Wenn ich lese, wie vielen von Euch Vätern es hier schlecht geht, weil ihr Probleme mit Sorgerechtsstreitigkeiten oder sich anderweitig querstellenden Müttern habt, dann stimmt mich das doch sehr traurig und gleichzeitig dankbar ...
Traurig, wenn persönliche Animositäten zwischen Mann und Frau dafür sorgen, dass Vater und Kind unter "Entzug" leiden müssen.
Dankbar, dass meine beiden Kinder ein täglicher Teil meines Lebens sind.
Ich wünsche Euch, die Ihr mit schlimmeren Problemen als nur Schlafentzug und Trotzphasen zu kämpfen habt, alles Gute für Euch und Eure Kids.
Und wenn ihr zwischendurch mal was Kurzweilliges zum Schmunzeln sucht, dann schaut in meinen Blog rein: papaweiss.blogspot.com

Alles Beste wünscht
Kurt Schwitters
Probleme von Vätern
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Beitrag von kurt.schwitters - 14.09.11 - 12:38 Uhr
Beitrag von ichweisses - 16.09.11 - 18:57 Uhr
Hallo...
<< Traurig, wenn persönliche Animositäten zwischen Mann und Frau dafür sorgen, dass Vater und Kind unter "Entzug" leiden müssen... >>
es geht auch anders herum, dass Mutter und Kind unter "Entzug" leiden müssen....
LG
ichweisses
Beitrag von zenturio - 17.09.11 - 14:37 Uhr
Ja, das gibt es tatsächlich. In meinem Bekanntenkreis ist genau so ein Fall eingetreten, allerdings nicht in dem Maße, dass es zu gar keinem Umgang zwischen Mutter und Sohn mehr kommt. Der Sohn lebt beim Vater und ist im pubertären Alter, löst sich also ohnehin grade von seinen Eltern.
Mir ist allerdings bislang noch kein Fall bekannt, in dem eine Mutter sich vergeblich um den Umgang mit ihrem Kind bemüht hat, wenn dieses noch nicht alt genug war darüber selber zu entscheiden. Es sei denn, dass man der Mutter wegen Mißachtung des Kindeswohls oder gar Vernachlässigung das Sorgerecht entzogen hatte und selbst dann dürfte der Umgang selten gänzlich unterbunden werden.
Im Trennungsfall kommen Kinder allgemein zur Mutter und nicht zum Vater (warum eigentlich?). In wievielen der wenigen anderen Fälle mag es dann zu Entzug durch den Vater kommen? Statistisch ist das m.E. nicht signifikant und es sollte auch objektiv anerkannt werden, dass die Täter hier in der Mehrzahl die Mütter sind, so wie man auch objektiv anerkennt, dass körperliche Gewalt in der Ehe wohl mehrheitlich von Männern ausgeübt wird. Letzteres wird ja sehr gerne und häufig herausgestellt, während der Entzug des Umgangsrechtes durch Mütter regelrecht unter den Teppich gekehrt wird.
Beitrag von parzifal - 18.09.11 - 08:25 Uhr
Das Väter den Umgang der Mutter zum Kind ohne wirklich nachvollziehbaren Grund verbieten halte ich aber für die große Ausnahme. Sowohl in absoluten als auch in prozentalen Zahlen.
Mir ist kein Fall zu Ohren gekommen.
Liegen Dir da Zahlen vor?
Gruß
parzifal
Beitrag von sternenschnee - 18.09.11 - 09:31 Uhr
Ich kenne Väter die ihre Kinder bei sich haben und nicht einer verbietet den Müttern den Umgang.Also ich kenne keinen Fall.Es wird so etwas auch geben,aber ich denke es wird nur ein sehr kleiner Teil sein.
Beitrag von zenturio - 17.09.11 - 14:06 Uhr
Hallo Kurt,
keinem Mann ist es bewußt, auf welch dünnes Eis er sich begibt, wenn er heiratet und eine Familie gründet. Auch ich habe vorher blauäugig geglaubt, auf einer Erfolgswelle zu surfen und ein toller Typ zu sein,
dem im Leben alles gelingt. Erfolg im Job, 'ne tolle Frau und eine wundervolle Tochter, der immerwährende Sonnenschein in meinem Leben.
