Hallöchen Ihr Lieben
Nach einen gespräch gestern mit meinem Bruder haben wir mal so erfahren wie es um seine Finanzen steht. Da er mich um Rat gefragt hat da er im mom eine Kontopfändung am laufen hat. Er ist Alleinstehend und hat auch keine Kinder. Er hat dann ca 350-400€ im Monat zum Leben nach abzug ALLER kosten (auch Fahrkarte) und da meinte er des wäre zu wenig. Er zählte mir auf das er ja um die 100€ in der Woche braucht zum Einkaufen Lebensmittel und co. Und da jammert er? Wir (mein Mann und meine zwei Kinder 3 und knapp 22m) haben für Lebensmittel und was noch dazugehört (Wasch-und Putzmittel , Badezimmerartikel Ihr wisst ja was ich meine und Tabakwahren) 550€ im Monat zur Verfügung.
Wir kommen eigendlich ganz gut zurecht. Für kleidung der Kids kommen so um die 100 € zusammen ( nicht jeden monat).
Irgendwie komme ich mir komisch vor hat er zu hohe ansprüche oder wir zuwenig zum Leben??
LG Stephi mit Lea-Marie 3j und kleinen Ritter Finn-Lukas knapp 22m (geb. bei 35+2)
Ist das wirklich zuwenig zum Leben?
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von stephi1982 - 03.09.11 - 19:20 Uhr
Beitrag von jogiyoda - 03.09.11 - 19:27 Uhr
er hat zu hohe Ansprüche die er mit mehr/besserer Arbeit aber befriedigen kann.
Beitrag von monab1978 - 04.09.11 - 12:48 Uhr
Naja, so wie ich das kenne mit der Gehaltspfändung wird da immer so viel abgezogen dass der Schuldner nur auf ein festgelegtes Mindestentgelt kommt, von daher kann er arbeiten so viel er will, momentan hängt er auf dem Stand fest....
Beitrag von jogiyoda - 04.09.11 - 12:52 Uhr
ja, aber die Pfändungsfreigrenze liegt irgendwo um die 1100€ und nicht bei 400-600
Beitrag von monab1978 - 04.09.11 - 13:16 Uhr
Dann zieh davon mal Miete etc ab, dann ist das wahrscheinlich der Restbetrag den der Bruder für sich ausgerechnet hat. Es ging ja darum, dass das ihm übrigbleibt nach Miete etc...
Beitrag von scullyagent01 - 03.09.11 - 19:40 Uhr
Naja, für eine Einzelperson ist diese Summe wirklich nicht üppig, da es teurer ist eine Person alleine zu versoregn. Außerdem muß doch von dem Geld auch noch Kleidung und Schuhe finanziert werden.
Man kann damit hinkommen - aber das ist auch schon alles.
Ich füttere mit 600€ 2 Teenager und mich durch - das geht sehr gut, wie können sogar dann und wann mal Essen gehen. Wenn ich alleine wäre bräuchte ich aber dennoch mehr als 200€ im Monat für LM - ohne auswärts essen.
Scully
Beitrag von kerstini - 03.09.11 - 20:08 Uhr
Doch ich finde auch dass das reichlich ist. Wir geben zu zweit bzw. dritt (Ida ist 7 Monate) keine 400€ für Lebensmittel, Windeln und Babynahrung aus!
Klar könnte es immer mehr sein, aber man muss eben haushalten mit dem was man hat! Einer allein sollte von diesen 400€ auch mal essen gehen können und sich ab und zu neue Klamotten leisten können.
Wie ist denn die Kontopfändung entstanden? Sowas kommt ja oft davon wenn man über seine Verhältnisse lebt. Also alles in allem sollte 1 Person von 400€ im Monat gut Leben können!
LG
Kerstin mit Ida
im Bett und Madita, Leo &
im
Beitrag von stephi1982 - 03.09.11 - 21:51 Uhr
Hey
Was genau alles bei dem Offen ist weiß ich nicht. Aber die Gläubiger sind irgendein Fitnetsclub die er nicht mehr bezahlt hat. Das ist ja nicht alles was er an schulden hat. Nur so genau möchte ich es nicht wissen.
LG
Beitrag von kerstini - 04.09.11 - 10:32 Uhr
Ja das kann ich verstehn! Geht mir mit meiner Schwester manchmal ähnlich! Da wird auch gejammert, aber dann mal schwuppdiwupp für 400€ Klamotten bestellt.
