Angst vor Arge, ohne Chance.... *lang*

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Beitrag von sunny150 - 27.07.11 - 20:23 Uhr

Hallo ihr Lieben,

meine elternzeit ist um und mein kleiner geht jetzt in den kiga.
mein beruflicher werdegang liest sich in zwei sätzen so, ausbildung bürokauffrau, 1 jahr 400job ( in dem ich ss wurde ) und seit dem elternzeit.

ich habe soooo angst, dass die arge mir (entschuldigung wegen dem ausdruck) irgendeinen mist aufs auge drück.... der mich überhaupt nicht vorwärtsbringt.....

war schon bei der arge wegen einem bildungsgutschein zur wirtschaftsfachwirtin, wurde abgelehnt,.... "wir bekommen büroleute überhaupt nicht an arbeit, das ist schon schwer genug, da bringt ne weiterbildung überhaupt nicht, wenn sie jetzt steuern gesagt hätten, hätte ich einiges für sie gehabt an weiterbildungen...."

ich habe tierisch angst, dass die mir irgendeinen zb blöden pc kurs aufs auge drücken, .... (habe seit 20 jahren einen pc und weiß damit umzugehen) oder was anderes was mich nicht weiterbringt und ich nen ganzen tag weg muss, mein kleiner geht nur bis 14 uhr in kiga..... für ne wirklich super sinnige weiterbildung und einen begrenzten zeitraum von zb einigen monaten würde ich das ja tun, aber mal ganz ehrlich die meisten sachen die man von der arge bekommt sind nicht wirklich sinnig, so treu nach dem motto, "die sind wir erstmal los". hört sich vllt mega blöd an aber ich möchte in nicht in einem callcenter oder ne zeitarbeitsfirma landen.

vorallem weil ich ja möchte (hätte ja auch zu der weiterbildung in sachen steuern nichts gesagt, aber nur weil ich ne andere antwort gegeben habe bekomme ich keine weiterbildung?)

vorallem will ich von der arge weg, auch kein aufstocker sein, aber das was ich an geld auffangen muss, verdiene ich als bürokauffrau halbtags nach im grunde ja nur bestandener prüfung niemals.... och menno!

da will man mal machen usw und man darf nicht....
ich habe schon so vieles versucht und rumtelefoniert, warum wieso weshalb usw..... geht alles nicht, weil mir die berufserfahrung in vollzeit fehlt, weil ich ein kind bekommen habe,.... wie oft mir im moment immer wieder das negative ergebnis präsentiert wird, weil ich ein kind bekommen habe worum ICH mich gekümmert habe verstehe ich nicht, bin echt total verzweifelt.... da will man machen und hat null möglichkeiten, weil man immer wieder gesagt bekommt, sie sind ja nur bürokauffrau, keine erfahrung, mit kind.... wir können ihnen nicht helfen!

muss ich jetzt ewig von der arge leben .... mein gott ich bin doch erst 27 jahre alt.... ich will noch was anderes in meinem leben erreichen, aber warum verdammt werden mir nur viele steine in den weg gelegt nur weil ich ein kind bekommen habe..... wenn das so weiter geht zweifel ich an unserem system und ruhe mich einfach auf unserem sozialstaat aus oder wie?! *megaheul*

entschuldigung für das gejammer....
sehe wohl einfach den wald vor lauter bäumen nicht mehr.... meine motivation ist um den gefrierpunkt, meine antriebskraft ohne kälteschutz nicht mehr tragbar.....

wünsche einen schönen abend,
lieben gruß
sabrina

Beitrag von thea21 - 27.07.11 - 20:40 Uhr

Hallo,

<<<ich habe soooo angst, dass die arge mir (entschuldigung wegen dem ausdruck) irgendeinen mist aufs auge drück.... der mich überhaupt nicht vorwärtsbringt..... >>>

Ich denke, dass dich aufgrund deines beruflichen Werdeganges so ziemlich vieles weiterbringen kann!

