Nabend meine Lieben.
Bin nun nen Monat in meiner Firma tätig,vor 14 Tagen habe ich den Arbeitsvertrag unterschrieben, Chefin noch nicht, ich sollte ihn die Tage bekommen...
Nunja-ich hatte Anfang der Woche angeben müssen,dass ich ss bin, weil ich ne Station mit Patienten bekam, welche für mich alleine zu schwer zu handeln waren...
Heute fragte ich,wann ich den Vertrag zurück erhalte- Antwort: Kommen sie morgen mal normal zum Frühdienst, dann gucken wir mal,wie es mit ihnen weiter geht,Gott sei dank habe ich den Vertrag ja noch nicht unterschrieben!...

Blöde Kuh die- verzeihung,....aber, was mache ich denn nun?...
Bin ich nicht schon von der Firma angemeldet und kann das so nachweisen, wenn ich mir nen Anwalt nehme??....
Ganz liebe Grüße
HILFE! SS bekannt gegeben-Arbeitsvertrag wird nicht ausgehändigt!!
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Beitrag von jk8271 - 26.07.11 - 19:17 Uhr
Beitrag von traumkinder - 26.07.11 - 19:22 Uhr
ich finde es eher unfair von dir!!!!!
du bist in der 14. woche schwanger, da du keine 17 mehr bist, gehe ich davon aus das es geplant war!!!!
also hättest DU beim vorstellungsgespräch sagen müssen das du schwanger bist!!! denn vor 4 wochen, warst du in der 10. SSW, d.h. DU wusstest bereits das du ss bist!!!
finde die reaktion deiner vorgesetzten völlig i.o.!!!
Beitrag von jk8271 - 26.07.11 - 19:24 Uhr
Nabend.
Bis zur 12ssw MUSS man gar nichts angeben!!!....soweit bin ich dann auch schon!
Ausserdem wurde ich im Vorfeld nicht mal gefragt, all dieses ist unrelevant!
Beitrag von traumkinder - 26.07.11 - 19:25 Uhr
finde es dennoch von dir nicht i.o.!!!
du hättest es erwähnen können!!! bin gespannt weiter von dir zu lesen, wie es weiter geht...
Beitrag von jk8271 - 26.07.11 - 19:28 Uhr
...
ich habe nichts verkehrtes gemacht-habe mich Monate vorher dort beworben...natürlich lehne ich dann nicht ab, wenn sie mich haben wollen!
Und ich will dort ja arbeiten! Der Betrieb ist gross genug, um mir auch arbeiten zu geben, die tragbar sind-und mich über die MuSchuzeit zu halten, ohne Konsequenzen.
Ja- ich bin auch gespannt,wie es weiter geht...
Beitrag von hauke-haien - 27.07.11 - 09:00 Uhr
Sie hat ihren AG legal gelinkt!
Dass es nach Recht und Gesetz erlaubt ist, macht es moralisch nicht besser.
Vielleicht ist das ja der Grund, warum sich viele Arbeitgeber scheuen kinderlose Frauen zwischen 18 und 40 einzustellen, und wenn sie es doch tun, machen sie es zu geringerem Lohn, weil das Risiko so groß ist.
Beitrag von fuxx - 27.07.11 - 10:07 Uhr
"Sie hat ihren AG legal gelinkt!"
Na gehts noch??
Darf eine Frau sich jetzt gar nicht mehr um ihre Karriere bemühen?
Sie hat ganz klar geschrieben, dass Sie sich weit vor der SS beworben hat.
Warum sollte sie den Job ablehnen? Was wäre so verwerflich, das Elterngeld noch aufzustocken (wobei dies ja nicht der Fall zu sein scheint)?
Soll sie jetzt einfach mit dem Hintern zu Hause bleiben nur weil sie schwanger ist?
Ist es moralisch von den Arbeitgebern Famileinväter/-mütter zu kündigen, nur weil mal wieder Kosten eingespart werden müssen?
Ist es moralisch, dass Frauen ein schlechtes Gewissen haben müssen, nur weil sie schwanger werden möchten?
IHR MÄNNER KÖNNT LEIDER NOCH KEINE KINDER KRIEGEN!
Beitrag von lexika - 27.07.11 - 11:55 Uhr
Also unter diesen Umständen würde ich als Arbeitgeber keine Männer mehr einstellen - die können ja auch noch mit 60 die komplette Erziehungszeit nehmen
So ein selten dämliches Argument
Beitrag von king.with.deckchair - 26.07.11 - 19:57 Uhr
Du quatschst Unfug.
