Was soll man von solch einem Grund zur Absage halten?

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Beitrag von nebula - 03.08.11 - 09:08 Uhr

"Wir ziehen das Interesse an Ihrer Bewerbung nun doch zurück, das sind zuviele Umstände die zu sehr für Unruhe sorgen würden. Hängt natürlich mit Ihrer Mutterschaft zusammen. Ihre Bewerbungsunterlagen haben wir gestern bereits zurückgeschickt. Wir wünschen Ihnen alles Gute"

Wollts einfach los werden.... bin grad depremiert, dabei stand nun erstmal aus welche KW`s (1-2 Wochen) das Probearbeiten (voll gestemmt) stattfinden sollte....

Beitrag von windsbraut69 - 03.08.11 - 09:15 Uhr

Das ist genau die Reaktion, die auf Deine "Bedingungen" bzgl. eines Arbeitsplatzes ganz logisch folgt.

Dass der AG es so direkt formuliert hat, ist allerdings recht ungewöhnlich und selten, gibt Dir aber die Chance, Deinerseits etwas zu ändern, um einen Job zu finden.

Gruß,

W

Beitrag von nebula - 03.08.11 - 09:46 Uhr

Urteile bitte nicht ohne Hintergrundwissen. Danke


Ich habe keine Bedingungen gestellt. Ich war mehr als zufrieden mit dem was man mir anbot. Ich meldete mich am MO zurück um das ganze zu bestätigen und erfragte welche KW`s zum Probearbeiten angedacht seien, da ich dort Unterstüzung meiner Schwester benötigte und dies ihr natürlich sagen muss, von wann bis wann. Dies wollte er abklären & sich melden!

mfg

Beitrag von windsbraut69 - 03.08.11 - 10:06 Uhr

Tu ich nicht.
Ich hab deine letzten Beiträge noch ganz gut in Erinnerung.

Sollte sich aber Deine Situation bzgl. Arbeitszeiten und Verfügbarkeit völlig verändert haben, wundert mich 1. dieses Schreiben des potentiellen AGs und entschuldige ich mich 2. in aller Form bei Dir.

Gruß,

W

Beitrag von ploetschi - 03.08.11 - 09:17 Uhr

Hi,

hast du das in dieser Form schriftlich bekommen?

Die Formulierung hört sich doch sehr seltsam an.

Nun ja, vermutlich haben sie jemand anders gefunden, der flexibler ist als du. Oder zum mindest denken sie das.

LG
Ploetschi

Beitrag von nebula - 03.08.11 - 09:47 Uhr

Ich habe noch nichts schriftlich, das sagte er eben am Telefon. Bewerbung schickte er zurück, mit dem Vermerk das dort nochmal schriftlich die Absage begründet sei. Was drin steht weiß ich nicht.

Beitrag von nick71 - 03.08.11 - 19:47 Uhr

"Ich habe noch nichts schriftlich, das sagte er eben am Telefon. Bewerbung schickte er zurück, mit dem Vermerk das dort nochmal schriftlich die Absage begründet sei. Was drin steht weiß ich nicht."

Dass du wegen deiner Mutterschaft nicht für den Job in Frage kommst, ist eine äußerst ungeschickte Formulierung, die SO sicherlich nicht in der schriftlichen Absage stehen wird...es sei denn, du hast es da mit einem Arbeitgeber zu tun, der keine Ahnung hat, welche Folgen das für ihn haben kann.

http://www.officeorga.de/mustertexte/absage_deu.htm

Beitrag von pearljen - 03.08.11 - 09:19 Uhr

WELCHER AG schreibt denn SOOOO eine Absage!?!?!? #schock#kratz

Beitrag von kathi.net - 03.08.11 - 09:29 Uhr

War das nicht diese Gastro-Geschichte mit dem zusätzlichen Putzjob?#kratz

Den Grund der Absage würde ich jetzt einfach mal so übersetzen: Sie sind für uns leider nicht flexibel genug einsetzbar.

Beitrag von nebula - 03.08.11 - 09:34 Uhr

öhm noe?

Beitrag von nebula - 03.08.11 - 09:47 Uhr

Ich war für die Zeiten Einsetzbar, die der Arbeitgeber mir vorschlug/vorlegte!

Beitrag von kathi.net - 03.08.11 - 09:56 Uhr

N awas war es denn für ein Job?

Beitrag von nebula - 03.08.11 - 09:58 Uhr

Ich bin gelernte Nahrungsmittelfachverkäuferin Schwerpunkt Fleisch. Metzgerei.

Beitrag von kathi.net - 03.08.11 - 09:59 Uhr

Das war nicht meine Frage. Ich wollte wissen, um welche Stelle du dich beworben hast und nicht welche Ausbildung du hast.

Beitrag von nebula - 03.08.11 - 10:05 Uhr

Ja um das habe ich mich auch beworben, sonst hätte ichs nicht geschrieben.

Beitrag von kathi.net - 03.08.11 - 10:01 Uhr

Und wie gesagt. Für mich klingt es, als wärst du für den Betrieb nicht flexibel genug.