<<<die meisten sachen die man von der arge bekommt sind nicht wirklich sinnig, so treu nach dem motto, "die sind wir erstmal los".>>>

Und das weißt du woher? Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird, also erstmal ruhig Blut.

<<<oder ne zeitarbeitsfirma landen.>>>

Kannst du mir die Abneigung erklären?

Ich finde es okay, sich nicht allem hinzugeben. Gerade in Hinblick darauf, das man zig Jahre lang mit seinem Beruf zufrieden sein sollte!

Allerdings denke ich, dass du gerade in der Situation keine hohen Ansprüche stellen kannst und solltest und erstrecht nicht blind gegen etwas wettern, was du nicht kennst!

Ich selbst habe den Einstieg in eine weltweit agierende Firme geschafft, über die ZA (nach 2 monatiger Arbeitslosigkeit). ich habe zB. bei der ZA knapp 16 Euro Stundenlohne bekommen.

<<<sie sind ja nur bürokauffrau, keine erfahrung, mit kind.... wir können ihnen nicht helfen! >>>

Und wieder: Das sagt wer?

Es gibt nur entweder/oder!

Willst du weiterkommen, dann setz ich mit deiner Fallmanagerin (oder Sachbearbeiterin?) zusammen und sprich mit ihr. Sie wird dir alles richtige und wichtige erläutern!

<<<aber warum verdammt werden mir nur viele steine in den weg gelegt nur weil ich ein kind bekommen habe..... wenn das so weiter geht zweifel ich an unserem system und ruhe mich einfach auf unserem sozialstaat aus oder wie?! *megaheul* >>>

Und zu guter Letzt: Hör auf zu flennen. Du bist jung, also Arsch hoch und nicht das Kindlein vorschieben.

Du hast dir selbst ausgesucht jung Mutter zu werden, ohne festen Job und musst eben jetzt zusehen, wie du das beste rausholst um zufrieden weiterzugehen im Leben.

Und ja, ich kann da durchaus mitsprechen. Ich selbst war jung, als ich Mutter wurde, war die ersten 4 Jahre allerziehend, mit Job.

Beitrag von derhimmelmusswarten - 27.07.11 - 20:40 Uhr

Ich versteh jetzt dein Problem nicht so ganz. Warum hast du dich denn arbeitslos gemeldet? Warum gehst du nicht zu deinem alten Arbeitgeber zurück? Und falls du nicht mehr dahin kannst: Warum hast du nicht längst haufenweise Bewerbungen geschrieben? Wenn dein Kind bis 14 Uhr im Kindergarten ist, kannst du doch problemlos einen Halbtagsjob annehmen, was im Bürobereich ja nicht sooo schwierig ist. Würdest du jetzt aus der Pflege kommen, würde das ja anders aussehen. Ich habe auf jeden Fall nach der letzten Elternzeit problemlos einen Job von 8.30 bis 12.30 Uhr in meinem erlernten Beruf gefunden. Da war zwar der Chef nicht ganz sauber, aber das ist ja ein anderes Thema.

Beitrag von altehippe - 27.07.11 - 20:43 Uhr

*Vorallem, ich will, da will man mal machen usw und man darf nicht*


Hast du echt ein Kind? Dein Text liest sich, als ob du selbst eines bist. #klee

Beitrag von silbermond65 - 27.07.11 - 20:44 Uhr

ich habe soooo angst, dass die arge mir (entschuldigung wegen dem ausdruck) irgendeinen mist aufs auge drück.... der mich überhaupt nicht vorwärtsbringt.....

Wenn du doch SO Angst davor hast,wieso hast du es dann in 3 Jahren Elternzeit nicht geschafft ,dir einen Job zu suchen ,in dem du ja eventuell glücklich sein kannst ?
Und wieso gehst du nicht nochmal zu deinem SB und fragst nach wegen der Weiterbildung in Steuersachen?

Beitrag von hedda.gabler - 27.07.11 - 20:48 Uhr

Hallo.

Du machst jetzt folgendes ...