Beitrag von ichbins04 - 26.07.11 - 19:59 Uhr
hallo,
sie muß zu keiner zeit angeben, das sie ss ist !!!!
si hat das richtig gemacht, allerdings wäre es sinnvoller gewesen, zu warten bis sie den vertrag hat.
aber nichts desto trotz, sie ist unkündbar !!!
gruß
Beitrag von hinterwaeldlerin09 - 26.07.11 - 20:02 Uhr
Wir werden erst recht keine Kinder mehr bekommen in diesem Staat, wenn alle so denken wie du.
Wie heißt es bei Zuckmayer im "Hauptmann von Köpenick"? Erst kommt der Mensch, und dann die Menschenordnung.
Wir alle müssen das tragen und ausgleichen, wenn Menschen Kinder bekommen. Auch Arbeitgeber. Worauf soll eine Arbeitnehmerin warten? Dass die Schwangerschaft dem Arbeitgeber in den Plan passt???
lg die hinterwäldlerin
Beitrag von traumkinder - 26.07.11 - 20:04 Uhr
mein gott, ich habe lediglich gesagt das ich es nicht fair finde wie sie gehandelt hat, mehr nicht!!!
ich bin auch mit dem 2. kind ss und meinem ag passt das auch nicht, mir egal!!
also hackt jetzt nicht alle auf mir rum!!
ich kann den AG verstehen, auch wenn er natürlich rechtlich nichts gegen sie machen kann!!
aber viele AG versuchen es dennoch und ich denke das wird sie auch noch zu spüren bekommen!!!
Beitrag von demy - 26.07.11 - 20:05 Uhr
"also hättest DU beim vorstellungsgespräch sagen müssen das du schwanger bist!!! "
Hallo,
wo zum Teufel hast du diesen Blödsinn her?
Das absolute Gegenteil ist der Fall!
Weder muss die Schwangerschaft angegeben werden, noch muss eine Frau die Frage nach einer Schwangerschaft wahrheitsgemäß beantworten.
Gruß
Demy
Beitrag von carrie23 - 26.07.11 - 20:06 Uhr
Ja sehr intelligent dass sie sich und ihr Kind selber versorgen können will-echt schrecklich wie kann sie nur
Beitrag von susannea - 26.07.11 - 20:50 Uhr
Aber sonst gehts gut, oder?
Sie muss gar nichts bis zur Entbindung und hätte es auch jetzt nciht gemusst.
Da sie aber ohne schriftlichen Vertrag gearbeitet hat, gitl der mündliche und der dann unbefristet.
GUt, dass die Vorgesetzte genauso wenig denkt, wie du!
Beitrag von hilli2 - 26.07.11 - 20:51 Uhr
NIEMAND MUSS BEIM VORSTELLUNGSGESPRÄCH SAGEN; DASS SIE SCHWANGER IST!!!!
Beitrag von seikon - 27.07.11 - 10:42 Uhr
Vor 20 Jahren hätte ich dir vermutlich noch uneingeschränkt zugestimmt, dass es von einem Arbeitnehmer nicht in Ordnung ist, eine Schwangerschaft zu verschweigen. Aber vor 20 Jahren kannten die Unternehmer auch noch so etwas wie eine Fürsorgepflicht und haben eine moralische Verpflichtung für ihre Angestellten übernommen. Da haben sich die Arbeitgeber noch wirklich um ihre Angestellten gekümmert.
Heutzutage zählt nur noch Gewinnmaximierung und werden die angestrebten Gewinnzahlen nicht erreicht, dann werden direkt Stellen abgebaut. Da werden Dumpinglöhne gezahlt und dann aber noch erwartet, dass der Arbeitnehmer (der eh schon auf Alg 2 aufgestockt werden muss) zusätzlich noch (am besten unbezahlte) Überstunden macht.
Jedes Jahr fallen in Deutschland 460 Millionen UNBEZAHLTE Überstunden an, weil die Mitarbeiter so treudoof (oder blöd) ihrem Arbeitgeber gegenüber sind, dass sie sogar nach Feierabend oder im Urlaub noch arbeiten.
Deutschland ist das einzige Land in Europa, dass anhaltend eine negative Lohnentwicklung hat.
Klar, vor wenigen Jahren musste man froh sein überhaupt einen Job zu haben. Die Arbeitslosenzahlen sind rückläufig. Aber heutzutage muss man doch wirklich froh sein, wenn man einen Job bekommt, bei dem man nicht durch das Jobcenter aufgestockt werden muss.
In meinen Augen ist das kaum besser als in Griechenland.
