Hallo,
ich berichtete bereits öfters über meine Familie. Hier nun die Fortsetzung:
Mein Bruder ist ALG-II-Empfänger. Wird im Feb. 30, hat eine mit ach-und krach abgeschlossene Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann in einem renommierten Kaufhaus. Er hat bis jetzt in seinem Leben NIE für sein eigenes Einkommen gesorgt; immer war er auf staatliche HIlfe angewiesen (meine Mutter ist ebenfalls ALG-II-Bezieherin, genauso wie mein schwerkranker Vater, ohne den wir aufgewachsen sind.
Nun findet mien Bruder keinen Job, der nach seiner Nase ist. Anstatt sich überall zu bewerben (Verkäufer werden immer gesucht), sucht er sich die Rosinen, oft auch im (Achtung!!) Management-Bereich heraus. Haha, ohne jede Berufserfahrung. Nun gut.
Nun hat er dem wahnwitzigen Einfall, den Wirtschaftsfachwirt zu machen, in Vollzeit. Alles komplett kostet der Lehrgang für 1 Jahr ca. 5.000,00 € ohne Lebenshaltungskosten. Und jetzt ratet mal, werd die Kosten sehr wahrscheinlich übernehmen wird: Das Job-Center. Ich kann es kaum glauben.
Ich muss meinen Rechtsfachwirt aus eigener Tasche bezahlen, und (da neben dem Job) zwei bis drei Tage die Woche abends in die Stadt fahren. Weil ich arbeite, als (Achtung Witz!) gut bezahlte Rechtsanwaltsfachangestellte.
Ich finde es gut, dass einem der Staat in Notlagen hilft. Aber das ist doch ein schlechter Scherz.
Hat evtl. jemand eine Ahnung, wie das ALG-II richtig berechnet wird? Welchem Nettoeinkommen das entspricht? Ohne Miete, da die ja immer variiert.
Der direkte Vergleich sieht mich echt alt aussehen:
Mein Bruder bekommt Heizkosten und Nachzahlungen plus Stromnachzahlungen. Ersteinrichtung der Wohnung in Höhe von 1.500,00 € zzgl. REnovierung. Umzugskosten. Verbilligte Kulturveranstaltungen und Verkehrsmittel. Bewerbungskosten usw. Und nun auch noch so eine teure Ausbildung??
Ich freue mich wirklich über meinen schöne Job; er macht mir viel Spaß. Meine Kinder sind 25 Monate und acht MOnate und gehen in die Krippe. Mein Bruder ist Single und nicht ortsgebunden. Er muss doch was finden und sollte zu Bewerbungen außerhalb angehalten werden.
LG, Sandra
Versteht Ihr das??
Manchmal ärgert es mich schon....
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von tortenliesel - 05.09.11 - 12:26 Uhr
Beitrag von mansojo - 05.09.11 - 12:31 Uhr
hallo,
höre auf dich und deinen bruder zu vergleichen
jeder geht seinen eigenen weg
er hat ziele das ist doch nicht schlecht
wenn er nach demlehrgang eine gute arbeit bekommt zahlt er dem staat mittels steuern den betrag wieder zurück
du musst ihn ja nicht offensiv unterstützen aber niedermachen auch nicht
mein schwager hat auch erst mit mitte dreißig seinen weg gefunden
lg
Beitrag von arkti - 05.09.11 - 13:24 Uhr
Ich denke sie bezeiht es eher darauf das er seinen Weg nicht alleine finanziert sondern diesen sozusagen in den Arsch gesteckt bekommt.
Da kann ich sie irgendwie verstehen, der bruder hat eine Ausbildung und Verkäufer werden fast immer gesucht.
Das leben ist kein Ponyhof und man muss auch mal Stellen annehmen die nicht supertoll sind, nur so kann man aufbauen.
