Hi!
Philosophie ist, als wäre ein Mensch mit verbundenen Augen eingeschlossen in einem dunklen Raum, mit schwarzen Wänden und müsste eine schwarze Katze suchen, die gar nicht da ist.
Theologie ist, als wäre ein Mensch mit verbundenen Augen eingeschlossen in einem dunklen Raum, mit schwarzen Wänden und müsste eine schwarze Katze suchen, die gar nicht da ist und er ruft plötzlich aus: "Ich hab sie, ich hab sie!"
Was will uns diese amüsante Geschichte sagen?
Die Theologie hat ihren Ursprung in philosophischen Überlegungen. Die quälenden Fragen nach dem "Woher und Wohin?" verlangen nach Antworten. Allerdings ist es dem Menschen nicht vergönnt auf seinem Lebensweg dieses Wissen zu erlangen. Diese wichtigste Schwellenerfahrung, mit seinem Denken an einen Punkt zu gelangen, an dem es keine Antworten gibt, erzeugt in vielen Menschen Gefühle von Einsamkeit, Verlassenheit und Hilflosigkeit.
Hier kommt der Glaube ins Spiel. Um sich sicherer, aufgehobener und geliebter zu fühlen, erstellt der Mensch Glaubenskonstrukte. "Ich weiss nicht, ob es eine Seele gibt, aber ich glaube daran, weil der Gedanke, mit dem Tod im Nichts zu verschwinden unerträglich ist."
Was der Mensch in dieser Situation der Kraft- und Hilflosigkeit braucht, wenn er den unlösbaren Fragen der Welt gegenübersteht, ist Trost. Er möchte fühlen, dass der Geist des Universums sich ihm in seinem ganzen Zerfallen und Versagen zuwendet und ihn beschützt. Und hier kommt ihm die Religion zur Hilfe. Die persönliche Religion (nicht die institutionalisierte) stellt den Menschen in ihr Zentrum. Sein Gewissen, seine Verdienste, seine Unvollkommenheit, seine Hilflosigkeit. Die Beziehung zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer verläuft durch die persönliche Religion direkt von Herz zu Herz, von Seele zu Seele.
Die persönliche Religion ist sozusagen die Gesamtreaktion eines Menschen auf das Leben.
Ist es nicht auch das Recht des Menschen, sein Leben aus den Überzeugungen zu führen, die ihn schon jetzt zum höchsten Einsatz seiner selbst bringen können? Gilt dieses Recht nicht sogar unbedingt, weil das Leben zu kurz, ja weil es vielleicht überhaupt sinnwidrig ist, lebenspraktische Meinungen und Glauben so lange auf Eis zu legen, bis eventuell objektive Forschung letzte Wahrheiten herausarbeiten?
Ich spreche hier übrigens absichtlich von persönlicher Religion und nicht von der institutionalisierten. Die einzelnen Kirchen möchte ich hier nicht zum Thema machen, denn das würde wohl dieses Forum sprengen. Nur eines: für mich hat jede Kirche ihre Berechtigung. Es gibt nicht die EINE Kirche, obwohl ich das manchmal im Scherz behaupte. Aber ernsthaft: Wieso sollten individuelle Geschöpfe wie die Menschen, die alle in so unterschiedlichen Situationen leben und mit so unterschiedlichen Kräften und Talenten begabt sind, alle dieselben Funktionen und Pflichten haben?
Jeder von uns hat ganz eigene Schwierigkeiten, die er mit niemandem sonst teilt. Da kann man nicht erwarten, dass alle zu den gleichen Lösungen kommen. Jeder nimmt aus seinem subjektiven Blickwinkel die Welt auf eine bestimmte Art wahr und muss sich in einzigartiger Weise dazu verhalten. Der eine muss weicher werden, der andere härter, der eine nachgiebiger, der andere standhafter.
Deshalb rede ich auch von der persönlichen Religion, denn es muss erlaubt sein, dass der eine "Gott" als "Gott des Friedens" und der andere "Gott" als "Gott des Krieges" sieht.
Es ist sicher für jeden Menschen das beste, sich an seine eigenen Erfahrungen zu halten, worin auch immer die besteht, und für andere, ihn mit dieser Erfahrung zu tolerieren.
Es gibt eine verbreitete Vorstellung davon, dass Religion wahrscheinlich nur ein Anachronismus ist, ein Überbleibsel bzw ein Rückfall in eine Denkweise, über die die Menschheit eigentlich dank der Aufklärung hinausgewachsen ist.
Nichtsdestotrotz bleibt der Dreh- und Angelpunkt der Religiosität das Interesse des Einzelnen an seiner persönlichen Bestimmung. Auch wenn unsere Vorfahren viele faktische Irrtümer in ihre Religion eingebunden haben,...
als Beispiel: "Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde."
