassen Dunst von einer beginnenden Elternschaft in der heutigen Zeit."
Tipp:
1. Kann man auch mit 42 noch Mutter werden. 
2. Bin ich Fallmanagerin im Jobcenter - ich sehe da manchmal mehr "beginnende Elternschaft in der heutigen Zeit" (pseudokluges Geschwätz übrigens) als mir lieb ist.
Beitrag von ich.will.auch.eins - 17.07.11 - 09:52 Uhr
1. Kann man auch noch mit 60 Mutter werden, wenn die entsprechende Behandlung erfolgt ist.... 
Die Frage ist dann, ob der Jobeinstieg mit Mitte 20 nicht vielleicht doch noch ein bisschen einfacher ist, als mit Mitte 40! 
Also, im Grunde Quark, was du da vom Stapel lässt. Und das mit deiner beruflichen Orientierung....
2. Aha, bist du also schon so abgestumpft, wenn es um dieses Thema geht, dass du eh alle über den gleich Kamm scherst!
Hineinfühlen oder Hineinversetzten kannst du dich nie in die Lage der Mütter. Jeder hat Stärken und Schwächen.
Deine Stärke ist es, dein Baby abzugeben! Meine Schwäche ist es, ein Baby nicht abzugeben! Puh, was ist jetzt da wohl sinnvoller?
Egoismus regiert die Welt!
Beitrag von leonie133 - 17.07.11 - 12:03 Uhr
so viel dummes Zeug in einem Beitrag habe ich selten gelesen. Nichts von dem was du faselt hat Logik, hat was mit gesundem Menschenverstand zu tun.
du bist 18 und willst ein Kind?? Und dann mit Mitte 20 in den Beruf einsteigen 
Super. Wenn du doch dein Kind nicht "abgeben" wirst, wird das wohl nichts.
Troll dich.
Beitrag von ich.will.auch.eins - 17.07.11 - 17:01 Uhr
Jaaaa, ich will ein Kind. Irgendwann mal. Ist das schlimm, mit 18 schon zu wissen, dass man eine Familie haben möchte?
Falls du nicht alle Beiträge von mir gelesen hast, solltest du dich hüten mir sowas Arrogantes an den Kopf zu knallen.
Ich mach gerade meine Ausbildung! Und wenn man gutes Geld verdient, viel im Monat wegpacken kann, dann kann man sich sicherlich ein Polster schaffen dafür, die drei Jahre zu Hause zu bleiben, beim Kind!
Oder siehst DU das vielleicht anders?
Nur, weil du es vielleicht nicht wolltest, oder konntest, heißt das noch lange nicht, dass jeder bis 35 arbeiten muss um ein Kind genießen zu können.
Im Übrigen hast du kein Recht mich zu bitten, von weiteren Beiträgen Abstand zu nehmen! Das überlese einfach mein "dummes Zeug".
Beitrag von leonie133 - 18.07.11 - 19:37 Uhr
""Im Übrigen hast du kein Recht mich zu bitten, von weiteren Beiträgen Abstand zu nehmen! "
Äh da hast du mich wohl verwechselt, Kind.
Das habe ich nicht geschrieben. 
Wenn man seine Ausbildung gerade gemacht hat, meine Liebe, kann man von einem Gehalt "wo man viel im Monat wegpacken kann
, nur träumen. Ich habe eine Ausbildung in einem der bestbezahlten Ausbildungsberufe und ich hätte eine Familie damals bestimmt nicht finanzieren können oder wollen. Also, reines Wunschdenken, es sei denn dein Partner hat es wirklich dicke.
Und ja, ich WOLLTE erst so spät ein Kind
Beitrag von ich.will.auch.eins - 18.07.11 - 23:14 Uhr
Nein, ich verwechsel dich nicht. Du meintest "Troll dich!" Das ist eine Aufforderung die Klappe zu halten.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil, denn ich schrieb bereits zweimal, dass ich ein Kind möchte, aber nicht jetzt. Ich bin nächstes Jahr fertig mit meiner Lehre und habe fantastische Chancen auch übernommen zu werden.
Und ich denke schon, dass man auch in der Lehre Geld zur Seite packen kann. Es kommt immer auf die Rahmenbedingungen an. Ich z.B. habe noch einen Nebenjob, da wir auch noch andere Ziele haben, als eine Familie zu gründen.