Du steuerst mal das Kursnet auf der Seite der Arbeitsagentur an:
http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/index.jsp

Und dort suchst Du Dir gezielt Weiterbildungen heraus, die per Bildungsgutschein (in der Suchmaske anklicken) und in Teilzeit (unter erweiterter Suche) angeboten werden.
Sinnvoll im kaufmännischen Bereich sind (die Arge hat recht, der Büromarkt ist überlaufen und "Wirtschaftsfachwirtin" ist zu allgemein):
- alles im Bereich Buchhaltung (Bilanz, Personalbuchhaltung, Abschlüsse etc)
- Steuern ist auch nicht so schlecht, aber da gibt es ja eigentlich einen eigenen Berufszweig für
- Personalwesen
- Marketing

Das druckst Du Dir aus ...

... dann machst Du sozusagen ein Anschreiben fertig, warum Du der Meinung bist, dass Dir genau diese Weiterbildungen was bringen.

Das Ganze packst Du in eine Mappe, samt Lebenslauf und Zeugnissen und bittest von Dir aus um einen erneuten Termin ... bleib hartnäckig.

Ansonsten ist eine Orientierungsmaßnahme, die auch in Teilzeit angeboten werden, gar nicht so schlecht ... die haben den Schwerpunkt "Bewerbung" und "Wo soll es hingehen" und wenn Du Glück hast und bei einem guten Dozenten landest, ergeben sich vielleicht noch ganz andere Perspektiven. Ein Dozent oder die Kursleitung bei einem Bildungsträger können Dir dann auch helfen, bei der ARGE eine Umschulung oder Weiterbildung durchzusetzen.

Wenn ich Dir irgendwie weiterhelfen kann gerne ... ich habe als Dozentin genau für solche Maßnahmen gearbeitet und bin zudem "Personal Coach", gerade für Berufsrückkehrer (Achtung Urbia: Das ist keine Werbung im Klienten, sondern wäre eine rein ehrenamtliche Hilfestellung innerhalb dieses Forums).

LG

Beitrag von king.with.deckchair - 27.07.11 - 21:21 Uhr

Jau - und dann dappelt sie dahin... und postet abends das nächste Maulepost, weil die Voraussetzungen von § 77 SGB III nicht erfüllt (tut sie nach ihrer Beschreibung nämlich in keiner Weise) und daher keinen BGS erhält.

LG
Ch.

Beitrag von hedda.gabler - 27.07.11 - 21:32 Uhr

Hallo.

Wieso meinst Du, dass sie das nicht erfüllt.
Sie hat zwar eine Ausbildung ... aber keinerlei Berufserfahrung und ist zudem 3 Jahre raus aus einem gerade mal 400,- Job.

Genau solche Teilnehmerinnen hatte ich in den Orientierungsmaßnahmen auch und die habe, wenn nicht gleich in einen Job, alle in Weiterbildungen und Umschulungen bekommen.

Meiner Erfahrung nach spielt auch eine Rolle, ob gerade Geld in der Kasse der JobCenter ist ... aber da wir Mitte des Jahres haben, ist das meiner Erfahrung nach weniger ein Problem ... immer zum Anfang eines Jahres, wenn die Gelder noch nicht verteilt waren, gab es einen Stopp bei Ausstellung der Bildungsgutscheine, was sich dann aber im Frühjahr immer erledigt hatte.

LG

Beitrag von king.with.deckchair - 27.07.11 - 21:54 Uhr

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__77.html

"(2) Anerkannt wird die Notwendigkeit der Weiterbildung bei Arbeitnehmern wegen fehlenden Berufsabschlusses, wenn sie

1.
über einen Berufsabschluss verfügen, jedoch auf Grund einer mehr als vier Jahre ausgeübten Beschäftigung in an- oder ungelernter Tätigkeit eine entsprechende Beschäftigung voraussichtlich nicht mehr ausüben können, oder
2.
nicht über einen Berufsabschluss verfügen, für den nach bundes- oder landesrechtlichen Vorschriften eine Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren festgelegt ist. Arbeitnehmer ohne Berufsabschluss, die noch nicht drei Jahre beruflich tätig gewesen sind, können nur gefördert werden, wenn eine berufliche Ausbildung oder eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme aus in der Person des Arbeitnehmers liegenden Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist."