(Thomas von Aquin, Kirchenlehrer und Patron der katholischen Hochschulen)
....heisst das nicht, dass wir ganz aufhören sollten religiös zu sein. Indem wir religiös sind, stellen wir uns der Verantwortung für unser privates Schicksal und verhelfen uns selbst zu dem Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit, das uns die Kraft gibt weiter zu gehen und weiter zu denken.
Gibt es Gegenmeinungen? 
Grüsse
serdes
Verteidigung der Religion
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Beitrag von serdes - 19.07.11 - 09:43 Uhr
Beitrag von james10 - 19.07.11 - 10:15 Uhr
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Respekt!
Beitrag von marion2 - 19.07.11 - 11:29 Uhr
Hallo,
kannst du das noch Mal kurz - in zwei Sätzen - zusammenfassen?
Mir ist nicht klar, worauf du hinaus willst.
(Nachts sind übrigens alle Katzen grau.)
Gruß Marion
Beitrag von serdes - 19.07.11 - 12:02 Uhr
Ich dachte, ich hätte das bereits zusammengefasst.
Ich bin schliesslich kein Schlagzeilenautomat
Ach, was soll's... es geht um Sinn und Berechtigung von Religion und Theologie. Grob zusammengefasst.
Beitrag von marion2 - 19.07.11 - 13:54 Uhr
Religionen haben keinen tieferen Sinn.
Religionen ersetzen Bildung auf eine erschreckende Weise.
Beitrag von seelenspiegel - 19.07.11 - 11:54 Uhr
Du solltest in die Politik......viel Gerede und kaum was gesagt, und völlig offensichtliche Dinge werden unnötig aufgebläht anstatt einfach auf den Punkt zu kommen.
Dein ganzer Beitrag ist, als würde man über 3 DIN A4 Seiten darüber sinnieren dass Feuer heiss ist, ohne auch nur ansatzweise auf die chemische Reaktion einzugehen warum das so ist.
---> Viel heisse Luft um nix !
Beitrag von serdes - 19.07.11 - 13:20 Uhr
Schön, dass du mit meinen Aussagen einig gehst. Danke
Beitrag von zeitblom - 19.07.11 - 12:06 Uhr
Sicherlich liegt eine wichtige Funktion der Religion darin, vielen Menschen Trost zu spenden und Lebenshilfen an die Hand zu geben. Sie versucht Antworten zu geben, wo die Philosophie zunaechst "nur" Fragen stellt.
Unabhaengig, ob es ein Jenseits gibt, muessen wir Menschen zusammen leben, und zwar friedlich, damit auch naechste Generationen leben koennen. Die Religion gibt uns zwar Anleitungen, aber gerade die Begruendungen und der Hinweis auf ein Jenseits sind nicht nur unbefriedigend, sondern gefaehrden auf die Akzeptanz einer Reihe dieser Anleitungen. Die Philosophie immerhin versucht, die Vernunft anzusprechen, die Einsicht und nicht das Misterium. Und sie gibt Menschen, die nicht religioes sind, dennoch ausreichend Gruende, ein "gutes Leben" zu fuehren.
Beitrag von serdes - 19.07.11 - 13:18 Uhr
Ich stimme dir zu, was die Bedeutung der Philosophie angeht.
Ich sehe es so: Erst war die Philosophie, aus ihr entstand die Moral und die Theologie. Die Theologie entspringt dem philosophischen Denken, orientiert sich an der Moral und mittels der Religion bindet sich der einzelnen Mensch an die theologischen, philosophischen und moralischen Gedankengänge und Überzeugungen und gibt sich somit selbst einen notwendigen Leitfaden für sein Leben in die Hand.
Eine Religionsgruppe einigt sich auf dieselben philos.,theol. und moralischen Grundsätze um ein soziales Zusammenleben zu vereinfachen. Versagen ethischer religiöser Normen wie Religionskriege, andere Gewaltausbrüche oder Ausgrenzung etc. sehe ich nicht zwingend als notwendige Folge der Existenz von Religionen. Oftmals wird die Religion als Mittel zum Zweck eingesetzt, ist also ein Missbrauch der Religion und dies spricht nicht notwendigerweise für eine Abschaffung der Religion.
Dass es auch Menschen gibt, die in der Philosophie ausreichend Gründe für ein "gutes Leben" finden, streite ich nicht ab, aber ich stelle fest, dass es eben auch viele Menschen gibt, die mehr brauchen, um die Schwellenerfahrung zu verarbeiten.
Deshalb halte ich die Existenz von Religion für durchaus legitim.
Beitrag von zeitblom - 19.07.11 - 14:17 Uhr
Ich stimme Dir in allem zu.
