Lohnt sich das?

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von pinklady666 - 04.08.11 - 16:46 Uhr

Hallo ihr Lieben

Ich habe ein tolles Jobangebot bekommen, aber irgendwie passt es gerade gar nicht.
Also, mein jetziger Vertrag läuft Ende des Monats aus, bis Mitte August bin ich noch im Mutterschutz und dann wollte ich in Elternzeit gehen.
Jetzt habe ich endlich den langersehnten Festvertrag hier vorliegen (allerdings von einem anderen Arbeitgeber).
Hatte mit meinem Mann schon nen kleinen Streit, weil ich meinen Sohn so früh eigentlich nicht in fremde Hände geben möchte. Wir haben uns nun geeinigt, dass ich es wenigstens mal probiere. Ich krebse nun schon jahrelang nur mit befristeten Verträgen rum, das hier wäre meine Chance.
So, nun war ich heute nochmal alles abklären und da stellte sich heraus, dass ich im Prinzip nicht wirklich was verdienen würde.
Bei dem Job, den ich nun haben könnte sieht es so aus, dass ich 700 Euro verdienen würde. Mein Sohn darf mit in die Einrichtung, sein Platz kostet allerdings 300 Euro plus Wickelgeld (den Betrag wissen wir noch nicht, werden aber so um die 50 Euro sein) und später kommt auch noch Essensgeld (knappe 2 - 3 Euro pro Tag) dazu. Daneben noch den Tagesplatz für meine Tochter, der 100 Euro plus Mittagessen 3,50 Euro pro Mahlzeit kostet (sie wird jeden Tag mitessen müssen). Zusätzlich bräuchte ich für sie noch alle anderthalb Monate für eine Woche eine Tagesmutter, da ich Schichtdienst habe und mein Mann ebenfalls Schichtdienst fährt und nebenbei noch die Meisterschule macht, und an einem Samstag im Monat brauche ich einen Babysitter für beide Kinder den kompletten Tag.
Wenn ich jetzt noch Spritgeld abziehe bleiben gut und gerne noch 200 Euro übrig.
Sollte ich den Job ablehnen und würde das Jahr Elterngeld nehmen hätte ich knappe 900 - 1000 Euro und außer den Kindergartenkosten für meine Große keine "Abzüge". Allerdings weiß ich nicht ob und wann ich mal wieder die Chance auf einen Festvertrag bekomme. Sowas ist in meinem Bereich schon wie ein 6er im Lotto.
Also, was tun?
Die Meisterschule ist ja nicht gerade billig und ein Haus wollten wir eigentlich auch kaufen. Daher wäre es natürlich gut wenn ich auch was verdienen könnte und auch langfristig eine Stelle hätte.
Ach, es ist so schwer eine Entscheidung zu fällen.

Liebe Grüße

Bianca

Beitrag von mami18052010 - 04.08.11 - 17:01 Uhr

Gegenfrage: Was nützt dir ein unbefristeter Arbeitsvertrag, in dem du unzufrieden bist, weil du nix verdienst?

Wenn die Sache so ist, wie du beschreibst, würde ich die Elternzeit nehmen und diese nutzen, mir nen richtigen Job zu suchen!

1000 EUR Elterngeld gegen 700 EUR Entgelt zu tauschen (nur des unbefristeten Arbeitsvertrags wegen) halt ich für nicht sinnvoll!

Und wenn ihr n Haus kaufen wollt, dann spar lieber EK zusammen. Die Bank zieht Fluppe, wenn du n befristeten Vertrag hast, aber auch, wenn du Minikohle mit nach Haus bringst!

Beitrag von mami18052010 - 04.08.11 - 17:02 Uhr

Ich hab grad gesehen du bist Erzieherin???

Die werden doch zur Zeit gesucht wie sonst was! Allein unsere Kita sucht 3 Stück!

