Ergänzender Alg 2 Bezug - Familiärer Ausgleich des Dispos ok?

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Beitrag von chaosmal4 - 04.08.11 - 19:50 Uhr

Hallo, vielleicht könnt ihr mir ja bei meiner Frage helfen.
Also zu uns, sind 2Erwachsene und 2 Kinder. Durch den Jobverlust wegen Schliessung hatten wir nur noch ein Einkommen. Zunächst haben wir es ohne Hilfen versucht..... Sehr dämlich! Dann bekam mein Mann zumindestens eine 400e Stelle.....nun waren wir Kontomaessig aber richtig unten und mussten doch beantragen.... Dauerte alles 3 Monate. Bekommen nun ca 400e zusätzlich.
Da durch das Beantragen der Kindergartenbeitrag der Kinder auf 300e stieg müssen wir da nun auch gut 480 e nachzahlen...
Gott sei Dank ist der Große nun raus und es sind nur noch 150e im Monat. (zuzueglich der Nachzahlung :-( )

Nun haben wir die Chance das unsere Familie den Dispo auslöst und es reicht das wir den Kiga zurück bezahlen können. Meine Frage ist nun ob wir das Geld - müssen es zurück zahlen!! - annehmen dürfen oder nicht?

Gleich wirklich nur das Minus aus und nicht mehr wenn das nicht geht weiss ich echt nicht mehr wie es weiter geht und wir je auf einen grünen Zweig zurück kommen sollen.

Viel Blabla aber ich hoffe einigermaßen verständlich.
Danke für Antworten!

Beitrag von jogiyoda - 04.08.11 - 19:53 Uhr

wenn es cash abläuft: was keiner weiß macht keinen heiß

Beitrag von windsbraut69 - 04.08.11 - 20:04 Uhr

Dann gleich doch mal einen Dispo aus, ohne es auf dem Kontoauszug erscheinen zu lassen....

Beitrag von chaosmal4 - 04.08.11 - 20:07 Uhr

Also ich würde es ja dem Jobcenter quittiert belegen lassen das hiermit der Dispo ausgeglichen wird und wir es zurück zahlen müssen. Sieht man ja auf dem Konto....

Beitrag von lilly18 - 04.08.11 - 20:09 Uhr

Wie hoch ist denn der Dispo, ich würde es mir in bar geben lassen und einfach kein Geld mehr vom Konto holen, für Lebensmittel und Co., nur von dem Geld zuhause leben, oder ist der Dispo utopisch hoch?

Beitrag von chaosmal4 - 04.08.11 - 20:11 Uhr

Ja das ist ja die sinnigste Maßnahme...na ja utopisch...für unsere derzeitige Situation ja. 1000e.
Durch den Scheiß mit den Kindergartengebühren (Rückzahlung 480e da wir alg 2 beantragt haben) wirds langsam echt übel. Spritkosten fürs Arbeiten usw kommen ja auch...halt das übliche was jeder so hat.

Beitrag von king.with.deckchair - 04.08.11 - 20:38 Uhr

Sprich mit dem SB im Jobcenter, trickst nicht rum. Bei uns im Jobcenter gab es schon Fälle, da ist es akzeptiert worden, dass ein Darlehen aus der Familie zum Ausgleich des Kontos genutzt wurde. Ist ja im Zweifel auch ein Arbeitslosigkeitsrisiko oder auch Vermittlungshemmnis, wenn z.B. irgendwann Lohnpfändungen eintrudeln.

LG
Ch.

Beitrag von chaosmal4 - 04.08.11 - 21:37 Uhr

Danke für deine Antwort!
Ja werd fragen, wenn sie es nicht genehmigen, dann hab ich Pech....Wünscht ich könnte denen tüss sagen, in den 3 Monaten mehr Ärger und Stress und Rechnungen.... wie gesagt, unterschreibs nicht das man mit ALG so super lebt.
Na ja bete das es nicht mehr lang ist! :-)

Beitrag von king.with.deckchair - 04.08.11 - 20:35 Uhr

Und du denkst, es fällt beim Prüfen der Auszüge nicht auf, dass da kein Geld zum Leben mehr abgehoben wird?

Glaub mir: Es fällt auf. Und Fragen in Richtung Schwarzarbeit sind dann nicht weit.

Beitrag von manavgat - 05.08.11 - 13:26 Uhr

Nein!


Mach einen Darlehensvertrag. Für alle Fälle. Auf keinen Fall das Geld einfach so über Euer Konto laufen lassen, das gilt dann als Einkommen.

Sondern:

Den Darlehensvertrag der ARGE vorlegen und darum bitten, dass der gegengezeichnet wird. Auf die Überweisung muss dann drauf: Darlehen lt. Vertrag vom......

Den Dispo lasst ihr am besten auf Null setzen.

Gruß

Manavgat