http://www.tagesschau.de/inland/vorratsdatenspeicherung158.html
War zu erwarten, dass nach den Anschlägen in Norwegen sofort die Forderung nach der Vorratsdatenspeicherung kommt.
"Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl, nahm den Bombenanschlag in Oslo und das Massaker unter den Teilnehmern eines Jugendcamps auf der Insel Utøya zum Anlass, seine Forderung nach Einführung der Vorratsdatenspeicherung zu erneuern."
Man sollte Herrn Uhl mal sagen, dass es diese in Norwegen gibt.
Vorratsdatenspeicherung, mal wieder. Jetzt: Norwegen
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Beitrag von .neo - 25.07.11 - 11:43 Uhr
Beitrag von lassiter - 25.07.11 - 11:55 Uhr
Sags ihm doch einfach.
http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_hans_peter_uhl-575-38015.html#question_form

Josef
Beitrag von .neo - 25.07.11 - 14:45 Uhr
Erledigt.
Obwohl ich eigentlich nichts davon halte. Da hat jetzt wieder ein Referent (oder Praktikant?) etwas Arbeit um eine passende Antwort zu formulieren.
Beitrag von nisivogel2604 - 25.07.11 - 12:14 Uhr
Irgendwie müssen sie uns den Mist ja schmackhaft machen.
http://www.youtube.com/watch?v=SGD2q2vewzQ&feature=related
Aber wer nichts zu verbergen hat, der braucht sich ja nicht dran zu stören 
Für mich hat das DDR Charakter. Aber da hatte ja auch niemand die Absicht eine Mauer zu errichten
lg
Beitrag von white-blank-page - 25.07.11 - 15:50 Uhr
Weisst du, irgendwie zeigen sie uns immer wieder, wie dumm sie doch sind. Denn warum weiss er das nicht? Das kann doch gar nicht sein, dass du das weisst, er aber nicht? Wer regiert hier wen?
Oder aber er weiss es genau und verkauft uns (als das Volk) für bescheuert, weil er meint, wir wüssten das nicht und könnten nun davon überzeugt werden, dass die Vorratsdatenspeicherung uns alle retten kann vor terroristischen Anschlägen.
Ich weiss nicht, welche Variante davon mir mehr Unbehagen bereitet.
Ich hätte gern einen ganz speziellen Job. Jedes Mal, wenn einer in einer unserer Parteien den Mund aufmacht und Mist herauslässt, würde ich zur Stelle sein und ihm den Mund mit Seife auswaschen. Oder ihn auspeitschen. Oder ihm die Stelle zeigen, an der er einen Fehler gemacht hat.
Oder oder oder, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Ich würde auch wenig dafür verlangen. Nur so viel, wie ich zum Leben brauche. Und sicher bräuchte ich Angestellte, denn so oft kann ich gar nicht losrennen, wie das notwendig wäre.
Beitrag von .neo - 25.07.11 - 16:06 Uhr
Es ist die alte Masche: Man muss eine Inormation nur oft genug streuen, dann glauben viele Menschen das.
Siehe Stuttgart21: Da wurden Kastanien auf Polizisten geworfen. Es wurde aber behauptet, es wären Steine. Da helfen keine Dementis, viele glauben jetzt es wurden Steine geworfen.
Bei diesem Politiker vermute ich aber Unkenntnis. Wobei ich ja gar nicht erwarte, dass ein Politiker alles weiß. Er sollte aber wenigstens fähige Referenten um sich herum haben, die ihm kompetent einflüstern, was er sagen kann und was nicht.
Diese Jobvorstellung ist gut. Wäre auch was für's Ehrenamt, abends.
Beitrag von white-blank-page - 25.07.11 - 16:10 Uhr
So soll es denn sein.
Man könnte auch mit Strom arbeiten.
Beitrag von .neo - 25.07.11 - 16:17 Uhr
Beitrag von marion2 - 26.07.11 - 12:17 Uhr
Kastanien sind also weniger schlimm?
Die Dinger sind verdammt hart und wenn ich damit beworfen würde, wäre ich wenig erfreut. Und noch weniger würde ich prüfen, ob es sich hier um einen Kiesel oder eine Kastanie handelte...
Beitrag von c.l.e.o. - 27.07.11 - 08:04 Uhr
Du hast es nicht verstanden, oder?
