Auto verkaufen und jetzt Neues oder weiterfahren?

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Beitrag von mia0402 - 01.09.11 - 12:02 Uhr

Hallo,

wir fahren einen Golf Var. von 2003, wenn wir ihn jetzt verkaufen würden wir noch ca. 5000€ bekommen.

Wir hätten gerne einen neueren Golf Var. od. Audi A4 Avant, müssten dann die Diff. finanzieren.

Was wäre effektiver? Habe Angst dass es jetzt bald mit den Reparaturen los geht?

VG

Beitrag von fred_kotelett - 01.09.11 - 12:29 Uhr

Wenn du rein vom finanziellen Gesichtspunkt ausgehst, dann fahrt euer altes Auto weiter.

Beitrag von zwillinge2005 - 01.09.11 - 12:33 Uhr

Hallo,

habt Ihr denn Rücklagen für Reparaturen oder Neukauf? Wenn nicht, dann würdet Ihr doch auch die Raten für einen Kredit nicht aufbringen können. Mein Auto habe ich 2005 "neu" (Tageszulassng) gekauft. Regelmässige Inspektionen und ein Auto sollte lange halten. Da ich schon einige selbstverschuldete Schrammen am Auto habe, werde ich das Auto weiterfahren - sollten irgendwelche Reparaturen anfallen wird das sicher günstiger, als ein neus Auto zu finanzieren und der Rest wird fürs nächste Auto gespart.

LG, Andrea

Beitrag von ayshe - 01.09.11 - 14:43 Uhr

Hat er schon 90 000 km runter und Zahnriemen und Spannrolle ersetzt?
Das wird in der Werkstatt meist teuer, weil es ein großer Aufwand sein kann.

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Habe Angst dass es jetzt bald mit den Reparaturen los geht?
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Da steckt man nicht drin. Ich finde 8 Jahre sind echt kein Alter.

Gummiteile wie Achsmanschetten könnten bald dran sein, vllt Auspuffteile.
Aber wovor habt ihr denn Angst?

Beitrag von vwpassat - 01.09.11 - 15:16 Uhr

Fahrt den Golf weiter.

Reparaturen gibt es immer, egal ob das Auto 2, 7 oder 12 Jahre alt ist.

Dafür sollte man auch immer einen ordentlichen Notgroschen da haben.

Beitrag von cunababy - 01.09.11 - 17:02 Uhr

Hi,

Naja, Differenz ist gut. Bei dem alter lohnt sich ein Neukauf mit Finanzierung ja eigentlich nur, wenn das Auto Maximal 2 Jahre alt ist. Bei VW kenn ich mich da nicht ganz so aus aber bei Audi und da werdet ihr mit sagen wir mal 10.000 die ihr noch drauf finanziert zu den 5000 vom Golf nicht weit kommen. Dann ist die Frage, wie viel ihr im Monat bezahlen könnt. Wenn ihr nur 200 oder so zahlen könnt, dann vergiss es. Da zahlst du ja dann noch dran, wenn das Auto schon wieder 8 Jahre alt ist. Ich an eurer Stelle würde jetzt den Golf fahren bis er auseinander fällt oder ihr genug gespart habt. So werden wir das jetzt auch machen.

Unser A6 Avant ist jetzt mittlerweile 9 Jahre alt und hat dank uns schon über 170.000 auf der Uhr als Benziner mit zusätzlich Autogas. zum Winter müssen die Achsmanschetten vorne mal neu, aber das wird nicht die Welt kosten. Ansonste ist das Auto tip top und mach absolut keinen Ärger. Zahnriemen etc. habe ich schon letztes Jahr aufgrund des Alters machen lassen, war auch net so teuer.
Den fahren wir jetzt sicher noch so 3-6 Jahre und dann gibbet was schönes neues, dann ist nämlich wieder genug Geld da =) Das sparrt ne Menge Zinsen für eine Finanzierung und das Geld was ihr spart bringt ein paar Zinsen (wenn auch nicht viele).

Pech kann man natürlich immer haben, aber wenn man sein Auto gut pflegt und regelmäßig alles prüft, dann passiert in der Regel nicht viel unvorhergesehenes =)

LG Cunababy

Beitrag von vwpassat - 01.09.11 - 18:18 Uhr

Wenn alle so denken würden, gäbe es weitaus weniger Verschuldungen durch Autokredite.

