Nachvollziehbar?

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Beitrag von lia25 - 16.09.11 - 07:40 Uhr

Guten Morgen #winke

Folgender Fall:

Ich arbeite bei etwa seit 2 Jahren bei einem Discounter an der Kasse als 400€ Job(was eigentlich nur als Notlösung gedacht war). Der Laden ist quasi direkt bei mir um die Ecke. D.h. ich brauche kein Benzingeld und auch sonst bin ich dementsprechend sehr schnell Zuhause.
Nun möchte ich mir aber was Anderes suchen, weil ich es satt habe nur noch stupide an der Kasse zu sitzen. Es ist sicherlich kein schlechter Job, aber für mich ist das definitv nichts.Habe das gefühl als wenn ich geistig unterfordert bin. Die Monotonie und auch das späte Arbeiten (immer bis 21Uhr; mit Putzen etc. meist 21:30Uhr) nerven mich mittlerweile echt an.

In meiner Familie allerdings sind aber mehrere die da anderer Meinung sind und mir immer wieder predigen, wie sehr ich doch froh sein kann, dass ich zur Arbeit laufen kann. Bin mittlerweile selbst schon am zweifeln, ob ich mir vielleicht selber den Job madig rede. Andererseits würde ich auch gerne einfach mal was Anderes machen.

Würde mich mal interessieren, ob ihr auch schon mal in einer ähnlichen Situation wart?

Lieben Gruß Lia#danke

Beitrag von ich-habe-zwei-davon - 16.09.11 - 07:46 Uhr

morgen,

was interessieren dich meinungen anderer leute wenn du unglücklich in deinem beruf bist?

arbeiten bis 21.30uhr ist jetzt keine seltenheit die ich lese, ganz im gegenteil unser rewe hat zum beispiel bis 22uhr geöffnet und danach stehen eben die dinge noch an die du ab 21uhr machst.

mich persönlich würde es nicht reichen für 400€ arbeiten zu gehen, da ich an die anderen dinge wie rentenbeiträge, krankenkasse usw. denke. auch möchte ich nicht von meinem mann abhängig sein.

sicher ist es vom vorteil wenn du sogar zur arbeit laufen kannst, aber auch mit dem rad kann ich mal 20minuten fahren wenn ich etwas anderes finden würde, oder ;-)

bewirb dich, solange behälst du deine momentane stelle und gut #klee

Beitrag von lia25 - 16.09.11 - 07:51 Uhr

Moin.

Also bzgl. der 400€ Basis. Für mich reicht das, weil mein Mann und ich das so geregelt haben.

Bin einfach so ein Mensch, wenn mir nur einmal jemand sagt "Es gibt Leute, die machen viel schlimmere Jobs", dann grübel ich direkt über meine eigene Situation.

Momentan bewerbe ich mich fleißig und denke, dass etwa 10-15min. mit dem Auto zur Arbeit zu schaffen sind. Wenn ich dafür aber etwas machen kann was mich mehr befriedigt.

Beitrag von ich-habe-zwei-davon - 16.09.11 - 08:01 Uhr

es ist ja auch ok wenn ihr das so für euch besprochen habt, aber denke doch bitte einmal weiter. diese arbeit wird dir später nicht angerechnet, da du keine steuern einzahlst.

klar gibt es weit aus andere jobs, die nicht jeder machen kann/ mag/ durch halten würde, als an der kasse zu sitzen um zu kassieren. ich möchte auch nicht mit jemanden aus dem verkauf tauschen wollen - ganz ehrlich, da bleibe ich lieber in meinem bereich #schein

nimm dir die worte anderer an aber nicht zu nah an dich ran lassen - du bist du, deine freundin ist deine freundin, deine mutter deine mutter,... und du musst dich in deinem bereich wohl fühlen ;-)

Beitrag von vwpassat - 16.09.11 - 08:03 Uhr

Hätte meine Frau damals bei der Auswahl der Lehre auf Ihre Familie gehört, wäre sie jetzt todunglücklich und würde mit dem halben Gehalt heimkommen.

Mach, was Du für richtig hälst und lass die anderen weiter labern.

Beitrag von mami18052010 - 16.09.11 - 09:21 Uhr

ich kann schon verstehen, dass du unglücklich bist!

Du bist 27 Jahre alt, in der Blüte deines Lebens! Da will man einfach was schaffen!

Und für mehr Spaß und mehr Geld würd ich auch Fahrten in Kauf nehmen!

ich pendel auch jeden Tag 2 Stunden und ... der mensch ist ein Gewohnheitstier!

Beitrag von ayshe - 16.09.11 - 09:57 Uhr

Um die Ecke zu wohnen ist natürlich echter Luxus und lange Fahrwege lohnen sich bei so einem kleinen Verdienst eigentlich auch nicht.

Gibt es einen Grund, warum du einen solche Minijob machst oder wieder einen suchst?

