Hallo! 
Immer wird einem ja schön eingeimpft, man soll für das Alter vorsorgen, es gibt nichts mehr von Staat, alles muss privat geschehen,...
Also mir macht das echt Sorgen.
Wieviel Geld soll man denn da ansparen? Was wird man brauchen? Und vor allem, wie soll das gehen?
Also jetzt mal als Beispiel unsere Situation: Ich (32j) verdiene, denke ich, nicht schlecht, mein Mann arbeitet auf 400€ Basis und wir haben ein Kind, um das er sich sonst kümmert (vertauschte Rollen)
Alles, was wir uns erlauben können, stecken wir in unser Haus für Renovierungen oder in die Tilgung. Also das Haus abzubezahlen hat für uns höchste Priorität und wir haben keine andere private Altersvorsorge bisher.
Denn was nutzt es, wenn ich höhere Kreditzinsen bezahle, als ich Zinsen für mein angelegtes Altersgeld bekomme.
Desweiteren bekomme ich später noch eine Betriebsrente.
Aber ich hab das Gefühl, mehr können wir nicht tun.
Also wir leben sicherlich eher sparsam, können also nicht noch mehr auf die Seite tun (hab da einen Mann der aufpasst
)
Aber was ist, wenn das Haus und die Betriebsrente später nicht ausreichen (geht ja gar nicht)?
Was denkt Ihr, wo wird unsere Gesellschaft hinwandern???
Wie sorgt Ihr vor?
Eure Gedanken würden mich einfach mal interessieren....
Liebe Grüße
vetchy
Jetzt mal ehrlich - Altersvorsorge...
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Beitrag von vetchy - 07.09.11 - 17:54 Uhr
Beitrag von bruchetta - 07.09.11 - 18:04 Uhr
Ich würde mich nochmal über Riester schlau machen, dort gibt es immerhin staatliche Zulagen und es ist möglich auch mit wenig Geld im Monat zu riestern.
Ansonsten ist es sicher schon mal gut, im Alter keine Miete (oder Tilgung von Eigentum) zu zahlen.
Insofern habt Ihr im Alter nur noch die Nebenkosten.
Es ist sicherlich möglich, dass es in 30 oder 35 Jahre eine Einheitsrente gibt. Aber ich gehe schon davon aus, dass man Rente bekommt.
Beitrag von mami18052010 - 07.09.11 - 18:16 Uhr
Also wir riestern beide, ich hab noch eine private Rentenversicherung und Betriebsrente bekommen wir beide noch! Damit kann man im Alter hoffentlich gut zurecht kommen! Außerdem wollen wir in 2 Jahren auch noch bauen!
Ich glaub du gehst n bisschen blauäugig an die Sache dran! Geh mal davon aus, alles bleibt wie es ist in eurem Berufsleben.
Dann hast du ne einigermaßen gute rente, die von deinem Mann ist nicht der Rede wert. Strom wird teurer, Gas wird teurer ... einfach alles wird teurer! Die Gesundheit spielt nicht mehr so mit, da muss man investieren, dann wird vielleicht einer pflegebedürftig, was weiß ich!
Und als Rentner möchte man (ich sprech jetzt vor allem von mir) sich auch noch was Schönes leisten können und nicht nur das kaufen, was man zum leben braucht!
Mit 69 fängt das Leben doch erst an!
Also mir wär das Eis, auf dem du stehst, zu dünn!
Beitrag von vetchy - 07.09.11 - 19:02 Uhr
Dankie für Deine ehrliche Antwort.
Die Frage, die ich mir stelle, ist halt: Wieviel Geld braucht man? So in Zahlen gesprochen? Aber das kann keiner beantworten, doch ich dachte mir, vielleicht gibt es ne Empfehlung dazu???
Unser Haus werden wir, wenn wir älter sind, sicherlich verkaufen, ist zu groß.
Das ist ja dann praktisch auch Kapital.