Ganz ehrlich, ich denke da kannst du nicht helfen sonst wirst du nur ausgenutzt! Aus sowas kommen sie nur raus wenn sie es wirkich selber wollen!
LG
Kerstin mit Ida
die mit Papa spielt und Madita, Leo &
im
Beitrag von windsbraut69 - 04.09.11 - 14:19 Uhr
Du kannst nicht einfach von 4 Personen auf eine runterrechnen.
Wäre das so einfach, gäbe es den Alleinerziehendenzuschlag beim ALGII zum Beispiel nicht...
Gruß,
W
Beitrag von kerstini - 04.09.11 - 18:16 Uhr
Ich habe auch schon alleine gelebt und 400€ reichen für Lebensmittel und Klamotten definitiv aus!
Beitrag von kati543 - 03.09.11 - 20:27 Uhr
Ẁas ich in meiner Studentenzeit gelernt habe ist, dass man niemals von einer mehrköpfigen Familie auf eine einzelne Person herunterrechnen kann. Aber wirklich niemals. Das klappt einfach nicht. Ich habe sonstwie sparsam als Student gelebt und allein war ich einfach aufgeschmissen. Als ich mich mit 5 anderen Studenten zusammengetan habe und wir unser Geld zusammengelegt haben und dann gemeinsam gekocht haben, da war auf einmal Geld über für z.B. Kino. Natürlich nicht häufig, aber es kam vor 
Kocht mal für eine Person. Es ist furchtbar. Solche Minimengen sind entweder im Laden extrem teuer, oder es gibt sie nicht. Kocht man normale Mengen wirft man die Hälfte weg oder man "darf" 5 Tage hintereinander das selbe essen. Das hängt einen spätestens am 3. Tag zum Hals raus.
Beitrag von 123bhtrsfe456 - 04.09.11 - 09:25 Uhr
Hmmm, mit ein bisschen Planung geht das schon.
Ich frage mich gerade, was das denn für Lebensmittel sind, die es nur in Großpackungen gibt?
Gemüse kann man ja nach bedarf kaufen, ebenso Fleisch und Fisch. Gut, ein Braten ist dann zu groß, aber sonst?
Beitrag von jogiyoda - 04.09.11 - 09:44 Uhr
wie, man muß nicht Nudeln als 500gr Pckung kochen oder die gekauften Kartoffeln im 3 kilobeutel/Netz?
Beitrag von kerstini - 04.09.11 - 10:30 Uhr
Du kochst dir ernsthaft jedesmal die gesamten 500g Nudeln? 
Selbst wir zu zweit kommen locker mit der halben Packung aus. Die andere hälfte bleibt in der Tüte. Nur so zur Info, sie wird nicht schlecht 
Kartoffeln und Zwiebeln gibt es jetzt auch schon in super kleinen Packungen. Oder du kaufst einzeln am Markt. Selbst bei Brot gibt es Singlebrote. Obst und Gemüse ist auch kein Problem. Und selbst beim Metzger kann man sehr kleine Bratenstücke kaufen. Man kann ja auch 2 Tage dran essen. Machen wir ja auch!
Sehe ehrlich gesagt das Problem grad nicht.
Kerstin mit Ida
die mit Papa spielt und Madita, Leo &
im
Beitrag von jogiyoda - 04.09.11 - 10:35 Uhr
das war pure Ironie! Unsere Nachbarn sind sehr große Biobauern, da sammeln wir Kartoffeln,Zwiebeln ,Obst und Gemüse so auf. Auch super Biofleisch haben wir zum Selbstkostenpreis. Dafür muß ich eben öfter für die ganze Bagage kochen.
Beitrag von kerstini - 04.09.11 - 11:19 Uhr
Na dann bin ich ja beruhigt 
Aber irgendwo gibt es mit Sicherheit solche Helden die das mit ihrem Einkauf so handhaben, sonst würde man mit 400€ im Monat auch locker auskommen
Beitrag von jogiyoda - 04.09.11 - 11:24 Uhr
geh einfach mal in einem Supermarkt und guck was Viele so einkaufen (da wird mir regelmäßig übel)angefangen bei Fertigsuppen über wirklich schweineteuere TK Fertiggerichte. Mir ist auch aufgefallen das das Frischgemüse immer sortenärmer wird, dafür bekommst du bei Obst alle möglichen Exoten.
