Abzocke bei Bankgebühren

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Beitrag von lotte20567 - 22.07.11 - 19:22 Uhr

Hallo,
in unserem Schuhegeschaft hat eine Kundin ein Paar günstige, reduzierte Kinderschuhe (19 €) gekauft und mit EC-Karte bezahlt. Da wir fast nur Stammkunden haben und kaum beabsichtigte Rücklastschriften (nicht eingelöste EC-KartenZahlungen) haben, arbeiten wir mit dem normalen Lastschriftverfahren ohne Geheimzahl, nur mit Unterschrift. Natürlich ist das nicht so sicher, aber wir haben auch viele ältere Kunden, die Ihre Geheimzahl nicht kennen und die Gebühren für das Verfahren mit PIN sind deutlich höher. Meistens ist es dann so, dass ich bei der Bank anrufe und denn nach einem kurzen Fax die Adressauskunft bekomme, damit ich der Kundin eine Rechnung schreiben kann. Dafür zahle ich meistens keine Gebühr, so dass für die Kunden nur die 3 € Gebühr anfallen, die durch die Rücklastschrift auf meinem Konto entstehen. Manche Banken nehmen für die Auskunft allerdings aber auch eine 'Bearbeitungsgebühr'. Der Zeitaufwand beträgt in etwas 3 Minuten.

Die

Volks- und Raiffeisenbank in Remels

jedoch berechnet für diese Dienstleistung
eine Gebühr in Höhe von sensationellen 50 €!

Ich finde das eine Frechheit. Natürlich muß ich diese Gebühren der Kundin in Rechnung stellen. Die wird die mit Sicherheit nicht zahlen können, also muß ich den ganzen Sermon mit Mahnbescheid und Gerichtsvollzieher in Gang setzen. Weils ja inzwischen nicht mehr um 19 €, sondern und 72 € geht.

Warum ich das hier schreibe? Erstens möchte ich das dieses Vorgehen der Volks- und Raiffeisenbank in Remels publik wird und alle, die dort ein Konto haben nachfragen, ob das stimmt und im Zweifel die Bank wechseln. (Und sonst mir schreiben, bitte!)
Zweitens sollte jeder, der am Monatsende am Limit ist, sich vermutlich besser 3mal überlegen, ob er sein Limit überzieht, denn solche horrenden Gebührensätze habe ich zwar noch nicht erlebt, aber wer weiß, was die anderen Banken sich so einfallen lassen ...

LG

Lotte Bundy #cool

Beitrag von platon - 22.07.11 - 19:47 Uhr

Naja,

es wundert mich sowieso, dass Leute bei ALDI und Co. selbst Kleinstbeträge unter 10,- € mit der Karte bezahlen! #aerger
Nur BARGELD zählt, bist Du selber Schuld. #huepf

Um die Bank an den Pranger zu stellen, ist URBIA zu klein.#nanana

Versuche es mit:

http://www.schuvoba.de/

http://www.wdr.de/tv/markt/kontakt/

oder etc.

Viel Glück

Plato
#cool

Beitrag von lotte20567 - 22.07.11 - 20:10 Uhr

Wahren Danke für die Links, denn ich habe selbst keine Plattform gefunden.
Weniger Dank für den Spruch 'Du bist ..., ich hatte mich innerlich schon darauf eingestellt, dass ich nur solche wenig hilfreichen und kommunikationsfördernden Antworten bei Urbia bekommen würde.
Ein einfaches: 'Frechheit von einer Bank' wäre mir allerdings willkommner gewesen.

Lotte

Beitrag von platon - 22.07.11 - 21:01 Uhr

Hallo Lotte,

das war nicht so wörtlich gemeint.#blume

Ich meite damit, wenn Du EC-Zahlungen akzeptierst dann must du damit rechnen das es zu Lastschriftrückläufern kommen könnte.

Es gibt genug Geschäfte die nur Barzahlung akzeptieren.

LG
Plato

Beitrag von lotte20567 - 23.07.11 - 15:08 Uhr

Danke,

letzlich gehts ja wie gesagt gar nicht um mich, sondern um die Kunden dieser Bank. Von den 10 Rücklastschriften im Jahr, die ich habe, sind 8 Leute, die sich versehen haben, oder deren Gehalt versehentlich nicht pünktlich kam oder sonstwas. Auf jeden Fall rechtschaffene Leute, denen das total unangenehm ist. Und die sollen alle 50 € dafür zahlen?

Tja, und das mit der Bezahlerei ... ist halt schwierig, den Mittelweg zu finden. Im wahren Leben, wie im Netz: Bietet man nur Barzahlung oder Vorkasse an, heißt es Servicewüste Deutschland, bietet man mehr an, heißt es, selber Schuld. Ich finde es Schade, dass 95 % unserer Bevölkerung bestraft werden sollen, weil es 5 % schwarze Schafe gibt.

Ich kenne im Übrigen kaum noch ein Geschäft, dass nur Barzahlung akzeptiert.

Lotte

Beitrag von henriette.davidis - 22.07.11 - 20:20 Uhr

Bist du sicher, dass in dem genannten Preis nicht noch sexuelle Dienstleistungen enthalten sind?
Ich hätte jedenfalls in diese Richtung nachgefragt ;-)

Beitrag von stier84 - 23.07.11 - 01:00 Uhr

Natürlich sind diese Gebühren immer ärgerlich aber Banken haben auch darauf hingewiesen, dass bei Lastschrifteinzügen ohne Pin keine Garatnie mehr übernommen wird. Nur darauf zu verzichten, weil ein paar Kunden die Pin nicht merken können, finde ich sehr riskant. Ausserdem haben die Rentner (die ihre Pin nicht merken können) auch die Möglichkeit, ihre Schuhe bar zu zahlen. Du hast ja geschrieben, dass du sonst immer bei der Bank angerufen hast und du hast deine Info kostenlos erhalten. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht gerade wenig Anfragen waren und die Bank dir deshalb die hohe Gebühr aufgedrückt hat zur Abschreckung. Wenn du z.B. einen Kunden hast bei dem immer wieder die Lastschrift nicht eingelöst wird, wirst du ihn mit Sicherheit auch beim nächsten Einkauf darauf hinweisen, dass er nun bar zahlen muss?! Nun würde ich mir an deiner Stelle überlegen ob du weiterhin deine Zahlungsweise bevorzugst oder lieber etwas mehr investiert und diese Probleme nicht mehr zu haben.