Dann haben mir meine Exfrau und das deutsche Familien- und Scheidungsrecht mit dem Vorschlaghammer ziemlich unsanft eine Lektion eingeprügelt: Kinder sind in dieser Gesellschaft de facto Eigentum der Mutter.
"Was du darfst, Vater? Du darfst deinen finanziellen Beitrag dazu leisten, dass das auch so bleibt."
Insofern sind es nicht die "persönlichen Animositäten", die zu diesem Umstand führen. Es ist in meinen Augen ehr ein politischer, soziologischer Effekt, der aus einer falsch verstandenen und angewandten "Gleichstellung" der Geschlechter resultiert.
Es ist auch leider nicht so, dass sich hier "viele" betroffene Väter äußern, im Gegenteil. Die meisten Männer neigen in vergleichbaren Situationen leider dazu, sich zurückzuziehen und zu schweigen. Zudem ist urbia.de ein Frauenforum. Väter die hier ein anderes Bild in die Öffentlichkeit tragen wollen, als das des schuldigen Mannes und unfähigen Vaters, werden schnell persönlich angegriffen. Viele getrennte Mütter kämpfen mit aller Macht darum, ihren gesellschaftlich anerkannten Status als Opfer aufrecht zu erhalten. Männer beklagen sich nicht, daher akzeptieren es zu viele von ihnen, in ein negatives Image gepresst zu werden.
Beitrag von rockydani - 05.10.11 - 07:19 Uhr
Hallo. ich hoffe ich als frau darf hier auch reinschreiben.
Ich finde es auch schrecklich vieviele männer darunter zu leiden haben wenn die ex-frauen so eine schweinerei abziehen. Nie im leben käme es mir in den sinn meinen kindern den vater vorzuenthalten wenn wir nicht zusammenleben würden.
diese weiber sollen doch mal an die kinder denken und nicht an ihren stolz oder vielleicht rache weil der mann sie betrogen hat.
es sind doch immer die kinder die leiden.
aber auch umgekehrt. wenn bei einer scheidung, die ich nicht hoffe denn alles läuft gut, die kinder meinem mann zugesprochen würden, ich würde kämpfen um das recht meine kinder regelmässig zu sehen.
ich wünsche allen vätern die so etwas durchleben müssen viel kraft weiter zu kämpfen und ein glückliches ende.
lg dani
Beitrag von drach25 - 05.10.11 - 09:26 Uhr
Halli HAllo,
vielleicht darf ich auch was dazu sagen.
finde es nicht in ordnung, das es noch immer eine menge Väter gibt die sich mit scheitern der Beziehung aus dem LEben der/des Kindes verabschieden.
Hätte meinen Ex-Partner nie Steine in den Weg gelegt, wenn Sie ihre Kinder hätten sehen wollen, aber ich denke irgendwann ist auch mal ein Punkt erreicht an dem man erkennen sollte, das es keinen sinn macht darauf zu pochen wenn von der andern Elternseite keinerlei interesse an einem Umgang besteht.
ICh werde in dieser Richtung nichts mehr unternehmen. rechtfertigen muss man sich später vor den Kindern.
gruß
Beitrag von achdumeinenase - 06.10.11 - 13:50 Uhr
Ja und ich werde kämpfen...Habe meinen suessen Fratz schon 3 Wochen nicht sehen dürfen und bin kein böser Mensch.
Jetzt geht es vor das Gericht und dort alles geregelt, was ich nicht wollte. Aber Regelungen bei Gericht bringen vielen Vätern auch nichts. Wenn die Mutter sich quer stellt sieht man sein Kind trzd. nicht. Und kein Vater möchte mit einen Gerichtsvollzieher zu der Mutter des Kindes um es zu sehen. Es muss in den Kopf der Frauen das sie kein Eigentum besitzen wie eine Kette oder ein paar Schuhe, sonder um ein Lebewesen was beide braucht.
Beitrag von drach25 - 07.10.11 - 09:58 Uhr
Guten MOrgen,
das bestreitet ja acuh keiner!
Finde es schade das es ne Menge Mütter gibt die so sind, aber auch das sind nicht alle. Genau wie nicht alle Väter schlecht oder desinteressiert sind.
Trotzdem gibt es leider davon mehr als genug! Das macht einen sehr traurig.
In diesem Sinne einen schönen Tag
Beitrag von achdumeinenase - 07.10.11 - 09:59 Uhr
Ich bekomme nun nicht mal Auskunft wie es unseren Sohn geht. Sie wartet alles ab bis zum Gericht. Wie kann Frau so sein...