Mit einer Information wird ein Bild entworfen, das nicht nur nicht der Wahrheit entspricht, sondern sie dermaßen verzerrt, dass der Informierte mit der Seite sympathisiert, die die Wahrheit verstellt. Steine sind Steine. Kastanien sind Kindergarten.
Beitrag von marion2 - 27.07.11 - 14:07 Uhr
Doch ich habe es sehr wohl verstanden, aber du nicht.
Gehen wir mal weg von kleinen Steinen und großen Kastanien...vielleicht wird es dann deutlicher...
Würde es für dich einen Unterschied machen, ob du mit einem großen Gewehr oder einer kleinen Pistole erschossen wird?
Macht es einen Unterschied, ob du mit dem Küchenmesser oder der Machete erstochen wirst?
Es bleibt dabei: Erschossen, erstochen, erschlagen, beworfen -> es spielt keine Rolle WOMIT (das obligatorische Wattebäuschchen bleibt in der Betrachtung bitte außen vor), wenn es die Absicht gab, dich zu verletzen.
Beitrag von echtjetzt - 27.07.11 - 18:14 Uhr
Der Vergleich hinkt wie Dr. House. Ich habe noch nie gehört, dass jemand zu Tode kastaniert wurde. 
Nein, ich habe noch nichtmal gehört, dass jemand von einer Kastanie ernsthaft verletzt wurde.. Vielleicht, wenn man darauf ausrutscht oder so..
Beitrag von marion2 - 28.07.11 - 15:53 Uhr
"Nein, ich habe noch nichtmal gehört, dass jemand von einer Kastanie ernsthaft verletzt wurde..."
Ich schon.
Beitrag von echtjetzt - 28.07.11 - 18:05 Uhr
Ach daher der Vergleich mit dem Küchenmesser.. Dann nehm ich alles zurück..
Beitrag von marion2 - 01.08.11 - 15:20 Uhr
Willst du noch einen Vergleich?
Man kann auch in einer Pfütze ertrinken.
Beitrag von echtjetzt - 01.08.11 - 19:23 Uhr
Na dann ist es doch wieder fair.. Kastanien vs. Wasserwerfer. Wer am Ende noch lebt, hat gewonnen.
Man mag sich das gar nicht vorstellen.. Ich mein, nicht mal Terroristen benutzen solche grausamen Waffen.
Beitrag von c.l.e.o. - 28.07.11 - 07:33 Uhr
Nein, Du hast es nicht verstanden. Es geht mir auch nicht um Kastanien oder Steine. Es geht um das Bild, das im Kopf eines Menschen entsteht, wenn er eine Nachricht liest oder hört. Eine derartige falsche Information zu streuen ist schlicht und ergreifend Propaganda.
Und ja, echtjetzt hat Recht: Dein Vergleich hinkt.
Beitrag von hauke-haien - 26.07.11 - 10:38 Uhr
Wozu soll man eigentlich die Daten auf Vorrat speichern? Wenn man was verpasst hat, kann man es doch bestimmt noch nach Jahren bei Google, Microsoft oder Apple erfragen ...
Außerdem, die wirklich interessanten Daten geben die Leute bei Facebook eh schon freiwillig her. Ich weiß gar nicht warum sich ausgerechnet diese darüber aufregen. Ist ja als wollte man seine Daten aus der Cloud jederzeit überall abgreifen, aber niemand will dass dort etwas gespeichert wird.
Beitrag von ippilala - 26.07.11 - 15:55 Uhr
Klar! Google sagt mir sicher, mit wem ich genau wann chattete oder Mails austauschte oder was ich wann wo wie gekauft habe und auch mit wem ich telefoniert habe 
Es geht doch um die Provider und nicht um Apple und co.
Und wer sind "die Leute" ? Alle Kriminellen sind bei Facebook?...
Beitrag von hauke-haien - 27.07.11 - 08:49 Uhr
Ach so 
Da hab ich wohl was falsch verstanden. Es werden also nur die Daten von Kriminellen auf Vorrat gespeichert. Dann ist ja gut!
Beitrag von ippilala - 27.07.11 - 10:55 Uhr
Du sagst, dass "die Leute" bei Fbook eh schon alles preisgeben und regst dich dann über mein Kommentar auf, was deine Unzulänglichkeiten ins Lächerliche zieht?
Ja du hast offenbar alles falsch verstanden und null Medienkompetenz.
Beitrag von hauke-haien - 27.07.11 - 12:48 Uhr
Über deinen Kommentar rege ich mich nicht auf, dass hast DU falsch verstanden.
