Hallo ihr Lieben! 
Seit meiner Schwangerschaft haben wir eine Reinigungskraft zuhause. Sie kommt mittlerweile zweimal pro Woche. Sie saugt Dienstag und Freitag und wischt Freitag durch. Das Ganze dauert insg. drei Stunden. Die Gehaltsfrage brauchen wir hier, denke ich, nicht diskutieren, da es ja schon hinlänglich in anderen Themen getan wurde, wie mir die SuFu verraten hat. Wir zahlen ihr 10€ pro Stunde. Sie hat 2 km Fahrtweg, hat hier im Ort aber noch mehr Putzstellen, weshalb sie das alles in einem Aufwasch erledigen könnte, wenn sie wollte. Anfangs war sie noch sehr gewissenhaft. Sie hat alles sehr sauber gehalten, aber mit der Zeit lies es irgendwie nach. So saugt sie mittlerweile nur noch um Gegenstände (z.B. Blumentöpfe) herum, anstatt sie anzuheben und dabei bleibt leider auch sehr viel Dreck liegen. Wir haben zwei Hunde und ein Baby, das bald im Krabbelalter ist, von daher ist es mir schon wichtig, dass es sauber ist. Zu Beginn schaffte sie es in dieser Zeit alles abzustauben (wobei mich schon immer gestört hat, dass sie die Gegenstände, wie bspw. Kerzenständer, einfach wahllos irgendwo abstellte, anstatt sie wieder aufzustellen, wo sie einst gestanden hatten), zu saugen und zu wischen. Unser Wohnraum ist 106 qm groß und wirklich aufgeräumt, sodass sie nie großartig räumen muss. Es war wirklich sauber, aber mittlerweile hat sie das Staubwischen komplett aufgehört (ohne etwas zu sagen), Staub saugt sie auch nur noch grob und hinterher Wischen ist OK. Trotz allem war es nach 2 bis 3 Tagen wieder s@udreckig, sodass ich sie gebeten hatte, zweimal pro Woche zu kommen. Ich dachte eben, dass die Hunde mehr Dreck machen würden oder wir nachlässiger geworden wären (z.B. dass wir beim Essen nicht mehr so aufpassen, dass keine Krümel runterfallen, ...). Nun war meine Reinigungskraft allerdings für vier Wochen im Urlaub und ich habe mir den Kram wieder selbst erledigt. Und was stelle ich fest? Selbst nach einer Woche sieht es immer noch sehr sauber aus. Ich habe meiner Reinigungskraft nun schon mehrfach gesagt, dass sie es bitte gründlich machen soll (freundlich natürlich), indem ich ihr haarklein erklärt habe, wie ich mir was vorstelle. Ich habe ihr auch angeboten, dass sie länger machen kann und wir ihr die Zeit selbstredend bezahlen, wenn sie es nicht in der Zeit schafft, die wir ihr sonst bezahlen (also drei Stunden pro Woche). Aber sie meinte, es würde alles gehen. Sie hat sich dann zwei Wochen Mühe gegeben und danach war alles wieder beim Alten. Mittlerweile hat es sich auch eingebürgert, dass sie zweimal innerhalb von zwei Stunden rausgeht und raucht. Mir macht das im Grunde nichts aus, aber sie verschwindet pünktlich nach zwei Stunden wieder und ich bin derzeit einfach unzufrieden mit ihrer Leistung.
Nun meine Fragen: Verlange ich vielleicht zu viel von ihr? Was leisten denn eure Reinigungskräfte in welcher Zeit? Wenn ihr unzufrieden seid: Wie oft wiederholt ihr eure Wünsche, bis ihr euch jemanden neues sucht? Damals hatte es sich einfach so ergeben, dass ich an sie gekommen bin. Sie wurde mir empfohlen und da ich sowieso nicht mehr selber sauber machen konnte, nahm ich sie ohne große Ansprüche. Wie finde ich denn jemand Neues?
Ich wäre für einen Rat wirklich dankbar! 
