Wie hoch ist Eure monatliche Belastung?

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Beitrag von lala77 - 10.09.11 - 14:40 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Mich würde interessieren wie hoch die monatlichen Belastungen der Haus-Eigentümer hier sind.

Wir wohnen in der Nähe Düsseldorfs, somit hohe Preise #aerger. Wir haben ein gutes Eigenkapital und trotzdem wird sich unsere Belastung auf locker 700 Euro/ Monat belaufen, wovon jedoch noch die Mieteinnahme unserer Eigentumswohnung abgezogen werden kann. Trotzdem ist das erstmal ne Hausnummer #aerger, wobei mieten hier weitaus teurer wäre. Dabei ist es nur eine Doppelhaushälfte, aber die die teure Gegend macht leider den hohen Preis aus :-(.

Was zahlt Ihr monatlich an Annuiät?

(Für die Schlaufüchse mit ebenso schlauen Kommentaren, ja ich weiß, das sagt nichts aus, weil´s Gegenden gibt wo man Häuser für nen Appel und Ei kriegt, aber interessiert mich trotzdem ;-)).

LG, Lala (die sich mit so hohen Schulden irgendwie noch anfreunden muss #zitter)

Beitrag von anarchie - 10.09.11 - 14:57 Uhr

Hallo!


hamburg, einfamilienhaus, 2400m² grundstück, 180m² Wohnfläche.

knapp 2000EUR ohne NK, aber auch vollfinanziert und mit 3% Anfangstilgung.

lg

melanie, die erst wieder ruhig schläft, seid sie ohne Minus raus gehen würde bei verkauf

Beitrag von ich-habe-zwei-davon - 10.09.11 - 14:58 Uhr

hallo,

wir wohnen nicht im eigenheim, sondern in einer ganz normalen mietwohnung.

haben 68qm, 3zimmer, leben hier zu viert und zahlen knapp 500€ an miete. dazu kommen dann noch die anderen monatlichen belastungen wie strom, telefonflat usw.

vg

Beitrag von susannea - 10.09.11 - 15:22 Uhr

Wir zahlen monatlich ca. 900 Euro. Momentan KfW und eine Darlehnen Tilgungsfrei, was dann mit einem Bausparer bei dessen Fälligkeit komplett getilt wird (wenn die Sondertilgungen von 7500 Euro jährlich weiter laufen).

Wenn mans also hochrechnet, dann wärens ca. 1500 Euro im Monat.

Beitrag von frosch1969 - 10.09.11 - 15:34 Uhr

Hallo,

wir zahlen jeden Monat 1079,- ab. Hatten vor 9 Jahren ohne Eigenkapital finanziert und mit 2% Tilgung angefangen.

Wohnen übrigens im Duisburger Süden in einem ganz normalen Reihenmittelhaus. Und ein bißchen Mut gehört zur Hausfinanzierung dazu - wer nicht wagt, der muss in der Mietwohnung bleiben ;-)

GRüße

Sabine

Beitrag von lala77 - 10.09.11 - 21:42 Uhr

Dann wohnst Du gar nicht weit von uns entfernt ;-)

Beitrag von bruchetta - 10.09.11 - 15:42 Uhr

Wir zahlen monatlich € 360,-- ab. Älteres Haus, voll finanziert ohne EK, Zinsfestschreibung auf 15 Jahre, 1,7 % ´Tilgung.

Beitrag von stier84 - 10.09.11 - 17:05 Uhr

#kratz EUR 700,-- mtl. Belatung für Eigentum und dann noch in einer teuren Gegend ist doch überhaupt nicht viel oder sehe ich das falsch#gruebel

Beitrag von angelika2112 - 10.09.11 - 18:28 Uhr

Für eine teure Gegend ist das aber günstig, ist es Neubau oder Altbau?

Wir haben ein älteres Haus gekauft, müssen zwar noch viel Arbeit reinstecken, aber vor Arbeit scheuen wir uns keineswegs. Mein Mann ist Handwerklich sehr begabt und zur Unterstützung haben wir in der Familie von jeder Berufsgruppe etwas, wo man mal Rat holen kann und auch mal Hilfe.

Wir haben voll finanziert, eine Zwischenfinanzierung des laufenden Bausparvertrages, der aber leider noch nicht wirklich gefüttert war, und zahlen insgesamt 450€.
Damit liegen wir auch günstiger als zur Miete. Allerdings lohnt es sich beim Altbau ja auch nur, wenn man viel selbst machen kann. Wenn ich für Reparaturen eine Firma kommen lassen müsste, rentiert es sich gegenüber Miete nicht mehr.

