hallo ihr lieben,
ich hätte einfach mal gern eure meinung.
ich hab eine interessante stellenausschreibung gefunden und wurde 3 tage später angerufen zum vorstellungsgespräch, we lag dazwischen.
ich habe mich vorgestellt und es war ein sehr angenehmes gespräch, hatt keine halbe stunde gedauert. die leitung teilte mir am schluss mit, dass ihr erster eindruck anhand der unterlagen bestätigt hat.
jetzt kam die frage des probearbeitens und ich wusste nicht so recht. das problem ist, dass ich im anstellungsverhältnis bin. ich hoffe nur, dass die entscheidung sich dadurch nicht negativ auswirkt, ebenso die kündigungsfrist von 6 wochen...
jetzt bin ich am warten und hoffe auf eine positvie entscheidung. 2 wochen sind angedacht.
dieser job würde mich reizen.
wie würdet ihr das einschätzen und kann ich mit ner chance rechnen? ich habe auch anschließend ein feedback meinerseits geschickt und habe meinen eindruck und das interesse formuliert.
lg yms 
Fragen zum Vorstellungsgespräch
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Beitrag von yms79 - 18.08.11 - 13:13 Uhr
Beitrag von lena1309 - 18.08.11 - 13:25 Uhr
Hallo,
habe ich dich richtig verstanden, du hast das Probearbeiten abgelehnt?
Und als Grund hast du deine jetzige Anstellung genommen?
Da fehlen mir fast die Worte.
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass du dir damit ein Eigentor geschossen hast.
Und wie viele Tagen waren genau zwischen dem Gespräch und der E-mail?
Das kann ich nicht so genau erkennen.
Ich weiß nicht, aber ich würde wirklich auf den ersten Blick sagen, die Stelle kannst du vergessen. Sorry.
LG
M.
Beitrag von thea21 - 18.08.11 - 13:29 Uhr
Na Moment mal.
Wenn der potentielle Arbeitgeber um die aktuelle Anstellung weiß, dann ist eine Ablehnung so verwunderlich erstmal nicht.
Was wenn sie schwer frei bekommt und meinetwegen auch keinen Urlaub mehr hat?
Soll sie die Arbeit schwänzen? Wirft auch bestes Licht auf sie, aus Sicht des neuen AG.
Beitrag von lena1309 - 18.08.11 - 13:36 Uhr
Hier ist das Problem, dass man nicht weiß, aus welchem Bereich sie kommt.
Ich kenne Probearbeiten gerne mal als Probelauf auf menschlicher Ebene, ob man auf den ersten Blick mit dem Team kann.
Da habe ich bei einem Vorstellungsgespräch immer auch einen möglichen Termin fürs Probearbeiten im Kopf.
Außerdem kann die Absage als unflexibel und unvorbereitet ausgelegt werden.
Beitrag von thea21 - 18.08.11 - 13:40 Uhr
Okay, hier wären konkretere Infos, seitens der TE nötig!
Beitrag von yms79 - 18.08.11 - 15:08 Uhr
danke, du hast die problematik verstanden...trotz allem hab ich mich beworben und im lebenslauf steht es ja auch drin bzw. im bewerbungsanschreiben.
sie wissen darüber bescheid ^^
Beitrag von bruchetta - 18.08.11 - 14:20 Uhr
"...du hast das Probearbeiten abgelehnt?
Und als Grund hast du deine jetzige Anstellung genommen?
Da fehlen mir fast die Worte."
Find ich durchaus legitim.
Sie befindet sich in ungekündigter Stellung und kann nicht nach gut Dünken die Arbeit niederlegen, um woanders Probe zu arbeiten.
Beitrag von lena1309 - 18.08.11 - 14:21 Uhr
Lies mal meine Antwort, die ich Thea gegeben habe, dann erklärt sich das besser.
Beitrag von yms79 - 18.08.11 - 15:06 Uhr
nein, ich möchte aus meinem halbtagjob raus und in eine vollzeitstelle. das ist mein problem, der alte ag könnte mich rechtlich belangen und das sind meine bedenken.
ich würde schon gern probearbeiten und es ist mir ja auch nichts neues..
wie gesagt der job würde mich reizen ^^
lg
Beitrag von thea21 - 18.08.11 - 13:26 Uhr
Hallo,
die Frage ist, wie dein potentieller AG denn reagiert hat? Was hattest du für einen Eindruck, als du das Probearbeiten eher negativ gesehen hast.
Noch eine Frage: Kannst du für den Tag nicht Urlaub nehmen, um auch praktisch zu überzeugen?
Beitrag von snowwhite1974 - 18.08.11 - 15:04 Uhr
Urlaub nehmen und woanders Probe zu arbeiten? Find ich jetzt auch nicht so korrekt, weiß auch nicht ob das erlaubt ist. Ich würde mal sagen nein. Ich denke Probearbeiten kann man nur von Leuten verlangen, die gerade nicht im Job sind bzw. die nicht Vollzeit arbeiten.