Ich kann es absolut verstehen, dass die TE ihre Schwangerschaft verheimlicht hat und würde das auch jederzeit so machen.
Beitrag von king.with.deckchair - 26.07.11 - 19:59 Uhr
Es ist irrelevant, ob sie ihn unterschrieben hat oder nicht - durch dein Angebot der Arbeitskraft und ihrer Annahme deiner Arbeitskraft (= du bist da hin "Tach, ich bin die Neue und soll hier arbeiten", "Ach schön, dann kommense mal und machen hier die und die Betten.") ist ein unbefristeter Arbeitsvertrag entstanden.
Beitrag von seikon - 27.07.11 - 10:51 Uhr
Ich möchte noch ergänzen, dass sie jetzt auch nicht mit "Praktikumsvertrag", befristetem Vertrag oder ähnlichem ankommen können. Die gesetzliche "Norm" ist ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Möchte man von diesem abweichen, dann muss man das VORHER festhalten und nicht, während die Beschäftigung schon läuft.
Ich sehe aber ein Problem, weil du den Vertrag ja schon unterzeichnet hast und dein Chef nicht. Ich fürchte fast, dass sie jetzt noch schnell eine Befristung o.ä. hineinmogeln wollen. Und da deine Unterschrift schon drunter steht wird es auch schwierig zu beweisen, dass das nachträglich eingefügt wurde.
Ich denke, du solltest dir in jedem Fall einen Anwalt nehmen, da ich nicht davon ausgehe, dass der Arbeitgeber nicht versuchen wird dich los zu werden.
Idealerweise solltest du zusehen, dass du dir die Schichtpläne usw. der letzten 4 Wochen kopierst, damit du nachweisen kannst, dass du da wirklich aktiv eingeplant warst und da gearbeitet hast.
Beitrag von bruchetta - 26.07.11 - 20:23 Uhr
Wie schon geschrieben wurde, ist Dein AG (und Du natürlich) ein Arbeitsverhältnis eingegangen, da Du dort bereits arbeitest.
Von daher bist Du momentan unkündbar.
Fairer wäre es naütrlich gewesen, wenn Du auf Deine SS hingewiesen hättest, aber dann hättest Du den Job nicht bekommen.
Beitrag von connykati - 26.07.11 - 20:53 Uhr
Hallo,
ein mündlich geschlossener Arbeitsvertrag ist ebenfalls gültig 
Nur eine Kündigung muss schriftlich erfolgen - aber da du ja unkündbar bist, ist das derzeit irrelevant.
Und natürlich muss man keinem AG auf die Nase binden , dass man schwanger ist oder vorhat, schwanger zu werden.
Alles Gute und eine tolle Kugelzeit 
Viele liebe Grüße,
Connykati
Beitrag von jk8271 - 26.07.11 - 21:03 Uhr
Vielen Lieben Dank, für alle Antworten!
Ich hoffe ja, dass sie nach der Nacht auch einsichtig ist-ungerne würde ich ihr morgen § und Rechte um die Ohren werfen, das Team dort ist soooo toll und ich mag echt super gerne bis zum getno arbeiten...
Drückt mir die Daumen,dass ich morgen Patienten Gutes tun kann und nicht zum Anwalt muss :0(
Beitrag von susannea - 26.07.11 - 21:25 Uhr
Da du ja gefragt hast, wieso er unbefristet ist damit, hier die Antwort, denn meine PNs gehen gerade nicht (sind vollund Zeit fehlt!).
Eine Befristung bedarf grndsätzlich der Schriftform, diese gibt es ja nun bei deinem Vertrag nicht, also ist der Vertrag unbefristet. Ob sie nun später doch noch mit dem befristeten Vertrag kommen können, weiß ich nicht, dneke aber nicht!
Gehe davon aus, dass dies vorher geschehen muss.
§gibts natürlich dazu, aber mir fehlt jetzt die Zeit. Frag mal die anderen, die können den evtl. sofort nennen.
Beitrag von susannea - 26.07.11 - 21:09 Uhr
Sollte der Vertrag dnen befristet sein? Damit hat sie sich dann selbst gearscht, denn nu ist er unbefristet und durch die Annahme deiner Arbeit auch gültig ;)
Beitrag von cooky2007 - 26.07.11 - 21:25 Uhr
Warum suchst du dir ein neues Arbeitsverhältnis, wenn du bereits in der 10. Woche ss warst?
Hätte es da der alte Arbeitgeber nicht auch getan?
Oder wolltest du einfach mehr Elterngeld?