Beitrag von sassi31 - 05.09.11 - 16:32 Uhr
Und woher will die TE so genau wissen, dass ihr Bruder sich nicht auf alle möglichen Stellen bewirbt? Vielleicht hat er einfach keinen Erfolg und erzählt es ihr nicht. Würde ich an seiner Stelle auch nicht machen, wenn meine Schwester mich für einen Versager und Schmarotzer halten würde. Jede Absage ist doch da bloß Wasser für die Mühlen und eine Bestätigung ihrer schlechten Meinung.
Beitrag von tortenliesel - 05.09.11 - 16:45 Uhr
Hallo Sassi,
ich weiß es, da ich ihn sehr oft zu den Vorstellungsgesprächen hinfahren muss, bei denen er auf Provisionsbasis als Manager (von was auch immer) anfangen kann, beispielsweise als Vertreter von Hausenergieanlagen.
Ich denke nicht, dass er ein Versager ist, ich denke nur, es ist an der Zeit, sein Leben alleine zu finanzieren. Wer nimmt denn einen mit Anfang Mitte 30, ohne Studium, mit einer angefangenen und dann abgebrochenen Lehre und zwei abgebrochenen Fortbildungen der gleichen Art?
Man fängt klein an und kann sich dann entweder hocharbeiten oder aber sich aus der "schlechten Stelle" heraus bewerben.
Grüße
Beitrag von sassi31 - 05.09.11 - 22:44 Uhr
Hallo,
aber wenn er doch zu solchen Vorstellungsterminen eingeladen wird, traut man ihm den Job doch grundsätzlich erst einmal zu. Es steht ja auch in den Bewerbungsunterlagen, was er bisher gemacht hat. Wäre es bei der Ausbildung von vorn herein total abwegig, dass er einen derartigen Job ausübt, würde man die Bewerbung einfach aussortieren und eine Absage schicken.
Grundsätzlich sollte er schon auf eigenen Füßen stehen in dem Alter. Aber wichtig ist doch nun erstmal, dass er die Kurve bekommt.
LG
Sassi
Beitrag von scullyagent01 - 05.09.11 - 12:44 Uhr
Ich empfinde es wirklich schlimm, wenn die eigene Schwester derart missgünstig ist.
Anstatt sich zu freuen, das dein Bruder, spät , aber immerhin, einen gesunden Ehrgeiz entwickelt etwas aus sich zu machen.
Ich finde das besonders unterstüzenswert, denn nur mit dieser Weiterbildung wird er in der Lage sein, später eine Familie zu ernähren. Als Verkäufer kann er das nie.
Du kannst ja schließlich selbst nicht deine Familie ernähren, sondern nur zusammen mit dem Partner - daher kommt wohl auch dein Neid
Scully
Beitrag von tortenliesel - 05.09.11 - 12:55 Uhr
Bitte, erklär mir mal... warum soll ich denn neidisch sein?
Ich bin bereits mit 16 von zuhause ausgezogen und hab zwei Ausbildungen mit Auszeichnung abgeschlossen. Das nur am Rande.
Und, na klar, kann ich nicht alleine mit meinen 20-Stunden-Job meine Familie ernähren. Ist auch nicht meine alleinige Aufgabe mit zwei Kindern, für die sich mein Partner mitentscheiden hat, sondern unsere gemeinsame. Aber ich gehe auch bereits wieder arbeiten, obwohl ich weiterhin Elterngeld erhalten würde und nun noch 375,00 € Sockelbetrag erhalte. Ist aber okay, es wurde nach zwei Jahren "Auszeit" auh mal wieder Zeit.
Mein Bruder könnte sich selbst sehr wohl ernähren - er müsste nur arbeiten gehen. Beispiel: Unser Rewe sucht händeringend Verkäufer im Lebnsmittelbereich. 1750,00 € brutto. Ist meinen Bruder aber als Einzelhandelskaufmann im Textilbereich nicht gut genug. Unter 2.200,00 € will er nicht anfangen.
Nur, weil es sich um meine Familie handelt, muss ich nicht alles gut finden, was die machen.