Liebe Grüße
Beitrag von thea21 - 07.09.11 - 19:13 Uhr
Mein Vater hat Jahrzehntelang gearbeitet.
Mit gerade 57 Jahren erlitt er innerhalb eines Jahres 2 Herzinfarkte! Es folgten Tabletten über Tabletten, zuletzt eine Kur und gepaart mit seinem chronischen Rückenleiden der Frontalschlag: Berufsunfähig!
Vorgesorgt hat er nie.
Bekommen wird er gesetzlich nicht viel.
Seit dem stecke ich in meine Vorsorge.
Beitrag von nobility - 08.09.11 - 17:28 Uhr
Viele selbständige wie z.B. Landwirte und Handwerksmeister haben keine Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt. Wie auch. Wer denkt schon in jungen Jahren an das spätere Alter. Doch die Zeit vergeht und plötzlich ist man 65 und stellt erschreckt fest, ich krieg ja kaum Rente.
Zuerst werden die Pensionäre, also die "Staatsbediensteten" ihre dicken Pensionen erhalten. Das hat vor den Rentenzahlungen Vorrang. Darauf hat der Gesetzgeber seinen Daumen. Er zuerst und danach die anderen.
Das wird vielen ALG II Empfängern und Niedriglöhnern ebenso ergehen. Nur diese können nicht alle was dafür. Woher hätten sie den eine Altersvorsorge zahlen können ? Nicht wenige werden von ALG II direkt in die Sozialhilfe oder Grundsicherung überwechseln.
Ich möchte so nicht leben. Ständig unter Kontrolle zu sein. Mir vorschreiben lassen was ich darf und was ich nicht darf.
Beitrag von lisasimpson - 07.09.11 - 19:17 Uhr
also ich würde deinem mann empfehlen vielleicht nen 401€ job daraus zu machen, dann in die rentenversicherung einzuzahlen (ist zwar nicht viel aber besser als nichts - des weiteren hat er dann auch anspruch auf riesterförderung (weiß nicht ob er das sonst auch hätte in der elternzeit?!)
bei minimalem einsatz würde er z.B. für sich selbst 154€, für das kind zwischen 138 und 154€(je nachdem ob vor 08 geboren oder nicht) gefördert bekommen- wären also für ihn schon mal ca 300€ im jahr, die ihr nicht nutzt.
lisasimpson
Beitrag von vetchy - 07.09.11 - 20:48 Uhr
Also derzeit sind wir mit unserer Jobsituation sehr zufrieden, zumindest solange bis wir ein zweites Kind haben und dass aus dem Gröbsten raus ist.
Daher wöllten wir momentan keinen Wechsel im Job, also dass sich mein Mann etwas neues sucht.
Aber danke für den Tipp auch mit dem Kinderzuschlag, ich werde doch nochmal prüfen, was uns riestermäßig zusteht.
Liebe Grüße
Beitrag von lilly18 - 07.09.11 - 19:41 Uhr
Die Frage ist, wann seit Ihr mit der Abzahlung des Hauses fertig?
LG
Beitrag von vetchy - 07.09.11 - 20:45 Uhr
Hallo!
Mit der einen Hälfte ca. in 6 Jahren, mit der anderen in ca. 30 Jahren 
Die zweite Hälfte drückt uns aber nicht, bzw. muss nicht unbedingt beschleunigt werden...
Ja, danach können wir dann natürlich mehr zulegen, das werden wir auch tun.
LG
Beitrag von oma.2009 - 07.09.11 - 20:24 Uhr
Hallo,
ich bin seit April verwitwet und bekomme für mich EU-Rente (unbefristet) und von meinem Mann her - alle anteilig- seine Altersrente, eine sehr kleine kleine Betriebsrente und eine priv. Rentenversicherung. Nur dadurch kann ich unser Haus und das Auto halten und mir auch noch mal etwas nebenbei gönnen. Ansonsten sähe es für mich nicht gut aus. Ich bin -heute- Froh drüber, dass wir die private Rentenversicherung abgeschlossen hatten obwohl wir das Geld manches Mal benötigt hätten als die Kinder klein waren.
