Beschäftigung bei meinem Mann auf 400euro Basis? Steuerfrage..

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Beitrag von schoko74 - 19.07.11 - 14:05 Uhr

Hallo!

Mein Mann ist selbständig. Ich bin in Elternzeit und erledige für ihn einige Aufgaben.
Wie ist das nun, wenn er mich auf 400 Euro Basis beschäftigen würde?
Sein Steuerberater ( der schon etwas älter ist und auch nicht mehr in seinen Beruf voll beschäftigt ist), meint er müßte dann Geld an die Knappschaft zahlen...Ich möchte nur wissen, ob das wirklich so ist und es sich nicht "rechnen" würde....

LG
Michaela

Beitrag von cat_t - 19.07.11 - 14:11 Uhr

Hallo Michaela #blume

der Steuerberater hat recht. Und die zuständige Berufsgenossenschaft (falls es eine gibt) möchte dann auch noch Geld.

#liebdrueck
Sanne #sonne

Beitrag von lisasimpson - 19.07.11 - 14:47 Uhr

ihr könnt dann mit 30% sozialabgaben rechnen, die ihr zu zahlen habt.
dafür kann dein mann dann die 520€ als kosten geltend machen und deine 400€ sind (glaube ich?!) nicht einkommensteuer-relevant (oder?!)

lisasimpson

p.s. was ist das denn für ein steuerberater, dem du weniger traust als dem urbia-laien-volk?

Beitrag von manavgat - 19.07.11 - 16:25 Uhr

Das kommt auf Euren Steuersatz an.

Er muss ca. 30 % obendrauf abführen, d. h. ca. 120 Euro. Der Mindestbeitrag für die Berufsgenossenschaft ist ca. 80 Euro im Jahr.

Der Steuerberater kann doch ausrechnen, ob sich das lohnt.

Alternativ gibt er Dir das Geld so.

Gruß

Manavgat

Beitrag von madlen2252 - 20.07.11 - 07:08 Uhr

Ja, meine Vorredner haben Recht! Warum sollte der Steuerberater nicht Recht haben? An nem Mini-Job ist ja wohl gar keine Problematik. Auszurechnen wäre nur, ob sich die Einkommensteuererparnis durch die, daraus entstehenden Kosten von monatlich 120 € und 80 € BG im Jahr, zusammen mit der GewSt-Ersparnis besser ist, als die SV-Abgabe von 120 € im Monat. Zumal bei pauschaler LSt ja das Geld auch bei keiner ESt mehr anzurechnen ist. Problem. Krankenbersicherung. Auch wenn Knappschaft angeblich KV, RV enthält ist man mit den Beiträgen nicht krankenversichert. Es muss entweder Familienversicherung her oder freiwillige .....
Wenn Du dem StB nicht vertraust, würd ich mir nem anderen suchen, obwohl ich selbst auch diesen Tipp immer gebe, wenn es sich zu lohnen scheint. (Ich bin bissl über 30 und Vollzeitbeschäftigt - frag mich, was der Unterschied ist, wenn man fit im Recht ist.) Klar will der StB auch immer paar € für die Lohnabrechnung. Aber auch das sind Kosten, die den Gewinn mindern. Warum also nicht? Außerdem muss Dein Mann ja auch nicht die vollen 400,- € zahlen. Es heißt ja bis zu...... die 30 % SV würden sich dann auch kürzen.

Beitrag von marion2 - 20.07.11 - 14:36 Uhr

Hallo,

die Berufsgenossenschaft, an die mein Mann abdrückt, will 100 Euro Mindestbeitrag pro Jahr.

Ob es sich "rechnet" #gruebel kommt darauf an...

Gruß Marion