Ich habe eine super wichtige Frage für mich nahstehende Personen, ich weiß aber nicht wie ich helfen kann.
Der Mann: 64 J. (nach 42 Jahren in der selben Firma im Dez. 10 arbeitslos geworden) bekommt nun ALG 1, Renten antrag wurde abgeleht.
Die Frau: 62 J. (Wegen rheuma momentan nicht Arbeitsfähig, war Ihr lebenlang selbständig) Lebt vom ALG 1 des Mannes, Renten antrag auch abgelehnt.
Rente würden beide frühstens nächstes Jahr bekommen.
So nun ist die Situation so das beide ein Haus haben (Neubau 2 Jahre alt), steht seid 6 Monate beim Markler zum Verkauf. ALG 1 ist so erdenklich wenig womit die "nötigsten" unkosten gedeckt werden, zum Leben bleibt kaum was.
Es gab nun eine Stromnachzahlung vom 600 Euro. Der Stromanbieter wollte sich nicht auf Raten einlassen.
Nun ist morgen der Speertermin und beide sind völlig fertig mit der Welt. Ihr Lebenlang gearbeitet und nun will/kann niemand helfen.
Ich selber verstehe auch nicht warum der Stromanbieter so unkooparativ ist.
Leider weiß ich mir auch keinen rat und nix, nun hatte ich vielleicht an ein Darlehn beim Arbeitsamt gedacht. Ich selber habe auch noch nie Sozialleistungen erhalten und kenne mich deshalb damit nicht aus. Gibt es sowas? Und wenn nicht, was für möglichkeiten gibt es noch???
Ich kann mir schwer vorstellen das, sie die beiden "alten" Leute da im dunklen ohne möglichkeit zum Kochen usw lassen???!
Vielleicht kann jemand einige Tips geben die helfen.
Gerade gestern wurde nochmals eine Email mit der bitte um rücksicht und raten aufgesetzt diese heute vom Stromanbieter wieder verneint wurden.

Frage: ALG 1 / Darlehn - usw. DRINGEND
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Beitrag von HÜÜLFEEE - 14.09.11 - 11:45 Uhr
Beitrag von morgenstern66 - 14.09.11 - 11:54 Uhr
solltest das hier verschieben lassen ins Forum Finanzen und Beruf
Beitrag von berndundmonika - 14.09.11 - 12:48 Uhr
http://www.123recht.net/Rechtsrat-nahezu-kostenlos-__a9985.html
Beitrag von vwpassat - 14.09.11 - 13:06 Uhr
Wenn morgen der Sperrtermin ist, dann ist den beiden das Dilemma nicht erst seit gestern bekannt, sondern seit einigen Monaten.
Ich habe dafür kein Verständnis, sorry.
Mit 64/62 Jahren sollte man die Prioritäten des Lebens mal erkannt haben.
Am letzten Tag irgendwo um Hilfe zu betteln ist mehr als zu spät.
Beitrag von thea21 - 14.09.11 - 14:45 Uhr
Weißte wahas?
Beitrag von vwpassat - 14.09.11 - 15:17 Uhr
Beitrag von zwiebelchen1977 - 14.09.11 - 15:20 Uhr
Hallo
Um auf so hohe "Schulden" zu kommen, müssen sie ja schon länger nicht gezahlt haben.
Kann den keiner aus der Familie helfen?
Und ja, sie werden abstellen. Man bekommt ohne keine LEistung ohne Gegenleistung. Ich muss im Geschäft meinen Einkauf auch zahlen, das interresiert das Geschäft nicht, wie ich es mache.
Bianca
Beitrag von arkti - 14.09.11 - 18:51 Uhr
Er hat immer gearbeitet, sie hat immer gearbeitet.
Warum sind dann nichtmal 600 Euro da?
Beitrag von angelika2112 - 14.09.11 - 22:26 Uhr
Blöder Wink des Schicksals... Das muss man echt mal sagen. Die Zwei können ja nichts dafür, in dem Alter noch Arbeitslos zu werden bzw krank zu sein.
Aber denoch finde ich es auch sehr knapp mit der Infoeinholung. Das muss ja schon länger bekannt sein, rein vom hoffen auf ein Wunder passiert da nichts.
Als Untertützung könnten sie einen Lastenzuschuss beantragen bei der Wohngeldstelle... Mehr fällt mir da leider auch nicht ein. Aber der Antrag wird kaum bis morgen bewilligt sein.
Da wird jemand aus der Familie finanziell stützen müssen oder Unterkunft übergangsweise bieten müssen.
Beitrag von manavgat - 14.09.11 - 23:20 Uhr
Diese beiden brauchen dringenst eine versierte Anwältin die sich mit Sozialrecht auskennt.
Gruß
Manavgat
Beitrag von 71068 - 14.09.11 - 23:48 Uhr
Könnte es nicht auch ganz eventuell ein versierter Anwalt sein?
Soll ja auch den einen oder anderen fähigen männlichen Vertreter ihrer Zunft geben....
Gute Nacht
Beitrag von manavgat - 15.09.11 - 15:26 Uhr
wenn ich geschrieben hätte:
Diese beiden brauchen dringenst einen versierten Anwalt, der sich mit Sozialrecht auskennt.
hättest Du dann gefragt:
Könnte es nicht auch ganz eventuell eine versierte Anwältin sein
???????
Na?!
über Deine Reflexe musst du mal nachdenken.
Gruß
Manavgat
Beitrag von lilly18 - 15.09.11 - 09:43 Uhr
Wie kann man in dem Alter ein Haus bauen, wenn man es nicht bar bezahlen kann?
LG
Beitrag von zwiebelchen1977 - 15.09.11 - 09:57 Uhr
Hallo
Mit dem Alter gebe ich dir Recht. Aber kaum einer kann ein Haus BAR bezahlen.
Bianca
Beitrag von lilly18 - 15.09.11 - 14:09 Uhr
In jungen Jahren ist es i.O., aber im Rentenalter, entweder ich habe das Geld in bar, oder ich baue nicht auf meine alten Tage.
Beitrag von kleinmukk - 15.09.11 - 10:57 Uhr
Das Haus ist abbezahlt, es war schon das zweite. Das erste hatten sie verkauft um sich zu verkleinern und haben dann halt kleiner neu gebaut und auch Bar bezahlt.
Beitrag von zwiebelchen1977 - 15.09.11 - 11:12 Uhr
Dann verstehe ich aber nicht, wieso man dann seinen Strom nicht bezahlen kann.
Beitrag von lilly18 - 15.09.11 - 14:10 Uhr
Dann kann ich auch nicht verstehen, dass nichtmal 600€ in bar da sind
oder soll ich lieber sagen erschreckend