LG
Beitrag von anarchie - 07.09.11 - 23:08 Uhr
Hallo!
ja..ich bin da auch nervös, weil ich nichts einzahle..
Also:
mein Mann bekommt eine gute pension,
ich dann im Falle seines Todes die große Witwenrente,
unser haus wird dann abbezahlt sein.
ich habe einen Riestervertrag und
eine private Vorsorge, die etwa 1000EUR/Monat bringen wird.
Und ich werde mit allergrößter wahrscheinlichkeit 1EFH und einen teil eines weiteren von meinen eltern erben.
rguih shclafen knn ich damit nicht so richtig, aber mehr geht nicht mit 4 kids, haus und einem Einkommen - und beide arbeiten kommt für uns derzeit nicht in Frage...
lg
melanie
Beitrag von mami18052010 - 08.09.11 - 07:44 Uhr
1.000 EUR im Monat von einer privaten Altersvorsorge???? Was zahlst du denn da zur Zeit ein? Das müssen ja locker 500 EUR im Monat sein!
Beitrag von anarchie - 08.09.11 - 08:23 Uhr
naja, nicht ganz...aber ist schon nicht wenig, ich habe aber auch mit 20 damit angefangen..
Beitrag von suny123 - 08.09.11 - 09:51 Uhr
Du verdienst nichts, aber wie kannst du dann so viel Geld aufbringen?
Beitrag von fred_kotelett - 08.09.11 - 10:17 Uhr
Sie ist doch mit einem relativ gut verdienenden Mann verheiratet.
Beitrag von suny123 - 08.09.11 - 10:26 Uhr
Achso
, na dann braucht man ja selbst nicht vorsorgen, es wird versorgt!
Beitrag von lilly18 - 08.09.11 - 10:42 Uhr
Wer macht den Haushalt und versorgt die 4 Kinder?
Bei uns wird auch das gesamte Einkommen als UNSER angesehen
Beitrag von suny123 - 08.09.11 - 10:49 Uhr
"Bei uns wird auch das gesamte Einkommen als UNSER angesehen."
Ist bei uns nicht anders!
Beitrag von lilly18 - 08.09.11 - 11:09 Uhr
Dann verstehe ich Deine Aussage nicht, die Aufgaben sind nunmal unterschiedlich verteilt, ich trage auch nicht soviel zum Familieneinkommen bei und deswegen, sehe ich es nicht so, als ob mein Mann meine Rentenversicherungen zahlen würde, es wird von unserem Geld genommen.
Beitrag von suny123 - 08.09.11 - 11:28 Uhr
Nein, bei uns kommt zwar alles in einen Topf, ABER ich bin berufstätig und muß mir um meine eigene Altersvorsorge keine Sorgen machen.
Beitrag von lilly18 - 08.09.11 - 11:36 Uhr
Ist doch prima, ich kenne einige Vollzeitkräfte und sogar die machen sich sorgen um ihre Rente
Beitrag von suny123 - 08.09.11 - 11:43 Uhr
Schreib ja nicht, dass ich mir keine Sorgen mache, aber bis jetzt bin ich auf dem richtigen Weg und habe auch zu 100% ein Dach über dem Kopf im Alter, wo ich sehr gut leben kann.
Beitrag von mami18052010 - 08.09.11 - 11:52 Uhr
Also wenn ichs nicht besser wüsste, würd ich sagen, dass ist hier ein Ost/West - Problem?
Würd mich ja mal interessieren!
Beitrag von anarchie - 08.09.11 - 11:44 Uhr
Na, ich kann mir ja zukünftig die Hälfte von Kinderbetreuung, Haushalt, etc bezahlen lassen und das das dann mit in den Topf schmeissen
Toll, dass du da so abgesichert bist..ich kenne so viele recht gutverdienene Leute, die sich trotzdem Sorgen machen(müssen)...
