Nachbarin braucht Hilfe

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von mama2003-2009 - 04.08.11 - 15:43 Uhr

Guten Tag

Wir haben eine Nachbarin, sie und Ihr MAnn beziehen Arbeitslosengeld 2 und haben 5 bald 6 Kinder... diesbezüglich bitte keine dummen kommentare es ist wie es ist und nicht änderbar. Ich weiss das in solch einer Lage nicht nochmal Kinder in die Welt gesetzt werden sollten.

Dennoch denke ich kann man normal mit denen reden und umgehen.

Es ist so das Sie derzeit in einer 4 Zimmer Wohnung gewohnt haben, nun hat unsere Hausverwaltung die möglichkeit gegeben über uns zwei 4 raumwohnungen zu einer 8 raum Wohnung umzubauen (durchbruch)

Sie stellte einen Antrag beim JObcenter auf Umzug, dieser wurde abgelehnt da es ausreicht in einer 4 raum Wohnung wie bisher zu wohnen, da die neue Wohnung für derzeit 7 Personen zu teurer ist. Das 6. kommt im November zur Welt. Da die Wohnung für 8 Personen berechnet wurde.

Nun habe ich Ihr gesagt sie soll in Widerspruch gehen diese bearbeitung dauert aber bis zu 6 Monaten. Sie Unterschrieb trotzdem den Mietvertrag denn es wäre die einmalige chance eine große Wohnung zu bekommen.

Gesagt getan, nun müssen Sie oben alles selbst Renovieren die Wohnung sieht aus wie im Rohbau. Geld ist knapp und auch Hilfe von Jobcenter wurde abgelehnt.

Hat Sie die möglichkeit sind an die Caritas zu wenden? Oder weiss jemand noch Hilfestellen? Ich habe Ihr schon restliche Wandfarbe mit gegeben mein Freund und sein bester Kumpel helfen beim Renovieren etc. aber Finanziell kann ich Sie da nicht unterstützen.


Weiss jemand zufällig noch anlaufstellen?


Danke

Beitrag von silbermond65 - 04.08.11 - 15:50 Uhr

Sie Unterschrieb trotzdem den Mietvertrag denn es wäre die einmalige chance eine große Wohnung zu bekommen.

Wenn das Geld jetzt schon knapp ist ,frage ich mich ,wie sie diese Wohnung bezahlen wollen.
Zumindest den Anteil,den das Amt nicht übernehmen wird.
Immerhin haben sie trotz Ablehnung diesen Mietvertrag unterschrieben.
Zu der KInderschar sag ich mal nichts ,da denke ich mir meinen Teil

Beitrag von manavgat - 04.08.11 - 15:53 Uhr

Frag beim Pfarrer nach.

Gruß

Manavgat

Beitrag von ich-habe-zwei-davon - 04.08.11 - 15:57 Uhr

wie soll die zukunft aussehen, finanziell gemeint?

sie haben jetzt schon engpässe, wie wollen sie dann die wohnung auf dauer halten?


ich denke mal das sie auch von der caritas abgewiesen wird (zurecht wenn man einfach macht was man will) denn diese brauchen die ablehnung des amtes bevor sie eingreifen.

diese ablehnung hat sie ja, aber die umstände weisen ja auf, das sie eigenmächtig handelte - ohne erlaubnis.

dumm gelaufen - aber leergeld mussten wir alle schon einmal zahlen.


zu den kinder, verkneife ich mir jeglichen kommentar, vll. sollten sie sich einen nebenjob suchen, bzw. er einen vollzeitjob.


vg

Beitrag von mama2003-2009 - 04.08.11 - 16:05 Uhr

Danke erstmal für deine/eure Antworten....

Ich habe meine Meinung zu der Anzahl der Kinder in dieser Situation auch aber dennoch denke ich kann man mit solchen Leuten auch normal reden und Sie nicht als A.... abstempeln.....

Sie zeigte mir dieses Schreiben in dem steht das die Wohnung für 7 personen nicht angemessen ist, weil die Wohnung im Wohnungsangebot für 8 Personen mit vorschriften von Mietgrenze angepasst wurden, aber dennoch ja erstmal 7 einziehen und nicht 8....

Die Hausverwaltung hat nun die Mietkosten auf 7 personen herab gesetzt.

Sie hat alles eingereicht, keine ahnung wie das alles abläuft, ob das Jobcenter die mindest Miete zahlt oder nur die bisher, Ich weiss es nicht.


Sie war Arbeiten und geht wohl auch nach dem Mutterschutz wieder..



liebe grüße

Beitrag von ich-habe-zwei-davon - 04.08.11 - 16:08 Uhr

hier drin beu urbia sind ja auch einige vom "fach".

bei meiner damaligen bekannten war es so, das sie ein paar wochen vorher die genehmigung bekam das sie umziehen darf,..aufgrund der personenzahl dann.

da deine bekannte jedoch einfach umgezogen ist, weis ich nicht wie sie es dann hand haben werden.

ich betitel keine großfamilien als a***, mein ebekannte hat auch viele kinder - ob ich das gut heiße steht auf einem anderen blatt,..ich muss mich ja nicht dafür entscheiden ;-)


vg - mein beitrag war im übrigen auch nicht böse gemeint :-D

Beitrag von kathi.net - 04.08.11 - 16:19 Uhr

Ich finde, es hat überhaupt nichts mit er Anzahl Kinder zu tun. In unserer Verwandtschaft gibt es auch Familie mit 4 Kindern. Deswegen ist niemend asozial o.ä.
Aber - und das ist der wichtige Punkt - sie finanzieren sich selbst #aha

Wenn das bei deiner Nachbarin (und auch bei manch anderen)so wäre würde man sich einen Umzug gründlichst überlegen und nicht irgendwelche Mietverträge, die man nicht einhalten/bezahlen kann unterschreiben.

