Mut zu anderen Koalitionen ??

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Beitrag von mecki23 - 05.08.11 - 12:36 Uhr

Hallo,


ich habe heute morgen mal den neuesten Politiktrend gesehen und wie es aussieht wird ROT-GRÜN wohl spätestens 2013 die Macht übernehmen.

Ich frage mich nur eines, kann sich keiner andere Koalitionen vorstellen ??

Man hört ja aus den Kreisen der FDP,dass man sich wieder mehr der SPD annähern will. Gleichzeitig sagt Herr Geißler von den GRÜNEN, man müsse sich mehr an die CDU halten.

Was haltet ihr mal von einem Durchbruch der alten Sache wie ROT-GRÜN und SCHWARZ-GELB ???


Gruss Andy

Beitrag von grafzahl - 05.08.11 - 13:46 Uhr

> Herr Geißler von den GRÜNEN

Quelle?

Und als Koalition kann ich mir alles vorstellen, sofern dies ohne die Nazis von NPD & Co. und ohne die Kommunisten der Linkspartei stattfindet.

Beitrag von zeitblom - 05.08.11 - 14:06 Uhr

"wie es aussieht wird ROT-GRÜN wohl spätestens 2013 die Macht übernehmen"

Ischa noch n bischen hin bis 2013....da fliesst noch ne Menge Wasser die Elbe herunter...und von "Macht" wuerde ich auch nicht reden, allenfalls von "Regierung".... ansonsten stimme ich dem Graf zu.

Beitrag von mecki23 - 05.08.11 - 14:19 Uhr

Hallo,


danke für die Antworten bisher.


Aber mal ehrlich, was haben denn bloss alle gegen die LINKEN ???


LG Andy

Beitrag von ong_xa - 05.08.11 - 14:42 Uhr

Die Linken sind eine Art umgedrehte FDP.

Beitrag von 71068 - 05.08.11 - 14:19 Uhr

Ich kann mir koalitionstechnisch alles vorstellen, was im Bereich des möglichen liegt.
Ampel- oder weitere Trikombinationen rufen allerdings sofort bei mir den Spruch hervor: "Viele Köche verderben den Brei".
Hatten wir hier auf Kommunalebene auch schon.

Ich, ganz persönlich, finde ja schwarz-grün sehr interessant. Ob es möglich sein kann, Wirtschaft, Umwelt und Soziales sinnvoll unter einen Hut zu bekommen.
Allerdings bin ich sehr überzeugt, dass weder Merkel noch Trittin da die richtige Personalauswahl sind.
Man sollte sich als Koalitionspartner (dessen Führung) schon irgendwie sympathisch sein, um konstruktives hinzubekommen.

Grundsätzlich nehem ich es aber, wie es kommt. Jede politische Ära hinterlässt gute und weniger gute Spuren in der Gesellschaft (ich klammere da natürlich Zeiten vor 1945 und jeglich rechtstendenzielle Parteien aus).

Beitrag von sarahg0709 - 05.08.11 - 14:31 Uhr

Hallo Andy,

ich könnte mich mit Schwarz-Grün anfreunden.


LG

Beitrag von mecki23 - 05.08.11 - 14:35 Uhr

Hallo,


wäre mal interessant zu wissen, warum SCHWARZ-GRÜN ??


LG Andy

Beitrag von sarahg0709 - 05.08.11 - 15:11 Uhr

Hallo Andy,

willst Du auf Grün-Schwarz raus?

Wahrscheinlich ist das Gewohnheit, das so zu nennen.


LG

Beitrag von mecki23 - 05.08.11 - 15:16 Uhr

Hallo,


eigentlich würde mich mehr interessieren warum du glaubst das SCHWARZ-GRÜN eine gute Alternative ist. Bisher gab es ja erst eine davon, die nicht voll durchgehalten hat (Hamburg)


LG Andy

Beitrag von sarahg0709 - 06.08.11 - 16:33 Uhr

Hallo Andy,

ehrlich gesagt, wäre mir eine rein schwarze Regierung am liebsten (ja haut mich, aber ich stehe dazu).

Die Roten haben völlig abgewirtschaftet und gegen die SED-Nachfolger habe ich per se eine Abneigung.

Die FDP ist als Koaltionspartner wohl auch mehr eine Lachnummer - leider.

Aber die Grünen haben sich doch deutlich gemausert.


LG

Beitrag von mecki23 - 06.08.11 - 18:05 Uhr

Hallo,


also ich haue dich gewiss nicht. Sicher ist eine rein schwarze Regierung ja auch nicht drin. Ich lasse jedem seine Meinung.

Ich persönlich bekenne mich halt zu den LINKEN. Ich finde ihr Programm als solches gut. Sicher wird sich nicht alles so umsetzen lassen was die sagen, aber ich finde sie hätten mal eine Chance an der Bundesregierung verdient.