Liebe Grüße 
Marie
Einige Fragen zum Thema "Reinigungskraft"
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Beitrag von moeriee - 17.07.11 - 16:10 Uhr
Beitrag von seikon - 17.07.11 - 16:25 Uhr
Ich nehme an, ihr habt sie ordnungsgemäß über die Minijobzentrale angemeldet und habt einen Arbeitsvertrag mit ihr?
Dann würde ich ihr Fehlverhalten fairnesshalber erstmal schriftlich abmahnen. Also genau aufschreiben, was sie falsch macht, die Aufforderung dass sie es abstellen soll und die notwendigen Konsequenzen (Kündigung), wenn sie das Verhalten nicht abstellt.
Naja und dann eben, wenn sie weiterhin so Inkonsequent ist würde ich ihr kündigen. Macht aber deutlich, dass es eben nicht ausreicht, dass sie sich lediglich zwei oder drei Wochen bemüht.
Beitrag von moeriee - 17.07.11 - 18:13 Uhr
für deine Antwort! Ja, wir haben sie bei der Minijobzentrale angemeldet. Für mich hat es keine nennenswerten Vorteile, wenn man seine Reinigungskraft nicht anmeldet.
Ich weiß, es hört sich wahrscheinlich dämlich an, aber ich komme mir ziemlich arschig vor, wenn ich sie abmahne, denn ich lege schon auch sehr viel Wert auf das zwischenmenschliche Verhältnis. Obwohl es natürlich mein gutes Recht ist, denn schließlich zahle ich für ihre Dienste. Daher müssen wir es wohl so machen.
Beitrag von musterli70 - 17.07.11 - 18:40 Uhr
Schriftliche Abmahnung ist nicht nötig, mündlich reicht völlig aus, davon mal ab, dass wohl niemand wegen 30 € die Woche klagt, wenn er heute diesen "Job" verliert.
Ich würde aber auch für nen 10er die Stunden keinen Besen, Staubsauger und Co. anfassen in nem fremden Haushalt.
Beitrag von moeriee - 17.07.11 - 19:34 Uhr
Welches Gehalt hältst du denn für einen solchen Job für angemessen?
Beitrag von musterli70 - 17.07.11 - 20:00 Uhr
Keine Ahnung, putzen ist allgemein für mich nix, dass war mit ein Grund weshalb ich mir ne Frau gesucht habe :P
Beitrag von seikon - 17.07.11 - 19:59 Uhr
10 Euro brutto wie netto finde ich für einen Minijob durchaus angemessen und in Ordnung. Es handelt sich ja nicht um einen sv-pflichtigen Job, wo sie dann von den 10 Euro vielleicht nur 7 ausgezahlt bekommt.
Man sollte halt auch bedenken, dass es fürs Putzen keine sonderlich hohe Qualifikation braucht. Putzen kann quasi jeder.
Beitrag von 5678901234 - 17.07.11 - 17:23 Uhr
hallo,
also unsere 15 jährige babysitterin kriegt 7 euro die stunde, ich finde 10 euro zu wenig fürs putzen.
ich denke dass es schwer ist jemand zu finden der es einem 100% auf dauer recht macht.
klar, dass sich die meisten anfänglich bemühen und es irgendwann nachlässt.
was hindert dich denn daran selbst zu putzen?
(frage nur interessehalber, denn ich würde auch gerne saubermachen lassen) aber nur, weil man unter der woche weg, gr. haus mit tieren, 3 kids (7 & 3 j. und 6 m.) und berufstätig.
vg
Beitrag von moeriee - 17.07.11 - 18:29 Uhr
Oh, OK! Ich habe als Aushilfskraft 6,13€ Brutto pro Stunde verdient und hatte noch 30 Minuten Anfahrt. Jetzt verdiene ich, mit abgeschlossenem Lehramtsstudium, 13,33€ Brutto, wenn ich Nachhilfe gebe. Ich bin in einem Institut angestellt und gebe Einzelnachhilfe. Dabei habe ich noch Materialkosten (Bücher, Kopien, etc.) und Anfahrt (bis zu 30 km einfache Fahrt). Daher dachte ich, dass 10€ eigentlich OK wären. Sie ist ja sowieso vor Ort. Wir wollten ein wenig Spielraum nach oben lassen, denn wenn sie zuverlässig arbeitet, soll ja auch ab und an mal ein Bonus drin sein.