Beitrag von hedda.gabler - 04.08.11 - 18:48 Uhr

Hallo.

Deine Bekannte hat sich ein ordentliches Eigentor durch das Unterschreiben des Mietvertrages und diesen nicht genehmigten Umzug geschoßen:

- KEINE Kaution
- KEINE Renovierungskosten
- KEINE Übernahmen von Nebenkostennachzahlungen

Und vor allem wird die ARGE nur die Kosten der Unterkunft in bisheriger Höhe übernehmen ...

... Mann, Mann, Mann ... wenn man schon seine Familienplanung auf Kosten der Allgemeinheit vorantreibt und ein Kind nach dem anderen in Armut hinein bekommt, muss man sich eben bescheiden und NICHT eine Riesenwohnung beziehen.

LG

Beitrag von supermutti8 - 04.08.11 - 17:05 Uhr

schau mal in den Hartz4-richtlinien (bei Tacheles) -da steht drin das sie sehr wohl ohne genehmigung anmieten darf ..aber es muss sich um berechtigten wohnraum handeln und er muss angemessen sein.

gegen den Ablehnungsbescheid in widerspruch gehen,denn dem Baby steht dann sehr wohl sofort 10qm bzw. eigenes Zimmer zu ;-)

Beitrag von wasteline - 04.08.11 - 20:24 Uhr

Hauptsache man kennt seine Ansprüche.

Ich vergleiche es immer mit einer Familie, in der Vater und Mutter arbeiten gehen und sich trotz Arbeit keine Wohnung leisten können, in der jedes Kind sein eigenes Zimmer hat. Bei diesen Familien teilen sich 2 Kinder ein Zimmer und es wird nicht gejammert.

Beitrag von jeannylie - 04.08.11 - 19:01 Uhr

Ich würde nicht nur Caritas sondern auch : Johaniter, Rote Kreuz, SKF (ich glaub Sozialverband katholischer Frauen) anfragen sowie weitere private Stiftungen oder Hilfsprojekte. Sowas gibt´s in jeder größeren Stadt.
Deine Hilfe echt in allen Ehren. Das Verhalten und Vorgehen Deiner Nachbarin finde ich absolut bedenklich.
LG

Beitrag von mama2003-2009 - 04.08.11 - 19:34 Uhr

Danke für Eure Antworten #danke


Ich finde die Einstellung noch mehr Kinder in die Welt zusetzten auch nicht schön, aber es ist nunmal wie es ist und die Kinder sind nunmal da.


Ich weiss nun nicht ob und in welcher Höhe das Jobcenter die Kosten für die neue Wohnung nun trägt, die Wohnung kostet wohl ca. 870€ warmmiete.



Wie gesagt nur weil Sie ALG2 beziehen und einiges an Kinder haben heißt das für mich noch lange nicht das ich denen aus dem Weg gehen muss. Wir beziehen selbst ALG2 auch wenn ergänzend aber sind trotzdem keine schlechteren Menschen... :)



Danke trotzdem für Eure hilfreichen Antworten ;-)

Beitrag von king.with.deckchair - 04.08.11 - 20:41 Uhr

Sie weiß aber schon, dass das JC die neue Miete nicht anerkennen muss?! Das Menschen, die auch noch einen Stall voll Kinder großziehen, immer noch so selten dämlich sein können, will mir einfach nicht in den Kopf!

Beitrag von derhimmelmusswarten - 04.08.11 - 21:53 Uhr

Was macht man denn überhaupt mit eigentlich zwei Wohnungen? Dann hat man ja auch gleichzeitig zwei Küchen und zwei Bäder? Angebracht wäre doch dann wohl ein Haus. Naja. Ansonsten kann ich das nicht nachvollziehen. Absolut nicht.

Beitrag von mama2003-2009 - 05.08.11 - 10:10 Uhr

Was macht man denn überhaupt mit eigentlich zwei Wohnungen? Dann hat man ja auch gleichzeitig zwei Küchen und zwei Bäder?

1 Küche wird zum Esszimmer gemacht da sind alle amaturen abmontiert worden, 1 Bad da wurde die Badewanne entfernt und daraus wird ein Waschmaschinen und Trockner raum.... :)



Ich kanns auch nicht verstehen Sie fragte mich um Hilfe was Sie noch machen kann.....

Beitrag von windsbraut69 - 05.08.11 - 12:31 Uhr

Sie kann nochmal beim Jobcenter zu Kreuze kriechen und hoffen, dass sie die Zusage nachträglich bekommen, ansonsten beim Vermieter betteln, dass er sie aus dem Mietvertrag entläßt bzw. diesen zum nächstmöglichen Termin kündigen.

Anschließend eine angemessene Wohnung suchen, die sie auch "vom eigenen Geld" zahlen könnten/würden.

Es müssen ja nicht gleich 8 Zimmer sein.

Gruß,

W

Beitrag von mama2003-2009 - 05.08.11 - 17:06 Uhr

Hallo

Ich bin der gleichen Meinung und wenn ich jetzt sehe das die oben nun zum nächsten Sonntag rein sollen weil den Ihre Wohnung hier dan auch Vermietet schon ist, Kein Geld mehr da ist und ein Teil der Wohnug noch im Rohbau ist keine Tapten dran etc. weil Geld nicht mehr dafür da ist und die da einziehen da graut es mir aber das haben Sie sich alleine zuzuschreiben...

Vorallem wenn die nur die Mietkosten für die alte Wohnung tragen... puh ich weiss es nicht....

Es war einfach ne Frage ob man sich an andere Stellen wenden kann um Renovierungskosten bekommen könnte.


DANKE