Beitrag von wasteline - 10.09.11 - 18:35 Uhr

700 € Belastung für ein Haus? Und Du jammerst? Ich habe zwar keine Ahnung wie hoch Euer Nettofamilieneinkommen ist, aber wenn Du bei dem Abtrag jammern musst, dann hast Du etwas falsch gemacht.

Wir zahlen nur noch Nebenkosten, unser Haus ist seit Jahren abbezahlt.

Beitrag von lala77 - 10.09.11 - 21:44 Uhr

Habe ich gejammert?? #kratz

Unsere Eigentumswohnung ist ebenfalls so gut wie abgezahlt, aber für mich/ uns ist es ein großer Schritt! Ich denke demnach nicht, dass ich etwas falsch gemacht habe.

Beitrag von sonntagsmalerin - 10.09.11 - 18:48 Uhr

850 Euro (Gesamtrate aus Zins und Tilgung), hinzu kommen ca. 250 Euro Nebenkosten (darin sind auch Rücklagen enthalten).

5,5-Zimmer-Maisonettewohnung, Baujahr 1998, Kleinstadt.
(Kaufpreis 158.000 Euro).

Beitrag von miau2 - 10.09.11 - 19:01 Uhr

Hi,
was sagt es Dir, wenn du weißt dass wir 1600 Euro zahlen jeden Monat?

du kennst damit weder unseren Zinssatz, noch die tilgung, noch die Zinsbindung, noch unser Einkommen, noch den Kaufpreis, noch das Eigenkapital (also wie hoch die Belastung ist...)...du weißt nicht, ob wir parallel in einen Bausparvertrag einzahlen oder Sondertilgungen leisten...

Wenn wir für 700 Euro hätten finanzieren können hätten wir unseren Tilgungssatz so hoch geschraubt, dass wir bei der gleichen Belastung wären wie wir sie jetzt haben. Und für deutlich unter 700 Euro gibts hier in (vernünftigen) Wohngegenden auch keine vernünftigen Mietwohnungen, die 4 Personen Platz bieten. Unsere 80qm in einer Schrottimmobilie hatten schon 650 gekostet - und die Nebenkosten waren nur unwesentlich niedriger (dank Uralt-Installationen und dem kompletten Fehlen jeder Isolation) als die jetzt fürs Eigenheim.

Wir wohnen übrigens in einer vermutlich mindestens gleich teuren Gegend.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von lala77 - 10.09.11 - 21:45 Uhr

Mir sagt es, dass Du schmerzfreier bist als ich ;-).

Danke für Deine Antwort!

Beitrag von miau2 - 11.09.11 - 16:17 Uhr

Vielleicht liegt unser Haushaltseinkommen ja deutlich mehr als doppelt so hoch wie Eures? Dann wären die 1600 vielleicht genau so wenig oder viel schmerzhaft für uns wie für Euch die 700...

Beitrag von minimind - 10.09.11 - 19:43 Uhr

hallo Lala,

für meine Mietwohnung zahlte ich ( bis vor 3 Jahren oder so ) 670,-€ kalt.
( Innenstadtlage )

Für mein Haus (BJ 86) zahle ich jetzt 640,- € Abtrag. ( hatte Eigenkapital )
Von der Wohnung 1,3 Km entfernt, also immer noch SEHR stadtnah.

monatliche Belastungen waren in der Wohnung gesamt bei ca 1100,-€ monatlich,
jetzt liegen sie bei ca 1500,- € monatlich. ( incl. Investitionsrücklage )

in 1,5 Jahren kann ich den KFW- Kredit ablösen ( Geld liegt schon auf der Bank- brav gespart.... gutes Mädchen...... :-D )

danach beträgt der Abtrag nur noch 260,-€/ monat....
Ich seh es als Absicherung fürs Alter ( lach- bin dieses Jahr unglaubliche 50 !!! geworden, Mist ey! ):
für 260,-€/monatlich kommste nicht mal im Wohnblock unter.....

lg
Petra

Beitrag von lucky.luke.1946 - 10.09.11 - 19:56 Uhr

Ich weiss nicht, was das jetzt bringen soll.
Die monatliche Abzahlung richtet sich doch nach Kaufpreis, Kreditsumme, Zins, Tilgung und auch Laufzeit.
Und das legt jeder für sich passend aus. Wir zahlen im Monat 2050 Euro und haben 3% Tilgung drin.