Was die GRÜNEN angeht. Naja, ich befürchte so ein wenig dass das nur eine Momentaufnahme ist was wir jetzt mit denen erleben, ähnlich der FDP 2009. Ich glaube nicht dass die auf diesem Niveau bleiben werden und können.


LG Andy

Beitrag von manavgat - 05.08.11 - 18:21 Uhr

Na ja, frag doch mal Frau Ypsilanti, was dabei heraus kommt, wenn man es auch nur "denkt"....

Gruß

Manavgat

Beitrag von henriette.davidis - 05.08.11 - 18:58 Uhr

Na ja, hätte sie nicht vorher Stein und Bein geschworen, dass sie nicht im Entferntesten daran denkt, wäre vielleicht etwas anderes dabei herausgekommen.

Beste Grüße
hen

Beitrag von ong_xa - 07.08.11 - 14:01 Uhr

Es gibt eine ganze Reihe ähnlicher "Wortbrüche" von anderen Akteuren in der Politik. Warum ist trotzdem nur Ypsilanti (Lügilanti) derart medial geschlachtet worden?

Beitrag von mecki23 - 05.08.11 - 19:25 Uhr

Hallo,


nun ja das mag schon stimmen. Aber wenn ich mir mal so die letzten Wahlen ansehe und die Parlamente, da muss man sagen, die GRÜNEN und die LINKEN sind die einzigen wirklichen Gewinner. Selbst wenn die LINKEN in keine Regierung kamen. Somit scheinen ja durchaus nicht wenige nicht abgeneigt gegen die LINKEN.

LG Andy

Beitrag von grafzahl - 05.08.11 - 22:48 Uhr

> Somit scheinen ja durchaus nicht wenige nicht abgeneigt gegen die LINKEN.

Zu DIESER Aussage: 100% Zustimmung.

Beitrag von ong_xa - 07.08.11 - 14:08 Uhr

Es gibt eine breite Zustimmung für viele Punkte in den Wahlprogrammen der Linken. Das Potential ist eigentlich wesentlich höher, kann aber nicht ausgeschöpft werden. Das dürfte im Wesentlichen darab liegen, dass die Linke von Medien und den anderen Parteien in die Schmuddelecke gestellt werden und die Menschen daher eine gewisse Hemmschwelle haben.

Ich persönlich traue der Linken momentan nicht zu, ihre teilweise guten Einzelpunkte in ein tragfähiges Gesamtkonzept zu überführen und damit Koalitionen einzugehen.

Beitrag von nele27 - 08.08.11 - 12:21 Uhr

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Ich persönlich traue der Linken momentan nicht zu, ihre teilweise guten Einzelpunkte in ein tragfähiges Gesamtkonzept zu überführen und damit Koalitionen einzugehen.
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Seh ich ähnlich. Einiges, was ich mal in langen Diskussionsnächten "ausgearbeitet" habe, hab ich irgendwann zu meiner Überraschung im Programm der Linken gefunden :-)

Bei anderem stehen einem die Haare zu Berge, daher ist die Partei derzeit unwählbar.

LG

Beitrag von nisivogel2604 - 08.08.11 - 10:13 Uhr

Die FDP kriecht immer da rum, wo die meiste Macht zu riechen ist. Trittbrettfahrerpartei eben

Beitrag von james10 - 08.08.11 - 13:47 Uhr


Ich persönlich sehe das "Problem" darin, dass die Parteien zwar im Vorfeld der Wahlen, ihren gewünschten Koalitionspartner nennen -
wenn es aber darum geht, die Regierung zu stellen, glaube ich, dass sie sich denen annähern, mit denen sie eine mehrheitsfähige Koalition stellen. Und das muß dann nicht unbedingt der Wunschkanditat sein.

Was ich mich schon lange frage:
Warum ist es nicht möglich, das Wahlrecht dahin gehend zu ändern, dass die Wahlliste entsprechend erweitert wird?
Ich wähle auf der Liste einen Politiker und damit die Partei. Im Grunde habe ich aber keinen Einfluß auf eine folgende Koalition.
Wähle ich z.B. die FDP, dann heißt das aber nicht, dass mir die CDU / (FdP) -Regierung gefällt.
Warum ist es also nicht möglich, die Wahlliste um alle möglichen Koalitionsmöglichkeiten zu erweitern?
Dann habe ich nämlich die Möglichkeit, die beiden Politiker der Parteien zu wählen, von denen ich mir auch meine gewünschte Regierung erhoffe.

Letztendlich hat die Partei, die die meisten Wähler verzeichnet hat, auch nicht mehr die Möglichkeit, sich hinzustellen und zu sagen: "Wir haben einen Regierungsauftrag" und "sucht" sich die Partei, mit der sich das umsetzen läßt.
Dies ist eine Farce und bestimmt nicht im Sinne einer Vielzahl von Wählern.