Burnout

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Beitrag von sunnyrain - 19.07.11 - 21:33 Uhr

Hallo,

wie der Titel schon sagt: Burnout, Depression, Essstörung,... die Liste lässt sich fast beliebig verlängern. Morgen habe ich ein Mitarbeitergesrpäch- wird bei uns mit allen Mitarbeitern gemacht, um von Chef als auch von Mitarbeiterseite zu schauen, wie es läuft, ob etwas verbessert werden kann, welche Wünsche vorhanden sind, etc. also nur um die Qualität zu verbessern, nicht um zu beurteilen...ich arbeite im Sozialpädagogischen Bereich.
Meint ihr ich sollte erwähnen, dass ich eigentlich nicht mehr kann,...- hab eine sehr verständnisvolle Chefin, sie selbst ist Supervisorin und hat eine therapeutische Ausbildung,....oder ist das ein absolutes Eigentor???? Oh mann, das ist alles so besch.... Sorry. Bin dankbar für eure Antworten.
Wenn ich es nicht sage, dann spricht sie mich bestimmt drauf an, ich glaube es merkt n Blinder mit Krückstock was los ist... obwohl ich eigentlich super im Verdrängen und Verstecken bin....

Ganz liebe Dank!

Sunny

Beitrag von schwilis1 - 19.07.11 - 21:42 Uhr

du arbeitest mit Burnout, depressionen und co einfach weiter?
Meine Schwester ist jugendreferrentin und hat vor ein paar wochen ihren Job gekündigt, weil es ihr nur noch beschissen ging...

hast du einen plan wie es weitergeht? ich denke das wäre schon ganz gut für dich zu wissen. wenn du geplant hast ne Therapie zu machen dann wäre es unter Umständen sinnvoll es anzusprechen. Wenn du lustig weitermachen willst bist du dich irgendwann auf den Schienen wieder findest, musst du gar nichts sagen. wozu auch?

Beitrag von schwilis1 - 19.07.11 - 21:43 Uhr

und hey... ich bin nicht böse... ich kenn das alles... Aber ich hab nur Nägel mit Köpfen gemacht, als ich einen Plan für mich hatte...

Beitrag von keksundpapa - 19.07.11 - 23:41 Uhr

Ich selber hatte vor ca. einem Jahr einen Burnout und kann dir nur einen Rat geben:

Nimm Hilfe in Anspruch.
Und damit meine ich nicht nur einen Arzt/Psychologen.

Vertraue dich jemandem aus deinem nahen Umfeld (Partner, Eltern) an.
Das Schlimmste was man machen kann ist alles in sich hineinfressen.

Sprich mit diesen Leuten über die möglichen Ursachen, denn nur wenn du diese kennst, kannst du etwas ändern.

Gönne dir eine Auszeit, jeder Arzt, der sich seinen Doktor nicht mit abschreiben erschlichen hat, zieht dich damit erst einmal aus dem Verkehr.

Was du brauchst, ist Zeit. Zeit zum regenerieren, Zeit, den Kopf freizubekommen.

Den Arbeitgeber einweihen ist dann eine gute Idee, wenn du deinem Vorgesetzen menschlich vertraust und es eine Möglichkeit gibt, dir den jetzt unbedingt nötigen Freiraum zu verschaffen.

Ich wollte damals nicht auf meinen Körper hören und habe einfach weiter gemacht...

Und habe dafür die gnadenlose Quittung bekommen!