Grüße
Beitrag von mansojo - 05.09.11 - 13:08 Uhr
...und warum springst du so auf die provokation an?
was willst du hören
das die welt ungerecht ist?
ist sie eigentlich nicht
wie gesagt jeder geht seinen weg
der eine nimmt mehrere umwege andere kommen direkt zu ziel
und mit geld kann man nicht alles aufwiegen
Beitrag von scullyagent01 - 05.09.11 - 13:28 Uhr
Ja, das kann ich verstehen, bitte was ist gut an 1700 brutto, das ist doch jetzt nicht dein Ernst, oder?
Dein Bruder macht eine Weiterbildung mit hinblick auf ein besseres Einkommen. Ich kann daran nichts ehrenrühriges erkennen.
Ich habe auch zwei abgeschlossenen Studiengänge, zwei abgeschlossene Berufsausbildungen und div Weiterbildungen - auch alles selbst bezahlt.
Aber, ich kann auch mit Teilzeitarbeit , derzeit aus gesundheitl. Gründen, meine Familie ernähren. Also bilde dir mal ein bischen weniger auf deine , ach so tolle Leiszung, ein.
Es ist furchtbar, wenn eienm die eigene Familie nicht das schwarze unter den Nägeln gönnt. Anscheinden, weil du weit unter deinen Möglichkeiten geblieben bist. Aber das ist eben deine Lebensentscheidung gewesen.
Scully
Beitrag von snowwhite1974 - 05.09.11 - 14:08 Uhr
Dein Bruder macht eine Weiterbildung mit hinblick auf ein besseres Einkommen. Ich kann daran nichts ehrenrühriges erkennen.
... nur glaube ich kaum dass er mit Mitte 30 ausgerechnet durch diese Weiterbildung den dollen Durchbruch schaffen wird. Sie hat ja geschrieben dass er noch nie selbst für seinen Unterhalt gesorgt hat.
Es gibt viele Arbeitslose/suchende, die hangeln sich lieber von Maßnahme zu Maßnahme, als sich in einem schnöden Job zu behaupten. Wäre auch interessant zu wissen, ob er die Weiterbildung machen würde, wenn er dafür ein Darlehen aufnehmen müsste...
Es gibt auch viele Geringverdiener, denen käme eine finanzierte Weiterbildung auch gelegen - und die kriegen nicht alles hinten reingeblasen. Und wenn er mehr als 1700-, verdienen wollte, hätte er ja nicht in den Einzelhandel gemusst.
Finde dass wieder ein typisches Beispiel, warum jemand angeblich "nix findet": mäßig bis gar nicht begabt/qualifiziert, aber sich bei den Ansprüchen nicht etwa nach unten zu orientieren, sondern ganz selbstverständlich nach oben. Und der Steuerzahler zahlts.
Beitrag von scullyagent01 - 05.09.11 - 15:04 Uhr
Er hat sich doch selbst in Eigeninitiative um die Weiterbildung bemüht. Allein das zeigt mir, das bei diesem Mann wohl der Groschen gefallen ist. Spät zwar, aber er ist auf dem Weg ein nützliches Mitglied der Gesellschaft zu werden und all das zurückzuzahlen, was er bislang gekostet hat.
Das vieles faul ist in diesem Land, die Löhne viel zu niedig - so das sie vom Steuergeld subventioniert werden müssen, das Großunternehmen gar keine Steuern zahlen - aber Subventionen aus Steuermitteln einstreichen, das wir quasi im Alleingang den Euro retten - und unser Land auf Generationen verschulden, darüber reden wir hier nicht.
All diese verpulverte Kohle wäre an vielen anderen stellen wirklich sinnvoller angelegt - ohne Frage
Hier geht es um einen jungen Mann, der begriffen hat, das er mit eigner Leistung sein leben deutlich verbessern kann.
Und das allein ist doch positiv.
