Hallo,
ich stecke gerade in einer riesigen Angstsituation, denn folgendes:
Ich bin noch bis November diesen Jahres in der Elternzeit (Letztes, sprich 3 Jahr).
Arbeite aber seit November letzten Jahres als nebenberuflich,geringfügig Beschäftigte in meinem gelernten Job (Krankenschwester).
Dort verdiene ich um die (mit Zuschlägen) 450€.
Jetzt habe ich seit ca. 4 Monaten ein Gewerbe angemeldet (selbständig im Nebenverdienst) und mache Tupper. Bin sogar schon Karriereberaterin.
Heute habe ich aber gehört, das (weil ich ja bis November noch familienversichert bin) ich eventuell die Krankenversicherung zahlen muss.
Kennt sich jemand aus? Bin total unsicher. Im November erhöhe ich meine Stunden. Ich gehe nicht mehr in meinen alten Vollzeitvetrag, weil ich das mit Kind nicht will. Ich erhöhe die Monatsstundenzahl von 35h auf ca. 60h und zahle dann in die Rentenkasse ein und bin dann auch wieder alleine kranken versichert.(Bleibt dann überhaupt am Ende des Monats mehr übrig als bisher?)
Ich weiß gerade garnicht, ob das was ich mache totaler Bullshit ist. Ich Tupper gerne, aber schade ich mir womöglich damit noch?
Weiß jemand Rat?
Lg,
Sunny
Krankenkassenbeitrag bei 400€ Job und Tupperberaterin
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Beitrag von sunny1111 - 19.09.11 - 21:56 Uhr
Beitrag von susannea - 19.09.11 - 22:44 Uhr
Wenn du wirklich noch in Eltenrziet bist, dann bist du ja momentan in der Regel nicht familienversichert, sondern selber beitragsfrei gesetzlich pflichtversicehrt. Es sei denn, du hast dummerweise selber eine familienversicehrugn beantragt.
Dann ist es egal, was du jetzt verdienst. Es muss allerdigns unter dem bleiben, was du mit deinem "normalen" Job verdient hättest.
Bist du wirklich aus unerklärlichen Gründen familienversichert, dann musst du die KK selber zahlen.
Beitrag von sunny1111 - 19.09.11 - 23:08 Uhr
Also, ich bin auf jeden Fall noch bis November in Elternzeit und bekomme Brutto 399€. Dann noch Zuschläge (Sonntag, Feiertag, usw.) so dass ich auf ca. 450€ komme.
Werden die Zuschläge nicht mitgerechnet?
Ich bin (laut Abrechnung) bei der Knappschaft Bahn See Krankenversichert.
Sorry für meine "Doofheit", ich kenne mich leider noch nicht so gut aus.
P.s. Es geht nix für Rente, Soli oder Krankenkasse ab. Auf der Abrechnung steht nur Bruttowirksam Festvergütung 399€ plus die Zuschläge.
Beitrag von susannea - 19.09.11 - 23:54 Uhr
Nein, da bist du nicht krankenversichert. Sondern an die Knappschaft werden die Abgaben abgeführt. Und klar ist das ohne Sozialversicehrungsbeiträge, aber die brauchst du ja auch nicht, denn Rente, ALGI und KK Beiträge werden alle über diene Elternzeit abgerechnet.
Die Frage ist doch, womit gehst du zum Arzt mit welcher Chipkarte, ist das eine andere als vor deiner Elternzeit? Dürfte es nämlich nicht sein und dann hat sich auch an deinem Versicherungsstatus nichts geändert. ;)
Sind dein Mann und du in der selben KK? Aber Familienversicherung gibts nur auf Antrag, hast du da was unterschrieben?
Ob die Zuschläge usw. mitgerechnet werden ist ja in Elternzeit egal, für die Familienversicherung darfst du eh nur bis 365 Euro glaube ich haben (so wurde es mir jedenfalls gesagt mit meinem Tuppereinkommen ;) )
Sage mal, eine ganz andere Frage, kannst du mir evtl. per Mail mal den aktuellen Aktivitätswettbewerb (glaube Hüttenzauber, jedenfalls der mit dem Super-Bäcker, dem Blechkuchenbehälter) schicken.
Adresse per PN.
Danke dir!
Beitrag von sunny1111 - 20.09.11 - 21:39 Uhr
Also ich habe immer noch meine normale Chipkarte von vorher. Bin zusammen mit meinem Mann bei der BIG Gesundheit versichert.
Habe da auch heute mal angerufen und nachgefragt. Bin NICHT familienversichert sondern über die Elternzeit selber versichert.
Da ich im November mit den Stunden hoch gehe, somit auf Steuerkarte arbeite und wieder normal Krankenkassenbeiträge zahle, wären diese letzten paar Monate (so der Herr bei der KK) überhaupt kein Problem für die jährliche Berechnung, da Tupper (oder überhaupt Gewerbe/Selbständigkeit) in den ersten Jahren eh ein Minusgeschäft ist.
Sprich 5 Monate 400€ plus Tupper heisst nicht am Ende über 400€ im Monat übrig haben und somit nachzahlen, da Spritkosten usw.
Stimmt ihr dem Ganzen zu?
Auf meiner Abrechnung bekomme ich durch die Zuschläge aber mehr raus, so um die 450€. Brutto zwar nur 399€ aber nicht das mir die Zuschläge zum Verhängnis werden?
Und noch eine Frage.....wenn ich jetzt 35 h im Monat mache und ab November ca. 60h, kann es dann sein, das ich am Ende durch die ganzen Abzüge (Steuer, Rente, KV) nicht viel mehr als vorher raus bekomme?
Danke für Eure Hilfe,
Sonia
Beitrag von susannea - 21.09.11 - 07:37 Uhr
Wie gesagt, wenn du selber krankenversichert bist, dann ist dies eh egal in Elternzeit was du dazu verdienst.
Beitrag von manavgat - 20.09.11 - 10:39 Uhr
Wenn Du auf Steuerkarte arbeitest und Tupper als Nebengewerbe betreibst, dann passiert in aller Regel nichts.
Mach eine Einnahme/Überschuss-Rechnung und vergiß die Kosten nicht! Telefon, Sprit/Kilometerpauschale (Party, Auslieferung, Meeting, Ware holen), Parkgebühr, Porto, Büromaterial, Deko für den Tuppertisch, Telefon- und Internetkosten usw. usw. usw. Wenn der Überschuss auf den Monat gemittelt nicht mehr ist als 340 Euro, dann kannst Du ruhig schlafen. Du musst das nur bei der Steuererklärung angeben.
Gruß
Manavgat
Beitrag von susannea - 20.09.11 - 14:09 Uhr
Sie arbeitet ja aber im Moment nicht auf Steuerkarte. Darin besteht ja das Problem, dass sie mit dem Minijob schon bei 399 Euro ist.