Beitrag von pinklady666 - 04.08.11 - 17:19 Uhr

Also wegen dem Hauskauf, da ist soweit alles klar (mit der Bank). EK haben wir zusammen, so dass wir keinen großen Kredit bräuchten. Aber es hängen ja so viele Kosten an einem Haus. Davor habe ich halt doch Angst.

Ja, ich bin Erzieherin und ja, die werden händeringend gesucht. Aber leider gibt es bei uns nur befristete Verträge. Ich krebse ja selber schon seit 6 Jahren befristet hier rum, obwohl ich top ausgebildet und sehr gut Weitergebildet bin. Bekomme das auch bei jedem Vorstellungsgespräch gesagt. Aber was soll man machen, wenn nur Vertretungsstellen frei sind. Unser Träger (zu dem halt 90 % aller Einrichtungen hier gehören) hat sehr viele Mitarbeiterinnen in Elternzeit, einige fallen aus welchen Gründen auch immer aus, Gruppen werden geschlossen etc. Ne feste Stelle ist da wirklich der 6er im Lotto. Darum tue ich mich mit der Entscheidung auch so schwer. Sehe ja eigentlich selber, dass unterm Strich nichts bleibt.

Liebe Grüße

Beitrag von susannea - 04.08.11 - 17:11 Uhr

Mal überlegt beides zu nehmen, Elterngeld und den unbefristeten Vertrag?

Du kannst doch auch beim neuen AG Elternzeit anmelden und nach 6 Monaten Vertragslaufzeit hast du auch Anspruch auf Teilzeit in Elternzeit.

Wieviel Stunden wolltest du denn arbeiten? Evtl. kannst du ja auch Elterngeld beziehen ohne Elternzeit zu nehmen (wobei der Kündigungsschutz dann auch durchs Elterngeld vorhanden ist) und das eben zum Verdienst oben drauf bekommen (wenn dann natürlich auch nicht das ganze).

Beitrag von pinklady666 - 04.08.11 - 17:21 Uhr

Hallo

Ja, das habe ich auch schon durchgerechnet.
Ich arbeite nur 20 Stunden und wollte zusätzlich noch Elterngeld nehmen. Das wären aber auch "nur" 200 Euro, die ich zusätzlich noch bekommen könnte. Hab mir das von der Elterngeldstelle schon ausrechnen lassen (war heute morgen da, nachdem ich meinen Lohn und die Wochenarbeitszeit erfahren habe).

Liebe Grüße

Beitrag von susannea - 04.08.11 - 17:25 Uhr

Da haben die dir Mist erzählt, denn 300 Euro Elterngeld gibts ja mindestens.
Wieviel hast du vorher verdient im Durchschnitt?

Beitrag von pinklady666 - 04.08.11 - 17:39 Uhr

Den Durchschnittslohn hab ich gar nicht ausgerechnet. Ist auch hochkompliziert bei mir. Ich hatte nämlich erst nen Vertrag als Elternzeitvertretung mit 22 Stunden, der wurde dann zeitweise aufgestockt auf 36 Stunden, da eine Kollegin befristet gewechselt hat. Daher habe ich immer sehr unterschiedliche Löhne gehabt. Ich dachte auch, dass man mindestens 300 Euro bekommt. Der von der Elterngeldstelle heute meinte aber ich bekäme nur knappe 200 Euro Aufstockung. Dann hat er mir noch ausgerechnet, dass ich grob 900 - 1000 Euro Elterngeld hätte wenn ich zuhause bleibe. Er rät daher auch ab jetzt "nebenbei" arbeiten zu gehen.
Ich denke ich muss mir das in Ruhe nochmal genau durchrechnen.

Beitrag von susannea - 04.08.11 - 17:50 Uhr

Dann hatte der keine Ahnung, wovon er dir was erzählt hat, denn die 300 Euro gibts auf jeden Fall mindestens.