Oder was willst du überhaupt machen?
Ich finde, es kommt auf die Vorraussetzungen und auch das Ziel an, ob nun dein Job "madig" ist oder nicht.

Es gibt sicher eine Menge Minijobs, die viel schlimmr sind, aber von einem Minijob an sich, würde ich auch nicht viel erwarten.

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Würde mich mal interessieren, ob ihr auch schon mal in einer ähnlichen Situation wart?
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Nein, war ich nie. Ich hatte auch nie Minijobs. "Gejobbt" habe ich nur als Schülerin und Studentin und im Studium habe im erlernten Beruf gejobbt.


Ich weiß nicht, was du eigentlich willst oder erwartest.
Meinst du andere Minijobs sind wesentlich besser, aber lohnt es sich wirklich dafür evtl. mehr fahrzeit und -geld zu investieren?
Oder willst du einen richtigen Beruf und eine richtige Arbeitstelle?

Beitrag von fuxx - 16.09.11 - 10:46 Uhr

Die Arbeit sollte möglichst Spaß machen, denn schließlich verbringt man einen Großteil seiner Zeit mit ihr.

Bewirb Dich doch einfach und schau Dir an, was es für Alternativen gibt. Gibt es keine, bleibst Du halt an der Kasse, denn Spaß an der Arbeit ist schön, aber letztendlich geht es darum den Lebensunterhalt zu verdienen.

Beitrag von carrie23 - 16.09.11 - 11:34 Uhr

Ich hab auch schon an der Kasse gearbeitet und versteh dich total dass du was anspruchsvolleres machen willst.
Natürlich ist es praktisch, aber wieso sich nicht weiterentwickeln?
Ich persönlich möchte nie nie nie wieder an der Kasse arbeiten, das war so langweilig dass die Zeit so gar nicht vergangen ist.
Der Bürojob denn ich nachher hatte war super, immer wieder was neues gelernt immer wieder neue Ideen die man einbringen konnte dafür wars Vollzeit aber hervorragend

Beitrag von ayshe - 16.09.11 - 11:59 Uhr

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Der Bürojob denn ich nachher hatte war super, immer wieder was neues gelernt immer wieder neue Ideen die man einbringen konnte dafür wars Vollzeit aber hervorragend
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Vollzeit.
Ich frage mich ernsthaft, ob man denn so eine Erweiterung, wie du es erlebt hast, überhaupt bei einem 400 Euro Job erwarten kann.
Ich kann es mir nicht vorstellen, es sei denn, man findet tatsächlich etwas, was man aus einem anderem anderen Beruf heruasu machen kann oder eben bestimmte Kenntnisse mitbringen, eine Miniassistenz für jemandem mit anspruchsvollen Job zb.
Bei uns arbeitet ein Rentner 8 h die Woche als Assistent, so etwas meine ich.

Beitrag von carrie23 - 16.09.11 - 12:13 Uhr

Sicher aber ich denke der 400 Euro Job wird ja nur zur Überbrückung sein, ich denke schon dass sie irgendwas gelernt haben wird

Beitrag von anna031977 - 16.09.11 - 11:58 Uhr

Die Frage ist:

Was bist Du? Was kannst Du? Wann kannst Du arbeiten? Wo und was käme in Frage? Gibt es da reelle Chancen was zu bekommen? Könntest Du bei gleicher Arbeitszeit mehr verdienen? Wären die Arbeitszeiten besser?
Wie schlimm nervt Dich der Job? Wie ist sonst das Klima im Team?

Wenn es nur um die geistige Unterforderung geht, gibt es auch für deine Freizeit Möglichkeiten: Rätsel, Sprache lernen, fortbilden,...

Ich mache momentan in meiner Freizeit einen Spanisch-Selbstlern-Kurs. 20 Lektionen mit CD und MP3 von Langenscheidt. Das fordert auch: Geist und Disziplin

Nach 5 Lektionen begann unser Mallorca Urlaub. Dort wurde ich von den Hotel-Angestellten für mein gutes Spanisch gelobt....

Bringt also tatsächlich was.

Oder eine andere Weiterbildung, also wenn es jetzt wirklich nur um die geistige Unterforderung geht...

lg

Beitrag von lichtenstein - 16.09.11 - 15:00 Uhr

In meinem Leben habe ich es bisher immer so gehandhabt, wenn mir ein Job wirklich so richtig gestunken hat, dann habe ich mir etwas anderes gesucht.

So einiges hat sich auch aufeinander aufgebaut: durch die Tätigkeit wurde mir klar, wo meine Stärken und Schwächen liegen und was ich wirklich will. Allerdings ging es dabei nicht ohne lernen, lernen, lernen ab. Ich habe zwei abgeschlossene Berufsausbildungen (gewerblich und kaufmännisch) und ein berufsbegleitendes Aufbaustudium im Lebenslauf stehen.

Ich glaube, in Deinem Alter steht man fast noch am Beginn seiner Möglichkeiten. Deshalb: schöpfe sie aus und viel Spass dabei.

Gruß

Lichtenstein