med. Fachangestellte ????

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Beitrag von sabse87 - 20.07.11 - 08:30 Uhr

Hallo,

ich habe von der Bundesagentur für Arbeit einen Vorschlag bekommen,dass ich während meiner Arbeitslosigkeit ein Zertifikat machen könnte als med. Fachangestellte mit 2 monatigen Praktikum....

An diesen Zertifikat können auch Personen teilnehmen,die wie ich aus den kaufmännischen Bereich sind....

Meine Frage wäre jetzt,könntet ihr euch vorstellen,dass ein Arbeitgeber jemand einstellt der gerade mal 5 Monate schulisches und 2 Monate praktische Erfahrung hat in diesen Beruf????????

Wäre ja schade wenn man sich 7 Monate hinsetzt und zum Schluss wieder nichts bekommt???

LG
Sabrina
und danke für die Antworten

Beitrag von sohnemann_max - 20.07.11 - 09:06 Uhr

Hi,

ja und nein.

In den klassischen Bereich wirst Du sicherlich nicht reinkommen (Labor, Röntgen, Chemo). Da gehört schon ein wenig mehr zu bzw. ein wenig mehr Zeit.

Was ich mir allerdings vorstellen kann, ist, dass Du in einer Praxis z. B. die komplette Anmeldung übernimmst. Also Patienten annehmen, Rezepte drucken, Befunde ausdrucken usw. und natürlich auch den organisatorischen Bereich wie Post, Telefon.

Auch ne Möglichkeit ist, dass Du sozusagen als Schreibkraft eingestellt wirst. Hier hast Du dann die Möglichkeit Befunde, Berichte nach Band zu schreiben. Kaufmännische Ausbildung hast Du ja und dazu noch ein wenig medizinisches Fachwissen.

Machen würde ich es an Deiner Stelle, was Du hast, hast Du!

LG
Caro

Beitrag von ida-calotta - 20.07.11 - 10:07 Uhr

"Was ich mir allerdings vorstellen kann, ist, dass Du in einer Praxis z. B. die komplette Anmeldung übernimmst. Also Patienten annehmen, Rezepte drucken, Befunde ausdrucken usw. und natürlich auch den organisatorischen Bereich wie Post, Telefon. "

Das bezweifel ich, zumindest hier bei uns in der Region. Ich bin ausgebildete MFA (bzw. noch Arzthelferin). Gerade an der ANmeldung ist med. Fachwissen nötig und wichtig.

Ich denke es wird schwer werden damit einen Job als MFA zu finden. Wenn dann wirklich als Schreibkraft o.ä.

LG Ida

Beitrag von biene81 - 20.07.11 - 10:19 Uhr

Ich weiss nicht aus welcher Region Du kommst, aber mein Vater hat an der Anmeldung eine Bürokauffrau zu sitzen.
Ich sehe nicht wirklich wo die Frau medizinisches Fachwissen braucht. Das bissl was man braucht hat man schnell in der Praxis gelernt.

LG

Biene

Beitrag von sohnemann_max - 20.07.11 - 10:23 Uhr

Hi,

naja, mit einer Qualifikation zur MFA sollte die Anmeldung ja kein Thema sein. Ich arbeite auch in einer richtig großen Arztpraxis mit 4 Anmeldungen. Zwar im Backoffice - Buchhaltung und Personal - allerdings habe ich jetzt auch kein großes Problem mal an die Anmeldung zu gehen. Würde ich mehr arbeiten wollen, täte ich nichts lieber als an die Anmeldung.

Was braucht man denn für Fachwissen an der Anmeldung?! Schlau gucken muss man immer und so tun, als würde man alles verstehen :-p. Medizinische Auskunft bzw. Medikamentenempfehlung ist bei uns Ärzteangelegenheit.

Meisten schreiben die Doc´s auf, welches Medikament erforderlich ist und dann zu drucken ist jetzt nicht die Welt. Ebenso Termine vergeben. Selbst Aufklärungsgespräche z. B. über LZEKG, Spiegelungen usw. hört man sich 2, 3 mal an und kann es.

Verstehe jetzt nicht, was da so schwer dran sein sollte.

LG
Caro

Beitrag von sabse87 - 20.07.11 - 10:32 Uhr

Ich komme aus Thüringen :)

Danke für die Antwort,werde nochmal ein Nacht drüber schlafen und dann mal schauen!!!

LG
Sabrina

Beitrag von sabse87 - 20.07.11 - 10:35 Uhr

Achso also richtig heißt es Medv-Fachkraft für medizinisches Abrechnungswesen inkl. Großen Spritzschein....

nach den 7 Monaten bekommt man dann ein Zertifikat

Beitrag von ida-calotta - 20.07.11 - 10:46 Uhr

Ich habe u.a. viele Jahre beim Kinderarzt gearbeitet und da ist es üblich die Eltern auch in med. Dingen zu beraten. Impfberatungen sind das tgl. Brot, zudem ab wann man z.B. Fieberzäpfchen geben darf/kann, wie Hustensaft dosiert wird, ob man ABio und Fieberzäpfchen zusammen geben darf, Ernährungsberatung usw. usw. Das läuft hier bei den Kinderärzten über die Helferinnen und nicht über die Ärzte.

LG Ida

Beitrag von biene81 - 20.07.11 - 11:27 Uhr

Klar, sowas ja. Heisst aber nicht, dass an der Anmeldung keine "normale" kaufmaennische Kraft sitzen kann. Die Schwestern sind immer greifbar, von daher kein Problem.

LG

Biene

Beitrag von letoline - 20.07.11 - 21:09 Uhr

>In den klassischen Bereich wirst Du sicherlich nicht reinkommen (Labor, Röntgen, Chemo). Da gehört schon ein wenig mehr zu bzw. ein wenig mehr Zeit. <

Öhm MFA hat nichts mit MTA zu tun!

Lg Daniela MTLA Schülerin ;-)