Leider ist 900-1000 Euro eine sehr ungenaue Angabe, was vorher der Durchschnittslohn war, ohne den gehts nicht und der möüßte ja ganz einfach aus den Lohnabrechnungen zu berechnen sein, was anderes machen die ja nachher auch nicht!

Rechnen wir mal mit 1400 Euro, die du vorher durchschnittlich hattest, davon gehen dann 76,67 Werbungskosten ab. Und dann musst du die Differenz zu dem neuen Einkommen bilden, das wären ca. 620 Euro (700 abzüglich Werbungskosten von 76,67).

Somit ist eine Differenz von ca. 780 Euro da, von denen es Elterngeld gibt, was dann ca. 520 Euro Elterngeld wären. Somit hättest du dann 1220 Euro, also auf jeden Fall 220 Euro mehr als ohne Elterngeld. Evtl. hat er das auch so gemeint.

Allerdings darfst du dann auch nicht vergessen, dass du damit natürlich auch die Betreuungskosten von der Steuer absetzen kannst für alle Kidner, das geht ohne Arbeit natürlich nicht!
Genauso wie die Fahrtwege und du hast später einen festen Vertrag. Sollte das alles nicht so gehen, wie du dir das vorstellst, reichst du einfach Elternzeit ein und kannst 7 Wochen später zu Hause bleiben.
Also ich würde es ausprobieren!

Beitrag von pinklady666 - 04.08.11 - 18:13 Uhr

Also ich habs jetzt mal ausgerechnet. Ich hatte einen Durchschnittslohn von 1740 Euro. Der Sachbearbeiter hatte heute auch nur kurz über meine Lohnzettel geschaut und grob ausgerechnet was ich bekomme (ich hab noch keinen Antrag gestellt, weil ich noch nicht alle Unterlagen zusammen habe).
Er meinte dann so, dass ich knapp ein dritel von dem, was ich jetzt verdiene nochmal an Elterngeld bekomme. Das wären knappe 200 Euro. Hab extra nochmal nachgefragt, weil ich auch den Mindestsatz von 300 Euro im Kopf hatte.
Ich denke auch ich probiere es aus. Aufhören kann ich ja jederzeit wieder, auch wenns den Kindern und Kolleginnen gegenüber sehr unfair ist.

Beitrag von susannea - 04.08.11 - 19:07 Uhr

1740 Euro bedeuten ca. 1660 Euro zu berücksichtigendes Einkommen. Davon dann 65% (da über 1200 Euro) sind ca. 180 Euro Elterngeld ohne arbeiten.

Mit arbeiten hast du also eine Differenz von ca. 1040 Euro und damit ca. 670 Euro Elterngeld und dann eben deine 700 Euro Einkommen, bedeutet insgesamt 1370 Euro die du zur Verfügung hast, also auf jeden Fall 300 Euro mehr als ohne Arbeiten.

Beitrag von windsbraut69 - 05.08.11 - 10:10 Uhr

"Du kannst doch auch beim neuen AG Elternzeit anmelden und nach 6 Monaten Vertragslaufzeit hast du auch Anspruch auf Teilzeit in Elternzeit. "

Genau so stellt sich der AG die Personalsuche sicher vor :)

Beitrag von susannea - 05.08.11 - 10:17 Uhr

Der Ag weiß doch wie alt ihr Kidn ist und da jeder mit Kindern unter 3 Jahren jederzeit Elternzeit anmelden kann, das ist nun mal so.

Außerdem arbeitet sie ja eh nur 20 Stunden, damit hat sie eh sobald sie den Vertrag unterschrieben hat und Elterngeld bezieht Kündigungsschutz!

Beitrag von sanny23 - 04.08.11 - 17:37 Uhr

Darf ich mal fragen,was "Wickelgeld" ist???

In was für einer Einrichtung arbeitest du denn,weil du geschrieben hast,daß du Schicht- und Samstagsdienst machen mußt???
Du kannst doch nach der Erziehungszeit mit den Stunden hoch gehen???
Ist das freier Träger oder kommunale Einrichtung???Der Verdienst scheint mir schon etwas wenig?!

