Hallo.
Ich bin seit 11 Jahren mit einer psychisch kranken Frau zusammen, acht davon verheiratet.
Da sich ihre Mischung aus Borderline und Verlustangst nie allzu stark, oft oder lange zeigte und ich natürlich Mitleid mit ihr hatte/habe (sie hatte eine schwere Kindheit), war das alles auch irgendwo noch koordinierbar.
Als jedoch ihr Vater starb, wurde es schlimmer und schlimmer, zuletzt war sie sogar davon überzeugt, ich hätte eine (stellenweise sogar multiple) Affäre.
Ich wollte ihr dann einen sog. "Schuss vor den Bug" setzen und teilte ihr mit, dass wir uns am besten gütlich trennen, insbesondere auch wegen unserer Kinder (die ihre Ausraster immer öfter miterleben mussten).
Natürlich wollte ich mich nicht trennen, sondern sowas wie umgekehrte Psychologie verwenden.
Nun war es so, dass sie am Tag nach dieser "Anfrage" eine bühnenreife Show abzog:
Ich war kaum wach bzw. erst aufgestanden, als sie plötzlich die Kinder schnappte, raus ans Auto ging, die Kleinen dort einlud, ich folgte ihr, fragte sie, was los ist und wo sie denn so pötzlich hin wolle (zur Info: Sie stand auf der Fahrerseite ausserhalb des Wagens, ich in der Nähe der Beifahrerseite, auch ausserhalb, das Auto somit zwischen uns), sie drückt mehrfach auf die Hupe und rennt davon, lautstark "Hilfe" rufend.
Perplex wartete ich eine Zeit lang, schnallte die Kinder dann wieder ab, sah, dass der Autoschlüssel noch im Haus auf der üblichen Ablage lag und wusste in dem Moment, dass sie mich "auflaufen" lassen wollte.
So war es dann auch, denn kurze Zeit später erschien die Polizei, die "von der Nachbarin wegen häuslicher Gewalt" angerufen wurde.
Mittlerweile hat meine Frau mehrere Meineide begangen, indem sie eidesstattlich versicherte, dass ich gegen sie und die Kinder seit Monaten Gewalt ausüben würde, es gäbe sogar seit Jahren immer wieder Strafanzeigen, die in diesem Zusammenhang gegen mich erstattet worden wären.
Natürlich sind all diese Anschuldigen Quatsch, meine Frau "rächt" sich nun quasi, zudem leidet sie schon seit jeher unter Verlustangst; in ihrer kranken Logik nutzt sie dies nun als "Hilfe".
Soweit, so schlecht, nun die Situation und meine Fragen:
Aus taktischen Gründen "flüchtete" sie ins Frauenhaus und erwirkte mit Hilfe des "Gewaltschutzgesetzes", dass ich sie vorerst nicht kontaktieren darf.
- Seit nunmehr knapp zwei Wochen konnte ich meine Kinder weder sehen, noch sprechen; wie lange kann sie das so noch weiterführen ?
Sie entfremdet mir die Kinder und ich wette alles plus eins, dass sie seitdem (wenn nicht schon vorher) dabei ist, die Kinder Gerichts- und Jugendamtskonform gegen mich zu manipulieren.
- Sie hat sowas wie einen Eilantrag bzgl. des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrecht in Auftrag gegeben, basierend auf ihren meineidlichen Aussagen (ich sei gewalttätig etc., hätte sie und die Kinder sogar bespuckt. Ich warte nur noch darauf, dass ich laut ihr einen Mafiakiller beauftragt hätte. Oder in Verbindung mit dem KGB stehe. Nunja, ist eigentlich auch alles andere als witzig) und stellte sich auch beim Jugendamt vor, um dort sicherlich auch schonmal entsprechende Vorarbeit zu leisten.
Aufgrund ihres psychischen Zustands, sowie dem Fakt, dass sie an multipler Sklerose erkrankt ist und seit Jahren schon immer weniger tun kann, immer mehr die Nerven verliert, der Haushalt immer Flodder-Style-ischer geführt wird, sie die Kinder (während ich mich in einem anderen Raum befinde) bereits schlägt, wenn sie nur ein paar Tropfen eines Getränks verschüttet haben - und vieles mehr - kann ich dies natürlich nur über meine Leiche durchgehen lassen.
Ich habe mir zwar kommende Woche in Eigeninitiative einen Termin beim Jugendamt organisiert, aber bekannterweise glaubt ja jeder erst einmal der Frau.
- Was kann ich sonst noch tun, ausser der Verwendung einiger Beweise (z.B. habe ich im Mülleimer zerissene Seiten ihrer handschriftlich verfassten Tagebücher gefunden; einmal beschreibt sie, dass sie sich selbst hasst und es somit kein Wunder ist, dass sie an MS erkrankt ist, an einer anderen Stelle schreibt sie, dass es ihr gut geht, wenn es ihr schlecht geht, wiederum an einer anderen Stelle schreibt sie, dass sie schon oft im Aufzug des Krankenhauses stand und sich überlegte, ob sie das entsprechende Stockwerk zur geschlossenen Anstalt wählen soll usw.) ?