Ein Gedanke kam mir noch: entspringt nicht das Beduerfnis nach Trost der Erkenntnis, dass die Welt nicht so ist, wie sie sein sollte ? Waehrend religioese Menschen letztlich die Welt dennoch akzeptieren und an einen versteckten (hoeheren) Sinn glauben, negieren zwar Atheisten diesen Sinn, aber indem sie versuchen, selber Verantwortung fuer den Zustand der Welt zu uebernehmen, glauben sie, die Funktion eines Schoepfers einnehmen zu koennen. Welche Einstellung letztlich weniger schaedlich fuer ein Ueberleben der Menschheit ist, bleibt fraglich....
Beitrag von alltagsphilosoph - 20.07.11 - 23:01 Uhr
Ist das nicht eine Vertauschung von Geltung und Genese? 
Gruß,
Christian
Beitrag von schullek - 20.07.11 - 17:56 Uhr
"Ist es nicht auch das Recht des Menschen, sein Leben aus den Überzeugungen zu führen, die ihn schon jetzt zum höchsten Einsatz seiner selbst bringen können? Gilt dieses Recht nicht sogar unbedingt, weil das Leben zu kurz, ja weil es vielleicht überhaupt sinnwidrig ist, lebenspraktische Meinungen und Glauben so lange auf Eis zu legen, bis eventuell objektive Forschung letzte Wahrheiten herausarbeiten? "
William james der Wille zum Glauben gelesen?
ich stimme dir zu: jeder sollte das glauben dürfen, was er möchte. mit der einschränkung, dass es für ihn eine sog. lebendige hypothese ist und es nicht rational zu entscheiden ist. das betrifft die religion bei vielen menschen.
eine lebendingy hypothese ist eine, bei der für den einzelnen die möglichkeit besteht, dass diese wahr ist oder gehalt hat.
jemand der ein übergeordnetes wesen bspw. für absolut nichtexistent hält, den wird nichts davon überzeugen als fakten. und auch das sei sein recht.
warum du aber die philosophie so negativ bewertest weiß ich nicht.
lg
Beitrag von alltagsphilosoph - 20.07.11 - 23:00 Uhr
Meiner Meinung nach muss sich "jemand der ein übergeordnetes wesen bspw. für absolut nichtexistent hält" weil ein solches Wesen nicht zu belegen ist, dennoch den Vorwurf gefallen lassen, dass er sich selbst widerspricht.
"Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen." - Wittgenstein
Wenn ich positivistisch fordere, dass ich nur positive ('belegbare') Befunde gelten lassen darf; und folgere, dass es keine solchen Belege für ein göttliches Wesen in irgend einer Gestallt gelten lassen kann - dann muss ich mich einer Antwort enthalten. Denn dass es etwas nicht gibt, kann in diesem Paradigma nicht abschließend bewiesen werden.
Alles Liebe,
Christian
Beitrag von schullek - 20.07.11 - 23:11 Uhr
wenn ich nach diesem paradigma folgere.
ich bin da eher pragmatist und erlaube mir daran zu glauben, was möglich ist.
Beitrag von serdes - 21.07.11 - 10:22 Uhr
Hi!
"William james der Wille zum Glauben gelesen? "
Nein, aber ich war vor einiger Zeit bei einem philosophischen Symposium und ein Vortrag behandelte tatsächlich William James, allerdings mit dem Thema "Vielfalt religiöser Erfahrung". War eine sehr beeindruckende Veranstaltung.
Ich finde nicht, dass ich die Philosophie negativ bewerte, schliesslich ist sie der Ursprung der Theologie und hat einen immensen Einfluss auf diese.
Ansonsten stimme ich dir ebenfalls zu.
Grüsse
serdes
Beitrag von alltagsphilosoph - 20.07.11 - 22:47 Uhr
Lieber serdes,
ich gebe zu, ich gehöre zu den Deppen, die nach der Katze suchen. Soviel vorweg.
Was soll das denn sein: Religion?
Und noch dazu: persönlich.
Kann Religion denn persönlich sein?
Du sprichst hier von etwas, was ich mal ganz wörtlich von Religion (die immer eine Institutionalisierung voraussetzt, wobei "Kirche" zugehörige Institution darstellen würde) und nenne das Ganze 'Glaube'.
Drei Ansätze dazu:
1.
Wieso sollten so unterschiedliche Wesen wie wir alle den selben Glauben haben?
"Jeder von uns hat ganz eigene Schwierigkeiten, die er mit niemandem sonst teilt. Da kann man nicht erwarten, dass alle zu den gleichen Lösungen kommen."
Gegenfrage: Kommen wir denn wirklich zu so unterschiedlichen Lösungen?
