Guten Morgen,
vlt könnt Ihr mir weiterhelfen: wenn mein Mann und unsere Kinder in der PKV sind - ich aber weiterhin gesetzl. pflichtversichert - bleiben die Kinder-Krank Tage dann bestehen? Also ist es eine Leistung meiner Krankenkasse für mich oder entfällt sie mit Austritt der Kinder aus der GKV ????
Kurze Frage zur PKV & Kinder - Krank Tage
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Beitrag von turmmariechen1 - 29.08.11 - 08:21 Uhr
Beitrag von ichbins04 - 29.08.11 - 08:51 Uhr
hallo,
diel eistung entfällt, wenn eure kinder in die pkv gehen und ihr das nicht extra mitversichert habt.
denn es ist eine leistung für die kinder
gruß
Beitrag von turmmariechen1 - 29.08.11 - 08:59 Uhr
Beitrag von miau2 - 29.08.11 - 09:05 Uhr
hi,
vielleicht noch als Ergänzung zu der richtigen Antwort:
Falls wirklich mal Not am Mann ist gibt es Gerichtsurteile, wonach AN bei kranken Kindern eine bestimmte Anzahl Sonderurlaubstage nehmen können. Ich meine mich daran zu erinnern, dass irgendein Gericht "5 Tage im jahr" als angemessen angesehen hat.
Und die sind unabhängig von der Art der Krankenversicherung.
google mal, wenn du das genau wissen willst - ich kann dir leider nicht sagen, wo ich das gelesen hatte. Könnte evtl. Finanztest gewesen sein.
Viele grüße
miau2
Beitrag von turmmariechen1 - 29.08.11 - 09:11 Uhr
Danke - wir haben drei Kinder - ich denke, dass ist ein eindeutiger Grund für uns nicht zu wechseln - mal sehn, was die Versicherung dazu sagt .....
Beitrag von vwpassat - 29.08.11 - 10:01 Uhr
- mal sehn, was die Versicherung dazu sagt .....
Wer oder was soll was dazu sagen?
Der Bittsteller, der die PKV an den Mann bringen will - wird Euch auch das noch schönreden.
Beitrag von ayshe - 29.08.11 - 10:07 Uhr
Ist es nicht auch viel günstiger, wenn die Kinder bei dir gesetzlich versichert bleiben?
Welche Versicherung meinst du jetzt?
Was die Private sagen wird, wenn sie die Kinder nicht bekommt oder die gesetzliche, wenn sie bleiben?
Ist doch schnurzpiepe, was sie sagen
Beitrag von turmmariechen1 - 29.08.11 - 10:14 Uhr
Danke für Eure Beiträge. Ich meinte damit eigentlich, ob es eine Möglichkeit gibt, dies mitzuversichern. Also, was sie "dazu sagt" oder vorschlägt.
Nein, mitversichern bei mir geht nicht. Ich verdiene viel weniger als mein Mann und bin dieses Jahr auch noch in Elternzeit.
Beitrag von ayshe - 29.08.11 - 10:20 Uhr
Ach so, dann habe ich das völlig falsch verstanden.
Tja, dann wirst du sehen, was für welches Geld machbar ist.
Beitrag von ayshe - 29.08.11 - 10:22 Uhr
Hat denn dein Mann die Möglichkeit, sich freiwillig gesetzlich zu versichern?
Aber wahrscheinlich nicht, sonst wäre dieses Thema gar nicht erst aufegkommen.
Ich fand es schon recht teuer, meine Tochter mit in die private Vers. zu nehmen und habe dann gewechselt in die freiwillige Gesetzliche.
Aber das ist eben nicht immer möglich.
Beitrag von miau2 - 29.08.11 - 10:48 Uhr
Hi,
unsere Kinder sind bei mir freiwillig gesetzlich versichert, mein Mann ist privat versichert.
Das kostet natürlich Beiträge, und die Leistungen sind die normalen einer gesetzlichen KV (wobei die für Kinder erheblich umfangreicher sind als für ERwachsene).
Wir zahlen pro Kind aktuell knapp 150 Euro im Monat (keine Ahnung, wie viel der AG noch beisteuert), dafür haben wir keine Eigenbeteiligung (gibt es ja bei vielen - besonders den "günstigen" -privaten KVs, und mit unserem dauerkranken Kleinen würden wir die garantiert voll zahlen müssen).
Und wir haben halt dadurch den Vorteil, dass wir zumindest meine Kind-krank-Tage haben (da ich auch gesetzlich versichert bin). Neben einigen anderen vorteilen, die die gesetzliche KV speziell für Kinder bietet. Fürs KH haben wir eine Zusatzversicherung (gibts für Kinder - wenn sie vorher gesund sind - schon sehr günstig).