Soweit zu meinem Standpunkt!
Fakt ist, und nur darum geht es hier, dass es sehr wohl möglich ist, drei Jahre bei seinem Kind zu bleiben.
Ich bin jetzt noch nicht mal zwei Monate hier angemeldet, aber es ist echt der Abschuss, wie hier manche Frauen durch den Dreck gezogen werden, nur weil sie zu Hause bleiben und die Elternzeit nutzen. Jede hat andere Voraussetzungen, also was soll das Geschwafel, von wegen die Frauen sind faul und
. Ihr kennt sie doch nicht!
Aber schönes Abendprogramm, wenn nichts in der Glotze kommt, Respekt!
Beitrag von leonie133 - 19.07.11 - 10:00 Uhr
ich zitiere dich mal:
"Du bist 42 mit einem 20-jährigen Kind.
DU hast keinen blassen Dunst von einer beginnenden Elternschaft in der heutigen Zeit.
Also lass deine dummen Kommentare! Du hast sicherlich vergessen, wie es dir damals ging, oder hattest keine andere Möglichkeit, als in die Arbeit zu gehen. Und nun redest du, als hättest du die Weisheit mit Löffeln gegessen.
Es gibt eben Frauen, die haben die Wahl, ob sie arbeiten, oder nicht.... "
Also wer wird denn hier "durch den Dreck gezogen"?? Was soll denn dieser lächerliche Satz, sie hätte wohl keine andere Möglichkeit gehabt als "in die Arbeit zu gehen" (was für eine Ausdrucksweise *schüttel*
), als ob das eine Strafe wäre oder sie eine minderwertige Mutter...
Also wenn du Respekt willst für deine Entscheidung, 3 Jahre zu Hause zu bleiben, dann solltest du hier deinen Umgangston gegenüber den "Anderen" etwas ändern...
Beitrag von king.with.deckchair - 16.07.11 - 15:17 Uhr
Blick auf VK: Dacht' ich's doch - kleines Gör mit großer Klappe. Husch, ab in den Sandkasten, Kindchen. Und dann erst mal fleißig Ausbildung machen, bevor du ein Kind in die Welt setzt!
Beitrag von ich.will.auch.eins - 17.07.11 - 09:47 Uhr
Bin gerade dabei gute Frau! 
Ein Kind bekommt man, wenn man abgesichert ist. Also, wenn es nicht notwendig ist, das Kind in Betreuung zu schieben, damit Mami brav die Brötchen verdienen kann!
Ein Kind gehört zur Mutter! Zumindest die ersten drei Jahre!
Beitrag von anyca - 17.07.11 - 16:56 Uhr
"Ein Kind gehört zur Mutter! Zumindest die ersten drei Jahre! "
Klar - Mama beim Staubsaugen zugucken ist ja auch sooooo viel spannender als mit gleichaltrigen Kindern zu spielen ...
Meine Kleine war die letzten Wochen zuhause, da die Tagesmutter im Urlaub ist, und war jeden Tag eifersüchtig, weil die Große in den Kindergarten durfte und sie noch nicht.
Beitrag von ich.will.auch.eins - 17.07.11 - 17:06 Uhr
Man kann mit Kindern auch was unternehmen. 
Ich finde es wichtig für die Bindung und erlernen klarer Familienstrukturen, dass die Kinder die erste Zeit mit Mama verbringen.
Beitrag von anyca - 17.07.11 - 17:12 Uhr
Man kann auch arbeiten UND mit den Kindern was unternehmen 


Unsere Kinder kamen mit etwas über einem Jahr zur Tagesmutter und sie haben eine prima Bindung zu uns - und natürlich kennen sie klare Familienstrukuren, dazu müssen sie nicht 24 h am Tag bei mir sein.
Ein einjähriges Kind ist durchaus imstande, zu verstehen, daß es neben Mama und Papa noch andere vertrauenswürdige Menschen auf der Welt gibt, egal ob das nun Oma und Opa, Tante, Paten oder eben die Tagesmutter ist.
Beitrag von king.with.deckchair - 17.07.11 - 18:58 Uhr
Mädel, werd' erst mal erwachsen.
"Ich finde es wichtig für die Bindung und erlernen klarer Familienstrukturen, dass die Kinder die erste Zeit mit Mama verbringen."
So ein Stuss.