Beitrag von drach25 - 12.10.11 - 10:12 Uhr
guten morgen achdumeinenase,
ich bin sprachlos, das es tatsächlich Eltern gibt die bis zum Äussersten gehen nur um dem , In deinem Falle Vater keine Auskunft geben zu müssen.
Das ist so nicht in Ordnung und ich finde solch einem Verhaltern müsste ein Riegel vorgeschoben werden.
Aber wenn ich da meinen ganz speziellen Fall sehe rollen sich mir auch duie ZEhennägel hoch. Oder ist das etwa normal das ein VAter der unvbedingt Vaterw erden wollte nach einer Trennung n ull Interesse an seinem Sohn hat?
Ich finde das auch nihct normal und deshalb ist meine MEinung so das ich nihcts mehr in dieser richtung unternehmen werden. Er hat ja nachweislich keinen Bock darauf.
Drücke Dir die Daumen das Du schnell erfährst wie es Deinem Kleinen Fratz geht.
lg drache
Beitrag von leoline78 - 14.10.11 - 06:06 Uhr
Guten Morgen,
ich möchte als Frau und Mutter gerne "mitsenfen"
Was ich seit Jahren erlebe, hat mich in vielen Dingen umdenken lassen.
Früher dachte ich immer arme alleinerziehende Mutter.
Heute denke ich, was für "ar.....locher" gibts eigentlich unter uns Frauen.
5 Jahre hat mein Mann nun darum gekämpft seine Zwillinge aus erster Ehe regelmässig sehen zu können, ein Richter hat endlich entschieden das es nun so ist und seine Ex mit ihren nachgewiesenen Lügen nicht mehr weiter kommt.
Wenn ich nur verstehen könnte was eine Frau und Mutter so weit treibt, klar seh ich nicht was bei meinem Mann und seiner Ex schief gelaufen ist, ich seh nur den Mann der sich heute liebevoll um meine Kinder aus erster Ehe und unsere gemeinsame Tochter kümmert und ich seh auch nur wie er sich um seine Zwillinge kümmert wenn diese bei uns sind.
Aber auch wenn es Dinge gibt da man an seinem Ex nicht gut findet, muss das kein Grund sein das auf dem Rücken der Kinder auszutragen.
Und ja ich weiss wovon ich da schreibe, auch ich war vorher schon mal verheiratet, aus dieser Ehe gibt es 3 Kinder, Kinder die nach meinem ermessen wirklich glück haben Eltern zu haben, die auch nach einer Trennung noch wissen was anstand ist.
Mein Ex geht bei uns mehrmals die Woche ein und aus, Urlaube verbringen wir teilweise zusammen und auch Ex und jetziger Mann verstehen sich gut.
Das man sich nach einer Trennung erstmal aus dem Weg geht, unschöne Worte fallen, ist ja vielleicht noch normal, aber muss das Jahre lang anhalten? Wozu? Wer hat denn was davon?
Ich denk mit ein wenig respekt vor den eigenen Kindern, kann man das alles in den Griff bekommen, auch wenn einem nicht immer alles gefällt was der Ex aus seinem neuen Leben macht.
Ich finde auch nicht alles toll, was mein ex bringt wenn die Kids bei ihm sind ( übrigens ist auch meine jüngste Tochter jedes we bei ihm, obwohl sie nicht seine tochter ist, sie ist immerhin schwester seiner Kinder) Aber was geht es mich an, wie er die Tage mit den Kindern meistert? Er lässt sich doch auf der Nase rumtanzen, es ist seine wasserrechnung wenn die Kids 2 mal am Tag die BAdewanne voll laufen lasssen, er muss sich damit rumschlagen wenn die Kinder vor lauter süsskram spucken......ich hab ihn doch mal geheiratet, da war er doch auch in der Lage Vater zu sein, warum also heute nicht mehr?
Kinder lernen seeeehr schnell was ist regel bei mama und was darf ich bei papa.
Differenzen die es zwischen uns gab und auch heute ab und an noch gibt, gehen die Kinder generell null an.
Schade das es auch heute noch so ist das viele Frauen ihre Kinder als Eigentum anschauen und wirklich gute Väter mit samt den Kindern darunter zu leiden haben.
GLG Leo