Beitrag von windsbraut69 - 04.09.11 - 14:23 Uhr
Schau Dir mal die Preise dieser Singlepackungen an und vergleich mit großen Beuteln Kartoffeln z. B.!
Beitrag von kerstini - 04.09.11 - 18:22 Uhr
Das ist mir schon klar, aber je nachdem wieviel ich davon brauche tut es eben auch eine kleinere Packung. Wie gesagt, ich kann nur mit dem Wirtschaften was ich habe und für 1 Person alleine nur für Lebensmittel und Luxusgüter sollte man hinkommen (besonders wenn man sowieso sparen muss weil eine Kontopfändung läuft). Mit dem Betrag geht´s einem mit Sicherheit nicht schlecht!
Beitrag von windsbraut69 - 04.09.11 - 14:21 Uhr
Gehst Du davon aus, dass Familien, die von 400 Euro/Monat Lebensmittel, Benzin, Tabak und teilweise Klamotten kaufen, am Fischwagen, beim Schlachter und Bäcker einkaufen oder vielleicht doch eher den abgepackten Kram im Discounter?
gruß,
W
Beitrag von manavgat - 04.09.11 - 12:24 Uhr
Er zählte mir auf das er ja um die 100€ in der Woche braucht zum Einkaufen Lebensmittel und co.
Es gibt bei der Volkshochschule Kurse, in denen man das Hauswirtschaften lernen kann. Entweder Du schenkst ihm so einen Kurs oder Du gehst mit ihm einkaufen und kuckst mal seine Vorratshaltung durch.
Nur zum Vergleich: ALG2-Satz sind so um die 4,50 Euro/Tag nur für Lebensmittel pro Kopf. Ich brauche weniger.
Wir - meine Tochter (18) und ich - brauchen mit Katze für Lebensmittel, Drogerieartikel, Futter und Streu ca. 240 Euro im Monat. Und wir leben nicht schlecht!
Ergo müsste eine Person allein mit 150 Euro schon recht gut leben können.
Ich hätte an Deiner Stelle kein Mitleid mit ihm, würde aber - wie oben angesprochen - mit praktischen Hilfen arbeiten.
Gruß
Manavgat
Beitrag von monab1978 - 04.09.11 - 12:47 Uhr
Ich finde das lässt isch ganz schwer beurteilen. Im Studium hatte ich 650 Euro zur Verfügung für ALLES. Miete, Krankenversicherung, Essen Trinken, Weggehen... und es war ok. Heute haben wir 2400 Euro NACHDEM alle Rechnungen bezahlt sind einfach zum Ausgeben und manchmal bleibt nichts übrig. Um von heute auf die Studizeit zurück zu kommen bräuchte ich sicher ne Weile und müsste ganz schön überlegen. gehen würds bestimmt, aber man muss sich ertmal dran gewöhnen und Strategien entwickeln...
Beitrag von fearless - 05.09.11 - 08:47 Uhr
Hmmmmmmm ...
ich habe auch zwei Brüderchen! Einer kommt mit seinem Geld wunderbar klar, unterhält sogar noch ein Kind. Der andere bekommt so ziemlich das gleiche raus wie dein Bruder und nörgelt ebenfalls herum, das sein Geld nicht reicht.
Wir alle wissen aber, das es beim wöchentlichem Einkauf nicht nur bei den Dingen bleibt, die man tatsächlich benötigt. (Lebensmittel!!! - Putzmittel geht man nicht wöchentlich kaufen)
Wenn ich von meinem Bruder auf deinen Bruder schliessen kann, dann soll er mal die Bierchen abends reduzieren oder halt vieleicht günstiges aus dem Markt holen. Man brauch auch nicht jedes neue Playdingsbums-Spiel. Hosen kann man auch als Mann günstig kaufen .. muss nicht immer Thor Steiner oder was weiß ich sein. Schuhe genauso!
Nix zu essen im Kühlschrank, aber regelmäßig den Feierabend mit Bierchen begießen und Hosen für 80- 100 Euro aufm Hintern.
PS: Nein, mein Bruder trägt nicht Thor Steiner, weil er rechtsradikal ist! Dort gibt es auch total normale Klamotten.
Beitrag von dani-79 - 05.09.11 - 10:33 Uhr
Naja. mehr hat ein Hartz4-Empfänger doch auch nicht, oder?