Beitrag von nebula - 03.08.11 - 11:35 Uhr

Ich bin auf die Zeiten voll eingegangen, die sie mir vorgelegt haben. Teilweise wäre ich sogar für mehr (1+2 Std) bereit gewesen.

Beitrag von vwpassat - 03.08.11 - 10:01 Uhr

Wodurch bist Du denn aufgefallen?

Ich bin ja auch für's Direkte. Aus AN-Sicht würde ich mich über diese Absage sogar freuen, denn in dem Unternehmen hätte man wahrscheinlich nicht glücklich werden können.

Beitrag von nebula - 03.08.11 - 10:09 Uhr

Inwiefern meinst du aufgefallen?


Klar ist es besser, das sie direkt gesagt haben, zugut Deutsch als Mutter einfach zu unflexibel - keine Frage. Aber es depremiert einfach mittlerweile, dass man immer aufgrund des Mutter-Daseins, bei dem man teilweise einfach unflexibler ist ständig abgeschrieben wird. Dazu kommt bei mir halt noch, dass ich nur meine Schwester ggf. habe (allerdings Arbeitsunfähig geschrieben), auf öffentliche Verkehrsmittel (hier jede Std ein Bus) und die Öffnungszeiten des KiGas aktuell 7-16Uhr (leider fürs nächste Jahr eine Std gegkürzt worden) angewießen bin.

Ich durfte nichtmal die eine Woche Probearbeit wahrnehmen um mich beweisen zu können. Das finde ich halt sehr schade.

Beitrag von windsbraut69 - 03.08.11 - 10:11 Uhr

Das wird aber AUCH daran liegen, dass der AG mitbekommen hat, dass Du die Betreuung fürs Probarbeiten extra planen mußt.

Beitrag von nebula - 03.08.11 - 11:36 Uhr

Es sind Ferien, ich habe die nächsten zwei Wochen Urlaub, ist doch klar, dass ich meine Schwester Fragen muss? Es ist aktuell kein Kindergarten und 180€ für die Ausweichbetreuung konnte & wollte ich mir jetzt nicht leisten.

Was ein Weltuntergang.

Hätte er gesagt er braucht mich sofort ab dieser Woche oder 15. August oder oder, hätte ich gesagt kein Thema bin da.

Beitrag von windsbraut69 - 04.08.11 - 10:20 Uhr

Das ist doch aber nicht das Problem des Arbeitgebers.
Du solltest sicher als "Aushilfe" beschäftigt werden, oder?
Versetz Dich mal in seine Lage, wenn die Aushilfe wochenlang im voraus planen muß, ob sie einsetzbar ist...

Beitrag von nebula - 04.08.11 - 11:29 Uhr

Nein, gelernte Vollzeit-Fachkraft ....

Ich habe die Arbeitszeiten, die die mir vorgeschlagen haben VOLL angenommen. Jedoch werde/kann ich fürs Probearbeiten nicht meinen geringfügigen Job eben kündigen & auch werde/kann ich dafür nich eben KiGa Umbuchen. Ich weiß nichtmal ob ich genommen werde, verliere meinen Job & zahle beim KiGa oben drauf, was ich mir nicht leisten kann.

Verstehe nicht das Problem, dass man bei 1-2 Wochen Probearbeiten, gerne wüsste welche KW`s das wären, damit man sich darauf einstellen & Betreuung sichern kann.

Ihr seid immer die totalen Super-Muttis, mit Haus, rießen Garten und sofort jemanden an der Hand wenn mans braucht. Ich halt nicht, für meine Familie kann ich nichts und aussuchen konnte ich sie mir auch nicht.

Beitrag von windsbraut69 - 05.08.11 - 11:02 Uhr

#augen

Weißt Du, damit, dass Du Dich in jedem Punkt als Opfer fühlst, kommst Du nicht weiter.
Du hast ungewollt Familie?

Ich bin keine "Super-Mutti" (wer bezeichnet sich heute überhaupt als "Mutti"?) aber Du kannst nicht ständig von anderen verlangen, dass sie Dein Leben organisieren und Deine Probleme zu ihren machen.

Wenn ständig was schief läuft mit Deinen Jobs, muß das nicht zwangsläufig an all den bösen AG liegen.

Gruß,

W

Beitrag von windsbraut69 - 05.08.11 - 11:06 Uhr

Noch was Sachliches dazu.

Wenn bei uns Leute eingestellt werden, läuft das folgendermaßen.
Chef sichtet den Bewerbungsstapel grob und packt mir die aufgrund der Qualifikation in Frage kommenden Kandidaten auf den Tisch.

Dann vereinbare ich Termine und es kann durchaus passieren, dass jemand, der nicht relativ zeitnah für ein Vorstellungegespräch (sowas wie Probearbeiten gibts bei uns nicht) zur Verfügung steht, dadurch gleich asu ist, wenn ein Bewerber vor ihm überzeugt...
Genau genommen kann er dann nur darauf hoffen, dass ich vorher niemand findet, der in Frage kommt.
Das wird bei Dir genau so laufen, wenn Du längeren Vorlauf fürs Probearbeiten brauchst und ich sehe darin keine Diskriminierung, weil Du Mutter bist.

Gruß,

W