Monatelang habe ich sie gebeten, eine Therapie in Anspruch zu nehmen, doch sie lehnte es immer ab. Meinte Dinge wie "ich könne es dann ja gegen sie verwenden", "dann wüsste man beweisbar ja über ihren Geisteszustand Bescheid" etc.
Das Seltsame, ich wundere mich irgendwie sogar über mich selbst,
ich liebe sie noch immer sehr, denke jeden Moment an sie, würde sofort wieder ein Zusammenleben mit ihr versuchen, wenn sie denn eine Therapie zumindest einmal versuchen würde.
Auch habe ich kein Interesse an einer öffentlichen Schlammschlacht vor Gericht, obwohl meine Anwältin meint, sie hat so gut wie keine Chance, schon alleine, weil ich Zeugen habe, die eidesstattlich erklären, dass sie sie schon in grossem Stile haben ausrasten sehen (u.a. wildes Zerstören meines Hab und Guts, Schaden in mittlerer, vierstelliger Summe).
Dies alles, Anwalt, Gericht, getrenntes Leben etc. kostet unnötig Geld.
Und sollte sie mich nur halb so viel lieben, wie ich sie, verstehe ich nicht, warum sie nicht endlich einsieht, dass alles funktionieren kann, wenn sie halt etwas dafür tut (Therapie).
Ich kann auch nicht versuchen, sie zur Vernunft zu bringen, den Gerichtskram usw. abzusagen, weil mir eine von der Polizei in Bezug auf den damaligen "Notruf" ausgehändigte Verfügung untersagt, Kontakt mit ihr aufzunehmen.
Tolle Gesetze in diesem Lande, muss ich sagen.
Weiterhin befindet sie sich sowieso laut Polizei im Frauenhaus (wenn sie dort noch ist, evtl. ist sie bereits wieder bei weit weg wohnender Verwandtschaft, sowas hatte sie schon öfters abgezogen, um "mir eins auszuwischen"), zudem würde sie eh nicht ans Handy gehen.
- Gibt es hier evtl. noch eine Möglichkeit, ihr diese Info, insbesondere, dass ich sie nach wie vor sehr liebe, zukommen zu lassen ?
Habe es schon über einige ihrer "Freundinnen" und Schwester probiert, doch sie ignorieren mich entweder oder sind zu faul (ja, kein Witz, zu faul), komme so also auch nicht weiter.
Zusammenfassend kann ich nun wirklich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass unsere tollen Gesetze zwar ja bekannterweise pro Mutter und kontra Vater sind, aber noch schlimmer eben kontra Kinder.
Denn lieber werden per Gesetz alle Kontakte untersagt, als dass geholfen wird, die Familie wieder zu vereinen, sofern dies noch umsetzbar ist. Die Kinder werden dem Vater entfremdet und der Frau wird genügend Zeit gegeben, Kinder und offizielle Stellen entsprechend mit femininer Gehirnwäsche zu versehen.
Bravo.
Davon abgesehen hatte sie zu Situationen ihrer Ms. Hyde-Ausraster schon Teller usw. nach mir geworfen, mir Gesicht und Arme zerkratzt, usw.
Hätte ich da etwa ein Männerhaus anrufen sollen ?
Ach nee, es gibt ja nicht einmal eine Institution namens Männerhaus.
Polizei und häusliche Gewalt gegen mich, einen Mann ?
In dem Falle eher ein abfälliges Schmunzeln seitens der Justiz.
Zum Glück gibt es die im Grundgesetz verankerte "Gleichberechtigung".
Also, wenn mir jemand bei den paar obigen Fragen helfen oder mir sonstige, hilfreiche Tips geben könnte, wäre ich sehr, sehr dankbar.
Einen schönen Sonntag allerseits.
Frau im Frauenhaus, Kinder seit zwei Wochen nicht gesehen...und mehr.
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Beitrag von white-snow - 24.07.11 - 05:54 Uhr
Beitrag von jogiyoda - 24.07.11 - 07:27 Uhr
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Beitrag von giuli2009 - 24.07.11 - 07:31 Uhr
traurig das es sowas gibt!! ich war selber in der situation häusliche gewalt erleben zu müssen u könnt echt grad kotzen wenn ich lese das so die gesetze ausgenutzt werden!!!! such dir einen guten anwalt, arbeite mit dem jugendamt zusammen...mehr kannst du jetzt nicht tun!!!!
Beitrag von urbia-Team - 24.07.11 - 09:47 Uhr
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