Nebeneinander gestellt mag Seelenwanderung und die Auferstehung des Leibes nicht zusammen finden - aber es sind doch zwei Ansätze um die Angst vor der Endgültigkeit des Todes anzugehen. Die Gleichheit der Fragen bedingt die Gleichheit der Lösungen.
2.
Was ist der Gegenstand von 'Glaube'?
Mir scheint, es geht dabei um drei Dinge:
Den Mythos, das gute Leben und das Ende aller Dinge.
Für den Mythos haben wir Darwin, für das Gute Leben die Ethik, und für das Ende aller Dinge bleibt uns nur die Hoffnung.
3.
Wenn ich den Glauben als Übernahme von Verantwortung für das eigene Schicksal verstehen will, warum dann nicht klassisch?
Ich (der Mensch) weiß von Gut und Böse, von Schuld und Sühne, von Liebe und von Hass. Doch in meiner Freiheit habe ich Angst. Angst, böses zu tun, Angst Böses zu erleiden. Ich bin nicht stark genug, diese Freiheit auszuhebeln.
Also denke ich mir einen Gott, der es kann. Der die Bösen straft und die Guten entlohnt, der Gemeinschaften liebt und die Feinde zerschlägt/bekehrt.
Der mir die Last der Verantwortung etwas erträglicher macht, denn ich bin es nicht mehr (direkt), der mich fordert. Und es macht Vergebung auch weniger selbstherrlich - wer will sich schon selbst vergeben? (Lustig, dabei ist doch genau das die Voraussetzung.)
Zugegeben, etwas aphoristisch.
Aber heute nicht zu ändern.
Alles Liebe,
Christian
PS:
Das Anfangsgleichnis ist zwar ganz amüsant, jedoch ist es im Kern auf alles menschliche Handeln anwendbar. Jede "Wissenschaft", die den kausalen Schluss als Grundlage hat, ergeht sich ebenfalls in der positivistischen Leichtgläubigkeit aus einzelnen Phänomenen allgemeine Gesetze ableiten zu wollen.
Bestimmung, Schicksal - das sind doch stark wertende Begriffe. Die haben eine Konnotation, die für mich gar nicht Teil von Religion sein muss. Der Einzelne Braucht kein 'Schicksal', es ist auch nur eine spezifische Form von Antwort. 'Glaube' wäre eine allgemeine.
Was mich an Deinen Gedankengängen irgendwie stört ist das Umschiffen der Ethik als zentraler Teil von historischen Religionen und daraus folgend von 'Glauben'. Gerade wenn Verantwortlichkeit für Unwägbarkeiten ein Thema ist, sollte Verantwortlichkeit von Handlungen nicht vom Tisch fallen.
Beitrag von seelenspiegel - 22.07.11 - 15:19 Uhr
<<<Kann Religion denn persönlich sein? >>>
Gegenfrage: Wie kann sie es nicht sein?
Trotz der Überlieferung aller möglichen angeblichen Gegebenheiten und Auslegungen irgendwelcher heiliger Schriften, zusammen mit Regeln, Geboten und der Schulung irdischen Personals genannt Priester, Rabbi etc. ist es doch letztendlich Sache jedes einzelnen Menschen, wie er alles für sich selbst interpretiert und vielleicht irgendwann "seine" Religion findet, oder ob er alles hinnimmt wie es vorgegeben ist (ich wollte jetzt nicht "glaubt" sagen), oder ob er alles für Nonsens hält.
Du sagst Du gehörst zu den Deppen die die Katze suchen....ich bin einer der Deppen die wissen/hoffen(?) dass da etwas in dem Raum ist, aber dass es definitv keine Katze sein kann, weil die Beschreibung in der Betriebsanleitung nicht stimmen kann.
Beitrag von nobility - 24.07.11 - 11:39 Uhr
Welche Verteidigung von bzw. für Religionen sollte es geben? Wie sollte die aussehen? Worauf sollte diese gestützt sein ? Auf Theologie?
Religionen sind reine Erfindungen von Menschen. Die Wissenschaft hat inzwischen Religionen längst überholt.
Beitrag von 123bhtrsfe456 - 24.07.11 - 18:21 Uhr
Wissenschaft kann Religion nicht überholen, da Wissenschaft und Religion nie gegeneinander antreten.
Du kannst vielleicht sagen, dass die Wissenschaft Aussagen der Kirche zu Evolution etc. widerlegt hat. Aber das ist etwas ganz anderes.
Beitrag von besserwisser - 28.07.11 - 00:24 Uhr
Der Glaube an einen Gott, an ein Paradies soll dem Menschen nur die Angst vorm Tod nehmen... Nicht mehr, nicht weniger...
Daher werden die Menschen im Alter religiöser...
