Wie Arbeitszeugnis füt Auszubildenden schreiben ???

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Beitrag von pocahontas82 - 02.09.11 - 20:09 Uhr

Hallo zusammen,

es ist so, dass mein Mann seit Anfang des Jahres nun frisch selbständig ist und ich die anfallenden Büroarbeiten für ihn erledige.

Nun hatte mein Mann von Anfang April bis Ende Mai einen Lehrling eingestellt, der sich jedoch schon ganz am Anfang so schlecht dargestellt hat (ist ständig zu spät gekommen, hat die Berufsschule geschwänzt ohne uns Bescheid zu geben, was wir dann vom Lehrer erfahren haben), dass mein Mann sich dann wieder von ihm "getrennt" hat.

Jetzt möchte er natürlich noch ein Arbeitszeugnis von uns für diese ca. 6 Wochen......und ich versuche nun, eins zu schreiben.
Da dies mein erstes Arbeitszeugnis ist, das ich schreiben muss, und ich nur Vorlagen von Arbeitszeugnissen habe, bei denen die Angestellten bereits Gesellen sind, steh ich ziemlich auf dem Schlauch.

Es fängt ja normalerweise schon damit an, dass man die Aufgabengebiete aufzählt, aber da fängt´s ja schon an.....er hat ja natürlich am Anfang nur mitgeholfen und war die Hälfte der Zeit auch noch in der Berufsschule (Blockunterricht!)...daher weiss ich einfach nicht, wie ich das am besten schreibe!

Habt ihr vielleicht eine Idee für mich oder könnt mir helfen??
Die Ausbildung nennt sich im Übrigen Auszubildender zum Elektroinstallateur...

LG und danke!
poca

Beitrag von cooky2007 - 03.09.11 - 10:34 Uhr

Finde ich super schwierig, da der Lehrling dieses Zeugnis ja immer wieder vorlegen muss.

Du hast das nie gemacht - und Arbeitszeugnisse sind eine Sache für sich.

Ich finde - gerechterweise - solltest du dir ein Programm zulegen für den PC oder es mit jemandem machen (Unternehmensberater o.ä.), der das öfter macht.

Beitrag von branda - 03.09.11 - 11:40 Uhr

Ich würde mich in diesem Fall an die IHK oder HWK wenden, je nach dem wo ihr seit und mich beraten lassen. Da ich selber erst seit einem Jahr Ausbilderin bin und in manchen Sachen auch noch unerfahren habe ich mich im Zweifelsfall immer an die IHK gewendet und kompetente Antworten bekommen.

So stehenden Fußes bekommt man nicht gerade ein Arbeitszeugnis aus dem Boden gestampft und ich würde dem Lehrling nicht mit einem aus versehen wegen unwissenheit schlecht geschriebenem Zeugnis die Zukunft verbauen.

Lieben Gruß- Branda

Beitrag von sunny-sun - 03.09.11 - 13:18 Uhr

Bin mir gar nicht sicher, ob der Azubi nach der kurzen Zeit schon Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis, d.h. eine echte Bewertung hat. Vielleicht reicht es, wenn ihr ihm eine Art "Tätigkeitsbescheinigung" ausstellt, die keinerlei wertende Aussagen enthält? Haben wir in der Firma mal mit einem Praktikanten gemacht, der sonst ein ganz schlechtes Zeugnis hätte erhalten müssen.