Hallo zusammen,
bin schwanger und plane ein wenig meine finanzielle Zukunft. Angedacht habe ich 12 Monate Elterngeld zu beziehen und dann im 2. Jahr (also 2 Jahre Elternzeit) eine Teilzeitstelle anzunehmen. Darf ich das? Wie macht Ihr das so finanziell "nach" dem Elterngeld?
Danke und VG musikschnecke1
Arbeiten nach Elterngeld
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Beitrag von musikschnecke1 - 31.08.11 - 10:49 Uhr
Beitrag von zwiebelchen1977 - 31.08.11 - 11:01 Uhr
Hallo
Erstmal hast du 2 Monate Mutterschutzgeld und dann 10 Monate EG. Also Geld bis zum 1 Geburtstag.
Und ja, du darfst im 2 Jahr arbeiten gehen, auch Teilzeit.
Bianca
Beitrag von musikschnecke1 - 31.08.11 - 11:19 Uhr
Hallo Bianca,
danke....also kann ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber 2 Jahre Erziehungsurlaub einreichen ggf. auf 3 Jahre verlängern und ab dem 1. Geburtstag dann (mit Genehmigung meines "alten" AG) irgendwo auf Teilzeit arbeiten gehen? Das kann mir dann ja nicht auf das vorher gezahlte EG angrechnet werden, gell?!
Liebe Grüße und nochmal DANKE!
Daniela
Beitrag von zwiebelchen1977 - 31.08.11 - 11:20 Uhr
Hallöchen
Ja, genau so kannst du es machen.
LG
Bianca
Beitrag von delfinchen - 31.08.11 - 11:12 Uhr
Hallo,
ich hatte das Elterngeld auf zwei Jahre auszahlen lassen.
Die zwei Jahre Erziehungszeit sind nun vorbei, Elterngeld gibt es schon seit Juli nicht mehr, und ich fange jetzt wieder an in Teilzeit zu arbeiten. Für die Stunden, die ich Teilzeit arbeite, bekomme ich etwa (+/- 50 Euro) den Betrag, den ich als Elterngeld bezogen habe. Damit sind wird ganz gut ausgekommen, da ja mein Mann Vollzeit arbeitet.
Nächstes Jahr, wenn die Mäuse in den KiGa kommen, werde ich statt 25% ca. 40% arbeiten, so dass wir dann etwas mehr Geld zur Verfügung haben werden als jetzt. Was dann aber ja auch nötig ist, da ja zweimal der Kindergartenbeitrag dazukommt (gut, dafür fallen die Windeln weg
).
LG,
delfinchen
Beitrag von cgwkmg - 31.08.11 - 11:26 Uhr
Hallo,
ich bekomme das dritte Kind. Beim ersten gab es noch kein Geld, bin danach ganz zuhause geblieben, habe für das zweite Kind 300 Euro Sockelbetrag bekommen und arbeite, seit er 8 Wochen alt ist auf 400 Euro-Basis (einen Tag/Monat plus Urlaubsvetretungen), bei diesem Kind beantrage ich auch nur den Sockelbetrag und gehe nach 8 Wochen Mutterschutz wieder dem 400-Euro-Job nach. Kann man wohl kaum arbeiten nennen, was ich mache. Da wir überall Höchstzahler sind, hätten wir, würde ich meinen alten Job mit seinen 30 Stunden wieder aufnehmen, nach Abzug aller Kosten (bräuchten ca. 3-4 Babysitter zusätzlich zu Vollplätzen im Kiga) ca. 50-100 Euro mehr/Monat. Das ist mir der Stress nicht wert.
Wir leben komplett vom Gehalt meines Mannes, mein Zuverdienst gebe ich mit den Kindern beim Shoppen und für Freizeitunternehmungen aus. Das Elterngeld lassen wir auf ein Tagesgeldkonto zahlen und nutzen es wenn z.B. mal wieder ne Maschine kaputt geht, das Auto was hat oder für teure Zahnbehandlungen (ich bin nur Kassenpatient).
Elternzeit hab ich pro Kind 3 Jahre, insgesamt war ich dann am Ende 9 Jahre zuhause plus eben meinen Popeljob. Grooßer Vorteil - ich bin die ganze Zeit kostenlos krankenversichert.
Uns geht es super mit der "klassischen Rollenverteilung", gelangweilt habe ich mich noch keine Sekunde (was ja immer als Argument angeführt wird). Die Kinder werden so schnell groß, ich möchte das voll nutzen. Ein 12-jähriger hat nachher kaum noch Interesse an mir, dann kann ich auch wieder mehr arbeiten.
Aber zur Ausgangsfrage: Man darf immer arbeiten. Im ersten Jahr wird es eben mit dem Elterngeld verrechnet, danach ist es egal. Erst wenn man über 30 Stunden/Woche macht, wird es ganz gestrichen.
cgwkmg
Beitrag von littlequeen - 31.08.11 - 12:33 Uhr
Hallo,
ich habe mir das Elternegld splitten lassen und gehe seit dem unsere Tochter 12,5 Monate ist wieder 50% arbeiten.
littlequeen