LG Sanny#katze

Beitrag von pinklady666 - 04.08.11 - 17:44 Uhr

Hallo

Wickelgeld ist das, was ich für Windeln, Pflegemittel, Desinfektionsmittel etc. zahlen muss. Da ich Windeln und Co selber mitnehme wird es für Felix etwas günstiger werden. Aber eine Pauschale für Bettzeug und Co. waschen, Desinfektionsmittel etc. werde ich aber zahlen müssen.
Es ist ein Betriebskindergarten der von 5 Uhr morgens bis 22.30 Uhr nachts offen hat. Samstags ist Teamsitzung.
Ich gehe nicht in Elternzeit und kann daher auch später nicht mit den Stunden hoch. Es ist ein komplett neuer Vertrag und die brauchen nur eine Teilzeitkraft für 20 Std / Wo.
Träger ist das Jugendamt und der Verdienst richtet sich nach dem TVöD. Ich habe LSK 5, daher ist es so wenig. Aber 4 / 4 rechnet sich bei uns leider nicht.

Liebe Grüße

Beitrag von sanny23 - 04.08.11 - 21:57 Uhr

Aber vielleicht besteht irgendwann die Möglichkeit,mehr Stunden zu arbeiten???

Das mit dem Wickelgeld habe ich noch nie gehört.Bei uns wird mit Baumwolle gewindelt.Die Wäsche bezahlt die Stadt.Pflegeprodukte bezahlt Stadt(Jugendamt) oder teilweise wird auch mal was von den Eltern mitgebracht.

Ich bin selbst auch Erzieherin und bin mir eigendlich sicher, daß der Bedarf an Erz. stetig steigt. Vorallem im Krippenbereich.

Ich würde es annehmen!!! (auch wenn am Anfang weniger Geld,aber das steigt doch sicherlich mit dem Alter)

LG Sanny#katze

Beitrag von wemauchimmer - 04.08.11 - 17:44 Uhr

Wieso soll es sich nicht lohnen?
Du bezahlst 300€ für Deinen Sohn in der Einrichtung. Die Kommunue und das Land legen - je nach Region - das 3- bis 10fache drauf. Das heißt Du läßt Deinem Kind eine Betreuung im Wert von einigen tausend Euro angedeihen.
Dein Kind bekommt darüber hinaus Kontakt mit Gleichaltrigen, den es für seine gesunde Entwicklung unbedingt braucht. Ebenso bekommt Ihr beide die Chance, Eure innige Beziehung nun auf ein altersgemäßeres Niveau zu heben (man nennt es auch: Loslassen).
Da weiß ich nicht, was es da zu überlegen gibt. Du denkst doch etwa nicht nur an Dich, oder? Aber für Dich ist die berufliche Perspektive doch auch wichtig, oder nicht?
Ich nehm doch auch an, daß Dein geringer Verdienst auf Steuerklasse V zurückzuführen ist. Das ist doch aber dann keine realistische Betrachtung der Einnahmen und Ausgaben, weil Du mit den hohen Abzügen letztlich das Nettogehalt Deines Mannes subventionierst. Rechne es mal für die Steurklassenkombi IV/IV durch, dann wird ein etwas realistischeres Bild entstehen.
LG

Beitrag von pinklady666 - 04.08.11 - 17:51 Uhr

Hallo

Die Vorteile für meinen Sohn kenne ich alle. Bin ja vom Fach ;-)
Mir geht es eigentlich eher darum, ob es sich für mich bzw unsere Familienkasse lohnt. Tausche 900 - 1000 Euro Elterngeld gegen 700 Euro Lohn, von dem ich noch ne Menge zahlen muss, was sonst nicht relevant wäre (Krippeplatz meines Sohnes, Tagesplatz meiner Tochter, Babysitter / Tagesmutter für meine Kinder, Spritgeld etc.).
Wie oben schon geschrieben ist die Meisterschule meines Mannes nicht billig und ein Haus wollen wir uns auch kaufen. Daher bin ich am rum rechnen was nun für uns als Familie besser wäre.
Aber danke dass du auch diesen Aspekt mit hinein bringst.
Die 4 / 4 lohnt sich übrigens bei uns nicht (mehr).

