Guten Abend!
Ich habe schon öfter davon gehört, dass die Menschen sagen, es sei wohl besser Schulden zu haben, als keine. D.h. man sollte das gekaufte Haus nicht so schnell wie möglich ausbezahlen, weil es danach wohl schlechter sein sollte?!
Ich weis wirklich nicht wie diese Menschen das meinen, ob es vielleicht steuerlich eine "Erleichterung" ist, wenn man noch einen Kredit abzahlen muss, als wenn man keinen zahlt....
Ich verstehe diese Theorie nicht!
In meinen Augen ist es viel besser ohne Schulden zu leben und ein ausbezahltes Haus zu haben um wirklich sagen zu können, dass es meins ist, denn jeden Monat weiterhin Geld an die Bank zahlen, obwohl man Schuldenfrei sein könnte!?
Versteht ihr diese Äußerung???
Schuldenfrei schlechter als Schulden zu haben?
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Beitrag von rosarose22 - 17.07.11 - 22:06 Uhr
Beitrag von jogiyoda - 17.07.11 - 22:10 Uhr
der Spruch hat seine Richtigkeit wenn man Häuser/Wohnungen vermietet! Dann drückt es die Steuer auf Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
Beitrag von ayshe - 18.07.11 - 08:41 Uhr
Ja, das ist eine schöne Sache.
Beitrag von keksundpapa - 18.07.11 - 00:08 Uhr
Häuser haben in dieser Weisheit eine Sonderberechtigung aufgrund der Vielzahl an Regelungen, die es dort gibt.
Anders sieht es zum Beispiel bei Autos aus.
Eine Finanzierung über eine kurze Laufzeit ist ok, mehr als 4 Jahre jedoch unklug. Desweiteren sollte man immer zusehen, dass der Wert des Objektes (hier das Auto) höher ist als die Restschuld.
Dies sollte sowieso ein Grundsatz sein:
Immer mehr in der Hinterhand als offen bei der Bank
Beitrag von vwpassat - 18.07.11 - 01:06 Uhr
Manch einer redet sich halt sein Leben schön......................
Beitrag von seikon - 18.07.11 - 07:43 Uhr
wwnn man vermietet, dann muessen die mieteinahmen ja versteuert werden. is das vermietete objekt aber noch nicht abbezahlt kann die kreditbelastung als ausgabe gegen gerechnet werden. dadurch schmaelert sich die steuerliche belastung.
Beitrag von ayshe - 18.07.11 - 08:43 Uhr
Wie jogi sagt, ist es günstig, wenn man ein Haus hat, das vermietet wird, aber noch nicht abbezahlt ist und man eigentlich viel EK-Steuern zahlen müßte.
Schulden aus anderen Gründen sind sicher nicht gerade von Vorteil.
Beitrag von zwillinge2005 - 18.07.11 - 09:32 Uhr
Hallo,
was genau meinen denn "diese Menschen" damit?
Bei einem selbstgenutzten Einfamilienhaus macht das steuerlich nichts. Da ist nichts mit Kreditzinsen absetzen - das geht ur bei vermieteten Objekten.
Bei einem selbstbewohnten Haus kann ich höchstens verstehen, dass man die Abzahlung über einen längeren Zeitraum streckt, damit man auch in dieser Lebensphase noch "Leben" kann.
Was nützt es ein HAus innerhalb von 10 Jahren abbezahlt zu haben, in dieser Zeit aber nie z.Bsp. in den Uralub zu fahren oder Essen gehen zu können (nur Beispiele!).
Da habe ich lieber eine Gute Finanzierung über z.Bsp. 30 Jahre, die aber auch bei Erkrankung etc. bedient werden kann und bei der auch andere Dinge nicht zu kurz kommen.
LG, Andrea
Beitrag von stringersmum - 18.07.11 - 10:06 Uhr
Hi,
bei einer Inflation werden die Schulden auch entwertet. 
LG Helga
Beitrag von bezzi - 18.07.11 - 13:20 Uhr
Das stimmt. Da Zinssatz, den man für seine Schulden bezahlen muss aber wohl nie niedriger sein wird als die Inflation, kostet ein Kredit netto also immer mehr Zinsen als die Inflation ihn verringert.
Beitrag von stringersmum - 18.07.11 - 18:13 Uhr
ich meinte nicht 3% sondern mit ein paar Nullen dran.
Beitrag von bezzi - 18.07.11 - 18:18 Uhr
OK. Aber davon sind wir zum Glück ja noch weit entfernt.
Beitrag von marion2 - 18.07.11 - 11:46 Uhr
Hallo,
du musst diese Therorie erst verstehen, wenn dein Steuerberater dich beim Hauskauf berät.
Gruß Marion