Was mich daran hindert, selbst zu putzen? Anfangs war es meine Schwangerschaft (Cervixinsuffizienz, vorzeitiger Blasensprung, 4 Monate Liegen
). Danach war mein Sohn noch oft im Krankenhaus und bei Ärzten, wegen diverser Probleme und ich war froh, dass ich den Haushalt nicht auch noch machen musste. Also zumindest Saugen und Putzen. Mittlerweile ist es soweit, dass ich sage, ich könnte es selber machen, aber es ist vielmals auch einfach die Bequemlichkeit. Das muss ich schon zugeben. In den letzten vier Wochen habe ich das, was ich im Haushalt gemacht habe, kontinuierlich gesteigert. Ich wusste gar nicht mehr, wie viel Arbeit so ein Haus macht. Vorher habe ich nur grob sauber gehalten, aber es hat mich auch angenervt, dass überall Dreck zu finden war. Ich bin da (leider) aber auch sehr pingelig, was es auch nicht gerade einfacher macht. Ich mag keinerlei Dreck auf dem Boden (ich hebe jeden Fussel auf, den ich finde), keine Fingerabdrücke auf den Hochglanzfronten unserer Möbel, keine Falten bei den gemachten Betten, usw.
Dass jemand das Saugen und Putzen übernimmt, ist zum Einen deshalb von Vorteil, weil ich dann auch mit Tieren und Säugling ein sehr sauberes Zuhause habe und ich zudem auch noch Freiräume habe, mich mal spontan mit jemandem zu treffen. Zumindest theoretisch... Aber wie gesagt: Meine Ansprüche in Sachen Sauberkeit sind auch sehr hoch.
Beitrag von shampoo - 17.07.11 - 18:42 Uhr
du musst dich ganz sicher nicht rechtfertigen wieso du eine putzkraft hast.
zu deinem problem:
es ist leider häufig so, dass menschen nachlässig werden, wenn man ihnen freiräume lässt. und diese scheinst du ihr zu lassen.
ich würde ihr in einem ernsten gespräch sagen, dass du dir gedanken machst, ob sie überhaupt noch interesse daran hat, bei dir zu arbeiten.
das und das ist nicht mehr so, wie es sein sollte. punkt aus. nicht mehr, nicht weniger. nicht einlenken, dass es ja mal so und so war, sondern klare ansagen machen. das kann man auch freundlich.
und du möchtest zukünftig auch nicht mehr, dass sie 2 mal in einer stunde rauchen geht.
entweder sie richtet sich danach oder nicht. dann trennst du dich von ihr.
bestimmt und freundlich - sie kann wählen.
die karten müssen bei euch neu gemischt werden.
nicht sie ist dir gefällig, dass sie bei dir putzt, sondern sie verdient ihr geld bei dir. 
Beitrag von steinchen80 - 18.07.11 - 10:07 Uhr
Hallo,
Warum bekommt die Babysitterin weniger als die Putzfrau ?
Ist eine saubere Wohnung mehr wert als das Wohl des Kindes ?
Ich finde 10 Euro für die Putzfrau völlig ok und MEIN 18 jähriger Babysitter (junger Mann im Sozialen Jahr, will Erzieher werden) bekommt auch 10 Euro pro Stunde, oft mehr weil ich dann aufrunde.
Ich denke nicht das es am Gehalt liegt.
Steinchen
Beitrag von lichtenstein - 18.07.11 - 11:07 Uhr
Das geht Dich so ziemlich überhaupt nichts an, warum die TE eine Putzkraft hat. Basta.
Meine Reinigungskraft kriegt 10 Euro und mein Babysitter 6 Euro. Warum? die Eine arbeitet körperlich und die andere spielt mit den Kindern.