"Umschulungen" nennt der Volksmund die Förderung der beruflichen Weiterbildung nach § 77 SGB II (der §, nach welchem der BGS ausgegeben wird). Der Begriff "Umschulung" ist aber nicht korrekt.

"Genau solche Teilnehmerinnen hatte ich in den Orientierungsmaßnahmen auch und die habe, wenn nicht gleich in einen Job, alle in Weiterbildungen und Umschulungen bekommen."

Das denke ich nicht, diese Teilnehmerinnen werden alle die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt haben, sofern sie eine Förderung nach § 77 SGB III erhalten haben.

Die TE erfüllt die Voraussetzungen nicht, drei Jahre raus aus dem Job hin oder her.

"Bei der Beurteilung der Berufsentfremdung sind nur Zeiten einer ausgeübten Beschäftigung zu berücksichtigen, Zeiten der Nichtberufstätigkeit zählen nicht dazu. Die vierjährige Dauer wird somit nicht automatisch durch Zeitablauf erreicht. Unterbrechungen sind unschädlich.
Die Beschäftigung muss zwingend in an- oder ungelernter Tätigkeit erfolgt sein, qualifizierte Tätigkeiten, die üblicherweise eine Berufausbildung voraussetzen, können nicht berücksichtigt werden."

http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/HEGA-Internet/A05-Berufl-Qualifizierung/Publikation/HEGA-12-2010-Anpassung-GA-Anlage-8.pdf

Im Übrigen finde ich es nicht sehr vernünftig, sofort mit Weiterbildungswünschen die Türen einzurennen, statt erst mal zielgerichtet Bewerbungen zu schreiben (und zwar AUCH an Personaldienstleister), die Ergebnisse abzuwarten, auszuwerten und DANN mit dem Jobcenter-Mitarbeiter zu besprechen, ob nicht eine Quali angesagt ist.

Und so wie die TE sich hier darstellt - naja. Ich reagiere inzwischen sehr allergisch auf junge Damen, die sehr wenig vorzuweisen haben, so tun, als hätten sie das Rad neu erfunden und alle Kurse erst mal als "blöde" abtun. So, wie sie hier postet, wäre für sie - als BÜRO!kauffrau - sicher nochmal ein Office-Auffrischungskurs angesagt.

LG
Ch.
...die heute eine Bewerbung einer Bürokauffrau mit sage und schreibe 26 (!) Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsfehlern im Anschreiben auf dem Tisch hatte - von der DIN 5008, den passenden Formulierungen und dem korrekten Verwenden von Tabstopps statt mit Leerzeichen einzurücken, fange ich besser erst gar nicht an. Übrigens auch eine Endzwanzigerin mit Fast-Schulkind und kaum Berufserfahrung, die der Ansicht ist, weder Bewerbungscoaching noch Office-Kurs zu brauchen, nur nölig und fordernd (und dabei ohne sinnvolle eigene Ideen) ist, und sich "doch nicht an Zeitarbeitsfirmen verkauft"... Bei allen Verständnis und meinem Bemühen, für möglichst alle passgenaue und gewünschte Lösungen zu finden - manchmal fällt mir da nichts mehr ein.

Beitrag von hedda.gabler - 27.07.11 - 22:28 Uhr

Hallo.

So wie Du es hier erläuterst gebe ich Dir durchaus recht ...

... mal abgesehen von "meinem Plan";-) , finde ich eine "klassische" Orientierungs- oder Bewerbungsmaßnahmen auch nicht so verkehrt.
Nur leider weiß ich auch, dass der Nutzen dieser Maßnahmen mit dem Dozenten steht und fällt.

LG

Beitrag von king.with.deckchair - 27.07.11 - 21:30 Uhr

Du bist 27 - und alles was du vorweisen kannst, ist ein Kindergartenkind, eine Ausbildung und EIN Jahr Minijob? Nicht wirklich oder?

