Mein Mann zahlt seit Mai in 50 Euro-Raten seine Schulden ab an einem Gläubiger.Über das Online-Banking hat mein Mann ein Dauerauftrag gemacht so wie es der Vollstreckungsbeamte wollte. Schon im ersten Monat kam ein Anruf von dem Vollstreckungsbeamten das Geld wäre nicht eingegangen.Mein Mann dachte sie konnten nicht abbuchen und hat die 50 euro nochmals so überwiesen.
Heute stand der nette Herr wieder vor der Tür und teilte mir mit die Raten für Juli und August würden fehlen.Mein Mann schaute dann rein und man konnte nichts von einer Rückbuchung sehen.Um uns ganz sicher zu sein riefen wir bei der Bank an die uns auch bestätigt hat das die Raten überwiesen sind.Wir schauten nun auch noch mal nach Mai zurück und siehe da , mein Mann hatte doppelt gezahlt denn im Mai ging die Rate auch ein.Jetzt sollen wir per Fax den Beweis schicken das es überwiesen wurde also die Auszüge.Mir kommt es vor wie eine Masche von dem Vollstreckungsbeamten.Wir haben auch noch mal alles nachgeschaut ob vielleicht ein Zahlendreher vorhanden ist , doch es ist alles okay.
Lg
Glaube man möchte uns über den Hut ziehen
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von elefantenbein - 24.08.11 - 13:54 Uhr
Beitrag von thea21 - 24.08.11 - 13:57 Uhr
Vollstreckungsbeamter = Gerichtsvollzieher?
Oder ein Inkassofutzi?
Beitrag von windsbraut69 - 24.08.11 - 14:14 Uhr
Was meinst Du mit "Vollstreckungsbeamter"
und warum schaut Dein Mann nicht nach, bevor er ein zweites Mal überweist?
Habt Ihr den korrekten Verwendungszweck angegeben?
Gruß,
W
Beitrag von thea21 - 24.08.11 - 14:15 Uhr
Das frage ich mich allerdings auch! Da kann ja jeder kommen. Erstmal in Ruhe schauen, ob alles richtig gelaufen ist und dann handeln!
Beitrag von miau2 - 24.08.11 - 16:34 Uhr
Hi,
wenn ihr alles korrekt überwiesen habt könnt ihr das ja problemlos nachweisen (Kontoauszug).
Was mir mal (allerdings ging es um eine stinknormale Ratenzahlung) passiert ist war dass mir die Firma, die das Geld erhalten sollte ein falsches Konto genannt hat...ergo haben sie auf dem Konto, wo sie das Geld haben wollten nie einen Zahlungseingang bemerkt...dazu ein unfähiger Kundenservice, der nicht in der Lage war, mal irgend etwas zu einem vorgang und Telefonaten diesbezüglich aufzuschreiben...es zog sich über Monate hin, ich habe brav und pünktlich bezahlt und hatte permanent die Drohung, dass sie die Waschmaschine wieder abholen würden...eingeschickte Kopien von Kontoauszügen wurden vom KUndenservice verschlampt - es zog sich und zog sich, und es war nicht mein Fehler.
Am Ende gab es eine lapidare Entschuldigung vom Versandhaus, nach MOnaten mit Drohbriefen und teuren Anrufen beim Kundenservice (war vor dem Flatrate-Zeitalter...ich habe noch jeden Anruf bezahlt, auch bei normalen Rufnummern) - und nicht mal mein ausdrückliches Verbot, mir in Zukunft ihre WErbung zukommen zu lassen (gekauft hätte ich da nie wieder etwas) wurde beachtet. Nun gut, dieses Versandhaus gibt es nicht mehr...
Das nur als Beispiel, wie schnell es gehen kann, wenn man einen kleinen Fehler von einer Seite mit totaler Unfähigkeit kombiniert...böse Absichten würde ich da aber niemandem unterstellen. Mit derartigen Verdächtigungen wäre ich auch ziemlich vorsichtigt.
Faxt die Auszüge (vergesst nicht alles, was die nichts angeht zu schwärzen, dafür muss man die natürlich erst kopieren) und guckt, ob es sich damit klärt.
Viele Grüße
Miau2
Beitrag von sassi31 - 24.08.11 - 19:22 Uhr
Habt ihr nach der ersten Mahnung mal nachgesehen, ob die Bankverbindung beim Dauerauftrag richtig angegeben ist? Und den Verwendungszweck überprüft?
Gruß
Sassi
Beitrag von nick71 - 25.08.11 - 09:42 Uhr
"Über das Online-Banking hat mein Mann ein Dauerauftrag gemacht so wie es der Vollstreckungsbeamte wollte."
Ein GV o.Ä. führt lediglich die Aufträge des Gläubigers aus...selber hat der erst mal gar nix zu wollen. Wenn der Gläubiger z.B. behauptet, dass keine Rate eingegangen ist, wird der GV auf dessen Auftrag hin aktiv (also beim Schuldner vorstellig).
"Mir kommt es vor wie eine Masche von dem Vollstreckungsbeamten."
Wenn du das glaubst, kannst du ja sicher auch begründen, was der GV davon haben sollte? Es geht hier schließlich nicht um SEIN Geld. Und bei entsprechenden Betrügereien würde er zudem seinen Job riskieren.
Beitrag von thea21 - 25.08.11 - 11:51 Uhr
Danke für die Antwort deinerseits!
Jippieh! So macht ein Forum doch Spaß!
Beitrag von windsbraut69 - 25.08.11 - 15:28 Uhr
Recht hast Du.
Das passiert in letzter Zeit immer häufiger...
