Hallo!
Mal fiktiv gefragt: wenn ich durch eine Erkrankung nicht Autofahren kann (z.B. Fuß gebrochen), schreibt mich der Arzt automatisch krank?
Oder könnte man von einem Arbeitnehmer verlangen, dass er anderweitig zur Arbeit kommt, wenn er beispielsweise einer sitzenden Tätigkeit nachgeht, die er auch mit einem gebrochenen Fuß erledigen könnte? Wenn es ihm ansonsten gut geht?
LG
d.
Krankheitsbedingt kein Autofahren möglich, automatisch arbeitsunfähig?
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von daviecooper - 10.08.11 - 13:30 Uhr
Beitrag von scullyagent01 - 10.08.11 - 13:44 Uhr
Ich hatte - als Vertriebler - eine Sehnenscheidenentzündung. Logo: Autofahren geht nicht.
Als aber eine Tagung anstand, wollte ich mit einem Kollegen gemeinsam hin. Das wurde mir von meinem AG aus Versicherungstechnischen Gründen untersagt.
Ich kann mir gut vorstellen, das es mit einem gebrochenen Fuß genauso ist, zumal sich der Zustand durch die hin - und herfahrerei zur Firma ja eher verschlechtert, anstatt bessert.
scully
Beitrag von jogiyoda - 10.08.11 - 13:49 Uhr
es gibt wohl keinen Arzt in Deutschland der jemand mit gebrochenem Fuß NICHt krankschreibt.
Beitrag von hauke-haien - 10.08.11 - 15:09 Uhr
Was ist daran lustig?
Vielleicht, dass du keine Ahnung hast? Heutzutage kommen die Arbeitnehmer oft noch mit dem Kopf unter dem Arm zur Arbeit, da ist ein bebrochener Fuß noch harmlos!
Beitrag von manavgat - 10.08.11 - 16:01 Uhr
Dann weiß der Arbeitnehmer nicht was er wert ist.
Ich bin selbstständig und war wegen eines Bänderrisses wochenlang nicht in der Lage meiner Arbeit nachzugehen.
Gruß
Manavgat
Beitrag von sassi31 - 11.08.11 - 00:13 Uhr
Meine Kollegen incl. Chef haben mit Bänderriss gearbeitet. Fuß dabei hochgelegt natürlich. Aber die Firma war auch mitten in der Stadt und gut zu erreichen - auch ohne Auto.
LG
Sassi
Beitrag von jogiyoda - 10.08.11 - 16:05 Uhr
1€ Jobber vielkleicht denn wer so unqualifiziert ist das er unbedingt an der Arbeitsstelle erscheinen muß egal wie krank er ist muß zwingend ein Idiot sein.
Beitrag von schwilis1 - 10.08.11 - 16:21 Uhr
würd ich so gar nicht sagen. Mein Vater hat sich trotz 2 monaten mit max 2 stunden schlaf nachts (sein HAusarzt hat ihm einfach seine Drogen weggenommen (diazepane) jeden morgen in die Arbeit gequält (nebst Depressionen) d.h. auf den Bau (plus Autofahrt zur Arbeitstelle und zurück)! Er ist einfach zu pflichtbewusst und ein idiot.. ja doch.. ich geb es zu..ok du hast recht! (nebenbei... er ist endlich krankgeschrieben!)
Beitrag von jogiyoda - 10.08.11 - 16:29 Uhr
mein Vater war auch so ein Irrer (Herzinfarkt und prompt 2 Wochen später im Büro)
Beitrag von 1familie - 10.08.11 - 20:58 Uhr
der Arzt hat meinen Sohn genau zwei Wochen krankgeschrieben, als er einen gebrochenen Fuss hatte.
Danach war der Fuss übrigends immer noch gebrochen und er hatte ein Laufgips und konnt wieder gehen.
Beitrag von sarahg0709 - 10.08.11 - 14:06 Uhr
Hallo,
wenn es für den Arbeitnehmer möglich ist, z.B. per Taxi, in die Arbeit zu kommen mit Gehgips und er einer überwiegend sitzenden Tätigkeit nachgeht, dann wird er wohl in Erklärungsnot kommen, wegen einer Krankschreibung.
Mein Mann hatte mal einen Bänderriss im Fuss. 2 Tage danach saß er wieder im Büro totz Gips.
LG
Beitrag von king.with.deckchair - 11.08.11 - 17:58 Uhr
"wenn es für den Arbeitnehmer möglich ist, z.B. per Taxi, in die Arbeit zu kommen mit Gehgips und er einer überwiegend sitzenden Tätigkeit nachgeht, dann wird er wohl in Erklärungsnot kommen, wegen einer Krankschreibung."
Unfug.
Beitrag von gr202 - 12.08.11 - 19:45 Uhr
Wer soll denn das Taxi bezahlen??? Ich arbeite 50 km vom Büro entfernt und muß in der nächsten Zeit am Fuß operiert werden und werde bestimmt 4 Wochen ausfallen. Und die werde ich 100 %-ig krankgeschrieben werden.
Gruß
GR
Beitrag von cooky2007 - 10.08.11 - 15:41 Uhr
Klar gibt es bei gebrochenem Fuß eine Krankschreibung.
In unserer Familie ist es dann aber üblich, dass "Frau" den nicht fahrenden "Mann" ins Büro fährt wo er dann arbeiten kann.
Gesund ist es nicht, denn einen gebrochenen Fuß sollte man hochlegen, sonst kann Thrombose drohen.
So geschehen eine Generation vor mir, als "Frau" ihren "Mann" auch mit Gips ins Büro gefahren hat.
Beitrag von jogiyoda - 10.08.11 - 15:57 Uhr
und wenn es keine "Frau" gibt (Scheidung etc?)
Beitrag von sarahg0709 - 10.08.11 - 16:34 Uhr
Taxi.
Und das natürlich den AG zahlen lassen 
LG
Beitrag von jogiyoda - 10.08.11 - 16:46 Uhr
du wirst lachen mein Boss zahlt auch Taxi zum Flughafen (Parkhaus ist ihm zu teuer) und Mietwagen vor Ort ...
Beitrag von haarerauf - 10.08.11 - 16:55 Uhr
Krank und Arbeitsunfähig sind zwei paar Stiefel.
Kein Arzt kann dich "krank" schreiben.
Haarerauf die jetzt mal nicht mehr dazu schreibt
Beitrag von kati543 - 11.08.11 - 13:41 Uhr
Nein, du bist deswegen nicht automatisch krank. Entweder du hast einen gebrochenen Fuß - dann kannst du aber eher sowieso nicht arbeiten. Das hat nichts mit dem Auto zu tun, sondern damit, dass der Fuß geschont werden soll und du nicht im Büro herumrennen sollst. Ein gebrochener Fuß gehört nicht auf Arbeit. Das ist Blödsinn, dass man im Büro nur sitzt und sich nie bewegt. Man muß permanent was holen. Jedes mal würde der Fuß belastet werden und die sitzende Haltung ist auch nicht das Wahre für den gebrochenen Fuß.
Oder du hast eine andere Erkrankung, durch die du zwar die Eignung ein Fahrzeug zu führen verlierst, aber sehr wohl noch in der Lage bist, im Büro zu arbeiten. Dann wirst du auch nicht krank geschrieben. Eine solche Erkrankung wäre z.B. Epilepsie. Da hat man nach einem Anfall ein 2-jähriges Fahrverbot. Aber man bekommt keineswegs eine 2-jährige Krankschreibung.