Liebe Grüße

Beitrag von wemauchimmer - 04.08.11 - 18:29 Uhr

Hmm, ich gestehe, daß ich das mit dem EG überlesen hatte. Aber bedenke, das Jahr EG geht (erfahrungsgemäß) sehr, sehr schnell rum, und dann stehst Du wieder ohne berufliche Perspektive da (womöglich). Und falls Du nicht Fulltime arbeitest, bekommst Du ja immer noch ein wenig Elterngeld dazu...
LG

Beitrag von susannea - 04.08.11 - 17:52 Uhr

Was hat sie denn davon, wenn sie das mit anderne Steuerklassen durchrechnet? MEhr wird der Familie damit insgesamt auch nicht bleiben. HIer gings ja nicht um sie persönlich, sondern ob es sich für die Familie insgesamt überhaupt lohnt!

Beitrag von baumrock - 04.08.11 - 18:15 Uhr

Hallo,

Aber die Threaderöffnerin gab an was Ihr abzüglich aller Kosten bleiben, leider nur aus "Ihrer" Tasche (also Ihrem Gehalt und somit Stuerklasse V).
Ich denke mal weil der Mann so oder so die Steuerklasse 3 behält.
Allerdings ist es so eine Milchmädchenrechnung. Man kann nicht in die V gehen, dann noch rechnen was man alles bezahlen muß (komisch das das dann immer von dem Frauengehalt hier gerechnet wird) und dann mosern. Kinder kosten Geld, ist nunmal so. Lebt man in einer Patnerschaft sollte man sehen das es gerecht aufgeteilt ist und nicht alles was Kinder betrifft vom Konto der Frau abgezogen wird (auch gedanklich!).

Überhaupt sollte man immer schauen was die Steuerklassen betrifft. Denn auch Elterngeld, Krankengeld und Arbeitslosengeld berechnen sich aus dem Netto-Gehalt, da guckt dann - wie so oft - die Frau aus der Röhre wenn was ist. Das was man vielleicht zuviel an Steuern gezahlt hat, kriegt man ja eh wieder (zwar zinslos, aber kann man ja auch als sparen sehen).

Zu TE: Ich muß sagen das ist echt ein Dilemma. Aber ich denke man muß das langfristig sehen. Du tust was für die Rente und kannst mit Deinem Gehalt langfristig planen (gut beim Hauskauf). Was eine gute und sinnige Kinderbetreuung ist, kannst Du ja selber sehr gut einschätzen, da Du vom Fach bist. Du selber kannst nur beurteilen wie sehr Dich die Zeitverträge genervt haben und wie wichtig der unbefristete Vertrag ist (auch für Deinen Seelenfrieden). Wäre mir das sehr wichtig, würde ich auf das Elterngeld pfeifen, langfristig denken und den Vertrag unterschreiben!
Gruß
Baumrock

Beitrag von susannea - 04.08.11 - 19:10 Uhr

Aber die Threaderöffnerin gab an was Ihr abzüglich aller Kosten bleiben, leider nur aus "Ihrer" Tasche (also Ihrem Gehalt und somit Stuerklasse V).
Nein, sie gab an, was ihnen als Familie mehr bleibt, wenn sie auch arbeiten geht, denn tut sie das nciht, entfallen die Kosten ja! Also muss man die natürlich ihrem Gehalt gegenrechnen!