Du wirst im Übrigen keinen Bildungsgutschein erhalten können - die rechtlichen Voraussetzungen sind bei dir nicht erfüllt.

"hört sich vllt mega blöd an aber ich möchte in nicht in einem callcenter oder ne zeitarbeitsfirma landen."

Du bist aber verdammt noch mal nicht in der Situation, nun auch noch einen auf pubertär-wählerisch zu machen!

Such' dir erst mal einen Zeitarbeitsjob, um wenigstens endlich mal Berufserfahrung zu sammeln und auf den neuesten Stand zu kommen und suche währenddessen weiter. Millionen anderer Menschen (einschließlich mir) sind so als Berufsanfänger und/oder Arbeitslose auf die Füße und an gute Jobs gekommen!

Willkommen in der Realität. Dass du entbunden und eine Elternzeit hinter dich gebracht hast, ist übrigens nichts, was sonderliches Lob oder Tüdeleien verdient hätte.

Werd' erwachsen und benimm' dich wie eine erwachsene Frau, ist ja schlimm, dein kindischer Maule-Tonfall!

Ch.

Beitrag von clautsches - 27.07.11 - 21:55 Uhr

Hallo!

Ich bin auch Bürokauffrau, allerdings mit 5 Jahren Vollzeit-Berufserfahrung.

Und ja, nachdem ich ein Kind bekommen hatte, war es auch für mich verdammt schwierig, wieder Fuß im Berufsleben zu fassen.

Das Arbeitsamt hat mir einen Personalverrechnungskurs bezahlt und den ECDL (Computerführerschein) "auf´s Auge gedrückt".
Hätte ich beides nicht wirklich gebraucht, aber ich war so dankbar, dass ich endlich wieder raus kam, mein Gehirn fordern konnte.

Nun, und ca. 150 Bewerbungen später hab ich jetzt wieder einen Job, der mich erfüllt.

Ohne A.... aufreißen geht als Mutter im Berufsleben einfach gar nichts! Und alles nehmen, was kommt! Das solltest du vor Allem im Hinblick auf deine quasi nicht vorhandene Berufserfahrung.

Gruß,
Claudi

Beitrag von salome25 - 27.07.11 - 21:58 Uhr

Ich hab Friseurin gelernt, habe danach ein Jahr auf Minijobbasis gearbeitet. Ich musste das Geschäft wegen Kundenmangel verlassen und habe dann in der Zeitarbeitsfirma gearbeitet, dann weitere 5 Jahre in der textilen Logistik und durfte da überall mal meine Nase reinhalten. Kurz vor meiner SS damals sollte ich noch stellvertr. Schichtleiterin werden. Dann hab ich meine Tochter bekommen, habe während der Elternzeit mal an der Kasse im Supermarkt gearbeitet, habe Waren aufgefüllt und war dann noch 1,5 Jahre im Callcenter tätig. Ich bin zwar zwei Jahre älter als du, aber nun befinde ich mich in einer Umschulungsmaßnahme zur Altenpflegerin, mein absolutes Traumgebiet. Lange genug habe ich dafür gekämpft aber bis dahin habe ich alles getan und meine Beraterin bei der Arge weiß genau, WEM sie da den Bildungsgutschein hat zukommen lassen. Sie hat über die Jahre gesehen, dass ich fleißig bin und alles genommen habe, was ich kriegen konnte, um nur nicht dem Staate zur Last zu fallen. An die Beraterin kam ich bereits, als ich mich erstmals um eine Umschulung bemühte, da war ich noch nicht im Bezug und noch zusammen mit meinem Ehemann. Das Alleinerziehenden Dasein hat mich zum Bezug gezwungen, weil mein Lohn allein leider nicht ausreichte...aber bleib einfach mal am Ball, nehm an was du kriegen kannst damit die Leute da sehen, dass du nicht arbeitsscheu bist. Ausserdem bereichert es dich, wenn du so viel wie möglich in verschiedenen Bereichen gearbeitet hast. Ich persönlich finde es ganz schlimm, wenn jemand sagt, er habe Angst, irgendwas aufs Auge gedrückt zu bekommen. Und wenn schon? Seh es als positiv. Nehm doch alles mit, was du bekommen kannst. Ich habe von der Arge ein Bewerbungstraining bekommen und erstmal gesehen, wie sch....meine Mappen überhaupt aussehen. Das kann ich in Zukunft für mich nutzen, dass mir da viele Tipps und Hilfe gegeben worden ist.