Gruß snowwhite
Beitrag von yms79 - 18.08.11 - 15:12 Uhr
das geht nicht, das stimmt...zählt dann als schwarzarbeit...und auf so einen stress hab ic keinen bock...
tja, schwierig, aber dann werd ich egal welche chance sich bietet, immer dieses problem haben
Beitrag von fred_kotelett - 18.08.11 - 13:31 Uhr
Hi,
ehrlich gesagt würde ich einem Job bei dem ich Probe arbeiten müsste ohnehin nicht nachtrauern.
VG
Beitrag von thea21 - 18.08.11 - 13:44 Uhr
Im Ernst?
Ich sehe das eher als Bereicherung.
Probearbeiten heißt ja auch nicht zwangsläufig: Knechterei ohne Kohle und "Ich guck dir auf die Finger"
Ich finde es durchaus auch aus Arbeitnehmersicht wichtig zu erfahren wer da so arbeitet und wie man aus 1. Sicht das Klima einschätzt und ob man potentiell mit bestimmten Leuten "könnte".
Ich habe einmal so mächtig ins Klo gegriffen, das ich mich ärgere, DA nicht die Möglichkeit eines Probelaufes gehabt zu haben.
Nicht umsonst heißt es: Drum prüfe, wer sich ewig bindet.
Ich bin weder bestrebt alle Näse lang einen neuen Job zu suchen, weil mir klar wird, dass es nicht geht, noch leichtfertig einen (vielleicht) sicheren Job aufzugeben für einen Griff ins Klo.
Beitrag von bowh - 18.08.11 - 13:49 Uhr
finde ich gut. Ich würde auch Probearbeiten, aber es soll 3 Tage nicht überschreiten. Ist auch ganz m.M. !
Beitrag von fred_kotelett - 18.08.11 - 14:03 Uhr
Hi,
das mag sein.
In meinem Bereich ist das eben komplett unüblich.
Ich bin mir auch nicht sicher ob man nach 3 Tagen wirklich schon wissen kann, ob der Job einem liegt oder nicht.
Kommt wohl sehr auf die Tätigkeit an.
Beitrag von thea21 - 18.08.11 - 14:07 Uhr
Hallo,
Ja, das mit Sicherheit.
Zumindest finde ich es schonmal gut, die direkten Vorgesetzten zu beschnuppern, um wenigstens die komplette Antipathie auszuschliessen.
Der Rest zeigt sich dann eh erst. Und für mich beschränkt sich das, aus meiner Vorstellung, eh auf einen Tag, um die Rahmenbedingungen zu prüfen.
Beitrag von emestesi - 18.08.11 - 19:11 Uhr
Ich glaube auch, dass die Sache mit dem Probearbeiten stark branchenspezifisch ist. Gut, da wo es sich anbietet und es auch irgendwie möglich gemacht werden kann, mag es ja okay sein. Besonders, wenn es nur für 1 Tag ist. Ich hatte aber in meiner Bewerbungsphase ein Unternehmen, dass auf 2 Wochen Probearbeiten VOR jeglicher Vertragsvereinbarung gepocht hat; da habe ich ganz schnell abgesagt. Denn erstmal hätte ich dafür nicht nur auf Gutdünken hin meinen Urlaub, sondern eventuell sogar meinen damals noch bestehenden Arbeitsplatz dafür opfern müssen, wenn es herausgekommen wäre. Das wäre mir als Preis des "Beschnupperns" doch zu hoch gewesen. Denn nochmal: Wozu ist die Probezeit denn da? Aber wie du schon richtig sagst: Es ist von Bereich zu Bereich unterschiedlich ...
LG Emestesi
Beitrag von emestesi - 18.08.11 - 18:14 Uhr
Hallo Yms,
alsoooo - ich weiß ja nun nicht, in welcher Branche du tätig bist und inwieweit Probearbeiten dort gang und gäbe ist, aber allgemein einmal: Zur Probe für Jemanden arbeiten, während du in einem festen Arbeitsverhältnis stehst ist nicht ohne! Denn 1. wenn du z.B. Urlaub dafür nimmst und dein jetziger Arbeitgeber findet heraus, dass du zum Probearbeiten in einem anderen Unternehmen bist, ist der Teufel los! Und 2. stehe ich persönlich dem Probearbeiten mehr als skeptisch gegenüber. Es mag ja passen für Bewerber, die gerade nicht in einem Arbeitsverhältnis stehen oder frisch aus Studium/Schule kommen und es sich somit leisten können, probehalber seine Leistung zu zeigen; aber für gestandene Mitarbeiter, die noch in einem Arbeitsverhältnis stehen. Wozu ist denn die übliche Probezeit da?!
Von daher finde ich ganz richtig, dass du gesagt hast, dass du aufgrund deines bestehenden Arbeitsverhältnis nicht in der Lage siehst, mal eben auf Probe dort loszulegen. Das zeugt von Loyalität und Ehrlichkeit wie ich finde. Außerdem mal im Ernst: Welcher Arbeitgeber würde mit Kusshand eine Mitarbeiterin einstellen, die ohne mit der Wimper zu zucken mal eben nebenbei schwarz arbeitet?
LG Emestesi