Mein Mann hat leider vor vielen Jahren den Fehler gemacht, in die private einzutreten, und da er seit dem immer über der Grenze verdient kommt er da auch nicht mehr raus - eine beitragsfreie Familienversicherung geht also definitiv nicht, mein Einkommen würde auch mit einem vollzeitjob nicht höher liegen als seins.
Viele grüße
miau2
Beitrag von cgwkmg - 29.08.11 - 18:51 Uhr
Ich finde das aber superteuer dafür, dass man dann nur gesetzliche Leistungen hat.
Wir zahlen pro Kind 140 Euro in der Privaten, haben null Eigenanteil, Jahresrückerstattung von 30 Euro/Monat/Kind, kriegen überall zackig Termine und noch nie hat die Private wegen irgendetwas gezickt. Kieferorthopädie wird nachher auch zu 90% übernommen wo meine Freundinnen bei ihren Kinder über hohe Eigenanteile stöhnen. Wir haben zwar auch mal gezuckt und uns Gedanken gemacht, ob nicht eine gesetzliche Versicherung für uns alle praktischer wäre aber ganz ehrlich: Die Gesetzlichen sind eh pleite und wo kein Kuchen ist kann man keinen verteilen. Die Kinder, die heute so schön kostenlos in einer Familienversicherung sind, die werden in 20 Jahren die Zeche zahlen entweder in Forn von horrenden Beiträgen oder in Form von extrem eingeschränkten Leistungen. Die PKV wird zwar auch nicht billiger aber wenigstens zahlt sie alles - jedenfalls alles was wir benötigen.
Der Schritt im AMNOG mit dem Wunschmedikament ist auch der Einstieg der gesetzlichen in das Erstattungssystem. Und wo der Gesetzliche Abzüge hat, bekommt es der PKV-Patient komplett erstattet. von dem Bauchgepinsel bei den Ärzten und auch in der Apotheke (bin selber Apotheker und weiß wovon ich rede) fange ich gar nicht erst an.
Beitrag von turmmariechen1 - 29.08.11 - 19:53 Uhr
Danke für den Beitrag. aber nochmal konkret zu meiner Frage: was mache ich denn zB im Krankheitsfall meiner Kinder? Unbezahlten Urlaub??? Bekomme ich in dem Fall jederzeit???
Beitrag von miau2 - 30.08.11 - 12:04 Uhr
Hi,
wie schon gesagt - google mal nach Gerichtsurteilen zum Thema "Sonderurlaub" für diesen Fall. Zumindest ein paar wenige Tage hättest du damit abgedeckt.
M.W. nach - ohne Gewähr - muss der AG dir unbezahlten Urlaub gewähren, wenn die Kinder krank sind. Nichts anderes ist es ja, wenn man "Kind-krank-Tage" nimmt - unbezahlter Urlaub, der nur bei gesetzlich versichertem Kind und gesetzlich versichertem Elternteil dann von der Kasse teilweise bezahlt wird.
Generell solltest du dir aber einen Plan B zulegen....es gibt ja "krank" und "krank". Wenn meine Kinder so richtig schwer (oder ansteckend) krank sind haben wir auch keinen Plan B, den erwartet mein zukünftiger AG auch nicht (Zitat: kranke Kinder gehören zu einem Elternteil). Aber wenn mein Kleiner mal wieder tagelang an einer Erkältung herumdoktort, gerade so nicht fit genug für die Krippe, ansonsten aber gut drauf ist - dann haben wir einen Plan B, der es uns Eltern trotzdem ermöglicht arbeiten zu gehen.
Mein Mann konnte in den letzten Jahren auch immer mal recht spontan einen Gleittag einschieben, wenn Kind(er) und ich total krank waren...auch eine Variante, wenn es eine entsprechende Regelung gibt in der Firma. Da, wo ich jetzt anfange habe ich auch Anspruch auf eine bestimmte Anzahl Gleittage im Jahr (logischerweise nur, wenn mein STundenkonto es hergibt) - die werde ich mir dann auch für solche Gelegenheiten aufsparen.
Viele Grüße
Miau2
Beitrag von turmmariechen1 - 30.08.11 - 12:27 Uhr
Vielen Dank für Deine Beiträge. Wir haben uns gegen die PKV entschieden. Die Nachteile wiegen (für uns) zu schwer.