LG
salome

Beitrag von steinchen80 - 27.07.11 - 21:58 Uhr

Hallo,

von welchen Steinen sprichst du ?

Die, die du dir selber in den Weg legt mit Gejammer und "sich auf die Arge" zu verlassen ?

Mensch, mach´ Bewerbungen fertig und schick die ab...

Warum nicht Callcenter oder Zeitarbeit um Fuss zu fassen, ich denke, du kannst in deiner Situation nicht wählerisch sein und aus einer Anstellung herraus hat man immer bessere Chancen.

Kindergarten nur bis 14 Uhr ? - Hin zur Leiterin und besprechen, das du so schnell als möglich einen Vollzeitplatz brauchst.

Ganz ehrlich... so ein Gejammer braucht doch kein Mensch.... Hintern hoch und dann kann es los gehen !

Alles Gute.
Steinchen

Beitrag von sohnemann_max - 28.07.11 - 06:03 Uhr

Guten Morgen,

Du bist 27 Jahre alt, Dein Kind 3 Jahre und Du hast "nur" ein Jahr in einem 400 Eurojob gearbeitet?! Verstehe ich jetzt nicht, aber gut.

Höre auf zu jammern und gib nicht allen um Dich herum irgendwelche Schuld. Du hattest jetzt 3 Jahre Zeit Dir Gedanken zu machen und auch viel Zeit Dich zu bewerben.

Schraube Deine Ansprüche runter, dann findest Du auch was. Vollkommen egal ob das nun bei einem Callcenter ist oder als Bürohilfe. Hauptsache es fließt Geld und Du bist nicht vom Staat abhängig. Du kannst sicherlich nicht erwarten, dass Du ein Bombengehalt für nichts bekommst. Aber Du kannst die beweisen und somit auch gut Fuss fassen.

Ja, ich war damals auch mit unserem Sohn 3 volle Jahre zu Hause. Hatte einen guten Job, den ich gekündigt habe. Nachdem ich einen neuen Job von jetzt auf gleich gefunden habe. Da bin ich jetzt - 4 Jahre später - im Übrigen immer noch, trotz 2tem Kind.

Ach so und meine Schwägerin war 18 JAHRE zu Hause. Hatte damals Fremdsprachenkorrespondentin gelernt, während der 18 Jahre dann perfekt noch zusätzlich Spanisch gelernt - via Volkshochschule am Abend. Hat vor 4 Jahren ebenfalls eine Stelle als Teilzeitkraft gefunden wo sie ihre Kenntnisse braucht. Obwohl sie ein altes Eisen mit ihren 44 Jahren gewesen ist. Wenn man will, ein einigermaßen geregeltes Leben vorweisen kann gibt es keinen Grund zu jammern.

Im Übrigen ist es nichts besonderes mehr ein Kind zu bekommen und sich darauf auszuruhen. Schiebe bitte nicht Dein Kind vor.

So und nun nehme Dir die Zeitung oder gucke in der Jobbörse von der Bundesagentur und schreibe einfach drauf los.

LG
Caro mit Max bald 7 Jahre und Lara 2 Jahre

Beitrag von woodgo - 28.07.11 - 08:30 Uhr

#klatsch mehr fällt mir zu Deinem Posting nicht ein.
Du kannst so ziemlich alles angedreht bekommen, alles wird Dich weiter bringen, denn Du hast kaum gearbeitet#aha

Beitrag von manavgat - 28.07.11 - 10:57 Uhr

Wieder eine junge Frau, die außer Jammern nix drauf hat.


meine Güte!


