Einmal Kaiserschnitt - immer Kaiserschnitt?

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Beitrag von lara29 29.08.11 - 11:01 Uhr

Hallo!
Ich bin das 2. Mal schwanger und habe bereits einmal per Kaiserschnitt entbunden.

Eben hat mir eine Bekannte erzählt, ihr FA sagt, wenn man nach einem Kaiserschnitt normal entbinden will, geht es zu 30% gut, zu 70% gibt es Komplikationen.
Es gab bei ihm kürzlich den Fall, dass die Frau normal entbunden hat und die Narbe sei aufgebrochen. Das Kind ist im Bauch gestorben und die Frau ist nur knapp dem Tod entgangen #schock

Hab noch nie von sowas gehört. Ist das jetzt die Ansicht von diesem FA, weil er so etwas erlebt hat, oder ist das Risiko wirklich so hoch?

Was sind eure Erfahrungen damit?

Vielen Dank und liebe Grüße!
Lara

Beitrag von isi1709 29.08.11 - 11:12 Uhr

Hi,

vlt. solltest du die Frage eher in Geburt & Wochenbett stellen?

LG

Isabel
38. SSW

Beitrag von lara29 29.08.11 - 11:20 Uhr

Stimmt! Danke für den Tip!
LG

Beitrag von kruemmel_77 29.08.11 - 11:12 Uhr

Hi Lara,

ich bin auch zum 2. Mal schwanger. 1. Kind kam per Kaiserschnitt.
Ich denke so grundsätzlich kann man daß nicht sagen. Es hängt ja auch damit zusammen, warum der 1. Kaiserschnitt gemacht wurde.
Ich habe jedenfalls vor es erstmal normal zu versuchen. Sowohl meine Hebammen als auch meine Ärztin sehen darin kein Risiko. Ich habe bei meinem letzten Arzttermin nämlich genau diese Bedenken angesprochen und sie sagte es wäre äußerst selten, daß eine Narbe reißen würde. Ihr wäre dies noch nie passiert. Inzwischen habe ich auch einige Frauen kennengelernt, die nach Kaiserschnitt normal entbunden haben. Das macht Mut.
Wünsche Dir alles Gute. Wie weit bist du denn?

Gruß
Silvia

Beitrag von lara29 29.08.11 - 11:17 Uhr

Danke für Deine Antwort!
Ich bin ab morgen in erst in der 14. Woche, hab also noch Zeit bis dahin. Aber das Gespräch von vorhin hat mich sehr beunruhigt.
Dir auch alles Gute!

Lara

Beitrag von qrupa 29.08.11 - 11:12 Uhr

Hallo

das Risiko für eine Ruptur, also das die Narbe aufreißt liegt bei ca 0,45%
Und das es dann so dramatische Folgen hat ist eher selten.
Außerdem gibt es einiges was man vorbeugend tuen kann. Einleitungen und Wehenfördernde Maßnamen sollten z.B. nach einem KS nicht gemacht werden weil das Risiko für solche Komplikationen dabei enorm ansteigt (ist vielen Kliniken leider egal) und idealerweise sollte man unter der Geburt die Körperhaltung einnehmen können die einem am angenehmsten ist und die die Narbe entlastet. Auch eine PDA sollte lieber nicht sein, ist auch vielen Kliniken egal.

Unter guten Bedingungen liegt die Wahrscheinlichkeit einer problemlosen Geburt nach einem KS bei ca 80%.

Ich hab meine erste Tochter per KS bekommen und die zweite war eine geplante Hausgeburt. es gibt also nichts was nicht möglich wäre nach einem KS, solange alles gut verheilt ist.

Beitrag von 7ascha 29.08.11 - 11:14 Uhr

hallo!

Keine Panik! einmal ks heißt NICHT immer ks.
ich hatte mein erstes kind per ks entbunden und nr. 2 spontan und ohne komplikationen. nr. 3 soll bitte auch spontan und auf normalem wege kommen ;-)

natürlich wird unter der geburt die ks narbe beobachtet und auch mal per us nachgesehen. wenn du gerne normal entbinden willst, solltest du es auch versuchen...das kannst du aber auch im vorfeld mit deinem arzt absprechen. wenn die naht nicht gut verheilt ist oder so, wird er dich schon warnen!
sollten komplikationen auftreten, können die ärtze rechzeitig eingreifen!


liebe grüße, tascha

Beitrag von bjerla 29.08.11 - 11:15 Uhr

Mein erstes Kind kam per KS. Bisher steht ein weiterer KS noch nicht wieder im Raum. Sicher gibt es Umstände, unter denen einem dann eher zum 2. KS geraten wird, aber bisher spricht nichts gegen eine Spontangeburt bei mir. Entscheiden werde ich das - wie beim 1. Kind auch - erst ganz am Ende der SS.

LG B. (34.ssw)

Beitrag von fuenfermama 29.08.11 - 11:50 Uhr

Eine Bekannte hatte beim ersten Mal einen Kaiserschnitt und hat zweieinhalb Jahre später Zwillinge spontan entbunden, also nur Mut!