Und auch regelmäßige, vorrausschauende Wartung ist sehr wichtig! #pro

Beitrag von ayshe - 01.09.11 - 18:30 Uhr

Gut gesagt :-)

Bei dir hört es sich aber auch so an, als wenn ihr eben selbst immer schön durchprüft und kontrolliert, eben auch VOR einem Desaster das Problem schon erkannt und beseitigt habt, kann das sein?

Bei mir macht mein Bruder das immer und ich kann mich auf ihn mehr weitaus mehr verlassen als auf eine Werkstatt, da er eben immer nach links und rechts sieht und nicht nur Teil A im Auge hat.

Wenn man so ein Glück hat, dann fühlt man sich eben auch sicher und hat keine Probleme mit einem älteren Wagen.


Wer aber immer nur fährt und fährt und vollkommen auf eine fremde Kontrolle in der Werkstatt angewiesen ist, hat vllt tatsächlich Angst, das könnte ich sogar verstehen.

Beitrag von sandy_1 - 01.09.11 - 19:35 Uhr

Hallo,

hast ja jetzt schon paar gute Denkansätze bekommen.

Muß man immer alles gut abwägen. Ein Auto von 2003 ist ja jetzt nicht sooooooooooo arg alt. ;-)
Wir haben gerade erst unseren Ford Mondeo verkauft der war sogar BJ 97. Wirklich größere Rep. hatten wir nie, allerdings hat jetzt der Rückwärtsgang Probleme gemacht (das hätten wir auf alle Fälle abklären lassen müssen). Hinten hätte er jetzt bald einen neuen Satz Reifen gebraucht. Nächstes Jahr März wäre wieder TÜV/HU usw.
Daher dachten wir auch, egal was wir da jetzt in Zukunft reinstecken jünger wird das Auto nicht.

Leider hat ja nicht jeder jemanden in der Verwandschaft der einem das Auto jedesmal durchschaut und alles dran machen kann, was nötig ist.
Wir eben auch nicht, also hätten wir alleine mal für die Schaltung überprüfen/einstellen schon um die 100Euro gezahlt. Dann in naher Zukunft neue Reifen hinten und Tüv...

Wir haben für unsere Verhältnisse, alles abgewogen und wir wollten eh bis zum Winter ein kleineres Auto. Da wir uns anfang des Jahres einen Roller gekauft haben und das Auto mit Roller in die Garage passen sollte. Das war vorher nicht der Fall, da der Mondeo von der eher alten Bauform recht groß war.

Haben dann ein Auto gefunden was uns von der Größe gepaßt hat und somit haben wir uns entschlossen den Mondeo jetzt schon zu verkaufen.

Naja, aber für so eine Entscheidung kommen meist viele Faktoren zusammen.
Für uns war es so die richtige Entscheidung, waren aber auch andere Faktoren.

Aber falls Ihr zu viel finanziern müßt, würde ich eher noch bißchen warten bis ihr noch was auf der "Kante" habt und dann einfach mehr abzahlen könnt.

Lg, Sandra

Beitrag von inselkind74 - 01.09.11 - 22:00 Uhr

Hallo,

wir haben unsere Autos immer mehr als 200000 km gefahren. Da hatten wir Zeit, Geld für das nächste zu sparen und mußten nichts finanzieren.
Reparaturen hatten wir selten, da wir regelmäßig Inspektion und Wartung
haben durchführen lassen. Ich bin sicher, daß sich das langfristig auszahlt.
Also, wenn euer Auto zuverlässig ist, würde ich es behalten und lieber noch etwas sparen.

Gruß vom Inselkind

Beitrag von bea20 - 04.09.11 - 19:34 Uhr

Hallo,

genau dieses Thema beschäftigte uns auch die letzten 3 Wochen. Unser Astra ist 11 Jahre alt und hat 184T km drauf. Im August stand der TÜV an und wir hätten einiges machen müßen. Daher haben wir beschlossen, wenn wir Summe X bekommen, so wie er da steht, ohne TÜV und ohne Reperaturen, dann geben wir ihn her. Und prombt war es auch so, wir haben ein ganz tollen Wagen gefunden und wir bekamen genau die Summe X. Wer weiß, was der TÜV sonst noch gefunden hätte... Er ist sonst wirklich TOP i.O., kein Rost, Motor super, jetzt geht er ins Ausland #heul, mein Mucki.

Und morgen ist es soweit, wir holen unseren neuen Wagen ab#herzlich.

Ich würde es daher auch tun.

lg bea