Hallo ihr lieben,
also...nach 5jähriger "Pause", will ich wieder arbeiten gehen, als Verkäuferin in TZ.
Mein problem?
Ich kann keine gescheite Bewerbung zusammen fassen, zumal sich die Art der Bewerbungen jede paar Monate ändert
.
In den Läden wo ich mich bewerben will, suchen sie keine Arbeitskräfte (will mich auf gut Glück bewerben)....und da liegt auch das Problem...wie fange ich am besten an???
Bin gelernte Kosmetikerin und Nageldesignerin.Habe auch als Verkäuferin gearbeitet. Nur da musste ich keine Bewerbung abgeben weil es sich so erledigt hat.
Meinen Lebenslauf hab ich schon!!!
Könntet ihr mir bitte ein paar tipps geben??
Wäre echt toll
LG
couchel
Bewerbung als Verkäuferin
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Beitrag von couchel - 30.08.11 - 12:13 Uhr
Beitrag von bruchetta - 30.08.11 - 12:20 Uhr
Ich würde vorab (telefonisch) nachfragen, ob eine Bewerbung Aussicht auf Erfolg hat.
So hast du zumindest schon mal Kontakt aufgenommen und weißt u.U. auch den Namen des Filialleiters.
Und Du schreibst nicht zig Bewerbungen auf blauen Dunst. Das kann nämlich recht teuer und frustrierend werden.
Normalerweise werden ja vakante Stellen in irgendeiner Form veröffentlicht und sei es nur durch einen Aushang im Geschäft.
Sonst können die Arbeitsplätze ja nicht besetzt werden.
Beitrag von cami_79 - 30.08.11 - 13:44 Uhr
Hi couchel,
so so "die Art der Bewerbung wechselt alle paar Monate"
- nun ja ... soooo gravierend ist das nicht
, aber du hast recht, wenn man mehrere Jahre nicht mehr im Thema drin ist, quält man sich eher mit dem Bewerben.
Schau mal auf dieser Seite http://www.karriereexperten.com/ , da gibt es viele Adressen von Bewerberberatern. Da wählst du im Suchfeld "Bewerbung" aus und schon findest du Ansprechpartner. Viele arbeiten deutschlandweit und auch schnell und unkompliziert online. Einfach mal Preise anfragen. In manchen Fällen (Einzelfallentscheidung) trägt eine Einzelberatung auch das Arbeitsamt (weiß ja nicht ob du schon länger suchend bist etc. ...).
"Wild" bewerben würde ich mich nicht, da hagelt es zu viel Frustration wegen Absagen. Auch bei Initiativbewerbungen würde ich vorab anfragen und klar stellen ob das generell gewünscht ist (manche heben die Mappen auf, manche werden dir sagen dass eventuell in 2 Monaten was frei wird, manche werden sagen: bitte nicht senden, wir versinken hier in Papier). Dann erfährst du auch gleich ob eventuell lieber ne E-mail-Bewerbugn gewünscht wird oder die klassische Mappe usw.
Grüße
Beitrag von snowwhite1974 - 30.08.11 - 14:24 Uhr
Hallo,
also nix für ungut aber für ne Verkaufsstelle im Einzelhandel einen "Karriereexperten" zu bemühen - ich glaub das kriegt man auch hin wenn man sich in der Stadtbibliothek einen Bewerbungsratgeber ausleiht oder im Internet nicht nur bei urbia unterwegs ist...
Zumal es Bewerrbungstipps auch in Frauenzeitschriften und den Wochenendbeilagen der Lokalzeitung gibt - bei uns zumindest.
Gruß snowwhite
Beitrag von cami_79 - 30.08.11 - 15:15 Uhr
Ich weiß ja nicht wie lange die Dame schon sucht und weshalb es eine 5-jährige Auszeit gab (arbeitslos?)
. Manche Menschen kommen mit klassischen Bewerbungsratgebern nicht zurecht, auch nicht mit Tipps aus der Zeitung oder kopieren schlichtweg was sie da sehen ohne es auf sich selbst richtig anzupassen.
Für ne Teilzeitstelle im Verkauf würde ich da sicherlich auch keinen Dienstleister für 300 Euro buchen, aber es gibt auch Angebote unter 100 Euro, bei denen man Lebenslauf und Anschreiben abgerundet bekommt, sowie Strategie-Tipps etc., bevor man noch länger daheim rumhockt, finde ich sind dann 70-80 Euro gut investiert. Man muss das nur mal ins Verhältnis setzten was man an Kohle verliert wenn man noch länger daheim ist.
Bewerberberatung ist nicht nur was für Menschen die "Karriere" machen wollen, sondern das gibt es auch ganz bodenständig für Otto-Normal-Verbraucher, die einfach zwei linke Hände haben und sich die Finger und die zunge beim Formulieren verknoten. Manchmal ist man auch ein bissel betriebsblind und verbaut sich unabsichtlich gute Chancen usw. ...