Beitrag von lala77 - 10.09.11 - 21:46 Uhr

Das bringt mir, die Information zu bekommen, um die ich im Eingangsposting gebeten habe :-p.

Danke für Deine Antwort!

Beitrag von joy1975 - 10.09.11 - 20:25 Uhr

Hallo,

wir wohnen auch im direkten Umfeld von Düsseldorf und die Preise hier sind in der Tat sehr heftig. Wir haben 2009 gebaut in einem gewachsenen Wohngebiet mit guter Anbindung an ÖPV und Autobahn. Ein kleines 135qm Reihenendhaus mit 300qm Grundstück.
Wir (bzw. ich, da ich alleiniger Hauseigentümer bin) zahlen im Monat 1600€ ab, allerdings haben wir 10% Tilgung auf der Hütte, weil ich nämlich keinen Bock habe zu zahlen bis ich alt und grau bin.

Wenn ich runter gehen würde auf die normalen 1% Tilgung, würde ich circa 850-900€ bezahlen. Finanziert habe ich damals zu knapp 4%, ich glaube, heute wäre es sogar nochmal günstiger. :-(

Bereut habe ich die eigenen vier Wände nicht, im Gegenteil. Ich war immer eher skeptisch, hatte Angst vor der Belastung, Verpflichtung etc., im Nachhinein bin ich froh, dass ich es gemacht habe. Werde in ein paar Jahren durch sein mit dem Abbezahlen und kann dann mietfrei wohnen, wenn an so einem Haus natürlich immer was zu machen ist, aber man guckt doch etwas sorgenfreier in die Zukunft.

Beitrag von lala77 - 10.09.11 - 21:41 Uhr

Nein, ich jammer nicht! Ich habe nur ein Problem so hohe Schulden zu haben. Sorry, aber ich kenne sowas nicht und brauche ein bißchen um mich damit anzufreunden.

Was das jetzt bringen soll? Siehe mein Eingangsposting! Mich interessiert mich welcher Belastung andere "gut schlafen können".

Für die zahlreichen informativen Antworten vielen Dank #blume!

Ja, auf der einen Seite ist es nicht viel. Das Haus ist von 1991. Aber auf der anderen Seite doch wieder viel, denn wir stecken wirklich sehr viel Eigenkapital herein und haben unsere jetzige Eigentumswohnung so gut wie abgezahlt und jetzt nochmal von vorne Anfang machen, fällt mir irgendwie schwer :-(.

LG, Lala

Beitrag von wasteline - 10.09.11 - 22:08 Uhr

"Was das jetzt bringen soll? Siehe mein Eingangsposting! Mich interessiert mich welcher Belastung andere "gut schlafen können"."

Es kommt doch auf das Einkommen an, deshalb bringt es dir nichts zu wissen, dass jemand 2.000 € im Monat zahlt und trotzdem gut schläft.
Angenommen ich habe ein Nettofamilieneinkommen von 6.000 €, dann schlafe ich mit einem Abtrag von 2.000 € immer noch gut. Habe ich aber ein Einkommen von 2.000 €, dann würde ich bei 700 € Abtrag weniger gut schlafen.

So ganz erschließt sich mir Deine Frage wirklich nicht.

Beitrag von lucky.luke.1946 - 11.09.11 - 09:57 Uhr

Du hast völlig recht.

Beitrag von lucky.luke.1946 - 11.09.11 - 09:57 Uhr

Wenn man ein Haus kauft, hat man eben Schulden, aber man hat auch einen Gegenwert.
Das ist normal.

Es sind ja keine Schulden für irgendeinen Scheiss, für den man eben keinen Gegenwert hat oder ein Auto, das nur an Wert verliert.


Jeder schläft mit der Belastung gut, die er sich leisten kann.
Hätte ich einen wesentlich geringen Verdienst, würde ich die Belastung auch enstprechend niedrig ansetzen, ist doch klar.

Beitrag von mabapri - 12.09.11 - 13:36 Uhr

also 700,- finde ich nicht viel! wenn du ca. 2500-3000 verdienst.
hast du die nk schon eingerechnet? evlt was weglegen für reparaturen?