Ich frage mich nur, warum die Leute sich an der einen Seite über die Speicherung von Daten aufregen, aber auf einer anderen Seite teils die gleichen Daten bereitwillig hergeben.
Heutzutage kann man problemlos nachvollziehen, wer wann wo gewesen ist (ohne Vorratsdatenspeicherung), wer wen kennt (FB), wer was gekauft oder verkauft hat, welche Meinung er in welchen Diskussionen vertreten hat, wo er gearbeitet hat und wieviel er dabei verdient hat.
All diese Daten sind irgendwo hinterlegt und teilweise völlig frei verfügbar.
Und dazu geben die meisten sogar ausdrücklich ihre Zustimmung (hast du mal die AGB von FB gelesen?).
Ist damit die Vorratsdatenspeicherung nicht genauso mehr oder weniger gut oder schlecht wie die Datenspeicherung in FB, Google, Apple, ebay, amazon, stayfriends, myspace, studi-vz, mastercard, visa...?
Wo ist der Unterschied? Was habe ich nicht verstanden?
Wenn du so gut Bescheid weißt, dann erklär es mir!
Beitrag von ippilala - 28.07.11 - 13:57 Uhr
Du verstehst nicht, dass es "die Leute" nicht gibt. Du kannst doch nicht wirklich glauben, dass alle Kritiker der Vorratsdatenspeicherung so freizügig mit ihren Daten umgehen. Ja natürlich gibt es Leute, die ihr Leben derart frei im Netz präsentieren und auch so präsentieren wollen, aber das sind doch niemals alle.
Und selbst wenn jemand ein Kritiker von der Vorratsdatenspeicherung ist, sollte er auf freiwilliger Basis doch trotzdem so viele Daten von sich veröffentlichen dürfen. Vielleicht geht es solchen Leuten auch einfach ums Prinzip. Genau wie denen, die nicht wählen gehen, aber trotzdem für ein freis Wahlrecht sind...und hier liegt der weitere Punkt, den du nicht verstanden hast: es macht einen unterschied, ob ich Daten freiwillig hergebe oder ob sie mir jemand ungewollt nimmt:
Ich kann selbst entscheiden, was ich wo preisgebe. Im Internet kann ich lügen. Bei der Vorratsdatenspeicherung kann ich nichtmal eben eine falsche Adresse "angeben". Oder etwas verschweigen.
Das Internet ist zu einem öffentlichen Raum geworden, dem man sich nicht mehr entziehen kann ohne sein Leben völlig zu beschneiden. Ich bin also auf die Nutzung angewiesen. Genauso wie ich darauf angewiesen bin einzukaufen. Klar könnte ich mich auch igendwo in der Pampa selbst versorgen, aber wie gesagt, wäre das eine zu große Beschneidung.
Ich kann aber trotzdem entscheiden, ob ich mit Kreditkarte zahle und zusätzlich noch einige Payback-Punkte abräume und meine Daten zur Verfügung stelle (gewollt!) oder ob ich im Gegensatz dazu einfach bar bezahle. Wer hat denn dann meine Daten und weiß wo ich was gekauft habe?
Beitrag von hauke-haien - 29.07.11 - 08:58 Uhr
Die Realität ist wahrscheinlich schon viel weiter, als wir alle glauben.
"Ich kann selbst entscheiden, was ich wo preisgebe."
So hätten wir das gerne, ich glaube aber schon lange nicht mehr daran!
"...oder ob ich im Gegensatz dazu einfach bar bezahle. Wer hat denn dann meine Daten und weiß wo ich was gekauft habe?"
Wer bar bezahlt macht sich verdächtig, das ist schon lange so. Weißt du, ob nicht die Überwachungskamera über dem Tresen dein Gesicht erfasst und über FB deine Identität bestimmt, obwohl du bei FB nicht angemeldet bist, aber irgendein Bekannter mal ein Foto reingesetzt hat und deine E-Mail in seinem Adressbuch hinterlegt hat?
Meine Meinung: Wer glaubt durch den Protest gegen die Vorratsdatenspeicherung irgendetwas zu verhindern, der träumt ...
Beitrag von nisivogel2604 - 29.07.11 - 14:42 Uhr
Wer Bar bezahlt macht sich verdächtig?
Versteh ich nicht
Vielleicht wenn ich seltsame Chemikalien kaufe aber nicht wenn ich Bananen, Getränke, Eis und 4 Wiener bezahle