Beitrag von 5678901234 - 18.07.11 - 17:28 Uhr
frustriert oder frigide musst du sein bei solchen antworten. basta.
junge junge junge...
Beitrag von manavgat - 17.07.11 - 17:38 Uhr
Eine Putzfrau, die nicht ordentlich putzt ist verzichtbar.
Ich hätte sie schon längst gekündigt.
Gruß
Manavgat
Beitrag von moeriee - 17.07.11 - 18:34 Uhr
für deine Antwort! Ich glaube, ich wäre kein guter Chef. Mir ist das zwischenmenschliche Verhältnis auch wichtig und ich habe da leider ein zu weiches Herz.
Beitrag von shampoo - 17.07.11 - 18:45 Uhr
das lernt man mit der zeit. 
und ein weiches herz kann man trotzdem haben.
Beitrag von woodgo - 17.07.11 - 18:16 Uhr
Hallo,
kündige sie, denn sie kann es ja anscheinend nicht. Warum das Posting hier, liegt doch auf der Hand, was zu tun ist.
Sitzt Du echt daneben, wenn sie putzt? Ist ja affig. Da würde ich freiwillig gehen
LG
Beitrag von moeriee - 17.07.11 - 18:30 Uhr
"Sitzt Du echt daneben, wenn sie putzt? Ist ja affig."
Wie kommst du denn darauf?
Beitrag von woodgo - 17.07.11 - 18:38 Uhr
Sorry, war nicht bös gemeint, das klang so
Dann ist dem nicht so und gut ist es 
LG
Beitrag von shampoo - 17.07.11 - 18:43 Uhr
und selbst wenn du daneben sitzen würdest.
du bezahlst für eine arbeit, die geleistet wird. sie putzt ja nicht aus gefälligkeit bei dir.
Beitrag von sassi31 - 17.07.11 - 23:40 Uhr
Erinnere sie an euren Vertrag. Ihr habt ja vereinbart, was sie innerhalb ihrer Arbeitszeit erledigen soll. Macht sie nur einen Teil und den dann nicht ordentlich, würde ich sie entlassen. Rauchen kann sie in ihrer Freizeit. Sie wird sicher mal 2 Stunden ohne Nikotin auskommen können.
LG
Sassi
Beitrag von steinchen80 - 18.07.11 - 10:14 Uhr
Hallo 
Also, ich glaube nicht das es am Gehalt liegt, 10 Euro sind völlig ok.
Ich glaube eher, das es daran liegt, das sie denkt das sie sich einen "easy Job" bei euch machen kann, weil es schon immer ordentlich ist.
Ich würde es nochmal anmahnen und sie dann vor die Wahl stellen, ob sie es besser machen will oder gehen will.
Oder du lässt sie ab sofort "nacharbeiten" was nicht ok ist, dann natürlich ohne Bezahlung.
Bei uns wird auch geputzt, allerdings nur 1x pro Woche für 2 Stunden, alle Böden saugen und wischen und die Bäder putzen.
Ich habe die Putzfrau nicht selbst angestellt, sondern eine Firma beauftragt die immer die gleiche Frau schickt. Ich bezahle 15 Euro pro Stunde.
Wenn etwas nicht ok ist, dann melde ich das im Büro der Firma und dann wird nachgearbeitet oder ich muss weniger zahlen und die Reinungskraft wird nochmals angeleitet oder bekommt auch mal "nen Anschiss" 
Liebe Grüsse und alles Gute.
Steinchen
Beitrag von lichtenstein - 18.07.11 - 11:22 Uhr
Schwierig. Bei meiner Putzhilfe funktioniert es immer gut, wenn ich ihr sage, was stört. Dann bemüht sie sich die nächsten Wochen wieder besser. Allerdings ist es nicht meine erste Putzhilfe, davor hatte ich auch einige Nieten gezogen. Da half dann wirklich nur Entweder (es klappt) - Oder (sie geht)
Gruß
Lichtenstein
