guten abend,
darf mir ab oktober neuen arbeitsplatz suchen, frage mich deshalb ob mein arbeitszeugnis wirklich gut ist. bin übrigens steuerfachangestellte.
"frau xx geb. am 04.02.87, wohnadresse, war vom 01.08.09-30.09.11 in unserer kanzlei in xx in vollzeit tätig. in der zeit vom 07.07.10-30.07.11 befand sie sich in elternzeit.
frau xx wurde in allen bereichen eingesetzt, die zum berufsbild der steuerfachgehilfin gehören. ihre tätigkeit erstrekte sich insbesondere führung von mandanten-buchhaltungen über edv, einschlißlich der hiermit zusammenhängenden arbeiten, sowie die erstellung von einkommensteuererklärungen.
im einzelnen lagen die tätigkeitsschwerpunkte (genaue aufzählung meiner aufgaben/arbeit).
ihr umgang mit den software-programen ist routiniert und sicher. auch die satandardprogramme ms-word und ms-excel sind ihr vertraut.
frau xx führte die ihr übertragenen aufgaben stets zu unserer vollsten zufriedenheit aus.
frau xx arbeitete mit sehr viel engagement und eigeninitiative. auf ihre zügige, umsichtige und gewissenhafte arbeitsweise konnten wir uns jederzeit verlassen.
frau xx nahm zudem an den von uns angebotenen fortbildungsveranstaltungen teil.
ihr verhalten gegenüber vorgesetzten, kollegen und mandanten war stets einwandfrei.
das arbeitsverhältnis endet aus betrieblichen gründen zum 30.09.11.
für ihren weiteren berufs- und lebensweg wünschen wir frau xx weiterhin viel erfolg und alles gute"
was meint ihr? alles ok oder muss ich was ändern? viele, vielen dank schon mal ;0)
arbeitszeugnis, gut?
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Beitrag von sabuscha - 03.08.11 - 21:19 Uhr
Beitrag von wirallevier - 03.08.11 - 21:27 Uhr
Hallo,
"alles ok oder muss ich was ändern?" - du kann doch dein Arbeitszeugnis nicht ändern. Wie sollte das denn gehen?
LG
Beitrag von sabuscha - 04.08.11 - 19:30 Uhr
wie es gehen soll? indem ich eine änderung verlange weil es z.b. nicht wahrheitgemäß ist.
Beitrag von bruchetta - 03.08.11 - 21:55 Uhr
Das Zeugnis ist doch super!!
Aber ich hoffe doch, Du hast es in Eile hier reingeschrieben und im richtigen Zeugnis gibt es Groß- und Kleinschreibung.
Beitrag von sabuscha - 04.08.11 - 19:32 Uhr
groß- und kleinschreibung, satzzeichen und sogar absätze! ;0) danke
Beitrag von emestesi - 03.08.11 - 21:57 Uhr
Ich muss meinem Vorschreiber widersprechen. Selbstverständlich steht es dir zu, dein Arbeitszeugnis zu hinterfragen. Was aber überaus positiv zu bewerten ist, ist die Aussage, dass du deine Arbeiten zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt hast. Das ist Note 1.
Allerdings macht es mich stutzig, dass die Mandanten im Bereich deiner Verhaltensweise zuletzt genannt wurden. Das heißt nämlich in der Übersetzung, dass du zwar zu deinen Chefs und Kollegen zumindest einigermaßen okay warst (wirklich gute Note wäre gewesen: Ihr Verhalten war stets vorbildlich gegenüber ...), aber mies zu den Mandanten. Insbesondere Kunden müssen eigentlich zuerst genannt werden, dann Vorgesetzte, dann Kollegen.
Auch der Passus "frau xx nahm zudem an den von uns angebotenen fortbildungsveranstaltungen teil." würde mir sagen: Okay, sie hat daran teigenommen, weil wir sie anboten, aber sie hat nie freiwillig und von sich aus sich zu irgendwelchen (externen) Weiterbildungsmaßnahmen oder gar im Selbststudium sich fortgebildet.
Abschließend fiel mir noch der Bereich auf: "frau xx wurde in allen bereichen eingesetzt, die zum berufsbild der steuerfachgehilfin gehören." Das heißt für mich übersetzt: Du hast dich zwar deinem Berufsbild entsprechend gegeben, aber nie Anzeichen gezeigt, dass du auch über deine beruflichen Klappen hinausschauen möchtest bzw. Karrieretendenzen gezeigt hast.
An deiner Stelle würde ich das Zeugnis durchaus nochmal hinterfragen.
VLG Emestesi
Beitrag von sabuscha - 04.08.11 - 19:25 Uhr
hallo,
danke für deiner antwort.
wenn ich so zurückblicke hatte ich mit mandanten nur sehr selten was zutun gehabt. habe ja nur hintergrundsarbeiten in der regel im auftrag, zusätzlich war ich ja noch kurz nach der ausbildung da wollte mein (noch) chef mich noch testen und dann elternzeit.
ich habe im grunde genommen nur an einer veranstaltung teilgenommen, mehr durfte ich nicht. ich wollte noch lohn, baulohn fortbildung machen aber das hat mir mein chef nicht erlaub, einer musste im büro bleiben. klar lese ich fachzeitschriften und so aber ich möchte vorerst so richtig gut in meinem beruf sein bevor ich an karriere denke. für mich zählt geld und nicht die position. ich muss für den nächsten karriereschritt ca. 10.000 € infestieren,damit ich dann 200 € brutto mehr habe, ich weiss nicht ob ich das wirklich will.
also egentlich doch so wie es ist?
