Hallo erstmal,
ich versuch mich kurz zu fassen:
mein Freund arbeitet seit dem 1.12.10 bei einem größeren Autohändler als Fahrzeugaufbereiter auf 400€-Basis. Eigtl.war im Gespräch,daß der Job stunden-und gehaltsmäßig aufgebaut werden soll. Stattdessen soll er nun gehen,weil sein alter Chef diese Arbeit übernimmt. Dieser will meinen Freund wohl wieder einstellen,was uns aber nicht behagt.Denn:er ist insolvent und hat schon letztes Jahr nur noch mit Theater bezahlt.Zudem ist er,sorry die direkte Ausdrucksweise,ein Ar...,Ausbeuter und was nicht sonst noch alles.
Nun war eine Weile im Gespräch,ob die Firma seinen Ex-Chef überhaupt nimmt,was heute aber anscheinend entschieden wurde.
Soweit,so nicht gut,aber ist so.
Nun soll mein Freund wohl bei seinem Ex-Chef zum 1.8. anfangen und morgen einen Aufhebungsvertrag bekommen.
Er hat aber noch den ganzen Urlaub von diesem Jahr,eine Kündigungsfrist und etliche Überstunden,die er noch abbummeln würde.Mit Sicherheit würde der Ex-Chef nicht übernehmen.
Wir hoffen ja,daß er endlich eine andere "richtige" Stelle kriegt,aber nicht einfach,da chronisch krank,es haben wohl einige schon von uns gelesen.Darum gehts ja nun auch nicht.
Mir ist nämlich irgendwie so,daß man Aufhebungsverträge gar nicht mehr unterzeichnen sollte.
Wer hat Ahnung und kann uns helfen?
Vielen Dank schon mal!bobb
Aufhebungsvertrag oder Kündigung?
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Beitrag von bobb - 28.07.11 - 13:26 Uhr
Beitrag von cunababy - 28.07.11 - 13:34 Uhr
Unterschreib es nicht.
Bekommt er keinen neuen Vertrag, hat er beim Arbeitsamt 3 Monate Sperre.
Ich würde gar nichts machen und abwarten.
Wenn die Kündigung kommt, dann würde ich erst mal prüfen, ob die rechtens ist. denn eine Geschäftsübergabe ist nicht automatisch ein Freifahrtschein um Mitarbeiter zu kündigen. Im gleichen Atemzug würde ich (wenn so wenig zu tun ist, warum sonst sollte er gekündigt werden?) mal ordentlich Urlaub und das abbummeln der Überstunden beantragen (wegen der Überstunden aber im Vertrag nach schauen, ob die nciht mit dem Gehalt abgegolten sind).
Viel Glück und fleißig weiter bewerben =)
Beitrag von bobb - 28.07.11 - 13:40 Uhr
Danke!
Es ist keine Geschäftsübergabe,hab mich da wohl blöd ausgedrückt.Nur,was die Fahrzeugaufbereitung angeht,soll das ein anderer machen.Die Firma bleibt bestehen.D.h.mein Freund wäscht die Auto für Firma X,nun soll aber eine Aufbereitungsfirma Y das übernehmen,da wohl billiger...Er soll halt weiter für Firma X arbeiten,aber im Auftrag von Firma Y.
Oh man,ist das verständlich?
Beitrag von zwillinge2005 - 28.07.11 - 13:51 Uhr
Hallo,
wenn er bei der gleichen Firma bleibt braucht man Ihn nicht zu kündigemn. Will man Ihm kündigen braucht es einen Grund.
Gibt es noch verpflichtungen (Urlaub/Überstunden) sollten diese ausbezahlt werden.
Erst den neuen Vertrag studieren, dann entscheiden.
LG, Andrea
Beitrag von bobb - 28.07.11 - 13:55 Uhr
Den direkten AG würde er ja wechseln.Firma Y wäscht halt für einige Firmen die Autos,kann sein,daß er auch wieder woanders eingesetzt werden soll.
Wir befürchten auch,daß der alte Chef wieder keinen Vertrag machen will,was aber unbedingt gemacht werden muß!Sonst ist das Ganze eh nur wieder Quatsch.
Muß jetzt los,werd aber heute Abend wieder hier reinschauen.
Vielen Dank schon mal!
Wir werden nachher nochmal den derzeiten Vertrag studieren und dann soll wird er aber wohl nicht unterschreiben.
Ach ja,falls das relevant ist,wir laufen ansonsten leider noch über das Jobcenter.
Beitrag von cunababy - 28.07.11 - 14:23 Uhr
Also in der Situation kann er nciht einfach so gekündigt werden.
bevor er den neune Vertrag nicht in der Hand hat und diesen mit nach Hause nehmen kann, um ihn genau zu prüfen soll er mal gar nichts unterschreiben!
Des weiteren würde ich wie gesagt mal Urlaub etc. beantragen. Finde es schon komisch, dass dein Freund chronisch Krank ist und das anscheinend erheblich, wenn es ihn in der Jobsuche so beeinträchtigt und dann gewähren die ihm nicht mal seinen Erholungsurlaub! DA würde ich mal eingreifen...
Viel Glück euch!
Beitrag von bobb - 28.07.11 - 22:24 Uhr
Derzeit geht es ihm wegen ner neuen Therapieform ja gut und er will endlich wieder richtig arbeiten.Daher auch die vielen Überstunden,weil er zeigen will,daß er will und kann. Er mochte auch bisher keinen Urlaub nehmen(außer mal einen Tag),weil ihm die Stelle wichtig ist.
Beitrag von fuxx - 28.07.11 - 14:06 Uhr
Sperre???
Bei einem 400-Euro Job?
Beitrag von cunababy - 28.07.11 - 14:20 Uhr
Ich denke schon oder, weil ja max. ergänzendes ALG momentan bekommen wird, wenn überhaupt.
wenn er jetzt voll rein rutsch, weil er kündigt oder nem Aufhebungsvertrag zu stimmt, dann bekommt er doch genauso eine Sperre, wie bei einem Vollzeit- oder Teilzeitjob oder irre ich da?
Beitrag von lichtenstein - 28.07.11 - 14:48 Uhr
Nie, nie, niemals unterschreibt man einen Aufhebungsvrtrag. Damit verzichtet man auf alle noch bestehenden Ansprüche dem Arbeitgeber gegenüber und bekommt obendrein noch eine Sperre vom Arbeitsamt aufgebrummt.
Der soll mal schön ordentlich kündigen, dann hat Dein Freund eine gute Chance, noch während der Kündigungsfrist etwas neues zu finden.
Euch viel Kraft!
Lichtenstein
Beitrag von bobb - 28.07.11 - 22:12 Uhr
Danke!
Haben da grad nochmal ausführlich drüber gesprochen und wird er NICHT unterschreiben!
Es ist schwer für ihn was zu finden,aber aufgeben ist nicht!
Vor allem nicht,da es ihm gesundheitlich durch ne neue Therapieform endlich besser geht.