Die TE regt sich doch nur darüber auf, weil ihre Lebensplanung anders gelaufen ist und sie ebennicht unabhänig Leben kann. Aber jeder ist eben selbst seines Glückes Schmied. Und das kann ich vollkommen Neidfrei anerkennen
Scully
Beitrag von zwiebelchen1977 - 05.09.11 - 20:41 Uhr
Und du gluabst, das ihn jemand dann mit seinem Lebenslauf einstellt?
Ich dneke, er wird(wenn er das denn zu ende bring) nicht gerade die besten Chancen haben.Er ist dann Mitte 30 und kann nicht viel vorweisen.
Bianca
Beitrag von tortenliesel - 05.09.11 - 16:49 Uhr
Hallo,
ich weiß nicht, aus welchem Bundesland Du kommst, aber hier ist 1.700,00 € brutto ein gutes bis sehr gutes Einstiegsgehalt im kaufmännischen Bereich und reicht für eine Person zum (einfachen) Leben.
Und ja, ich bin stolz auf meine Leistung, denn ich hatte es auch immer schwer, hab aber alles geschafft, was ich mir in den Kopf gesetzt habe.
Ich gönne ihm "das schwarze unter den Nägeln", aber er soll es bitte endlich mal aus eigener Kraft schaffen, zumal er zwei ähnliche Fortbildungen an Privatschulen abgebrochen bzw. gar nicht angetreten hat.
Grüße
Beitrag von scullyagent01 - 05.09.11 - 18:44 Uhr
1700 mögen ein übliches Gehalt sein, dennoch ist es viel zu wenig um ein anständiges Leben zu führen. Deutschland ist eben zum Billiglohnland mutiert.............aber das muß man ja schließlich nicht hinnehmen!
Hätte ich mich in Gehaltsfragen jemals bescheiden gezeigt, wäre ich heute nicht da wo ich bin.
Ich habe als Apothekenhelferin mit 16 Jahren angefangen und bin heute Consulterin mit eigener Beratungsfirma im Bereich Marketing / Vertrieb.
Und jede weiter Ausbildung habe ich nur deswegen gemacht, weil ich ich fand das ich zu wenig Geld verdiene und mehr wollte.
Egal welche Motivation man hat, hauptsache sie führt zum Erfolg
scully
Beitrag von tortenliesel - 05.09.11 - 19:16 Uhr
Hallo,
da magst Du Recht haben, ABER:
Wenn ich Deinen Gedankengang weiterspinne, ist man lieber arbeitslos und liegt dem Staat auf der Tasche als sich hochzuarbeiten und nebenher fortzubilden? ICH würde den folgenden Weg wählen:
Arbeit suchen und in Teilzeit dann die gewünschte Fortbildung machen und selber finanzieren. Zumal mein Bruder ja bereits zwei Ausbildungen an Privatschulen vorzeitig geschmissen hat.
In meinen Augen bringt es nichts, 10 Aus- und Fortbildungen zu machen und keine Berufserfahrung zu haben, oder wie siehst Du das?
LG
Beitrag von scullyagent01 - 05.09.11 - 19:54 Uhr
"Arbeit suchen und in Teilzeit dann die gewünschte Fortbildung machen und selber finanzieren"
Ja, das DU sowas machen würdest ist mir klar
Ich würde selbstverständlich mir genehmigte Fördermaßnahme nutzen! Warum denn nicht? Das Geld ist offensichtlich da - warum sollte ich da verzichten?
Womöglich wird, wenn viel so bekloppt denken würden wie Du, das Bildungsbudget zusammengekürzt, weil die Gelder ja nicht gebraucht werden.
Deine Ansichten sind villeicht von höherem moralischen Anspruch, aber ansonsten einfach nur dumm.
"In meinen Augen bringt es nichts, 10 Aus- und Fortbildungen zu machen und keine Berufserfahrung zu haben, oder wie siehst Du das?"