Such Dir eine Arbeit und hör auf den Mond anzubellen. Das ist ja unerträglich.

Gruß

Manavgat

Beitrag von judy13 - 28.07.11 - 11:37 Uhr

Sorry, aber du allein hast die Verantwortung für dein Leben und wie es verläuft! Du hast entscheiden Bürokauffrau zu werden auch wenn dieser Job nicht unbedingt zukunftsträchtig ist...Du hast entschieden ein Kind zu bekommen und Du hast entschieden so lange Elternzeit zu nehmen und damit noch unattraktiver für den Arbeitsmarkt zu werden...

Ich würde an deiner Stelle ALLES nehmen was sich bietet um endlich wieder zu arbeiten als was auch immer.

Ich hab nebenher zum Studium in der Bäckerei im Verkauf und auch als Putze gearbeitet um mich zu finanzieren da mir meine Eltern leider nur mein Kindergeld auszahlen konnten und mehr nicht...und ehrlichgesagt nervt es mich ziemlich wenn ich dann bei anderen sehe dass sie sich für bestimmte Jobs zu gut sind!

Also, übernimm endlich die Verantwortung für dein Leben und such die Schuldigen nicht irgendwo anders! Mit etwas Glück und vor allem Engagement schaffst auch du wieder den Einstieg ins Berufsleben...du darfst nur nicht gleich am Anfang die Traumjobs erwarten ;-)

Beitrag von nele27 - 28.07.11 - 11:43 Uhr

Hallo Sabrina,

ich denke, Dein Lebenslauf ist ja eher eine Mangelverwaltung... da kannst Du doch eigentlich froh sein, dass es Jobcenter etc. gibt, die DIch bei der Jobsuche unterstützen können!

Ich meine, es hat Dich keiner gebeten, so wenig zu arbeiten, wie Du es getan hast. Das hat Dich gegenüber Gleichaltrigen zurückgeworfen und diese Suppe musst Du nun auslöffeln!
Die anderen haben u.U. in den letzten Jahren härter gearbeitet als Du und Du musst es jetzt tun, wenn aus Dir noch was werden soll.

Ich würde als ersten Schritt in Vorbereitung auf das nächste Gespräch mit Deiner SB erstmal überlegen, was Du denn WILLST und nicht, was Du NICHT willst!!! Wenn sie Dir dann einen Deiner Meinung nach unnötigen Kurs aufdrücken will, kannst Du ja stattdessen einen anderen vorschlagen. Aber Du musst schon etwas mehr Engagement zeigen.
Außerdem solltest Du Dich auch eigenständig bewerben und JA, auch bei Zeitarbeitsfirmen. Für den Einstieg kannst Du Dir in Deiner Lage leider kein so hohes Ross erlauben...

Viel Erfolg!

Nele

Beitrag von marion2 - 28.07.11 - 15:45 Uhr

Hallo,

du bist also Bürokauffrau und schreibst alles klein? Ja, neee - ist klar #augen

Bürokauffrauen sollten das 10-Finger-Schreiben beherrschen. Niemand, der das kann, schwenkt auf komplette Kleinschreibung um. Viel zu anstrengend.

Ohne bist du nicht vermittelbar.

Entsprechende Kurse findest du in der Lernbörse der Agentur für Arbeit.

Gruß Marion

Beitrag von msfilan78 - 28.07.11 - 16:40 Uhr

Hallo

Was ist denn daran so schlimm eine "maßnahme" vom Arbeitsamt zumachen? Oder bei einer Zeitarbeitsfirma zu arbeiten?
Wenn meine jüngste dann in den Kiga geht, werde ich mich für eine teilzeitstelle bei einer Zeitarbeitsfirma bewerben. Aus dem Grund, das ich einfach geld verdienen will. Werde auch versuchen, mich weiterzubilden.

Ich denke man sollte am anfang auch seine Ansprüche etwas zurückschrauben, bzw. auch froh sein wenn man ne Arbeit hat bzw. bekommt!