Beitrag von miau2 - 30.08.11 - 09:24 Uhr
Tja, mag alles richtig sein.
Die einzige Kasse, die meine (gesundheitlich vorbelasteten) Kinder nach der Hochzeit genommen hätte wäre vermutlich - dank Kontrahierungspflicht - die von meinem Mann gewesen. Wissen können wir das natürlich nicht, vielleicht hätte die eine oder andere (ggfs. mit schönen Aufschlägen) sich auch bereit erklärt.
Die von meinem Mann wäre so richtig teuer geworden für die beiden, denn was für ihn damals als genau das richtige erschien ist für Kinder leider kein guter Tarif.
Abgesehen davon: auch wir haben keine nennenswerten Wartezeiten. Wir haben das Glück, in einer Region mit hoher Ärztedichte zu wohnen, und unser Kinderarzt macht keinen Unterschied (was die Kinnlade von dem einen oder anderen privat versicherten gen Boden wandern ließ). Wir warten weder beim Augenarzt noch beim HNO lange auf Termine. Geschweige denn auf spezielle Untersuchungen im KH.
Wir haben nur Krankenhäuser mit Zweibettzimmern (besser wäre die Leistung der PkV meines Mannes auch nicht gewesen). Wir haben Leistungen, die seine PKV definitiv nicht übernommen hätte (Kind-Krank-Tage zumindest für mich, Rooming in - schon mehrfach in Anspruch genommen, Reiseimpfungen...).
Mag ja sein, dass du den ideal-Tarif gefunden hast, herzlichen Glückwunsch, nur - für uns hätte es den vermutlich nicht gegeben.
Abgesehen davon, dass alle PKV, die nicht wesentlich teurer gewesen wären irgendwo einen Knackpunkt gehabt hätten.
Beitragsrückersattung gibts bei meinem Mann übrigens auch. Nichts, was man mit Kindern, die über lange Zeit eine Frequenz von 2-3 Arztbesuchen pro Woche hatten einplanen sollte.
Und wenn ich mir die Beitragsexplosionen bei meinem Mann in den letzten Jahren so ansehe - dagegen war jede Erhöhung der Beiträge in den gesetzlichen ein Witz. Das mag natürlich auch von seinem Tarif abhängen - Glücksspiel halt.
Wir haben unsere Wahl noch keinen einzigen Tag bereut. Und wir haben schon einiges durch, gesundheitlich.
Wirklich notwendige Kiefernorthopädie erstattet die GKV übrigens zu 100%, allerdigns erst, wenn man die Behandlung abgeschlossen hat. Ansonsten steht es mir natürlich frei, für ein paar jahre (bis klar ist, ob man eine Spange braucht oder nicht) oder auch für länger (kann ja auch für später Sinn machen) eine Zusatzversicherung abzuschließen.
Meine Mutter hat gerade einen Riesenterz mit ihrer privaten KV durch, als bei ihr die Zähne gemacht werden mussten. So toll waren die Leistungen ihrer KV dann wohl doch nicht (da sie teilweise beihilfeberechtigt ist war das, was übrig blieb dann aber zum Glück auch nicht so ein Drama).
Was uns zusätzlich zur GKV wichtig ist schließen wir über (für Kinder ja relativ günstige) Zusatzversicherungen ab - damit fahren wir immer noch günstiger als mit dem für Kinder teuren Tarif meines Mannes, und auch günster als in den Tarifen, wo all das, was wir wollten enthalten war (wenn die uns überhaupt genommen hätten, was ich wie gesagt stark anzweifele). In diesen Tarifen hätten wir halt für endlos viel Schnickschnack mitbezahlen müssen - was ich bei einer sehr gezielten Auswahl der Zusatzversicherung nicht muss.
Jedem das seine - für uns war und ist es genau das richtige.
Viele grüße
miau2
Beitrag von kati543 - 29.08.11 - 09:33 Uhr
DAS ist nur ein Grund, nicht in die PKV mit den Kindern zu wechseln. Weitere Gründe wären:
* Kuren
* Haushaltshilfe
* Therapien, die nur bis zu einer bestimmten Höchstanzahl genehmigt werden
* starrer Hilfsmittelkatalog
Beitrag von nofoodbaby - 30.08.11 - 21:56 Uhr
Hallo,
die Kinder-Krank Tage gewährt ja der AG, bezahlt wird ein Teil des Verdienstausfalls von der KK des Kindes wenn diese das absichert. Wir haben das nicht drin, ich bekomme aber trotzdem die Kinder-Krank Tage wenn notwendig, nur halt eben unbezahlt.
Viele Grüße!