In Anbetracht der Tatsache das u.a. auch Personaltrainer bin, bin ich der Auffassung, das ein Mensch gar nicht genug lernen kann. Wissen ist nie sinnlos und die entsprechenden zertifikate machen sich auch bei Bewerbungen gut - gerade dann wenn man wenig Berufserfahrung vorweisen kann.
Ich bekomme mehr und mehr den Eindruck, das du Dich nie wirklich mit der Thematik auseinandergesetzt hast. Irgendwo auf dem Weg bist Du stehengeblieben und die Welt rauscht an Dir vorbei....Schade
Ich habe mich nie damit zufrieden gegeben was ich habe, und mein Hunger ist auch noch mit Mitte 40 groß
Scully
Beitrag von tortenliesel - 05.09.11 - 20:14 Uhr
Warum denkst Du, ich sei stehen geblieben? 1. Ausbildung mit 16, die zweite mit 24 (der erste Beruf war absolut familienuntauglich und es ergab sich eine super Gelegenheit). Die logische Fortbildung läuft.
Allerdings bin ich ziemlich entsetzt über Deine EInstellung und würde keinen Personaltrainer engagieren, der eher dafür ist, andere (und damit auch Dich als hoffentlich Steuerzahler) für einen selbst und die Flausen zahlen zu lassen.
Aber ich sehe schon: Du bist pro Sozialschmarotzer und ich gegen. Wir kommen wohl nicht mehr zusammen. Ich emfimde Deine Einstellung als beschämend und äußerst unreif.
Beitrag von scullyagent01 - 06.09.11 - 09:09 Uhr
Wir reden hier doch nicht von einem Sozialschmarotzer??????
http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialschmarotzer
Sondern von einem Mann, der sich um sein berufliches Fortkommen kümmert und dabei jede sich bietende Chance ergreift.
Villeicht solltest Du an deiner Allgemeinbildung arbeiten, das geht auch mit Teilzeitjob und zwei kleinen Kindern.
das meine ich mit "stehengeblieben"
scully
Beitrag von ayshe - 05.09.11 - 13:27 Uhr
##
Nun findet mien Bruder keinen Job, der nach seiner Nase ist. Anstatt sich überall zu bewerben (Verkäufer werden immer gesucht), sucht er sich die Rosinen, oft auch im (Achtung!!) Management-Bereich heraus. Haha, ohne jede Berufserfahrung. Nun gut.
##
Wie meinst du das?
Er hat also so einen Job bekommen oder wie?
##
Versteht Ihr das??
##
Du meinst, daß ihm so viel erstattet und er so finanziell gefördert wird?
Ich habe so gut wie keine eigenen Erfahrungen mit dem Jobcenter/Arbeitsamt.
Was ich so lese und höre, kommt mir zum Teil allerdings recht willkürlich vor, was die Behandlung der Arbeitslosen im Vergleich angeht, sieht es nicht gleichermaßen aus.
##
Der direkte Vergleich sieht mich echt alt aussehen:
Mein Bruder bekommt Heizkosten und Nachzahlungen plus Stromnachzahlungen. Ersteinrichtung der Wohnung in Höhe von 1.500,00 € zzgl. REnovierung. Umzugskosten. Verbilligte Kulturveranstaltungen und Verkehrsmittel. Bewerbungskosten usw. Und nun auch noch so eine teure Ausbildung??
...
Er muss doch was finden und sollte zu Bewerbungen außerhalb angehalten werden.
##
Tja. Ich lese hier auch manchmal was andere and Erstlingsausstattung bekommen, Kühlschränke, Möbel und Pipapo alles nagelneu.
Mir hat auch keiner etwas geschenkt.
Und ich fasse mir teils auch echt nur noch an den Kopf über einige Ansprüche anderer.
Mansojo hat recht, du solltest aufhören, deine Lage mit seiner zu vergleichen, das bringt einfach nichts.
Es gibt immer genug Leute, die eben trotz großem aufwand und eigener Jobs auch nicht besser leben als ALG-Empfänger.