Wer sagt denn überhaupt, das sie zwei Konten haben, aber wie gesagt, arbeitet sie nciht entfällt das an Ausgaben, also muss es ihrem Gehalt gegengerechnet werden, logischer Weise.

Und nein ALGI wird nicht von ihrem Gehalt jetzt berechnet ;)

Beitrag von baumrock - 04.08.11 - 19:40 Uhr

Hallo,
Ich hab das schon verstanden und auch geschrieben: "Ich denke mal weil der Mann so oder so die Steuerklasse 3 behält."

Ich finde den Beitrag unter mir von "wemauchimmer" aber auch ganz sinnig.
Zumal man hinzunehmen muß das sie dann die Kinderbetreuungskosten von der Steuer absetzen können und das nicht zu knapp!

Es ging mir auch nicht darum das man 2 Konten hat, oder wie man es aufteilt. Aber es scheint selbstverständlich zu sein das der Mann arbeitet und die Frau immer erst guckt ob es sich "lohnt". Damit drängt sich Frau gerne mal ins eigene Aus und macht sich abhängig, verliert den Anschluß in der Berufswelt etc. etc., weil ganz selbstverständlich ist das sie sich um die Kinder kümmert. Das will ich der TE hier absolut nicht unterschieben und wenn es DAS Modell für eine Partnerschaft ist, dann bitte gerne. Man sollte sich aber der möglichen Konsquenzen bewußt sein
Ich wollte mit meinem Beitrag aber auch andere Wege/Abwägungen aufzeichnen und dabei zeigen das es nicht nur um das momentan Finanzielle geht, sondern das man andere Faktoren miteinbeziehen sollte und das sie das für sich (in einer funktionierenden Familie mit gesunden Strukturen, mit dem Partner) abwägen muß.
Gruß
Baumrock

PS: Jetzt wird auch das ALG 1 nicht so berechnet, wohl aber später (hoffentlich nicht) mal....

Beitrag von susannea - 04.08.11 - 19:48 Uhr

Naja, erst wenn das jüngste Kidn 4 ist kann frühestens so berechnet werden, also noch viel Zeit ;)

UNd natürlich ist es in vielen Familien, gerade wenn kein Festvertrag vorliegt klar, dass die Frau dann zuhause bleibt.
Und hier hat es sich eben einfach so ergeben, hätte ja auch sein können, dass der Mann keinen Job hat!

Die von der Steuer abzusetzenden Betreuungskosten werden wohl "nur" dafür sorgen, dass sie nicht nachzahlen müssen (wenn sie nciht noch ganz viel anderes zum Absetzen haben), denn mit Steuerklasse 5 arbeiten gehen, kann auch noch zu Steuernachzahlungen führen (wie ja auch das Elterngeld dazu führen kann).

Beitrag von baumrock - 04.08.11 - 20:23 Uhr

Hallo,

>>Die von der Steuer abzusetzenden Betreuungskosten werden wohl "nur" dafür sorgen, dass sie nicht nachzahlen müssen (wenn sie nciht noch ganz viel anderes zum Absetzen haben), denn mit Steuerklasse 5 arbeiten gehen, kann auch noch zu Steuernachzahlungen führen (wie ja auch das Elterngeld dazu führen kann).>>

Kann, muß aber nicht. Bei uns machte das 1000 Euro aus, die wir plötzlich mehr bekamen (hatte der Steuerberater erst nicht mit einberechnet).
Aber da wirst Du so wenig wissen wie ich, immerhin kennen wir Ihre genaue Situation nicht. Nichts destotrotz sollte man das im Hinterkopf haben und in den Überlegungen mit einfließen lassen.
Elterngeld gibt es nur 1 Jahr (oder 2, wenn man es splittet). Ein Festvertrag geht länger. Aber auch das muß die TE selber abwägen. Außer Denkanstöße, können wir hier nichts zu beitragen.
Und das habe ich versucht zu tun.

Schönen Abend
Baumrock