Wie am besten aus Dispot kommen ?

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Beitrag von mamamama0812 - 14.08.11 - 07:30 Uhr

Guten Morgen und einen #tasse für Euch :-)
Ich hab mal eine Frage.. wir hatten einen großen Umbau u dadurch kamen dann 2 unerwartete Rechnungen im nachhinein auf uns zu u seitdem sind wir immer so gegen Monatsende mit ca 1200€ im Dispot.. mein Mann u ich verdienen beide dazu.. aber wie es nun mal so ist, ist man einmal im Dispot ist es schwer wieder rauszkommen..
Mal ganz ehrlich, geht s einem von Euch auch so ? Was kann man am besten machen ??
LG

Beitrag von devadder - 14.08.11 - 08:25 Uhr

Man kann einen Kleinkredit oder auch Anschaffungskredit aufnehmen, damit den Dispo ausgleichen und in regelmäßigen Raten zurückzahlen. Gleichzeitig keinen Dispo mehr einrichten, sonst wird er in ein paar Wochen oder Monaten auch wieder ausgereizt sein und alles ist dann schlimmer als vorher. Falls man ihn doch behalten möchte, ist eiserne Disziplin gefragt, so, dass man ihn nicht für mal was zwischendurch, nur weil einem etwas gefällt, in Anspruch nimmt.

Beitrag von misslicious - 14.08.11 - 11:53 Uhr

Hallo :)

Mh... also ich denke das der Betrag von 1200€ noch absolut im Rahmen ist und keine Situation darstellt, aus welcher man so schnell nicht raus kommt.

Zu meinen Zeiten bei der NASPA habe ich ganz andere Kunden erlebt, mit Schulden, Krediten, ausgereizten Dispo Krediten und Kontopfändungen und da waren die Beträge deutlich höher!

Nichts desto trotz möchtest Du aus der Situation ja raus kommen und das am besten gestern! :)

Ich würde, bevor ich weitere Kredite etc aufnehme erstmal anfangen mit einer Einnahmen+Ausgaben Gegenüberstellung.
Die Ergebnisse davon sind oft sehr ernüchternd!
Man denkt immer ganz naiv "wir verdienen ja beide!" ... nichts desto trotz fällt einem bei so einer Gegeüberstellung oft auf, was man für Ausgaben hat und wieviele davon eigentlich unnötig sind!

Wenn Du dieses Ergebnis ausgewertet hast, siehst Du dann auch deutlich, wieviel Dir zur Verfügung bleibt um Rechnungen zu bezahlen, Einkäufe zu tätigen etc...
Der Rest MUSS dann konsequent auf dem Konto bleiben um von dem Dispo runter zu kommen! (So schnell wie möglich da runter zu kommen ist allein schon deshalb sinnvoll weil so ein Dispo Sollzinsen kostet und das nicht wenig)+ (Unabhängig davon würde ich den Dispo auch auf maximal 500€ runter schrauben um in diese Situation noch nicht einmal zu geraten!)

Um unnötige Ausgaben zu vermeiden hilft zur Not auch ein Haushaltsbuch bzw. eine Liste, auf der monatlich die Ausgaben aufgelistet werden und ein Betrag festgesetzt wird, der für den Einkauf übrig bleibt!
Einkaufen NUR mit Einkaufszettel! Und auch NUR das kaufen, was auf dem Zettel steht!
Dinge die man sonst mal gern mitnimmt weil sie ja gerade ach so günstig sind oder weil sie einfach gar so hübsch sind, dürfen in dieser Zeit konsequent nicht gekauft werden!

So hat man eigentlich immer einen Überblick was an Einnahmen und Ausgaben anfallen und WO das ganze Geld, welches man verdient eigentlich bleibt!

Solltest Du bei Deiner Einnahmen und Ausgaben Gegenüberstellung auf das Ergebnis kommen, das nach allen Ausgaben überhaupt nichts übrig bleibt um vom Dispo runter zu kommen, dann lohnt auch das Aufnehmen eines Kredites wenig um den Dispo auszugleichen!
Denn dann ist ja auchg logischerweise das Geld nicht da um die Kreditrate zu tilgen!

In dem Fall würde ich versuchen Ratenzahlungen und sonstige Rechnungen zu schieben ( Das mit dem "Gläubiger" aber unbedingt absprechen und schriftlich vereinbaren) um erstmal vom Dispo runter zu kommen und danach allen angefallenen Dinge in kleinen Raten zurück zu zahlen. Denn bei Unternehmen bzw. Gläubigern aller Art ist es meist möglich zu verhandeln und einen Zinsstopp auszuhandeln!
Das bedeutet, dass angefallene Rechnungen dann bei der Schuldsumme stehen bleiben aber keine weiteren Kosten wie Zinsen+Mahngebühren dazu kommen.

Bei einem Dispo ist das nicht möglich! Denn gerade an den hohen Zinsen verdienen sich Banken eine goldene Nase! Und wären diese Zinsen nicht so hoch, würde es sich für eine Bank auch nicht lohnen Dispo einzuräumen!

Viel Erfolg #winke


Beitrag von rosaundblau - 14.08.11 - 09:33 Uhr

Guten Morgen!

Du hast zwei Möglichkeiten:

1. Dispo von der Bank in einen Ratenkredit umwandeln lassen. Der Dispo ist sofort wieder auf Null und Ihr zahlt eine mtl. feste Rate ab.

2. Dispo jeden Monat um 100,- EUR reduzieren lassen. Ihr gebt Geld nur bis zu dem jeweiligen Limit aus, besser weniger!, in 12 Monaten sollte der Dispo abbezahlt sein.

Dispozinsen sind jedoch viel Höher als Zinsen für einen Ratenkredit.

vg rosaundblau

Beitrag von amory - 14.08.11 - 13:22 Uhr

Hallo,

ich habe es mit der 100 Euro Methode gemacht. Hat super funktioniert, ich hatte sogar meist 200 übrig am Ende, als ich mich mal diszipliniert habe. Die bank habe ich dann immer gebeten, das anzupassen.

Grüße, Amory

Beitrag von dk-mel - 14.08.11 - 13:50 Uhr

wenn erstmal ein dispo da ist, reizt man ihn auch aus...

hab selbst vor drei jahren 2000 euro (überzogener, teuer dispo) in einen kredit umwandeln lassen, der monatlich bedient wird und nur noch einen "sicherheitsdispo" von 200 euro, den ich aber vermeide anzurühren. im winter ist der kredit dann abbezahlt trotz kleiner raten und ich freu mich wie oskar#huepf

...über die raten sollte man sich genaue gedanken machen. ich wollte auch eigtl. schneller abzahlen, aber meine nette bearbeiterin meinte, da ich am ende der umschulung damals steckte, dass ich lieber kleinere raten nehmen sollte und die hab ich auch beibehalten...

...außerdem sollte man sich diesen kredit am besten immer mal wieder ansehen, und erst recht das, was man immer abzahlt. dann weiß man, dass es einem guten zweck dient und ist stolz drauf...