Du könntest höchsten prüfen, ob dir auch irgendetwas zusteht und es dann beantragen.
Wenn es nicht so ist, dann mußt du damit leben.
Beitrag von tortenliesel - 05.09.11 - 16:52 Uhr
Hallo,
es gibt hier freie Jobs, die passen ihm aber nicht.
Ja, die Behörde arbeitet recht "willkürlich", kenne aber auch die internen Richtlinien nicht.
Ich möchte nichts beantragen, aber ich wüsste einfach mal gerne, was ein "reales Einkommen" im Vergleich wert ist. So in der Gegenüberstellung. Deswegen meine Frage.
Ich habe einmal HIlfe erhalten und das war nach einer gewalttätigen Beziehung die Erstausstattung für meine Tochter von der Caritas.
LG
Beitrag von ayshe - 05.09.11 - 18:51 Uhr
Tja, ich weiß auch nicht, welche Richtlinien sie haben und welche sie wann davon befolgen, habe aber meine Zweifel.
Du könntest mal googeln, vllt findest du die Einkommensgrenze, ab der ergänzendes ALG gezahlt wird.
Ich glaube, es gibt auch Rechner im Netz, zumindest glaube ich mich daran erinnern zu können, daß hier so etwas einmal gepostet wurde.
##
es gibt hier freie Jobs, die passen ihm aber nicht.
##
Ich weiß ja nicht, ob er sich auch dort beworben und eine Absage kassiert hat. Eine gewisse Anzahl an Bewerbungen muß ein Arbeistloser/-suchender ja vorweisen.
Ich finde es nicht unbedingt verwerflich, daß man nicht alles nehmen will.
In diesem Fall kann ich das natürlich nicht beurteilen.
Beitrag von tortenliesel - 05.09.11 - 19:32 Uhr
Hallo nochmal,
kenne die Rechner, brauche aber defi nichts zu beantragen. Kommen super aus, nur denke ich mir, dass ein ALG-II-Empfänger (als alleinstehender) MIT den ganzen Zusatzleistungen doch auch gut hinkommen müsste.
Wenn wir uns was nicht leisten können, dann ist das eben so - Pech gehabt. Wenn wir ne Strom- oder Gasnachzahlung haben - Pech! Mein Bruder raucht, geht jeden Tag (!!) ins Fitnessstudio und nimmt keinen Job im Lebensmitteleinzelhandel an, weil er die Bezhalung zu mies findet. HALLO?
LG, Sandra
Beitrag von romana77 - 05.09.11 - 13:28 Uhr
Hey,
also mich würde so einer auch wütend machen.
Wenn er 30 wird hat er ja schon ca. 10 Jahre mit faulenzen verbracht. Da wird er doch nach der Weiterbildung auch nicht mehr anfangen zu arbeiten, wenn er die überhaupt zu Ende bringt.
Schade das man so jemanden nicht zwingen kann wenigstens die Strassenbeete zu pflegen für das Geld, dass er ja jetzt für lau bekommt.
Helfen kann ich dir natürlich auch nicht wirklich, aber ich verstehe deinen Ärger!
LG
Beitrag von sassi31 - 05.09.11 - 16:48 Uhr
Sag das nicht.
Ein ehem. Kumpel von mir hat zwei Ausbildungen geschmissen, weil er keine Lust dazu hatte. So mit Mitte 20 ging ihm dann ein Licht auf. Mir (ich bin 8 Jahre jünger) hat er immer geraten, ich solle bloß eine vernünftige Ausbildung machen, damit es mir besser ergeht als ihm. Wir haben dann im selben Jahr eine Ausbildung begonnen und er arbeitet heute noch immer bei der Firma. Er hat die Kehrtwende also geschafft. Vielleicht schafft der Bruder der TE es ebenfalls. Das können wir nicht beurteilen und die TE auch nicht, weil sie mit Vorurteilen an die Sache heran geht.
